Zu Ehren des Hl. Donatus feierte Kaplan Marvin Schwedler mit vielen Gläubigen in Aschach den Gottesdienst an der gleichnamigen Kapelle.  (Bild: Alfred Schorner)

Zu Ehren des Hl. Donatus wurde in Aschach gefeiert

Wohl schon seit Jahrhunderten wird im Gebiet um Aschach Donatus, der Katakombenheilige von Münstereifel, verehrt. Aus dem Leben des Heiligen ist nicht viel bekannt. In einem römischen Martyrologium wird Donatus als einer der vielen Märtyrer Roms um 300 nach Christus erwähnt, der in den Katakomben Roms seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Er gilt als Schutzpatron gegen Unwetter und Blitzschlag. Ihm zu Ehren finden sich alljährlich jeden dritten Sonntag im Juli eines Jahres die Gläubigen zu einem Festgottesdienst an der Kapelle, gelegen am Jubiläumswanderweg Amberg-Schnaittenbach, ein. Die Eucharistie feierte in diesem Jahr erstmals Kaplan Marvin Schwedler, musikalisch begleitet von Kornelia Scharl mit ihren Musikkindern. In seiner Predigt nannte er als wichtigste Botschaft dieses Festes, dass nicht alles in unserer Hand liege. Gerade deshalb sind Kapellen wie die Aschacher Donatuskapelle so wichtig. Mitten in der Landschaft stehend, erinnern sie daran, zwischen Arbeit und Alltag, zwischen Feldern und Straßen, zwischen Erfolgen und Sorgen. Die mitfeiernden Gottesdienstbesucher seien mit ihrer Freude und ihrem Dank gekommen. Aber auch mit ihren Sorgen, mit der Bitte um gutes Wetter, mit der Hoffnung auf eine gute Ernte, mit der Angst vor Gewitter, Hagel oder Dürre. Haben doch die Menschen die Natur nicht in der Hand, bei einem Hagelschauer, einem Starkregen oder wochenlanger Trockenheit merken sie dies. Der Hl. Donatus erinnert sie daran. Nicht daran, Angst vor dem Wetter zu haben. Sondern darauf zu vertrauen, dass Gott ihr Leben trägt, auch dann, wenn sie nicht alles kontrollieren können. Und wenn sie ehrlich zu sich sind, nicht nur das Wetter ist unberechenbar, auch das Leben. Der Hl. Donatus will sie daran erinnern, ihr Vertrauen immer wieder neu auf Gott zu setzen. Nachdem Kaplan Schwedler am Ende des Gottesdienstes noch die auf dem Bolzplatz abgestellten Fahrzeuge gesegnet hatte, erfolgte der Übergang zur weltlichen Feier.
Die Pfarrei Aschach-Raigering verabschiedet ihre Pfarrgemeinderäte (vorne von links) Christian Schwab, Daniela Weiß (hinten von links) Pfarrer Josef Irlbacher, Pfarrgemeinderatssprecherin Kerstin Püschl, Kirchenpfleger KLaus Donhauser (nicht auf dem Bild: Julia Feiler). (Bild: Alfred Schorner)

Pfarrei Aschach-Raigering verabschiedet ihre Pfarrgemeinderäte

Beim Sonntagsgottesdienst in der Aschacher Kirche wurden drei Mitglieder des Pfarrgemeinderates (PGR) Aschach-Raigering verabschiedet. Pfarrer Josef Irlbacher würdigte das Wirken der ehemaligen Mitarbeiter und fand dabei wertschätzende Worte, dass diese durch ihr Einbringen ihrer Ideen und ihr Engagement das öffentliche Leben in der Pfarrei mitgestaltet hätten. Pfarrgemeinderatssprecherin Kerstin Püschl bedankte sich für die ehrenamtliche Tätigkeit im Gremium und lobte den festen Zusammenhalt. Mit immer guten Beiträgen nahmen die zu Verabschiedenden an den Pfarrgemeinderatssitzungen teil, die im acht- bis zehnwöchigen Turnus stattfanden. Verabschiedet wurde Daniela Weiß aus Immenstetten, die in ihrer achtjähriger Zugehörigkeit bei allen Festen im Einsatz war. Wieder ins Leben gerufen hatte sie den Seniorenkreis, der sich zweiwöchentlich unter ihrer Leitung im Pfarrsaal Raigering trifft. Dabei werden die Frauen und Männer ab 65 Jahren nach einer kurzen Stuhlgymnastik mit Kaffee und Kuchen in gemütlicher Runde verwöhnt. Das Schöne daran ist, dass sie dieses Zusammentreffen auch nach ihrem Ausscheiden aus dem PGR beibehält. Julia Feiler aus Aschach scheidet nach einer Wahlperiode aus. Ihre Aufgabe war es sich bei den Familiengottesdiensten und bei den Ministranten-Aktionen zu engagieren. Sie bleibt auch weiterhin den Familienkreis erhalten. Ebenfalls vier Jahre war Christian Schwab aus Immenstetten dabei. Ihn konnte man bei den Festivitäten für Getränkeausschank und zum Bratwurst braten gewinnen, was er auch künftig machen würde. . Die Verabschiedenden erhielten eine Dankurkunde des Bischofs, mit unterzeichnet durch Pfarrer Josef Irlbacher und der Sprecherin des PGR Kerstin Püschl. Mit Applaus verabschiedeten die Kirchenbesucher die scheidenden Mitglieder und dankten ihnen damit für ihre engagierte Mitarbeit in der Pfarrei.
Die neue Ministrantenfahne der Pfarrei Aschach-Raigering, ein sichtbares Zeichen des Glaubens und der Verbundenheit, erhält ihre Weihe durch Kaplan Marvin Schwedler. (Bild: Alfred Schorner)

