Die Pirker Ministranten sammelten über 2500 Euro für die Sternsinger-Aktion zugunsten von Kindern in Bangladesch. (Bild: Michaela Forster)

Pirker Sternsinger sammeln über 2500 Euro für Kinder in Bangladesch

Mit dem traditionellen Sternsingen begann das neue Jahr in der Pfarrei Auferstehung Christi ganz im Zeichen der Solidarität. Insgesamt 22 Ministranten zogen in sechs Gruppen durch die Straßen der Gemeinde, brachten den Segen „Christus mansionem benedicat“ zu den Menschen und sammelten dabei mehr als 2.500 Euro für die diesjährige Sternsinger-Aktion. Ausgesendet wurden die jungen Sternsinger am 4. Januar im Rahmen eines Familiengottesdienstes. Geleitet wurde dieser von Christina Herrmann vom Familiengottesdienstteam. Sie machte die biblische Botschaft auf besonders anschauliche Weise erfahrbar machte. Mit kleinen Übungen bezog sie die Gottesdienstbesucher aktiv ein und zeigte, wie Propheten zu allen Zeiten Gehör finden mussten – durch Mut, Beharrlichkeit und eine klare Botschaft. So wurde deutlich, dass auch die Sternsinger heute als kleine „Propheten“ unterwegs sind, die auf die Not von Kindern in aller Welt aufmerksam machen. Am Ende des Gottesdienstes erhielten die Sternsinger von Pfarrer Thomas Stohldreier den feierlichen Segen, bevor sie gut vorbereitet und voller Motivation trotz Schnee und Kälte in ihre Einsätze starteten. Für die musikalische Gestaltung des Aussendungsgottesdienstes sorgte die Band „GloryUs”. Mit neugeistlichen Kirchenliedern schufen die Musiker eine lebendige Atmosphäre, viele Lieder luden zum Mitsingen ein. Feierlich eingeholt wurden die Sternsinger am 6. Januar. Der Dankgottesdienst wurde vom Kirchenchor musikalisch gestaltet, an der Orgel souverän begleitet von Roland Assion. In diesem Rahmen wurde noch einmal deutlich, wie groß der Einsatz der Kinder und Jugendlichen gewesen war und wie wichtig ihr Beitrag für die Sternsinger-Aktion ist.
Stefan Bayerl, Karl Kiesl und Evi Knorr (von links) wurden für ihren langjährigen Einsatz rund um den Christbaum in der Kirche von Pfarrgemeinderatssprecherin Kerstin Kiener (rechts) besonders geehrt. (Bild: Christine Hofmann)

Dank an das Ehrenamt beim Neujahrsempfang der Pfarrei Pirk

Mit einem festlichen Neujahrsgottesdienst begann das Jahr 2026 in der Pfarrei Pirk. Weihnachtliche Lieder, vorgetragen vom Kirchenchor und begleitet von Organist Roland Assion, gaben dem Gottesdienst einen feierlichen Rahmen zum Jahresbeginn. Im Anschluss versammelte sich die Pfarrgemeinde zum traditionellen Neujahrsempfang im Pfarrheim. Pfarrgemeinderatssprecherin Kerstin Kiener blickte in ihrer Ansprache auf das vergangene Jahr zurück. Sie erinnerte daran, dass das Gemeindeleben von vielen oft unsichtbaren Diensten getragen werde – vom Mesnerdienst über liturgische Vorbereitungen bis hin zur liebevollen Gestaltung der Kirche im Jahreslauf. Gerade diese stillen Aufgaben halten das Miteinander zusammen und verdienen ebenso Anerkennung. Zahlreiche Gottesdienste, Feste, Prozessionen und gemeinsame Aktionen zeigten, wie lebendig das Miteinander in Pirk ist, und verdeutlichten, wie sehr die Pfarrgemeinde von Ehrenamtlichen getragen wird. Wie Kiener sagte: „Der Jahreswechsel lehrt uns, dass jeder Abschied auch ein Neuanfang ist.“ Gerade diese Gedanken spiegeln sich in den vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten wider, die das Gemeindeleben lebendig halten. Jedes Jahr wird beim Neujahrsempfang ein Bereich besonders gewürdigt – Tätigkeiten, die oft im Hintergrund stattfinden, die aber spürbar sind, sobald sie fehlen würden. In diesem Jahr galt der besondere Dank den langjährigen Christbaumschmückern Evi Knorr, Stefan Bayerl und Karl Kiesl. Mit viel Zeit, Geduld und Liebe zum Detail richten sie seit Jahren den großen Christbaum her, der pünktlich zum Fest die Pfarrkirche erstrahlen lässt. Pfarrer Thomas Stohldreier schloss sich den Dankesworten an und würdigte das Engagement aller Ehrenamtlichen. Er betonte, wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung für das Gemeindeleben seien. Der Neujahrsempfang endete in geselliger Runde – ein Auftakt, um auf Vergangenem aufzubauen und gemeinsam Schritt für Schritt ins neue Jahr zu gehen.
Im Pirker Krippenspiel sorgten hartnäckige Engel dafür, dass Maria und Josef wenigstens in einem Stall Quartier bekamen. (Bild: Peter Wasel)

