Eine stolze Summe konnten die Pirker Erstkommunionkinder Peter Wasel für das Kinderheim Windischeschenbach übergeben. (Bild: Peter Wasel)

Pirker Kommunionkinder schenken Kindern einen Ausflug

Die Kommuniongewänder sind zurückgegeben, die festlichen Tage längst vorbei. Doch bevor die diesjährigen Kommunionkinder der Pfarrei Auferstehung Christi ihre gemeinsame Kommunionzeit endgültig abschlossen, stand noch eine gute Tat auf dem Programm. Gemeinsam mit ihren Eltern verzichteten die Familien auf Gegengeschenke zur Erstkommunion und sammelten stattdessen 800 Euro für das Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Elisabeth in Windischeschenbach. Bei der Rückgabe der Gewänder übergaben die Kinder die Spende an Einrichtungsleiter Peter Wasel. Die Freude darüber war groß. „Wir werden mit dem Geld den Kindern einen tollen Ausflug nach eigenen Wünschen ermöglichen“, erklärte Wasel. Das Haus St. Elisabeth unter der Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg begleitet seit 1966 Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenssituationen. An den Standorten Windischeschenbach und Weiden werden in heilpädagogischen Wohngruppen sowie weiteren Angeboten rund 270 Kinder, Jugendliche und Familien betreut. Mit ihrer Spende wollten die Kommunionkinder etwas von der Freude weitergeben, die sie selbst rund um ihren großen Festtag erleben durften. Für die Pfarrgemeinde ist die Kommunionzeit damit zwar abgeschlossen, für einige der Kinder beginnt jedoch schon bald ein neues Kapitel: Sieben von ihnen haben sich entschieden, Ministrantinnen und Ministranten zu werden. Bei der nächsten Ministrantenaufnahme werden sie ihren Platz am Altar einnehmen und damit der Pfarrgemeinde auch künftig eng verbunden bleiben.
Weihrauch, Blumenteppich und der Himmel über dem Allerheiligsten prägten die dritte Station der Fronleichnamsprozession in der Breitenstraße. (Bild: Christian Wirth)

Fronleichnam in Pirk: Prozession und Pfarrfest locken zahlreiche Besucher an

Ein kurzer Sprühregen während des Gottesdienstes ließ die Besucher am Fronleichnamstag kurz zum Himmel blicken. Doch die Sorge war unbegründet. Pünktlich zur Prozession blieb es trocken, und bei angenehm bedecktem Himmel machten sich zahlreiche Gläubige mit der Pfarrei Auferstehung Christi auf den Weg durch den Ort. Den festlichen Gottesdienst zelebrierten Pfarrer Thomas Stohldreier und Ruhestandspfarrer Andreas Hanauer. Für die musikalische Gestaltung sorgten der Kirchenchor unter der Leitung von Kerstin Kiener und Organist Roland Assion. Begleitet von den Klängen der Pirker Blechmusi unter der Leitung von Thomas Kick führte die Fronleichnamsprozession zu den festlich geschmückten Altären im Dorf. Die Familien Hilburger, Ermer und Schieder hatten die Stationen an ihrem Anwesen beziehungsweise an der Wegkapelle an der Schirmitzer Straße und an der Kreuzung Breitenstraße wieder liebevoll vorbereitet. Die vierte Station befand sich traditionell in der Pfarrkirche, die Mesner Josef Kick übernahm. Dort endete die Prozession mit Gebet und sakramentalem Segen. Im Anschluss waren die Besucher zum Pfarrfest unterhalb der Auferstehungskirche eingeladen. Der Pfarrgemeinderat hatte für das leibliche Wohl gesorgt und alle Hände voll zu tun. Bratwürste mit Sauerkraut und kühle Getränke fanden reißenden Absatz. Zeitweise wurde die Schlange an der Ausgabebude kaum kürzer. Aufgrund des großen Andrangs mussten sogar zusätzliche Würstchen besorgt werden. Für die passende musikalische Umrahmung sorgte auch hier die Pirker Blechmusi. Mit böhmischen Weisen schufen die Musiker den passenden Rahmen für einen geselligen Feiertag. Viele nutzten die Gelegenheit, nach Gottesdienst und Prozession noch zusammenzusitzen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Gemeinschaft zu erleben.
Als großer Radlfan segnete Pfarrer Thomas Stohldreier jedes einzelne Fahrrad und erbat Gottes Segen für eine stets unfallfreie Fahrt. (Bild: Kerstin Kiener)

