Zum Tag des Wanderns veranstaltete der Bay. Wald-Verein wieder etwas besonderes….
Für den heutigen „ Tag des Wanderns” hatte man sich das Freilandmuseum Goglhof in Eberhardsbühl ausgesucht, ein Dreiseithof mit Wohnstallhaus, der ursprünglich 1767 erbaut wurde. Kur vor dem Verfall des Goglhofs wurde er 1991 von einer Margarete Jäckel gekauft und aufwändig restauriert. Nun ist aus dem Hof ein Freilandmuseum geworden, das weiter gepflegt wird und noch immer mit Ziegen (die noch heute gemolken werden), Enten, Hühnern und Katzen belebt ist. Wir wanderten also in drei Gruppen von Schönlind nach Eberhardsbühl, jede Gruppe eine etwas andere Strecke. Entgegen der Wettervorhersage „kalt, regnerisch, windig” erlebten wir einen wunderschönen blau-weißen Himmel, Sonnenschein und erträglichen Wind. Es ging auf Wiesenpfaden über kleine Anhöhen in den Wald und wieder hinaus in eine sattgrüne freie Flur. Kurz vor dem Ende des Bienenlehrpfades trafen dann aus drei Richtungen alle zusammen und konnten gemeinsam dort ankommen. Vor und im Stodl aufgestellte Biertische, wo sich die 35 Wanderer platzieren konnten. Ebenso stand ein Kessel mit schmackhafter Kartoffelsuppe – made by Maria, so wie früher– bereit,. Eine urige und gemütliche Rast. Sogar noch Kaffee und von der Bäuerin selbstgemachte Kücheln angeboten. Währenddessen begrüßte uns der Hofbauer Jakob List und führte uns mit seinen Erzählungen in eine frühere und ganz andere Welt, ohne Technik und Komfort. Alle Geräte und Werkzeuge, die damals für Feldarbeiten und Tierhaltung verfügbar waren, sind auf diesem Hof noch vorhanden. Danach erhielten wir noch eine Führung durch das Wohnhaus mit Informationen über das mühsame Leben der Vorfahren, natürlich mit ein paar Einlagen lustiger und witziger Geschichten. Nach diesem interessanten und amüsanten Nachmittag traten wir den Rückweg, über den Bienenlehrpfad zurück nach Schönlind.