Die neu geweihte Kreide kam ebenfalls gleich zum Einsatz. Pfarrer Hölzl schrieb den Segensspruch 20*C+M+B – 26 an die Kirchentüren. (Bild: Nikolaus Scherr)

Dreikönigsweihe in der Pfarrkirche St. Vitus in Tiefenbach

Zum Vorabendgottesdienst begrüßte Pfarrer Albert Hölzl zahlreiche Gläubige in der Pfarrkirche St. Vitus in Tiefenbach. Beim großen Einzug nahmen auch 14 verkleidete Heilige Drei Könige aus der Pfarreiengemeinschaft teil und besetzten die vordere Kirchenbank. Pfarrer Hölzl sprach mit Blick auf den beleuchteten Stern am Altar, dass der Spruch „Mir ist ein Licht aufgegangen“ oft über unsere Lippen kommt, wenn uns etwas einfällt, nach dem wir schon lange gesucht hatten. Uns allen, meinte Hölzl weiter, ist an Weihnachten ein Licht aufgegangen. Der Stern über der Krippe zeugt von der Geburt Jesu Christi und die heiligen drei Könige nahmen ihre lange beschwerliche Reise auf sich um dem neugeborenen König zu huldigen. Beten auch wir unseren Erlöser und Herrn an. In der Predigt ging der Geistliche auf das unterdrückte Volk Israel ein, das von einem rigorosen Herrscher zum anderen weitergereicht worden ist. Die Menschen warteten sehnsüchtig auf ihren Erlöser und obwohl die Heiligen 3 Könige von weither kamen, konnten die umliegenden Menschen kaum glauben, dass dieses kleine Kind in einer ärmlichen Krippe ihr Befreier sein soll. Die Männer aus dem Morgenland müssen schon ganz besondere Menschen gewesen sein. Seit dem Kommen von Jesu Christi steht unser Leben unter einem guten Stern. Gott selbst lässt diesen Stern leuchten über uns. Nun segnete Pfarrer Albert Hölzl die Gaben der Heiligen Drei Könige, Weihrauch, Myrrhe, Kreide und das neue Dreikönigswasser. Er beschriftete die Kirchenportale mit dem bekannten Segensspruch „20*C+M+B–26“; die drei Buchstaben stehen für „Christus-mansionem-benedicat“ Christus segne dieses Haus. Dabei dankte Hölzl allen Haus- und Wohnungsbesitzern, welche den drei Heiligen Einlass gewährt hatten und sagte ein herzliches Vergelt’s Gott für die Spenden. Das genaue Sammelergebnis steht noch nicht fest, aber es kamen über 4000 Euro in der Pfarreiengemeinschaft zusammen. Den gesamten Gottesdienst begleitete die Männerschola des Kirchenchores Tiefenbach unter der Leitung von Claudia Babl und Monika Wallner auf der Zither und dem Hackbrett. Sowie Organist Stefan Diez. Dafür ernteten die Musiker und Sänger langen Applaus von allen Gläubigen.
Diese acht Buben und sieben Mädchen feierten in der Pfarrkirche St. Vitus in Tiefenbach letzten Sonntag ihre erste Heilige Kommunion. Mit Pfarrer Albert Hölzl und Schulleiterin Waltraut Eichstetter (rechts), sowie Pastoralreferentin Theresa Glaser (links) (Bild: Nikolaus Scherr)