Von Pirk nach Enzenrieth: Radl-Maiandacht wächst weiter

Bereits zum zweiten Mal lud die Pfarreiengemeinschaft zur Radl-Maiandacht ein und heuer waren deutlich mehr Teilnehmer dabei als bei der Premiere im vergangenen Jahr. Trotz des wechselhaften Wetters machten sich zahlreiche Radfahrer an der Kapelle „Maria Knotenlöserin“ am Ledl auf den Weg Richtung Enzenrieth. Organisiert und vorbereitet hatte die Tour die pastorale Mitarbeiterin Julia Plödt. Unterwegs schloss sich auch Pfarrer Thomas Stohldreier mit einer Gruppe aus Schirmitz an. Der begeisterte Radfahrer zelebrierte die Maiandacht dabei erstmals im Radl-Outfit, eine kleine Premiere für den langjährigen Pfarrer. Besonders viele Kinder und Familien waren heuer mit dabei und sorgten unterwegs für eine fröhliche Stimmung. Ein Halt führte die Gruppe zu einer Blumenwiese. Dort pflückten die Kinder Blumen für die Madonna in der St.-Georgs-Kapelle in Enzenrieth, dem Ziel der gemeinsamen Fahrt. Vor der Maiandacht segnete Pfarrer Stohldreier die Fahrräder und bat um Gottes Schutz und Bewahrung auf allen Wegen. Dabei tauschte er sich mit den Radlern über die verschiedenen Räder aus. Die anschließende Maiandacht stand unter dem Motto „Sterne machen Mut – eine Sternstunde im Leben Marias“. Texte, Gebete und Lieder beschäftigten sich mit Maria als Wegbegleiterin und Hoffnungsstern im Alltag. Besonders die Kinder freuten sich am Ende über kleine leuchtende Sterne, die an die Andacht erinnern und Mut machen sollten. Einige Familien kamen direkt zur Maiandacht nach Enzenrieth dazu, weil noch eine Stunde zuvor ein heftiger Schauer das trockene Erreichen des Zieles in Frage stellte. Zufrieden mit der Beteiligung stellten die Verantwortlichen in Aussicht, auch im kommenden Jahr zu Ehren Marias sich wieder aufs Radl zu schwingen.
Die Heilige Erstkommunion in Pirk empfingen vergangenen Sonntag 16 Kinder. (Bild: Patrick Thomas)

„Ihr seid meine Freunde“ bei der Erstkommunion in Pirk

Voller Vorfreude und auch ganz schön aufgeregt machten sich 16 Kommunionkinder der Pfarrei Auferstehung Christi Pirk gemeinsam mit ihren Familien auf den Weg zu einem besonderen Tag in ihrem Leben. Traditionell begann die Feier mit dem Kirchenzug von der Marienkirche zur Pfarrkirche, angeführt von Pfarrer Thomas Stohldreier und den Ministranten. Unter dem Motto „Ihr seid meine Freunde“ stand die Freundschaft mit Jesus im Mittelpunkt des festlichen Gottesdienstes. Gemeinsam mit der pastoralen Mitarbeiterin Julia Plödt hatten sich die Kinder über viele Monate hinweg auf ihre Erstkommunion vorbereitet. Unterstützt wurden sie dabei von ihren engagierten Tischmüttern Judith Lang, Sandra Zenk, Sonja Kastner, Gina Wasel, Simone Graef, Tamara Biller, Magdalena Frank und Anna-Maria Kraus. Für eine besonders feierliche Atmosphäre sorgte erneut die Musikgruppe „GloryUs“. Mit modernen Liedern und viel Gefühl verliehen die Musiker dem Gottesdienst eine besondere Tiefe und begeisterten die zahlreichen Gottesdienstbesucher. In Texten, Fürbitten und einem Anspiel beschäftigten sich die Kinder mit der Symbolik von Sonne und Licht. Sie verstanden sich dabei als „Sonnenstrahlen Christi“, die Hoffnung und Wärme in die Welt tragen möchten. Besonders bewegend waren die Erneuerung des Taufversprechens und die Segnung der Kommunionkerzen. Traditionell entzündete die Klassenleiterin der 3. Jahrgangsstufe, Gabi Lang, die Kerzen der Kinder, bevor diese erstmals zum Tisch des Herrn schritten, um die Heilige Kommunion zu empfangen. Am Abend kamen die Familien nochmals zur Dankandacht in der Marienkirche zusammen. Gemeinsam mit Sarah Ernstberger (Gesang), Paula Schieder (Klarinette) und Kerstin Kiener am E-Klavier gestalteten die Kommunionkinder die Andacht gestalteten die Kommunionkinder die Andacht musikalisch mit viel Herzblut mit. Am anderen Tag ging es dann auf einen spannenden Ausflug zur Teufelshöhle nach Pottenstein.
Stolz übergaben die Pirker Firmlinge den Erlös aus dem Osterbrotverkauf den Leiter des Kinderhauses St. Elisabeth, Peter Wasel. (Bild: Nadine Mückl)

