Herrliche Winterwanderung zur Hoibrücke. (Bild: Irene Pemp)

Winterwanderung des Bay. Waldverein Amberg

Der Bay. Waldverein, Sektion Amberg wanderte bei Kaiser Winterwetter und großen Minusgraden. Ein Teil der Gruppe startete in Ursensollen und ging den Burgstall Scharfenberg Weg bis zur Hoibrücke Der andere Teil startete in Stockau, dick eingemumt mit gutem Schuhwerk stapften wir gleich bergauf auf einen wunderschönen mit einer dicken Schneeschicht bezogenen Feld-und Waldweg.. Die Schneekristalle glietzerten wie Edelsteine auf der Oberfläche in den ersten Sonnenstrahlen. Unsere Strecke nach Winkl begleiteten verschiedene Tierspuren im Schnee, großes raten war angesagt, von welchen Tieren sie wohl waren? Bergauf Richtung Scharfenberg war dann der Himmel richtig Winterblau wie aus dem Bilderbuch, nur staunen und lobende Worte über das Wetter, den Schnee und den schönen Winterwald, Wann gingen wir auf Schnee der unter den Schuhen so knarrte, Kindheitsträume- und Errinnerungen wurden ausgetauscht. Nach Höhenmeter gings hinunter ins Allmannsfelder Tal zur Hoibrücke, dort trafen wir die andere Gruppe wieder. Ski Langläufer durchzogen das herrliche Tal, das die größte Viadukt der Oberpfalz mit ihren 5 Bögen und 82 m Weite überspannt. Sie wurde 1902 gebaut im Zuge der Bahnverbindung zwischen Amberg und Lauterhofen, 1945 wurden die Züge sogar vom Luftangriffen nicht verschont. Um 1970 wurde dann die Strecke stillgelegt, seitdem führt der Schweppermann Radweg darüber. Mann konnte sich gar nicht satt sehen von dem schönen Wintermotiv. Wieder bergauf Richtung Ursensollen mit einem Abstecher beim Burgstall Scharfenberg m. den großen Felsblöcken die wild rumlagen, stapften wir der Pause entgegen. Danach kamen die Schneeverwehungen, der Weg war nicht mehr zu erkennen aber wir sahen den Schnee in Wellenform angelegt, als wäre es ein Meeresboden. Herrlich ist die Natur, sie ist die größte Künstlerin. Dieser schöne Wintertag wird noch lange in Errinnerung bleiben.


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Die Geehrten der RV Amberg 2025 v.l. Michael Niedermeier, Werner Troidl, Richard Dötterl, Walter Schlenk, Georg jun. Eichenseer, Helmut Scharl. (Bild: Georg Eichenseer)

Siegerehrung bei den Brieftaubenzüchtern der RV Amberg

Die Mitglieder der Brieftaubenzüchter-Reisevereinigung Amberg kamen zur Siegerehrung der Meister des Jahres 2025 zusammen. Der 1. Vorsitzende Georg Eichenseer freute sich über die Anwesenheit der Frauen und besonders über die Teilnahme von Michael Niedermeier, der gesundheitlich angeschlagen ist. Im Rückblick auf das vergangene Reisejahr beleuchtete Georg Eichenseer jeden einzelnen Flug mit Angabe der Siegertauben. Von den 13 geplanten Flügen konnten zwölf mit 3712 km durchgeführt werden. Fünfmal siegte eine Taube der Schlaggemeinschaft Georg und Georg Eichenseer, viermal waren die Tauben von Michael Niedermeier erfolgreich, zweimal hatte Walter Schlenk die schnellste Taube und einmal Richard Dötterl. Den Meistertitel verteidigte Michael Niedermeier aus Etsdorf erfolgreich, er erreichte insgesamt 15.957 Prkm, 2. wurde die Schlaggemeinschaft Georg und Georg Eichenseer aus Traßlberg mit 15.105 Prkm, 3. Walter Schlenk, Rosenberg, 4. Werner Troidl, Rosenberg, 5. Richard Dötterl, Kümmersbruck. Michael Niedermeier gewann auch die Weibchen-Meisterschaft und die Jährigen-Meisterschaft, Georg und Georg Eichenseer sicherten sich die Männchen-Meisterschaft. Die besten Einzeltauben gehörten: Alt-Männchen, Georg und Georg Eichenseer (11 Preisen) Altweibchen (11 Pr.) jähriges Weibche (9 Pr.), und beste Jungtaube (4 Pr.) Michael Niedermeier und das beste jährige Männchen (9 Pr.) hatte Walter Schlenk. Die Tauben des Jahrgangs 2025 konkurrierten um die Jungflugmeisterschaft ( 4 Flüge mit 753 km) . Meister wurde ebenfalls Michael Niedermeier, 2. Werner Troidl und 3. Walter Schlenk. Vom Verband Deutscher Brieftaubenzüchter wurden drei Medaillen zur Verfügung gestellt, die Bronze-Medaille im Altflug gewann Michael Niedermeier, die silberne Medaille ging an Georg und Georg Eichenseer, die auch noch die Bronzemedaille im Jungflug gewannen. Dann gedachten die Taubenzüchter noch des vor kurzem verstorbenen ältesten Mitglieds Georg sen. Eichenseer.
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