Einen tollen Tag mit Klettern und Rodeln verbrachten die Ministranten aus Pirk und Bechtsrieth in Pottenstein. (Bild: Romina Keck)

Hoch hinaus und rasant bergab beim Ministrantenausflug der Pfarrei Pirk

Rund 50 Ministrantinnen und Ministranten aus Pirk und Bechtsrieth machten sich gemeinsam mit ihrem Betreuerteam auf zu einem abwechslungsreichen Ausflug nach Pottenstein. Organisiert und begleitet wurde die Fahrt von den Verantwortlichen des Pfarrgemeinderats um Volker Keck. Erstes Ziel war der Kletterwald. Nach einer ausführlichen Sicherheitseinweisung konnte das Kletterabenteuer beginnen. Zwei Stunden lang ging es für die jungen Kletterer über verschiedene Parcours, Hindernisse und Seilbrücken hoch über dem Boden. Die jüngeren Ministranten wurden dabei von Oberministranten und Betreuern begleitet und konnten so gut gesichert ihre Grenzen austesten. Für die älteren Teilnehmer wartete mit dem schwarzen Parcours eine besondere Herausforderung: Ab 14 Jahren durfte dieser auch ohne Begleitung absolviert werden. Besonders beeindruckend war für Thomas die Fahrt mit dem Flying Fox. Dafür musste zunächst ein anstrengender Aufstieg bewältigt werden. Die Mühe lohnte sich jedoch: „Die lange und sehr hohe Seilbahn war einfach eine berauschende Fahrt“, schwärmte er anschließend. Nach der sportlichen Herausforderung war erst einmal eine Pause angesagt. Danach wartete bereits das nächste Highlight: die Rodelbahn. Jeder Teilnehmer erhielt zwei Freikarten und durfte damit zweimal die Strecke hinuntersausen. Wer danach noch Lust auf weitere rasante Abfahrten hatte, konnte auf eigene Kosten zusätzliche Runden drehen. Doch auch abseits der Rodelbahn war einiges geboten. Auf dem Spielplatz wurde getobt, bei einer gemütlichen Brotzeit neue Kraft getankt oder einfach gemeinsam die Zeit genossen. So war für jeden etwas dabei – egal, ob sportliche Herausforderung, rasante Abfahrt oder entspanntes Zusammensitzen. Gegen 17 Uhr hieß es schließlich, wieder die Heimreise anzutreten. Hinter den Ministranten aus Pirk und Bechtsrieth lag ein erlebnisreicher Tag mit viel Bewegung, Mut, Gemeinschaft und jeder Menge Spaß.
Das Ferienprogramm der Pirker Pfarrei führte die Kinder rund um den Basaltkegel Parkstein, Spannung und Basteln inklusive. (Bild: Gabriele Rupprecht)

Ferienprogramm Pfarrei Pirk: Mitten hinein ins Vulkanabenteuer

Bei sommerlicher Hitze ging es für rund 20 Kinder der Pfarrei Auferstehung Christi Pirk hoch hinaus: Beim Ferienprogramm stand ein Ausflug zum Vulkanerlebnis nach Parkstein auf dem Programm. Organisiert hatte die Fahrt Gabriele Rupprecht vom Pfarrgemeinderat, unterstützt von einigen Helfern, die die neun- bis zwölfjährigen Teilnehmer zum Treffpunkt brachten. Dort wartete bereits Geoparkrangerin Bettina Rüstow auf die jungen Vulkanforscher. Sie nahm die Kinder mit auf eine spannende Reise durch die Erdgeschichte des Parksteins. An der Basaltwand am Fuße des Vulkankegels erklärte sie die verschiedenen Gesteinsschichten und berichtete anschaulich von der Entstehung des rund 24 Millionen Jahre alten Vulkans. Anschließend ging es in die Felsenkeller. Bei den hochsommerlichen Temperaturen war die dortige Kühle besonders willkommen – für die Kinder fühlte sich der Keller beinahe wie ein natürlicher Kühlschrank an. Nach der erfrischenden Pause führte der Weg hinauf zur Kapelle. Oben angekommen, genossen die Kinder die Aussicht über die Umgebung und hielten Ausschau nach der Heimat: Vielleicht ließ sich sogar Pirk entdecken. Auch ein Marienbild und eine Marienfigur wurden betrachtet. Dazu erfuhren die Kinder Wissenswertes über deren Geschichte. Im Vulkanmuseum wartete schließlich ein Film über verschiedene Vulkanausbrüche auf die Gruppe. Doch das eigentliche Highlight des Tages folgte noch: Die Kinder durften ihre eigenen kleinen Vulkane basteln. Mit einigen geheimen Zutaten brachten sie die selbstgebauten Feuerberge anschließend tatsächlich zum Ausbruch. Ein Riesenspaß, bei dem es ordentlich sprudelte und schäumte. Paula Sch., die älteste Teilnehmerin, war am Ende jedenfalls überzeugt: „Das Basteln des Vulkans war richtig gut!“ So ging ein abwechslungsreicher Ferientag zu Ende, an dem die Kinder nicht nur viel über Vulkane lernten, sondern selbst zu kleinen Vulkanforschern wurden.
Bis auf den letzten Platz besetzt war die Pirker Marienkirche bei der Konzertandacht an Mariä Himmelfahrt mit der Geigerin Veronika Gerber. (Bild: Kerstin Kiener)