Pirker Firmlinge engagieren sich für den guten Zweck

Mit viel Einsatzfreude und handwerklichem Geschick haben die Firmkinder aus Pirk am Karsamstag in der Brotbackstube in Hochdorf Osterbrote für einen guten Zweck gebacken. Unter der Anleitung von Diana Argauer stellten die Jugendlichen die traditionellen Brote von Grund auf selbst her. Vom sorgfältigen Abwiegen der Zutaten über das Kneten des Teiges bis hin zum Formen der Brote und dem abschließenden Verzieren mit Zuckerguss waren die Firmbewerber in jeden Arbeitsschritt eingebunden. So konnten sie nicht nur praktische Erfahrungen sammeln, sondern auch erleben, wie aus gemeinsamer Arbeit etwas Wertvolles entsteht. Während die Osterbrote im Ofen goldbraun buken, gestalteten die Kinder kreative Plakate für den Verkauf in der Osternacht. Unterstützt wurde die Aktion von der pastoralen Mitarbeiterin Julia Plödt sowie den Müttern Nadine Mückl, Silvia Blenz und Stefanie Faltenbacher, die tatkräftig zum Gelingen der Aktion beitrugen. Der Verkauf der frisch gebackenen Osterbrote in der Osternacht stieß auf große Resonanz. Der gesamte Erlös wurde dem Kinderhaus St. Elisabeth in Windischeschenbach gespendet. Zur offiziellen Spendenübergabe lud Leiter Peter Wasel die Firmlinge gemeinsam mit ihren Eltern nach Windischeschenbach ein. Vor Ort erhielten die Besucher interessante Einblicke in den Alltag der jungen Menschen, die im Kinderhaus betreut werden. Bei einer Führung über das Gelände konnten sie sich selbst ein Bild von der Einrichtung und ihrer wichtigen Arbeit machen. Ein besonderes Highlight war für die Firmkinder die Besichtigung der Außenanlage. Mit großer Begeisterung testeten sie die Seilbahn und das Trampolin auf dem Spielplatz – Spielgeräte, die vollständig durch Spenden aus den vergangenen Jahren finanziert werden konnten. Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie soziales Engagement und gemeinschaftliches Handeln schon in jungen Jahren viel bewirken können. Die Firmlinge aus Pirk dürfen stolz auf ihren Beitrag von 500 Euro sein.
Mit einem eindrucksvollen Gottesdienst stellten sich die sechzehn Erstkommunionkinder der Pirker Pfarrgemeinde vor. (Bild: Kerstin Kiener)

Kommunionkinder stellen sich in Pirk vor

Jetzt wird’s langsam ernst für die diesjährigen Kommunionkinder: In der Pfarrei Auferstehung Christi in Pirk haben sie sich im Rahmen eines Gottesdienstes der Pfarrgemeinde vorgestellt. Zelebriert wurde der Gottesdienst von Pfarrer Thomas Stohldreier. Im Mittelpunkt stand dabei das diesjährige Kommunionmotto „Ihr seid meine Freunde!“, das sich wie ein roter Faden durch die Feier zog. Die inhaltliche Gestaltung hatte die pastorale Mitarbeiterin Julia Plödt übernommen. Freundschaft – was sie ausmacht und warum sie so wichtig ist – wurde dabei aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Es ging um Vertrauen, Zusammenhalt und darum, dass echte Freundschaft etwas Kostbares ist, um das man sich kümmern muss. Gleichzeitig wurde der Bogen zum Glauben gespannt: Jesus selbst spricht von Freundschaft und meint damit eine Verbindung, die trägt – unabhängig davon, ob immer alles perfekt läuft. Sichtbar wurde das auch im Altarbild der Kinder, in dem Hände und ein Freundschaftsband ihre Verbindung zu Jesus symbolisierten. Schließlich traten die Kommunionkinder nach vorne, stellten sich der Gemeinde mit ihrem Namen vor und machten deutlich, worauf sie sich freuen: ihren Weg als Freunde Jesu weiterzugehen. Für die musikalische Gestaltung sorgten die „Newbees“ der Blechfrösche. Die jungen Musiker, die erst seit dem vergangenen Jahr gemeinsam spielen, begleiteten den Gottesdienst und machten ihre Sache richtig gut. Die diesjährigen Kommunionkinder sind: Emilio Berlinger, Emily Bieler, Leopold Faltenbacher, Julia Fichtner, Liv Fichtner, Maya Fichtner, Adrian Frank, Kilian Gmeiner, Sophie Kastner, Fritz Kraus, Sebastian Lang, Simon Stahl, Antonia Wasel, Sofie Wagner, Xaver Wurmitzer und Valentin Zenk.
Gemeinsam mit Pfarrer Andreas Hanauer feierten am weißen Sonntag 14 Gläubige in Pirk gemeinsam Jubelkommunion. (Bild: Kerstin Kiener)