Hartnäckige Engel finden im Pirker Krippenspiel Quartier für Maria und Josef

Die Kinderkrippenfeier der Pirker Pfarrei Auferstehung Christi stand ganz im Zeichen der Engel. Wochenlang hatten Kinder der Grundschule unter der Leitung der pastoralen Mitarbeiterin Julia Plödt gemeinsam mit Simone Fichtner, Alexandra Reis und Gina Wasel eifrig geprobt, um der Feier an Heiligabend eine besondere Note zu verleihen. Mit großer Begeisterung setzten sie das Weihnachtsevangelium eindrucksvoll in Szene und erzählten mit einfachen Worten, aber großer Wirkung vom Wunder der Heiligen Nacht. Maria (Emily Bieler) und Josef (Kilian Gmeiner) machten sich, geschickt vom Boten (Fabian Beer), auf den Weg nach Bethlehem, fanden jedoch kein Quartier für die Nacht und wurden von den Wirtsleuten (Julia Fichtner, Leopold Faltenbacher) abgewiesen. Drei Engel (Liv und Maya Fichtner, Octavian Tugui), entsandt vom Erzengel Gabriel (Antonia Wasel), griffen schließlich beherzt ein und bewegten den Gastwirt dazu, dem Heiligen Paar wenigstens einen Stall zu überlassen. So konnte der Sohn Gottes dort zur Welt kommen. Die Hirten (Maximilian Meiler, Bastian Beer, Ferdinand Ermer, Max Faltenbacher, Linda Bauer, Lia Ziegler) folgten dem Stern, um dem Jesuskind ihre Aufwartung zu machen und Geschenke zu bringen. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von den Blechfröschen, die mit bekannten Weisen wie „Es wird scho glei dumpa“ und „Kommet, ihr Hirten“ die einzelnen Szenen verbanden. Zum Abschluss erklang das Lied Stille Nacht, gesungen von Kerstin Kiener mit ihren Töchtern Judith und Sarah, und berührte die Gottesdienstbesucher. Pfarrer Thomas Stohldreier freute sich über die bis auf den letzten Platz gefüllte Pfarrkirche, in der viele Besucher auch Stehplätze in Kauf nahmen, und dankte allen Mitwirkenden sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die Kirche und Gottesdienste mit viel Einsatz vorbereitet hatten, für diese stimmungsvolle Kinderkrippenfeier am Heiligabend.
Pfarrer Thomas Stohldreier (links außen) und Pfarrgemeinderatssprecherin Kerstin Kiener gratulieren den Jubelpaaren, vor allem Roswitha und Georg Lindner, Irma und Johann Hagn und Martina und Norbert Kreutzmeier (von rechts sitzend), die seit 60 Jahren und mehr verheiratet sind. (Bild: Stefan Bayerl)

