Die Schülerinnen und Schüler der RTO an der Bournemouth School of English. (Bild: Anna-Maria Beck)

Bournemouth calling - Realschule Kemnath auf England-Fahrt

73 Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe der Realschule am Tor zur Oberpfalz machten sich gemeinsam mit den Englischlehrkräften Frau Beck, Frau Kohl, Herrn Guo Hahn und Frau Spies auf den Weg nach Bournemouth, um England hautnah zu erleben, ihre Englischkenntnisse zu verbessern und jede Menge neue Eindrücke zu sammeln. „English all day long!” In Gastfamilien untergebracht, konnten die Jugendlichen den britischen Alltag kennenlernen und ihre Sprachkenntnisse direkt anwenden. Vormittags standen kurzweilige Sprachkurse an der Bournemouth School of English auf dem Programm, bevor es am Nachmittag hieß: „Let’s explore”: Eine Stadtrallye durch Bournemouth, eine beeindruckende Küstenwanderung entlang des Weltnaturerbes Jurassic Coast mit dem spektakulären Felsbogen Durdle Door oder actionreiche Aktivitäten wie Crazy Golf und Bowling. Selbstverständlich durften auch echte Klassiker nicht fehlen: Bei Ausflügen nach London und ins traditionsreiche Oxford gab es jede Menge Kultur, Geschichte und britisches Flair zu entdecken mit Großstadttrubel und geschichtsträchtigen Universitätsgebäuden. Ein besonderes Highlight gab es am letzten Abend: Alle ließen sich das typisch britische Nationalgericht Fish and Chips schmecken. Eine Fahrt voller neuer Erfahrungen, spannender Begegnungen, gemeinsamer Erlebnisse und unvergesslicher Momente. Neben vielen neuen Englischkenntnissen nehmen die Schülerinnen und Schüler vor allem tolle Erinnerungen und ein Stück Großbritannien im Herzen mit nach Hause. „Bournemouth, you were amazing! Until next time!”
Klassentreffen Realschule Kemnath 2026 (Bild: Roland Wellenhoefer)

Klassentreffen 45 Jahre nach Abschluss der Realschule Kemnath

45 Jahre nach Schulabschluss und 10 Jahre nach dem letzten Treffen kamen die vier Klassen des Abschlussjahrganges 1981 der Realschule Kemnath wieder zusammen. Die Zeit um Corona und andere Gründe ließen es nicht zu, den bisherigen Fünfjahres-Rhythmus einzuhalten. Umso größer war die Freude und Herzlichkeit beim Wiedersehen untereinander. Im Vorfeld des Treffens lag die Hauptarbeit der Organisatoren Heidi Sausner und Monika Dümmelbeck darin, alle Schüler persönlich zu erreichen, um Kontaktdaten zu aktualisieren und die Einladungen zu versenden. Der Lohn dieser Mühe war, dass sich mit 42 Personen sogar mehr noch als im Jahr 2016 im Gasthof Waldfrieden in Hahneneggaten einfanden. Darunter waren so einige, die bei den letzten Treffen nicht dabei waren und dadurch diesen Tag ganz besonders bereicherten. Die längsten Anreisen hatten MitschülerInnen aus Tegernsee, München, Würzburg, Langenpreising und Ingolstadt. Man startete am Nachmittag mit einem Kuchenbüfett, gespendet von Anwesenden, bevor man sich dann zum Fototermin traf. Es wurde auch an die in den letzten zehn Jahren verstorbenen MitschülerInnen Gerlinde Bräutigam, Helmut Lenuweit, Heribert Hößl, Georg Redl und Petra Hörl, sowie den Lehrkräften Johannes Meister, Werner Höppel und Günter Simon erinnert und gedacht. Später gab es ein Abendessen à la carte, wie immer ein Highlight im besagten Gasthof. Es war ein reges Zusammentreffen, bei dem sich auch die Klassen untereinander durchmischten und austauschten, da die Treffen schon seit langem klassenübergreifend abgehalten wurden. Bemerkenswert war die Tatsache, dass sich die Gespräche nicht mehr wie in den Anfangsjahren um Karriere, Wohlstand und Lebensentwürfe drehten. Vielmehr waren es Themen wie die Sorge um die betagten Eltern, die eigene Familiengeschichte, Krankheiten und negative Erfahrungen im Beruf, aber bereits auch Freude und Sorgen um die Enkel. Und während bereits manch einer im Vorruhestand lebt, bangen viele dieses Jahrganges noch, ob ihnen die Rentenreform bei der vorzeitigen Rente nach 45 Jahren einen Strich durch die Lebensplanung machen wird. Aber an diesem Tag überragte die Freude über das langersehnte Wiedersehen. Und es wurde versprochen, das nächste Treffen garantiert in fünf Jahren zum 50. Jubiläum zu veranstalten.
Eine gute Tradition an der Realschule am Tor zur Oberpfalz: Schülerinnen und Schüler wirken an der Gottesdienstgestaltung mit. (Bild: Maria Busch)