Jubelkommunion in Pirk weckt viele Erinnerungen

In der Pfarrei Auferstehung Christi in Pirk wurde am weißen Sonntag Jubelkommunion gefeiert, ein besonderer Anlass, der zahlreiche Gläubige zusammenführte, um sich an den Empfang ihrer ersten heiligen Kommunion zu erinnern. Gemeinsam mit Ruhestandspfarrer Andreas Hanauer zogen die Jubilare in die Kirche – ein Moment, der bei vielen gleich Erinnerungen wachrief, obwohl Jahrzehnte seit der eigenen Erstkommunion vergangen sind. In würdigem Rahmen wurde Eucharistie gefeiert. Die Jubelkommunion bot damit vielen die Gelegenheit, innezuhalten und auf ihren persönlichen Glaubensweg zurückzublicken. Unter den Jubilaren waren in diesem Jahr besonders die Jahrgänge mit 80, 70 und 60 Jahren seit der Erstkommunion vertreten. Für 80 Jahre wurden geehrt: Gerhard Hübner, Roswitha Lindner und Hedwig Meiler. Auf 70 Jahre konnten Charlotte Schieder, Johann Schieder und Franz Spickenreuther zurückblicken. Ihr 60-jähriges Jubiläum feierten Brigitte Adam, Rosa Argauer, Monika Bauer, Gudrun Beer, Georg Kick, Maria Meier, Hermine Stöckl und Friederike Witt. Für die musikalische Gestaltung sorgten Kerstin Kiener und Christina Herrmann. Beide übernahmen gemeinsam den Gesang, während Kerstin Kiener die Lieder an Orgel und E-Piano begleitete. So entstand eine stimmungsvolle und lebendige musikalische Umrahmung, die den Gottesdienst trug. Die Feier wurde so zu einem harmonischen Fest der Gemeinschaft und des gelebten Glaubens.
Die Pirker Ministranten sammelten über 2500 Euro für die Sternsinger-Aktion zugunsten von Kindern in Bangladesch. (Bild: Michaela Forster)

Pirker Sternsinger sammeln über 2500 Euro für Kinder in Bangladesch

Mit dem traditionellen Sternsingen begann das neue Jahr in der Pfarrei Auferstehung Christi ganz im Zeichen der Solidarität. Insgesamt 22 Ministranten zogen in sechs Gruppen durch die Straßen der Gemeinde, brachten den Segen „Christus mansionem benedicat“ zu den Menschen und sammelten dabei mehr als 2.500 Euro für die diesjährige Sternsinger-Aktion. Ausgesendet wurden die jungen Sternsinger am 4. Januar im Rahmen eines Familiengottesdienstes. Geleitet wurde dieser von Christina Herrmann vom Familiengottesdienstteam. Sie machte die biblische Botschaft auf besonders anschauliche Weise erfahrbar machte. Mit kleinen Übungen bezog sie die Gottesdienstbesucher aktiv ein und zeigte, wie Propheten zu allen Zeiten Gehör finden mussten – durch Mut, Beharrlichkeit und eine klare Botschaft. So wurde deutlich, dass auch die Sternsinger heute als kleine „Propheten“ unterwegs sind, die auf die Not von Kindern in aller Welt aufmerksam machen. Am Ende des Gottesdienstes erhielten die Sternsinger von Pfarrer Thomas Stohldreier den feierlichen Segen, bevor sie gut vorbereitet und voller Motivation trotz Schnee und Kälte in ihre Einsätze starteten. Für die musikalische Gestaltung des Aussendungsgottesdienstes sorgte die Band „GloryUs”. Mit neugeistlichen Kirchenliedern schufen die Musiker eine lebendige Atmosphäre, viele Lieder luden zum Mitsingen ein. Feierlich eingeholt wurden die Sternsinger am 6. Januar. Der Dankgottesdienst wurde vom Kirchenchor musikalisch gestaltet, an der Orgel souverän begleitet von Roland Assion. In diesem Rahmen wurde noch einmal deutlich, wie groß der Einsatz der Kinder und Jugendlichen gewesen war und wie wichtig ihr Beitrag für die Sternsinger-Aktion ist.
Stefan Bayerl, Karl Kiesl und Evi Knorr (von links) wurden für ihren langjährigen Einsatz rund um den Christbaum in der Kirche von Pfarrgemeinderatssprecherin Kerstin Kiener (rechts) besonders geehrt. (Bild: Christine Hofmann)