17 Paare feiern Ehejubiläum in Pirk

Es war ein Tag voller Freude, Erinnerungen und Dankbarkeit, als vergangenen Sonntag in der Pirker Auferstehungskirche 17 Paare erneut vor den Altar traten. Sie blickten auf zehn bis beeindruckende 67 Jahre gemeinsamen Weg zurück, den sie durch alle Höhen und Tiefen des Lebens zu zweit bis dato meisterten. Pfarrer Thomas Stohldreier zelebrierte den festlichen Gottesdienst und ging in seiner Ansprache auf die Kraft der Liebe ein: „Ehe heißt einander immer wieder neu zu finden, in guten wie in schlechten Zeiten.” Anschließend segnete er jedes Jubelpaar einzeln und legte ihnen wie bei ihrer Hochzeit die Stola um die Hände - ein feierlicher Augenblick, der so manches Augenpaar vor Rührung glänzen ließ. Musikalisch stimmungsvoll und festlich umrahmt wurde die Feierstunde vom Kirchenchor begleitet durch das einfühlsame Spiel des Organisten Roland Assion. Danach lud der Pfarrgemeinderat zu einem Empfang ins Pfarrheim ein. Sprecherin Kerstin Kiener unternahm mit Charme und Humor mit den Gästen eine musikalische Zeitreise durch ihre Jubeljahre und spielte alte Schlager, Tanzmusik und Lieder ein, die an so manches Hochzeitsfest erinnerten und zum Mitsingen anregte, sogar die jungen Paare. Mit einer von Andrea Keck liebevoll gestalteten Kerze und einer Urkunde wurden geehrt: Für zehn Jahre Markus und Christa Bayerl, Simon und Judith Beer, für 15 Jahre Horst und Silvia Blenz, Sebastian und Katrin Buhl, Simon und Nina Farnhammer, Matthias und Judith Lang, Sebastian und Julia Plödt. Silberne Hochzeit feierten Tobias und Michaela Forster. Alois und Angelika Meindl sind seit 40 Jahren im Bund der Ehe und goldene Hochzeit hatten Robert und Anna Specht und Josef und Ingeborg Wirth. Auf 55 gemeinsame Jahre blicken Herbert und Hannelore Argauer zurück. 60 Jahre sind Norbert und Martina Kreutzmeier verheiratet, seit 62 Jahre Johann und Irma Hagn und Peter und Irene Östreicher, 64 Jahre Georg und Roswitha Lindner und stolze 67 Jahre Andreas und Irmgard Scheidler.
Pfarrer Thomas Stohldreier und die Oberministrantinnen Sophia Hilburger und Romina Keck (hinten, von links) haben in einem feierlichen Gottesdienst gestaltet von Julia Plödt (hinten links) acht neue Ministranten (erste Reihe) aufgenommen. (Bild: Kerstin Kiener)

Feierliche Neuaufnahme von acht Ministranten in der Pfarrei

Die Pfarrei Auferstehung Christi freut sich über Zuwachs im Kreis ihrer Ministranten. In einem feierlichen Gottesdienst wurden am vergangenen Sonntag acht neue Ministrantinnen und Ministranten offiziell aufgenommen. Die liturgische Feier wurde von der pastoralen Mitarbeiterin Julia Plödt liebevoll vorbereitet und stand ganz im Zeichen der Gemeinschaft und des Dienstes am Altar. Dazu hatte sie rund um das Wortspiel „Mini-Strand” statt „Ministrant” ein witziges Anspiel mit den Oberministrantinnen Sophia Hilburger und Romina Keck einstudiert, in dem auch die acht neuen Messdiener zu Wort kamen. Bereits im Vorfeld hatten die beiden Oberministrantinnen mit großem Engagement Linda Bauer, Bastian Beer, Ferdinand Ermer, Max Faltenbacher, Maximilian Meiler, Anni Reber, Lena Woyschnitzka und Lia Ziegler auf ihre Aufgaben vorbereitet. In mehreren Proben wurden die Abläufe des Gottesdienstes eingeübt und den Kindern die Bedeutung ihrer neuen Rolle nahegebracht. Für die musikalische Umrahmung sorgte eine kleine Bläsergruppe der Josef-Faltenbacher-Mittelschule, die mit feierlichen und zugleich schwungvollen Klängen den Gottesdienst bereicherte. Die jungen Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Kerstin Kiener ernteten für ihren Einsatz viel Applaus von der Gemeinde. Pfarrer Thomas Stohldreier segnete jeden einzelnen neuen „Mini” und zeigte sich sichtlich erfreut über den frischen Wind in der Ministrantengruppe: „Es ist schön zu sehen, wie junge Menschen sich mit Freude und Verantwortungsbewusstsein in das Gemeindeleben einbringen.“
Insgesamt 37 Firmlinge aus den Pfarreien Michldorf, Pirk und Schirmitz empfingen in der Pirker Auferstehungskirche durch Prälat Johann Neumüller (hinten rechts) das Sakrament der Firmung. (Bild: Kerstin Kiener)