Erstkommunion in Tiefenbach

Dem Kreuz mit den Ministranten voran marschierten 15 Erstkommunionkinder in ihren weißen Kleidern, begleitet von Pfarrer Albert Hölzl und Pastoralreferentin Theresa Glaser vom Pfarrhof zur Pfarrkirche St. Vitus in Tiefenbach. Viele Gläubige und Angehörige erwarteten bereits die acht Mädchen und sieben Buben in der fast vollbesetzten Kirche. Die einleitenden Worte trugen die Kinder selbst vor und Pfarrer Hölzl erinnerte an die monatelange Vorbereitungszeit, denn die Heilige Erstkommunion fand dieses Jahr sehr spät statt. Ebenso kamen die Kyrie Rufe von den Kommunionkindern; mit Gesang beantwortet vom Kirchenchor Tiefenbach. Die Erstkommunion stand unter dem Thema „Eingeladen zum Mahl mit Jesus!“. Dazu fügte Pfarrer Hölzl an, dass auch Kinder immer zu den Gottesdiensten eingeladen sind, doch diese 15 Mädchen und Buben dürfen heute zum ersten Mal die Kommunion, als Brot des Lebens empfangen. Die Lesung aus dem Buch Genesis trug Pastoralreferentin Theresa Glaser vor und nach dem Evangelium beteten die Kommunionkinder gemeinsam das Tauf-Versprechen. Darin hieß es, dass Jesus Christus wünscht, dass wir Gott, den Vater lieben und ganz fest an ihn glauben und auf ihn vertrauen. „Willst du es versuchen?“ und alle antworteten „Ja ich will es!“ Nach dem gemeinsam gesungenen Lied „Wer glaubt ist nie allein“ traten wieder die Kommunionkinder einzeln nach vorn und trugen die Fürbitten vor. Dabei beteten sie auch für die verstorbenen Angehörigen und alle Verstorbenen. Nun wurden alle Kommunionkerzen an der Osterkerze entzündet und Pfarrer Hölzl überreichte die brennende Kerze an die Kinder mit den Worten: „Empfange das Licht Jesu Christi und trat es hinaus in die Welt“. Vor der Überreichung der Hostie an jedes einzelne Kind, sagte Hölzl, dass die Kommunionkinder heute sicher viele Geschenke bekommen werden. Doch das wichtigste Geschenk ist nicht in buntes Papier eingepackt. Es kommt nicht von Mama oder Papa und kostet auch kein Geld. Es ist ein kleines Stück Brot, so klein, dass es in eure kleinen Hände passt. Gott schenkt sich euch selbst. Es folgten die Dank-Gebet der Kommunionkinder und ein meditativer Text von Schul- und Klassenleiterin Waltraut Eichstetter. Mit dem obligatorischen Segen und dem bekannten Lied „Großer Gott wir loben dich“ endet in Tiefenbach diese feierliche Erstkommunion für diese 15 jungen Christen.
Vor der Wallfahrtskapelle in Steinlohe feierte Pfarrer Albert Hölzl bei strahlendem Sonnenschein den Motorradgottesdienst. (Bild: Nikolaus Scherr)

Motorradgottesdienst am Pfingstmontag in Steinlohe

An der Wallfahrtskirche „Zur schmerzhaften Mutter Gottes“ in Steinlohe begrüßte Pfarrer Albert Hölzl am Pfingstmontag eine große Schar von Gläubigen beim Gottesdienst unter freiem Himmel. Zu diesem Motorradgottesdienst pilgern schon seit Jahren viele Biker, aber auch viele andere motorisierte Verkehrsteilnehmer, denn im Anschluss daran erteilt Pfarrer Hölzl bei der Fahrzeugsegnung Gottes Schutz und Segen über die Fahrzeuglenker. Bei herrlich weiß-blauem Himmel stimmte der Projekt-Chor unter der Leitung von Elisabeth Bemerl und Klaus Schneider das erste Lied „Mit deinem Geist“ sehr passend zum Fest Pfingsten an. Organist Stefan Dietz begleitete gekonnt auf seiner elektronischen Orgel. Kraftfahrzeuge, sprach Pfarrer Hölzl, brauchen wir um von A nach B zu kommen; etwa in die Arbeit oder zur Schule. Aber wenn wir Motorradfahrer und Motorradfahrerinnen fragen, dann wird jeder sagen, Motorradfahren ist mehr - ist Leidenschaft und für viele sogar Berufung. Bei aller Begeisterung für diese Art der Fortbewegung ist es gut, dass heute so viele Motorradfahrer hier sind und Gott mitnehmen und als Sozia im Gepäck haben. Nach der Predigt folgte ein gefühlvolles Instrumentalstück „You raice me up“ mit Stefan Dietz und Elisabeth Bemerl auf der Gitarre. In den Fürbitten beteten alle für mehr Rücksicht im Straßenverkehr und für alle Verunglückten bei Unfällen. „Gott beschütze uns vor allen Unfallgefahren im Verkehr“ betete Pfarrer Hölzl abschließend. Vor dem Schlusssegen wies der Geistliche darauf hin, dass der Segen bei der Fahrzeugsegnung nicht, wie allgemein angenommen, den Fahrzeugen gilt, sondern allen Fahrzeuglenkern. Kein Auto, kein Motorrad und kein Fahrrad kann etwas dafür, wenn der unvernünftige Fahrer Unfälle provoziert. Mit Gottes reichem Segen fahren wir gut behütet und rücksichtsvoll, um wieder heil zu Hause anzukommen. Diesen abschließenden Segen rief Pfarrer Hölzl nun auf alle herab und segnete sie.

Über beiunsdaheim.de:

north