Dank an das Ehrenamt beim Neujahrsempfang der Pfarrei Pirk

Mit einem festlichen Neujahrsgottesdienst begann das Jahr 2026 in der Pfarrei Pirk. Weihnachtliche Lieder, vorgetragen vom Kirchenchor und begleitet von Organist Roland Assion, gaben dem Gottesdienst einen feierlichen Rahmen zum Jahresbeginn. Im Anschluss versammelte sich die Pfarrgemeinde zum traditionellen Neujahrsempfang im Pfarrheim. Pfarrgemeinderatssprecherin Kerstin Kiener blickte in ihrer Ansprache auf das vergangene Jahr zurück. Sie erinnerte daran, dass das Gemeindeleben von vielen oft unsichtbaren Diensten getragen werde – vom Mesnerdienst über liturgische Vorbereitungen bis hin zur liebevollen Gestaltung der Kirche im Jahreslauf. Gerade diese stillen Aufgaben halten das Miteinander zusammen und verdienen ebenso Anerkennung. Zahlreiche Gottesdienste, Feste, Prozessionen und gemeinsame Aktionen zeigten, wie lebendig das Miteinander in Pirk ist, und verdeutlichten, wie sehr die Pfarrgemeinde von Ehrenamtlichen getragen wird. Wie Kiener sagte: „Der Jahreswechsel lehrt uns, dass jeder Abschied auch ein Neuanfang ist.“ Gerade diese Gedanken spiegeln sich in den vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten wider, die das Gemeindeleben lebendig halten. Jedes Jahr wird beim Neujahrsempfang ein Bereich besonders gewürdigt – Tätigkeiten, die oft im Hintergrund stattfinden, die aber spürbar sind, sobald sie fehlen würden. In diesem Jahr galt der besondere Dank den langjährigen Christbaumschmückern Evi Knorr, Stefan Bayerl und Karl Kiesl. Mit viel Zeit, Geduld und Liebe zum Detail richten sie seit Jahren den großen Christbaum her, der pünktlich zum Fest die Pfarrkirche erstrahlen lässt. Pfarrer Thomas Stohldreier schloss sich den Dankesworten an und würdigte das Engagement aller Ehrenamtlichen. Er betonte, wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung für das Gemeindeleben seien. Der Neujahrsempfang endete in geselliger Runde – ein Auftakt, um auf Vergangenem aufzubauen und gemeinsam Schritt für Schritt ins neue Jahr zu gehen.
Im Pirker Krippenspiel sorgten hartnäckige Engel dafür, dass Maria und Josef wenigstens in einem Stall Quartier bekamen. (Bild: Peter Wasel)