Feierliche Firmung in Pirk mit Gästen aus den Nachbarpfarreien

Am vergangenen Freitag war die Kirche der Pfarrei Auferstehung Christi festlich geschmückt: Anlass war die gemeinsame Firmfeier mit den Pfarreien Michldorf und Schirmitz. Insgesamt 37 Jugendliche empfingen in einer bewegenden Feier das Sakrament der Firmung. Aus der gastgebenden Pfarrei Pirk traten zehn Firmlinge vor den Altar. Die Pfarrei Michldorf war mit 13 Firmlingen vertreten, die Pfarrei Schirmitz mit 14. Der festliche Gottesdienst wurde von Prälat Johann Neumüller geleitet, der eigens für die Feier angereist war und in seiner Predigt eindrucksvoll auf die Bedeutung des Heiligen Geistes im Leben junger Menschen einging. „Ihr seid nicht allein unterwegs. Der Geist Gottes geht mit euch“, betonte Prälat Neumüller in seiner Ansprache. Mit persönlichen Worten wandte er sich an die Jugendlichen und ermutigte sie, ihren eigenen Glaubensweg mutig und verantwortlich zu gestalten. Für eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre sorgte die musikalische Gestaltung: Die Bläserklassen der Josef-Faltenbacher-Mittelschule begleiteten den Gottesdienst feierlich und kraftvoll. Gesanglich wurde die Feier von den Sängerinnen Lisa-Marie Kalis und Kerstin Kiener getragen, die am E-Piano begleitete. Mit ausdrucksstarken Liedern sorgten beide zusammen mit den Bläsern für Gänsehautmomente. Die Firmlinge hatten sich auf ihren großen Tag intensiv vorbereitet. In Gruppenstunden, sozialen Projekten und Aktionen setzten sie sich mit der Bedeutung der Firmung auseinander. Ein Höhepunkt des Gottesdienstes war der Moment der Firmspendung selbst. Mit einem stillen Gebet, dem Kreuzzeichen mit Chrisamöl und der Handauflegung empfingen die Jugendlichen die Stärkung durch den Heiligen Geist von Prälat Neumüller. Pfarrer Thomas Stohldreier aus der Pfarreiengemeinschaft Pirk-Schirmitz dankte am Ende des Gottesdienstes allen, die zur Vorbereitung und Gestaltung der Feier beigetragen hatten: „Es war ein wunderbares Zeichen der Gemeinschaft über unsere Pfarreigrenzen hinaus.“
Vierzehn Kinder feierten mit Pfarrer Thomas Stohldreier (hinten rechts) und mit Religionslehrerin Julia Plödt (hinten links) in Pirk Erstkommunion. (Bild: Stefan Bayerl)

Vierzehn Kinder empfangen in Pirk die Heilige Erstkommunion

In vier Gruppenstunden hatten sich die fünf Mädchen und neun Jungen mit ihren Tischmüttern Corinna Zintl, Judith Beer, Alex Reis, Nicole Bauer, Daniela Ermer und Juliane Kirsch unter der Leitung von Julia Plödt auf ihren großen Tag vorbereitet. Selbst Mesner Josef Kick half dazu, dass die Kinder vergangenen Sonntag zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen konnten. So zogen sie ganz der Pirker Tradition von der Marienkirche mit Pfarrer Thomas Stohldreier und den Ministranten durch das Dorf und betraten unter den festlichen Klängen der Gruppe GloryUs die Pfarrkirche. Während der Messe übernahmen die Erstkommunikanten kleine Lektorendienste und brachten die Gaben zum Altar. Klassleiterin Karin Lachnit zündete ihren Schützlingen die Kommunionkerzen an. Religionslehrerin und pastorale Mitarbeiterin Julia Plödt ging in ihrer berührenden Ansprache auf das Evangelium „Die Erscheinung Jesu am See von Tiberias” ein: „Kommt her und esst! Das sagt Jesus in jeder Eucharistiefeier, das ist heute die besondere Einladung Jesu an euch. Versammelt euch rund um diesen besonderen Tisch. Spürt die Gemeinschaft der Kommunionkinder, spürt die Gemeinschaft der ganzen Gemeinde, die euch den Rücken stärkt. Öffnet eure Hände und empfangt das Brot des Lebens.” So traten Linda Bauer, Bastian Beer, Ferdinand Ermer, Max Faltenbacher, Maximilian Friedl, Jonas Kirsch, Maximilian Meiler, Lena Praller, Vincent Rauch, Anni Reber, Ludwig Scharnagl, Lena Woyschnitzka, Lia Ziegler und Luis Zintl an den Tisch des Herrn und nahmen von Pfarrer Stohldreier und Julia Plödt das „Brot des Lebens” entgegen. Der Ausflug auf darauffolgenden Tag führte die Kommuniongruppe zur Walderlebniswanderung und in die Tropfsteinhöhle nach

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