Zwischen Leid und Himmelfahrt: Mariä Himmelfahrt in Pirk

„Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag“, sagt eine alte Bauernregel. Wenn sie Recht behält, dürfen sich die Pirker auf einen sonnigen Herbst freuen. Bei strahlendem Sonnenschein und großer Sommerhitze fanden die Besucher in der Marienkirche Maria Heimsuchung einen angenehm kühlen Ort für die Konzertandacht zu Mariä Himmelfahrt. Das Gotteshaus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Für die musikalische Gestaltung sorgte die aus Weiden stammende Geigerin Veronika Gerber. Mit ihrer konzentrierten und ausdrucksvollen Interpretation verlieh sie den Werken von Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann eine ganz eigene Klangfarbe. Dabei verstand sie es, die unterschiedlichen Charaktere der Kompositionen herauszuarbeiten und die Zuhörer mit ihren Werkeinführungen in die musikalische Gedankenwelt des Abends mitzunehmen. Besonders eng verband Gerber die Musik mit dem Kirchenraum. Sie lenkte den Blick auf die Darstellungen von Mariä Verkündigung, Mariä Heimsuchung und Mariä Himmelfahrt sowie auf die Krönung Mariens am Altar. Auch die Werke selbst nahm sie in diesen Zusammenhang. Bachs Sonate in g-Moll stellte sie der Leidensgeschichte Mariens gegenüber. Mit Telemanns Fantasie in A-Dur wechselte die Stimmung: Die Musik konnte als freudiger Jubel über die Himmelfahrt Mariens verstanden werden. Bachs Partita in E-Dur führte diesen Gedanken weiter – hin zur Hoffnung und Freude des christlichen Glaubens. Der Vorsitzende der Kultur Freunde Pirk, Karl Prell, übernahm die Andachtsteile und verband die musikalischen Beiträge mit Gebeten und geistlichen Impulsen. So entstand eine rund einstündige Feier, in der Musik und Glaube miteinander verbunden wurden. Einen glanzvollen Schlusspunkt setzte Veronika Gerber mit Franz Schuberts „Ave Maria“ als Zugabe. Die innige Melodie ließ die besondere Atmosphäre des Abends noch einmal aufleuchten und wurde zu einem stimmungsvollen musikalischen Ausklang. Anschließend bot der Frauenbund passend zum Fest Kräuterbüschel zum Verkauf an. Bei einem Umtrunk auf dem Kirchenvorplatz und guten Gesprächen klang der Abend der Kultur Freunde Pirk gesellig aus.
Sieben neue Ministranten wurden vergangenen Sonntag feierlich in den Dienst am Altar aufgenommen. (Bild: Lisa Berlinger)