Hartnäckige Engel finden im Pirker Krippenspiel Quartier für Maria und Josef

Die Kinderkrippenfeier der Pirker Pfarrei Auferstehung Christi stand ganz im Zeichen der Engel. Wochenlang hatten Kinder der Grundschule unter der Leitung der pastoralen Mitarbeiterin Julia Plödt gemeinsam mit Simone Fichtner, Alexandra Reis und Gina Wasel eifrig geprobt, um der Feier an Heiligabend eine besondere Note zu verleihen. Mit großer Begeisterung setzten sie das Weihnachtsevangelium eindrucksvoll in Szene und erzählten mit einfachen Worten, aber großer Wirkung vom Wunder der Heiligen Nacht. Maria (Emily Bieler) und Josef (Kilian Gmeiner) machten sich, geschickt vom Boten (Fabian Beer), auf den Weg nach Bethlehem, fanden jedoch kein Quartier für die Nacht und wurden von den Wirtsleuten (Julia Fichtner, Leopold Faltenbacher) abgewiesen. Drei Engel (Liv und Maya Fichtner, Octavian Tugui), entsandt vom Erzengel Gabriel (Antonia Wasel), griffen schließlich beherzt ein und bewegten den Gastwirt dazu, dem Heiligen Paar wenigstens einen Stall zu überlassen. So konnte der Sohn Gottes dort zur Welt kommen. Die Hirten (Maximilian Meiler, Bastian Beer, Ferdinand Ermer, Max Faltenbacher, Linda Bauer, Lia Ziegler) folgten dem Stern, um dem Jesuskind ihre Aufwartung zu machen und Geschenke zu bringen. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von den Blechfröschen, die mit bekannten Weisen wie „Es wird scho glei dumpa“ und „Kommet, ihr Hirten“ die einzelnen Szenen verbanden. Zum Abschluss erklang das Lied Stille Nacht, gesungen von Kerstin Kiener mit ihren Töchtern Judith und Sarah, und berührte die Gottesdienstbesucher. Pfarrer Thomas Stohldreier freute sich über die bis auf den letzten Platz gefüllte Pfarrkirche, in der viele Besucher auch Stehplätze in Kauf nahmen, und dankte allen Mitwirkenden sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die Kirche und Gottesdienste mit viel Einsatz vorbereitet hatten, für diese stimmungsvolle Kinderkrippenfeier am Heiligabend.
Pfarrer Thomas Stohldreier (links außen) und Pfarrgemeinderatssprecherin Kerstin Kiener gratulieren den Jubelpaaren, vor allem Roswitha und Georg Lindner, Irma und Johann Hagn und Martina und Norbert Kreutzmeier (von rechts sitzend), die seit 60 Jahren und mehr verheiratet sind. (Bild: Stefan Bayerl)

17 Paare feiern Ehejubiläum in Pirk

Es war ein Tag voller Freude, Erinnerungen und Dankbarkeit, als vergangenen Sonntag in der Pirker Auferstehungskirche 17 Paare erneut vor den Altar traten. Sie blickten auf zehn bis beeindruckende 67 Jahre gemeinsamen Weg zurück, den sie durch alle Höhen und Tiefen des Lebens zu zweit bis dato meisterten. Pfarrer Thomas Stohldreier zelebrierte den festlichen Gottesdienst und ging in seiner Ansprache auf die Kraft der Liebe ein: „Ehe heißt einander immer wieder neu zu finden, in guten wie in schlechten Zeiten.” Anschließend segnete er jedes Jubelpaar einzeln und legte ihnen wie bei ihrer Hochzeit die Stola um die Hände - ein feierlicher Augenblick, der so manches Augenpaar vor Rührung glänzen ließ. Musikalisch stimmungsvoll und festlich umrahmt wurde die Feierstunde vom Kirchenchor begleitet durch das einfühlsame Spiel des Organisten Roland Assion. Danach lud der Pfarrgemeinderat zu einem Empfang ins Pfarrheim ein. Sprecherin Kerstin Kiener unternahm mit Charme und Humor mit den Gästen eine musikalische Zeitreise durch ihre Jubeljahre und spielte alte Schlager, Tanzmusik und Lieder ein, die an so manches Hochzeitsfest erinnerten und zum Mitsingen anregte, sogar die jungen Paare. Mit einer von Andrea Keck liebevoll gestalteten Kerze und einer Urkunde wurden geehrt: Für zehn Jahre Markus und Christa Bayerl, Simon und Judith Beer, für 15 Jahre Horst und Silvia Blenz, Sebastian und Katrin Buhl, Simon und Nina Farnhammer, Matthias und Judith Lang, Sebastian und Julia Plödt. Silberne Hochzeit feierten Tobias und Michaela Forster. Alois und Angelika Meindl sind seit 40 Jahren im Bund der Ehe und goldene Hochzeit hatten Robert und Anna Specht und Josef und Ingeborg Wirth. Auf 55 gemeinsame Jahre blicken Herbert und Hannelore Argauer zurück. 60 Jahre sind Norbert und Martina Kreutzmeier verheiratet, seit 62 Jahre Johann und Irma Hagn und Peter und Irene Östreicher, 64 Jahre Georg und Roswitha Lindner und stolze 67 Jahre Andreas und Irmgard Scheidler.

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