Der neu gewählte Pfarrgemeinderat von Aschach-Raigering (von links)Maria Müller, Pfarrer Josef Irlbacher, , Kerstin Püschl, Ludwig Donhauser, Liora Steinl, Thomas Nübler, Vincent Donhauser, Felix Schäffer, Jonas Weiß, Gemeindereferent Anton Rauch, Doris Luber, Sabine Baldauf, Brigitte Müllner, Bettina Birner, Marcel Rubenbauer, Norbert Schwab, Peter Roith.<br><br> (Bild: Alfred Schorner)

Neu gewählter Pfarrgemeinderat Aschach-Raigering nimmt seine Arbeit auf

Bei der Wahl des Pfarrgemeinderates (PGR) am 1. März wurden 15 Frauen und Männer in das Gremium der Pfarrei Aschach-Raigering gewählt. Pfarrer Josef Irlbacher beglückwünschte die Gewählten bei der konstituierenden Sitzung im Pfarrsaal St. Josef. Sie haben in den nächsten vier Jahren die Aufgabe, in allen Fragen, die das pastorale Leben einer Pfarrei betreffen, unterstützend beratend oder beschließend mitzuwirken. Er zeigte sich erfreut, ein vergrößertes Gremium vorzufinden und wertete das als ermutigendes Zeichen für eine lebendige Gemeinde und ein verstärktes Engagement in den kommenden Jahren. Wichtig sei es ihm, so Pfarrer Irlbacher, dass auch die Zusammenarbeit auf der Ebene der Pfarreiengemeinschaft gesucht und gelebt wird. Gemeindereferent Anton Rauch gestaltete ein Element, bei dem sich jedes Mitglied mit seinen Talenten für die Arbeit im PGR zunächst in einem Partnergespräch und dann im Plenum vorstellte. Bei der anschließenden Wahl wurde Kerstin Püschl in ihrem Amt als Sprecherin des PGR bestätigt, zur zweiten Sprecherin wurde Doris Luber gewählt. Arcel Rubenbauer fungiert künftig als Schriftführer. Die Sachausschüsse sollen bei der nächsten Sitzung Ende April besetzt werden. Vorerst galt es den Ablauf der anstehenden Ostertage zu besprechen. Vorrangig war auch das Pfarrfest welches am Sonntag, 3. Mai mit einem Festgottesdienst um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche beginnt. Dabei soll auch die von den Ministranten lang gewünschte Fahne gesegnet werden.
Die Sternsinger der Pfarrei Aschach-Raigering, die in diesen Tagenden Segen in die Häuser und Wohnungen bringen und sich für Kinderrechte auf Schutz und Bildung einsetzen. (Bild: Alfred Schorner)

Sternsinger der Pfarrei Aschach-Raigering unterwegs gegen die Bekämpfung ausbeutender Kinderarbeit

Im Anschluss des Neujahrsgottesdienstes in der Pfarrkirche St. Josef in Raigering sandte Pfarrer Maciej Kolanowski 12 Gruppen in den Gewändern der Heiligen Drei Könige zum Dreikönigssingen in die Pfarrgemeinde Aschach-Raigering aus. Die diesjährige Aktion steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Als Kinderarbeit bezeichnet man Einkommen schaffende Tätigkeiten, für die Kinder zu jung sind, die vom Schulbesuch abhalten und die ihrer Gesundheit und Entwicklung schaden. Der Blick richtet sich dieses Jahr nach Bangladesch, wo trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit in dem südasiatischen Land noch 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten, darunter 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Pfarrer Kolanowski ermunterte die Jugendlichen das katholische Glaubenszeugnis hinauszutragen und lobte deren Bereitschaft sich für die Kinder einzusetzen, um diese aus den Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen den Schulbesuch zu ermöglichen. Seit 1984 bringen die Sternsinger die frohe Botschaft der Geburt Christi und den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ in die Häuser und Wohnungen. So werden auch in diesem Jahr 56 Sternsinger aus Raigering, Aschach und Krumbach in ihrer Pfarrgemeinde unterwegs sein und die Zeichen 20*C+M+B*26 an die Türen anbringen.

Über beiunsdaheim.de:

north