Sieben neue Ministranten in die Gemeinschaft aufgenommen

Im Familiengottesdienst wurden am Sonntag sieben neue Ministrantinnen und Ministranten feierlich in die Gemeinschaft der Pfarrei aufgenommen. Unter dem Leitgedanken „Fleißig im Dienst Jesu“ stand dabei das Miteinander und die Honigbiene im Mittelpunkt. In einem Predigtspiel wurden die Eigenschaften eines Bienenvolkes auf den Dienst der Ministranten übertragen: Gemeinschaft, Verlässlichkeit und gegenseitige Unterstützung. Passend zum Thema war der Altarraum mit einem Bienenkorb aus Pappe, Wildblumen, Waben und Honiggläsern dekoriert. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Gruppe „GloryUs“. Im Rahmen des Gottesdienstes wurde zudem Sarah Forster als neue Oberministrantin eingeführt. Sie verstärkt künftig das bisherige Leitungsteam mit Romina Keck und Sophia Hilburger und übernahm im Gottesdienst auch die Lesung. Vorbereitet wurde die Feier von der pastoralen Mitarbeiterin Julia Plödt gemeinsam mit den Oberministrantinnen. Zum Abschluss verteilte das Familiengottesdienst-Team Honigbrote an die Gottesdienstbesucher. Damit wurde das Motto der Feier auch kulinarisch aufgegriffen und der festliche Gottesdienst fand in geselliger Atmosphäre seinen Ausklang. Pfarrer Thomas Stohldreier und die ganze Pfarrgemeinde wünschten den neuen Ministrantinnen und Ministranten Emilio Berlinger, Leopold Faltenbacher, Julia Fichtner, Liv und Maya Fichtner, Antonia Wasel sowie Xaver Wurmitzer viel Freude und Gottes Segen für ihren Dienst am Altar.
Mit der Frage „Glaube ohne Kirche?“ setzte sich Domvikar Dr. Christian Schulz bei einem Vortragsabend im Pirker Pfarrheim auseinander. (Bild: Kerstin Kiener)

Vortrag in Pirk: Braucht der Glaube eine Kirche?

Immer mehr Menschen bezeichnen sich als gläubig, können mit der Kirche aber wenig anfangen. Ob Glaube ohne Kirche überhaupt möglich ist, stellte Domvikar Dr. Christian Schulz bei einem Vortragsabend im Pirker Pfarrheim zur Diskussion. Eine interessierte Zuhörerschaft war der Einladung der Katholischen Männergemeinschaft und des Pfarrgemeinderats gefolgt. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Katholischen Männergemeinschaft, Karl Prell, nahm Schulz seine Zuhörer mit auf eine Reise durch die Grundlagen des christlichen Glaubens. Im Mittelpunkt stand die grundsätzliche Frage, warum Glaube und Kirche nach christlichem Verständnis zusammengehören. Schritt für Schritt entwickelte der Referent seine Gedanken. Glaube sei weit mehr als eine persönliche Überzeugung. Er lebe von der Gemeinschaft, werde von Generation zu Generation weitergegeben und finde in Gottesdienst und Sakramenten seinen Ausdruck. Die Kirche verstehe sich dabei als Ort, an dem Menschen ihren Glauben gemeinsam leben und feiern. Auch auf die Frage, warum heute viele Menschen ihren Glauben von der Kirche trennen, ging Schulz ein. Seine Antwort fiel eindeutig aus: Aus theologischer Sicht gehören beide untrennbar zusammen. Seine verständlich aufgebauten Ausführungen untermauerte er immer wieder mit Beispielen aus der Bibel und der Lehre der Kirche. Im Anschluss bestand Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen. Der Vortragsabend bot den Besuchern Gelegenheit, sich mit einer Frage auseinanderzusetzen, die viele Menschen bis heute beschäftigt.
Die Pirker Firmlinge stellten sich in einem beeindruckenden Gottesdienst zusammen mit der pastoralen Mitarbeiterin Julia Plödt und Pfarrer Thomas Stohldreier (von links) vor. (Bild: Kerstin Kiener)

