Der liebevoll dekorierte Erntedankaltar in St. Wolfgang (Bild: Michael Ströhl)

Erntedank in St. Wolfgang: Ein Fest der Gemeinschaft

Ein Fest für die Gemeinschaft und tiefes Zeichen der Dankbarkeit. Die Pfarrei St. Wolfgang feierte am Sonntag ein rundum gelungenes Erntedankfest. Die Zelebranten des Festgottesdienstes waren Pfarrer Wolfgang Bauer und Pfarrvikar Pannir Pushpam mitgestaltet wurde der Gottesdienst von Mitgliedern des Bauernverbandes Kümmersbruck und des Trachtenverein D`Vilstaler. Im Mittelpunkt des Festes stand der liebevoll gestaltete Erntedankaltar, den die Bäuerinnen der Gemeinde gestaltet hatten. Die reichlichen Gaben stammten direkt aus den heimischen Gärten. Neben klassischen Feldfrüchten zog vor allem die kreative Verbindung von Tradition und Moderne die Blicke auf sich: Ein historischer, alter Krauthobel fügte sich harmonisch neben exotischen Bananenblättern in das Gesamtbild ein. Ein besonderer Blickfang war zudem die kunstvoll gestaltete Erntekrone, die von den Mitgliedern des Heimat- und Trachtenvereins D` Vilstaler” in traditioneller Handarbeit gefertigt worden war. Nach dem feierlichen Gottesdienst wurde im Pfarrsaal bei einem gemütlichen Weißwurstfrühstück weitergefeiert. Eingeladen dazu hatte der Bauernverband Kümmersbruck. Für Unterhaltung sorgte die Kindergruppe der Vilstaler und zwei Schuhplattler. Mit ihren traditionellen Tänzen und sichtlicher Freude am Auftritt ernteten die jungen Trachtler begeisterten Applaus von den Gästen. Großen Anklang fand auch der Küchl- und Kuchenverkauf des Bauernverbandes vor und nach den beiden Gottesdiensten an diesem Wochenende. Am Ende des Tages blickte der Bauernverband auf ein rundum gelungenes Fest zurück, das die Gemeinschaft stärkte und die Wertschätzung für die heimische Landwirtschaft spürbar machte.
14 Kommunionkinder der Pfarrgemeinde Kümmersbruck mit Gemeindereferentin Elisabeth Harlander, Katechistin Daniela Settele und Pfarrer Wolfgang Bauer. (v.l.n.r.) (Bild: Gerhard Donhauser)

Denkt an mich, wenn ihr esst und trinkt!

Am Fest Christi Himmelfahrt feierte die Pfarrgemeinde St. Antonius - St. Wolfgang mit 14 Kindern ihr letztes von drei Kommunionfesten. Gemeinsam mit den Eltern und Geschwistern nahmen die Kommunionkinder in den ersten Bänken Platz. Während des Gottesdienstes entzündeten die Eltern die Kommunionkerze und danach überreichten sie auch das Kommunionkreuz an ihr Kommunionkind. „Nehmt und esst, das bin ich! Nehmt und trinkt, das bin ich! Tut dies zu meinem Gedächtnis!” „Also immer, will Jesus sagen”, so Gemeindereferentin Harlander weiter, „wenn die Menschen miteinander Mahl feiern, sollen sie an Jesus denken! Und versuchen, so zu leben, wie Jesus gelebt hat!” Pfarrer Wolfgang Bauer wandte sich am Ende des Gottesdienstes auch an die Eltern: „Wenn nichts fehlt, wenn Gott fehlt, dann bleibt unser Leben an der Oberfläche”. So lud er die Eltern ein, „ihre Kinder zu begleiten und zu unterstützen, wenn es um die tieferen Perspektiven des Lebens und des Glaubens geht!” Die Kommunionkinder wurden bei den Weg-/ Schülergottesdiensten von einigen Müttern als Kommunionbegleiterinnen begleitet. 4 Teamerinnen der Pfarrgemeinde übernahmen die inhaltliche Gestaltung der Einheiten bei den beiden Samstagstreffs zum Sakrament der Versöhnung und der Eucharistie (Angelika Hammer, Alexandra Meier, Christine Schmeiler, Daniela Settele). Die Musiker Stefan Roggenhofer, Martin Meier, Daniel Haller und Andreas Schmeiler umrahmten – gesanglich unterstützt vom Jungen Chor um Sandra Haller und Christine Schmeiler – den Gottesdienst musikalisch.
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