„Aus meinem Ich wird unser Wir” im Anfangsgottesdienst der Realschule

Mit dem Gedanken „Aus meinem Ich wird unser Wir” startete die Staatliche Realschule Kemnath in das neue Schuljahr. Im Mittelpunkt des Schulanfangsgottesdienstes stand die Frage, was Gemeinschaft stark macht und welchen Beitrag jeder Einzelne dazu leisten kann. Gestaltet wurde der Gottesdienst als Klassenprojekt der Ganztages-Klasse 6g unter der Leitung der Studienrätinnen Gertraud Burkhardt und Maria Busch. Unterstützt wurden die Kinder von drei Schülerinnen aus der Klasse 8d, Julia Emmerling sowie Sandra Hering aus der Schulleitung und Pfarrvikar Dr. Eugen Yurchenko. Im Schulspiel wurde deutlich: Jeder Mensch besitzt eigene Stärken. Hoffnung, Mut, Geduld, Vertrauen, Glaube, Freude und Zusammenhalt sind wichtige Wegbegleiter für den Start ins neue Schuljahr. Denn nicht jeder muss alles können – gerade die unterschiedlichen Fähigkeiten machen eine Gemeinschaft stark. Die Ansprache griff dazu das Bild des menschlichen Körpers aus dem ersten Korintherbrief auf: Viele verschiedene Teile haben unterschiedliche Aufgaben und bilden dennoch eine Einheit. Ebenso ist es in einer Schulgemeinschaft: Jeder Mensch hat seinen Platz und kann mit seinen Stärken zum Miteinander beitragen. Auch der christliche Gedanke stand im Mittelpunkt: Jeder Mensch ist wertvoll und von Gott geliebt. Jesus ermutigt dazu, füreinander da zu sein und die eigenen Stärken zum Guten einzusetzen. Musikalische Grundlage war das Lied „Aus meinem Ich wird unser Wir” mit einem Text von Maria Busch, das mithilfe von KI fertiggestellt wurde. Damit wurde zugleich ein aktuelles Thema aufgegriffen: Die Realschule Kemnath möchte für Chancen und Risiken künstlicher Intelligenz sensibilisieren und einen verantwortungsvollen Umgang damit fördern. So endete der Gottesdienst mit dem Wunsch, das neue Schuljahr als ein Jahr des „Wir” zu gestalten – mit unterschiedlichen Stärken, Freude aneinander und Gottes Hilfe, denn ein Wir ist einfach stark!
Im Austausch vor Ort: Landtagsvizepräsident Tobias Reiß (Mitte) mit Bürgermeister Roman Schäffler (rechts) und Schulleiter Holger König bei seinem Besuch an der Realschule am Tor zur Oberpfalz. (Bild: Daniela Summer)

Landtagsvizepräsident besucht die Realschule Kemnath

In diesen Tagen konnte die Realschule am Tor zur Oberpfalz den 1. Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags, MdL Tobias Reiß, zu einem Besuch begrüßen. Reiß ist zudem Mitglied des Ausschusses für Unterricht und Kultus und damit unmittelbar mit den bildungspolitischen Entwicklungen in Bayern befasst. Gemeinsam mit 1. Bürgermeister Roman Schäffler, Schulleiter Holger König, den beiden Konrektorinnen Julia Emmerling und Sandra Hering sowie der Personalratsvorsitzenden Gabi Wolf informierte sich Reiß bei einer kurzen Führung über die hervorragenden räumlichen Gegebenheiten der neuen Schule und das vielfältige Schulleben. Im anschließenden Austausch wurden zahlreiche aktuelle Themen angesprochen. Dazu gehörten die Bedeutung der großzügigen Außenanlagen für die Schülerinnen und Schüler, die Ganztagsbetreuung sowie das Schulprofil Inklusion. Dabei wurde beispielhaft das Unterrichten mit einem Avatar vorgestellt, das neue Möglichkeiten der Teilhabe am Unterricht eröffnet. Einen besonderen Schwerpunkt bildete die Berufsorientierung. Studienrätin Gabi Wolf stellte die vielfältigen Maßnahmen vor, mit denen die Schule ihre Schülerinnen und Schüler bei der Vorbereitung auf die Berufswahl unterstützt. Dazu zählen das Berufswahlseminar, das Berufswahlsiegel, Praktika, Betriebsbesichtigungen und weitere Angebote zur Begegnung mit der Arbeitswelt. Auch die Wahlpflichtfächergruppen und deren Bedeutung für den weiteren Bildungs- und Berufsweg wurden thematisiert. Darüber hinaus ging es um die Auswirkungen politischer Entscheidungen auf den Schulalltag und die Rahmenbedingungen, unter denen Schule heute arbeitet. Schulleiter Holger König zeigte sich erfreut über den offenen und produktiven Austausch und dankte Tobias Reiß für seinen Besuch im Wahlkreis. Der Besuch bot eine gute Gelegenheit, aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen der Realschule unmittelbar mit einem Vertreter der Landespolitik zu besprechen.
Klassentreffen des Realschul-Entlassjahrgangs 1986 bei der Besichtigung der neuen Realschule am Tor zur Oberpfalz  (Bild: Roman Schäffler)