Baustelle Leben: Firmlinge stellen sich der Pfarrgemeinde vor

Eine Baustelle mitten in der Kirche? Was zunächst ungewöhnlich klingt, war beim Vorstellungsgottesdienst der Firmlinge in der Pfarrei Auferstehung Christi Pirk bewusst gewählt. Unter dem Motto „#BaustelleLeben“ beschäftigen sich 18 Jugendliche derzeit mit den Fragen, die junge Menschen auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben bewegen: Was gibt mir Halt? Welche Talente habe ich? Wer begleitet mich auf meinem Weg? Beim Firmtag erwartete die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm. An drei Stationen ging es um die Zeichen der Firmung und die eigenen Stärken. Silvia Blenz und Katrin Buhl beschäftigten sich mit dem Chrisamöl. Dabei wurden Düfte erraten, über die Bedeutung der Salbung gesprochen und sogar eigene Creme hergestellt. Christine Meier und Laura Kick luden die Jugendlichen ein, über ihren Namen, ihre Fähigkeiten und Talente nachzudenken. Bei Britta Bauer und Julia Plödt stand das Siegel als Zeichen des Heiligen Geistes im Mittelpunkt. Die Firmlinge gestalteten ein Bodenbild zur Pfingstgeschichte und versiegelten persönliche Gebetskarten. Viel Herzblut floss auch in die Gestaltung der Kirche. Das Altarbild zum Motto „Baustelle Leben“ entstand durch Nadine Mückl und Stefanie Faltenbacher. Die Baustellenutensilien stellte Julian Lang zur Verfügung. Diana Argauer spendete die benötigte Creme aus der Apotheke im Vesten Haus. Im Vorstellungsgottesdienst, den die pastorale Mitarbeiterin Julia Plödt vorbereitet hatte, stellten sich die Jugendlichen der Pfarrgemeinde vor und erklärten, was das Bild einer Baustelle mit ihrem Leben zu tun hat. Wie ein Haus auf einem guten Fundament gebaut werden müsse, brauche auch das Leben Werte, Vertrauen und Menschen, auf die man sich verlassen könne. Diese Gedanken griffen die Firmlinge in eigenen Texten auf. Besonders schön war dabei die Beteiligung der Jugendlichen selbst. Einige von ihnen gehören zur neuen Bläserklasse und gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit – obwohl sie ihr Instrument erst seit Oktober lernen. Andere standen als Ministranten am Altar und verrichteten ihren Dienst ganz selbstverständlich. Am 2. Juli empfangen Yakup Akar, Magdalena Argauer, Julian Bauer, Bastian Blenz, Thea Buhl, Maike Faltenbacher, Leon Kick, Lukas Kirsch, Leon Landgraf, Alexander Lindner, Lea Meier, Lennard Mückl, Emil Plödt, Johannes Ratzer, Nico Schell, Luisa Schlagenhaufer, Lenja Sollfrank und Ella Wittstadt das Sakrament der Firmung.
Eine stolze Summe konnten die Pirker Erstkommunionkinder Peter Wasel für das Kinderheim Windischeschenbach übergeben. (Bild: Peter Wasel)

Pirker Kommunionkinder schenken Kindern einen Ausflug

Die Kommuniongewänder sind zurückgegeben, die festlichen Tage längst vorbei. Doch bevor die diesjährigen Kommunionkinder der Pfarrei Auferstehung Christi ihre gemeinsame Kommunionzeit endgültig abschlossen, stand noch eine gute Tat auf dem Programm. Gemeinsam mit ihren Eltern verzichteten die Familien auf Gegengeschenke zur Erstkommunion und sammelten stattdessen 800 Euro für das Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Elisabeth in Windischeschenbach. Bei der Rückgabe der Gewänder übergaben die Kinder die Spende an Einrichtungsleiter Peter Wasel. Die Freude darüber war groß. „Wir werden mit dem Geld den Kindern einen tollen Ausflug nach eigenen Wünschen ermöglichen“, erklärte Wasel. Das Haus St. Elisabeth unter der Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg begleitet seit 1966 Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenssituationen. An den Standorten Windischeschenbach und Weiden werden in heilpädagogischen Wohngruppen sowie weiteren Angeboten rund 270 Kinder, Jugendliche und Familien betreut. Mit ihrer Spende wollten die Kommunionkinder etwas von der Freude weitergeben, die sie selbst rund um ihren großen Festtag erleben durften. Für die Pfarrgemeinde ist die Kommunionzeit damit zwar abgeschlossen, für einige der Kinder beginnt jedoch schon bald ein neues Kapitel: Sieben von ihnen haben sich entschieden, Ministrantinnen und Ministranten zu werden. Bei der nächsten Ministrantenaufnahme werden sie ihren Platz am Altar einnehmen und damit der Pfarrgemeinde auch künftig eng verbunden bleiben.
Weihrauch, Blumenteppich und der Himmel über dem Allerheiligsten prägten die dritte Station der Fronleichnamsprozession in der Breitenstraße. (Bild: Christian Wirth)