Eine Fahne für die Ministranten Aschach-Raigering

Künftig wird die Ministranten*innen der Pfarrei Aschach-Raigering bei Festen, Prozessionen und besonderen Gottesdiensten, als Ausdruck ihres Glaubens und ihrer Verbundenheit mit der Pfarrgemeinde und der Pfarreiengemeinschaft eine Fahne begleiten. Anlässlich des Pfarrfestes St. Josef erhielt die im Digitaldruck gefertigte Fahne bei einem Festgottesdienst ihre kirchliche Weihe. In Zelebration von Pfarrer Josef Irlbacher und Kaplan Marvin Schwedler und musikalischer Begleitung durch Kathrin Farnbauer an der Orgel und dem Posaunenchor der Paulanerkirche unter der Leitung von Jasmin Hiltl hatten dazu die örtlichen Vereine mit ihren farbenprächtigen Fahnen um den Altar Aufstellung genommen. Die ursprüngliche Idee von Jürgen und Sabine Baldauf, eine Fahne zu beschaffen, stieß bei den beiden Seelsorgern, der Kirchenverwaltung und dem Pfarrgemeinderat auf breite Unterstützung. Derzeit zählen 46 junge Mädchen und Buben, geleitet durch die Oberministranten Liora Steinl, Andreas Baldauf, Emma Walz und Paul Drexler, zu einer lebendigen Gemeinschaft , deren Dienst oft leise geschieht und doch unverzichtbar ist. Die Fahne zeigt auf der Vorderseite die Silhouetten des Pfarrzentrums St. Josef und auf der Rückseite die Abbildungen der beiden Kirchenpatrone des Hl. Josef (Raigering)und St. Ägidius (Aschach) Passend zur Fahnenweihe stimmten die zahlreichen Kirchenbesucher nach der kirchlichen Segnung durch Kaplan Schwedler in die Bayernhyme ein, um nach dem Gottesdienst bei herrlichen Sonnenschein auf dem Kirchenvorplatz weiter zu feiern.
29 Mädchen und Buben aus der Pfarrei Aschach-Raigering durften das erste Mal die Hl. Kommunion von Kaplan Marvin Schwedler (rechts) empfangen..  (Bild: Alfred Schorner)

Erstkommunion in der Pfarrei Aschach-Raigering

29 Mädchen und Buben aus der Pfarrei Aschach-Raigering durften am Sonntag in der Pfarrkirche St. Josef zum ersten Mal, Jesus im Zeichen des Brotes empfangen. Der Festgottesdienst, unter Zelebration von Kaplan Marvin Schwedler wurde durch die Gesangsgruppe „Csamm Gsunga“ und dem Posaunenchor der Paulanergemeinde Amberg umrahmt. Die Erstkommunionkanten, welche sich in vielen Stunden auf dieses Fest vorbereitet hatten, traten nach der Verkündigung des Evangeliums mit einem Wortspiel am Altar auf. Sie wollten versuchen, den Wortlaut des diesjährigen Leitgedankens „Jesus, du bist das Brot des Lebens“ zu verdeutlichen. Kaplan Schwedler zog anschließend in seiner Predigt einen Vergleich zwischen einer im Spiel angedeuteten normalen Speise ( jeden Tag nur Spagetti) und dem „Brot des Lebens“ . Wenn diese heute erstmals die Hostie empfangen dürfen, begegnen sie Jesus selbst, ganz nah, ganz persönlich. So wie sie beim Fußball trainieren oder ein Musikinstrument üben, kommt auch hier das Entscheidende, man darf die Freundschaft mit Jesus nicht aus den Augen verlieren. Darum seine Aufforderung: mit Jesus zu sprechen, an ihn zu denken und immer wieder zu ihm zu kommen. Man dürfe ihn nicht vergessen, darum die Einladung des Priesters künftig in Ausübung des Ministrantendienstes die Freundschaft mit Jesus zu vertiefen. Somit ist man vorne beim liturgischen Dienst am Altar dabei, man erlebt Gemeinschaft, man macht mit und ganz wichtig „Reinschnuppern ist erlaubt“! Die Eltern bat er ihren Kindern zu helfen die Freundschaft mit Jesus zu leben. Sollte doch nicht nur der Tag der Erstkommunion ein Fest der Freundschaft mit Jesus sein, sondern darüber hinaus. Während sie sich am späten Nachmittag noch einmal zur Dankandacht trafen, durften sie sich am nächsten Tag auf eine Ausflugsfahrt nach Furth im Wald freuen, diesmal mit weiteren 36 Kindern aus der Pfarreiengemeinschaft Am Mariahilfberg.
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