66 Ehemalige des Realschuljahrgangs 1985/86 trafen sich in Kemnath –Rundgang durch den Neubau und geselliger Abend mit vielen Geschichten-

Kemnath. „Weißt du noch?“ – Viel öfter als diese drei Worte dürfte es beim 40-jährigen Klassentreffen des Realschuljahrgangs 1985/86 kaum einen Satz gegeben haben. 66 ehemalige Schülerinnen und Schüler waren am 26. September nach Kemnath gekommen, um vier Jahrzehnte nach ihrer Schulentlassung gemeinsam auf die vergangene Zeit zurückzublicken. Der Nachmittag begann um 16 Uhr in der Aula der neu erbauten Realschule Kemnath. Schulleiter Holger König führte die Ehemaligen zwei Stunden durch das neue Schulgebäude und gab ihnen Einblicke in den heutigen Schulalltag. Dabei staunten die Besucher nicht schlecht: Heute werden hier rund 930 Schülerinnen und Schüler in mehr als 35 Klassen und vier Wahlpflichtfächergruppen unterrichtet. Zu ihrer Schulzeit waren es 483 Schüler in 18 Klassen und drei Zweigen. Größe, Ausstattung und räumliche Möglichkeiten des Neubaus beeindruckten die Ehemaligen. Themen wie Talentklassen, digitale Schule, MINT und Inklusion zeigten zudem, wie sehr sich Schule in vier Jahrzehnten verändert hat. Da durfte natürlich auch die Frage nicht fehlen, ob man heute wohl lieber Schüler wäre als damals. Nach dem Rundgang wurde der Tag mit einem gemeinsamen Erinnerungsfoto festgehalten. Anschließend ging es ins Foyer der Mehrzweckhalle, wo der gemütliche Teil des Treffens begann. Bevor allerdings zum Feiern übergegangen wurde, gedachten die Ehemaligen der inzwischen verstorbenen Lehrkräfte und Mitschüler. Ein stiller Moment, der daran erinnerte, dass in den vergangenen 40 Jahren viel geschehen ist und leider nicht alle Weggefährten dieses Wiedersehen miterleben konnten. Danach war die Zeit reif für Essen, Geschichten und jede Menge Erinnerungen. Das Team der KEMevent GmbH verwöhnte die Gäste mit einem leckeren Buffet. Alte Anekdoten wurden hervorgeholt, längst vergessene Streiche wieder zum Leben erweckt und so manche Geschichte aus der Schulzeit sorgte für herzhaftes Lachen. Was vor 40 Jahren vielleicht noch für Ärger gesorgt hatte, konnte nun mit dem nötigen Abstand und einem Augenzwinkern erzählt werden. Besonders gefreut hat den Jahrgang, dass mit Herrn Brüchner und Herrn Breuer auch zwei ehemalige Lehrer am Treffen teilnahmen. Für die Ehemaligen war es ein schönes Wiedersehen mit ihren früheren Lehrern und eine Gelegenheit, gemeinsam in Erinnerungen an die Schulzeit zu schwelgen. Organisiert wurde das Treffen von Waltraud Schmid, Gabi Süß, Petra Hagen, Josef Horn, Bernhard Lang, Roman Schäffler, Petra Schäffler, Gudrun Pittner, Ursula Stocker, Marion Zonta und Kerstin Coudle. Von den insgesamt 111 Entlassschülerinnen und -schülern des Jahrgangs 1985/86 waren 66 zum Wiedersehen gekommen. Eine beachtliche Zahl und ein schönes Zeichen dafür, dass die gemeinsame Schulzeit auch nach vier Jahrzehnten noch verbindet. Gefühlt verging der Abend dann deutlich schneller als so manche Schulstunde vor 40 Jahren. Erzählt, gelacht und gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden. Und wie es sich für ein gelungenes Klassentreffen gehört, wurde am Ende auch gleich ein neuer Vorsatz gefasst: Bis zum nächsten Wiedersehen sollen keine zehn Jahre mehr ins Land gehen. Denn eines hat der Abend in Kemnath gezeigt: Die Schule ist neu – die Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit sind geblieben.
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