Fronleichnam in Pirk: Prozession und Pfarrfest locken zahlreiche Besucher an

Ein kurzer Sprühregen während des Gottesdienstes ließ die Besucher am Fronleichnamstag kurz zum Himmel blicken. Doch die Sorge war unbegründet. Pünktlich zur Prozession blieb es trocken, und bei angenehm bedecktem Himmel machten sich zahlreiche Gläubige mit der Pfarrei Auferstehung Christi auf den Weg durch den Ort. Den festlichen Gottesdienst zelebrierten Pfarrer Thomas Stohldreier und Ruhestandspfarrer Andreas Hanauer. Für die musikalische Gestaltung sorgten der Kirchenchor unter der Leitung von Kerstin Kiener und Organist Roland Assion. Begleitet von den Klängen der Pirker Blechmusi unter der Leitung von Thomas Kick führte die Fronleichnamsprozession zu den festlich geschmückten Altären im Dorf. Die Familien Hilburger, Ermer und Schieder hatten die Stationen an ihrem Anwesen beziehungsweise an der Wegkapelle an der Schirmitzer Straße und an der Kreuzung Breitenstraße wieder liebevoll vorbereitet. Die vierte Station befand sich traditionell in der Pfarrkirche, die Mesner Josef Kick übernahm. Dort endete die Prozession mit Gebet und sakramentalem Segen. Im Anschluss waren die Besucher zum Pfarrfest unterhalb der Auferstehungskirche eingeladen. Der Pfarrgemeinderat hatte für das leibliche Wohl gesorgt und alle Hände voll zu tun. Bratwürste mit Sauerkraut und kühle Getränke fanden reißenden Absatz. Zeitweise wurde die Schlange an der Ausgabebude kaum kürzer. Aufgrund des großen Andrangs mussten sogar zusätzliche Würstchen besorgt werden. Für die passende musikalische Umrahmung sorgte auch hier die Pirker Blechmusi. Mit böhmischen Weisen schufen die Musiker den passenden Rahmen für einen geselligen Feiertag. Viele nutzten die Gelegenheit, nach Gottesdienst und Prozession noch zusammenzusitzen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Gemeinschaft zu erleben.
Als großer Radlfan segnete Pfarrer Thomas Stohldreier jedes einzelne Fahrrad und erbat Gottes Segen für eine stets unfallfreie Fahrt. (Bild: Kerstin Kiener)

Von Pirk nach Enzenrieth: Radl-Maiandacht wächst weiter

Bereits zum zweiten Mal lud die Pfarreiengemeinschaft zur Radl-Maiandacht ein und heuer waren deutlich mehr Teilnehmer dabei als bei der Premiere im vergangenen Jahr. Trotz des wechselhaften Wetters machten sich zahlreiche Radfahrer an der Kapelle „Maria Knotenlöserin“ am Ledl auf den Weg Richtung Enzenrieth. Organisiert und vorbereitet hatte die Tour die pastorale Mitarbeiterin Julia Plödt. Unterwegs schloss sich auch Pfarrer Thomas Stohldreier mit einer Gruppe aus Schirmitz an. Der begeisterte Radfahrer zelebrierte die Maiandacht dabei erstmals im Radl-Outfit, eine kleine Premiere für den langjährigen Pfarrer. Besonders viele Kinder und Familien waren heuer mit dabei und sorgten unterwegs für eine fröhliche Stimmung. Ein Halt führte die Gruppe zu einer Blumenwiese. Dort pflückten die Kinder Blumen für die Madonna in der St.-Georgs-Kapelle in Enzenrieth, dem Ziel der gemeinsamen Fahrt. Vor der Maiandacht segnete Pfarrer Stohldreier die Fahrräder und bat um Gottes Schutz und Bewahrung auf allen Wegen. Dabei tauschte er sich mit den Radlern über die verschiedenen Räder aus. Die anschließende Maiandacht stand unter dem Motto „Sterne machen Mut – eine Sternstunde im Leben Marias“. Texte, Gebete und Lieder beschäftigten sich mit Maria als Wegbegleiterin und Hoffnungsstern im Alltag. Besonders die Kinder freuten sich am Ende über kleine leuchtende Sterne, die an die Andacht erinnern und Mut machen sollten. Einige Familien kamen direkt zur Maiandacht nach Enzenrieth dazu, weil noch eine Stunde zuvor ein heftiger Schauer das trockene Erreichen des Zieles in Frage stellte. Zufrieden mit der Beteiligung stellten die Verantwortlichen in Aussicht, auch im kommenden Jahr zu Ehren Marias sich wieder aufs Radl zu schwingen.
Die Heilige Erstkommunion in Pirk empfingen vergangenen Sonntag 16 Kinder. (Bild: Patrick Thomas)

„Ihr seid meine Freunde“ bei der Erstkommunion in Pirk

Voller Vorfreude und auch ganz schön aufgeregt machten sich 16 Kommunionkinder der Pfarrei Auferstehung Christi Pirk gemeinsam mit ihren Familien auf den Weg zu einem besonderen Tag in ihrem Leben. Traditionell begann die Feier mit dem Kirchenzug von der Marienkirche zur Pfarrkirche, angeführt von Pfarrer Thomas Stohldreier und den Ministranten. Unter dem Motto „Ihr seid meine Freunde“ stand die Freundschaft mit Jesus im Mittelpunkt des festlichen Gottesdienstes. Gemeinsam mit der pastoralen Mitarbeiterin Julia Plödt hatten sich die Kinder über viele Monate hinweg auf ihre Erstkommunion vorbereitet. Unterstützt wurden sie dabei von ihren engagierten Tischmüttern Judith Lang, Sandra Zenk, Sonja Kastner, Gina Wasel, Simone Graef, Tamara Biller, Magdalena Frank und Anna-Maria Kraus. Für eine besonders feierliche Atmosphäre sorgte erneut die Musikgruppe „GloryUs“. Mit modernen Liedern und viel Gefühl verliehen die Musiker dem Gottesdienst eine besondere Tiefe und begeisterten die zahlreichen Gottesdienstbesucher. In Texten, Fürbitten und einem Anspiel beschäftigten sich die Kinder mit der Symbolik von Sonne und Licht. Sie verstanden sich dabei als „Sonnenstrahlen Christi“, die Hoffnung und Wärme in die Welt tragen möchten. Besonders bewegend waren die Erneuerung des Taufversprechens und die Segnung der Kommunionkerzen. Traditionell entzündete die Klassenleiterin der 3. Jahrgangsstufe, Gabi Lang, die Kerzen der Kinder, bevor diese erstmals zum Tisch des Herrn schritten, um die Heilige Kommunion zu empfangen. Am Abend kamen die Familien nochmals zur Dankandacht in der Marienkirche zusammen. Gemeinsam mit Sarah Ernstberger (Gesang), Paula Schieder (Klarinette) und Kerstin Kiener am E-Klavier gestalteten die Kommunionkinder die Andacht gestalteten die Kommunionkinder die Andacht musikalisch mit viel Herzblut mit. Am anderen Tag ging es dann auf einen spannenden Ausflug zur Teufelshöhle nach Pottenstein.
Stolz übergaben die Pirker Firmlinge den Erlös aus dem Osterbrotverkauf den Leiter des Kinderhauses St. Elisabeth, Peter Wasel. (Bild: Nadine Mückl)

Pirker Firmlinge engagieren sich für den guten Zweck

Mit viel Einsatzfreude und handwerklichem Geschick haben die Firmkinder aus Pirk am Karsamstag in der Brotbackstube in Hochdorf Osterbrote für einen guten Zweck gebacken. Unter der Anleitung von Diana Argauer stellten die Jugendlichen die traditionellen Brote von Grund auf selbst her. Vom sorgfältigen Abwiegen der Zutaten über das Kneten des Teiges bis hin zum Formen der Brote und dem abschließenden Verzieren mit Zuckerguss waren die Firmbewerber in jeden Arbeitsschritt eingebunden. So konnten sie nicht nur praktische Erfahrungen sammeln, sondern auch erleben, wie aus gemeinsamer Arbeit etwas Wertvolles entsteht. Während die Osterbrote im Ofen goldbraun buken, gestalteten die Kinder kreative Plakate für den Verkauf in der Osternacht. Unterstützt wurde die Aktion von der pastoralen Mitarbeiterin Julia Plödt sowie den Müttern Nadine Mückl, Silvia Blenz und Stefanie Faltenbacher, die tatkräftig zum Gelingen der Aktion beitrugen. Der Verkauf der frisch gebackenen Osterbrote in der Osternacht stieß auf große Resonanz. Der gesamte Erlös wurde dem Kinderhaus St. Elisabeth in Windischeschenbach gespendet. Zur offiziellen Spendenübergabe lud Leiter Peter Wasel die Firmlinge gemeinsam mit ihren Eltern nach Windischeschenbach ein. Vor Ort erhielten die Besucher interessante Einblicke in den Alltag der jungen Menschen, die im Kinderhaus betreut werden. Bei einer Führung über das Gelände konnten sie sich selbst ein Bild von der Einrichtung und ihrer wichtigen Arbeit machen. Ein besonderes Highlight war für die Firmkinder die Besichtigung der Außenanlage. Mit großer Begeisterung testeten sie die Seilbahn und das Trampolin auf dem Spielplatz – Spielgeräte, die vollständig durch Spenden aus den vergangenen Jahren finanziert werden konnten. Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie soziales Engagement und gemeinschaftliches Handeln schon in jungen Jahren viel bewirken können. Die Firmlinge aus Pirk dürfen stolz auf ihren Beitrag von 500 Euro sein.
Mit einem eindrucksvollen Gottesdienst stellten sich die sechzehn Erstkommunionkinder der Pirker Pfarrgemeinde vor. (Bild: Kerstin Kiener)

Kommunionkinder stellen sich in Pirk vor

Jetzt wird’s langsam ernst für die diesjährigen Kommunionkinder: In der Pfarrei Auferstehung Christi in Pirk haben sie sich im Rahmen eines Gottesdienstes der Pfarrgemeinde vorgestellt. Zelebriert wurde der Gottesdienst von Pfarrer Thomas Stohldreier. Im Mittelpunkt stand dabei das diesjährige Kommunionmotto „Ihr seid meine Freunde!“, das sich wie ein roter Faden durch die Feier zog. Die inhaltliche Gestaltung hatte die pastorale Mitarbeiterin Julia Plödt übernommen. Freundschaft – was sie ausmacht und warum sie so wichtig ist – wurde dabei aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Es ging um Vertrauen, Zusammenhalt und darum, dass echte Freundschaft etwas Kostbares ist, um das man sich kümmern muss. Gleichzeitig wurde der Bogen zum Glauben gespannt: Jesus selbst spricht von Freundschaft und meint damit eine Verbindung, die trägt – unabhängig davon, ob immer alles perfekt läuft. Sichtbar wurde das auch im Altarbild der Kinder, in dem Hände und ein Freundschaftsband ihre Verbindung zu Jesus symbolisierten. Schließlich traten die Kommunionkinder nach vorne, stellten sich der Gemeinde mit ihrem Namen vor und machten deutlich, worauf sie sich freuen: ihren Weg als Freunde Jesu weiterzugehen. Für die musikalische Gestaltung sorgten die „Newbees“ der Blechfrösche. Die jungen Musiker, die erst seit dem vergangenen Jahr gemeinsam spielen, begleiteten den Gottesdienst und machten ihre Sache richtig gut. Die diesjährigen Kommunionkinder sind: Emilio Berlinger, Emily Bieler, Leopold Faltenbacher, Julia Fichtner, Liv Fichtner, Maya Fichtner, Adrian Frank, Kilian Gmeiner, Sophie Kastner, Fritz Kraus, Sebastian Lang, Simon Stahl, Antonia Wasel, Sofie Wagner, Xaver Wurmitzer und Valentin Zenk.
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