Beim Lüften geht wertvolle Heizwärme verloren – richtiges Stoßlüften sorgt schnell für frische Luft und hilft, Energie zu sparen. (Bild: Verbraucherzentrale Bayern e.V.)

Kostenlose Energieberatung im ZEN Ensdorf

Schon kleine undichte Stellen an Fenstern und Türen können den Energieverbrauch spürbar erhöhen. Darauf weisen die Verbraucherzentrale Bayern und das ZEN Ensdorf hin und laden zur kostenlosen Energieberatung ein. Wenn warme Raumluft entweicht und kalte Luft nachströmt, steigen die Heizkosten. Wärmeverluste entstehen dabei häufig nicht nur über die Verglasung, sondern auch durch schlecht schließende Fensterflügel sowie gealterte oder poröse Dichtungen. Solche Schwachstellen lassen sich oft einfach erkennen und kostengünstig beheben. „Beim Energiesparen denken viele zuerst an große und teure Sanierungsmaßnahmen. Dabei lohnt es sich, auch die kleinen Dinge im eigenen Haus im Blick zu behalten. Eine undichte Fensterdichtung lässt sich meist für wenig Geld beheben und kann dauerhaft unnötige Wärmeverluste vermeiden“, erklärt Martin Kopp, Klimaschutzmanager des Landkreises Amberg-Sulzbach und Geschäftsführer des ZEN Ensdorf. Ob Handlungsbedarf besteht, zeigt ein einfacher Test: Ein Blatt Papier wird zwischen Fensterrahmen und Flügel geklemmt und das Fenster geschlossen. Lässt sich das Papier anschließend leicht herausziehen, kann dies auf eine nicht mehr ausreichend schließende Dichtung hinweisen. Defekte Dichtungen lassen sich meist mit geringem Aufwand austauschen. Individuelle Fragen rund ums Energiesparen beantwortet die Verbraucherzentrale Bayern in Kooperation mit dem ZEN bei der kostenlosen Energieberatung im ZEN in Ensdorf. Der nächste Beratungstermin findet am Donnerstag, 15. Oktober, von 14 bis 18.30 Uhr statt. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich und über die kostenfreie Hotline 0800 809 802 400 möglich. Weitere Informationen gibt es unter https://zen-ensdorf.de/projekte/energieberatung/.
Egal ob Äpfel, Birnen oder Quitten – einfach eigenes Obst mitbringen und eigenen, frischen Saft genießen. (Bild: Sabine Krzikalla auf Pixabay)

Saftpressen in Ensdorf am 6. Oktober

Wer Äpfel oder anderes geeignetes Obst aus dem eigenen Garten nicht ungenutzt lassen möchte, kann daraus auch in diesem Jahr wieder eigenen Saft herstellen lassen. Am Dienstag, 6. Oktober 2026, kommt die Mosterei Fuchs mit ihrer mobilen Obstpresse nach Ensdorf. Gemeinsam mit dem Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN), der Gemeinde Ensdorf und dem Kloster Ensdorf bietet sie Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, ihr eigenes Obst zu frischem und haltbarem Saft verarbeiten zu lassen. Die mobile Presse steht am Rathaus Ensdorf beim Bauhof. Dort wird das Obst in der Zeit von 10 bis 13 Uhr angenommen. Anschließend wird es direkt vor Ort gepresst, der gewonnene Saft haltbar gemacht und je nach Wunsch in 3-, 5- oder 10-Liter-Beuteln abgefüllt. Bei der Anlieferung werden Name, Telefonnummer und die gewünschte Beutelgröße erfasst. Sobald der Saft fertig verarbeitet und zur Abholung bereit ist, werden die jeweiligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer telefonisch benachrichtigt. Damit die Mosterei die Mengen und den Ablauf im Vorfeld besser planen kann und unnötige Wartezeiten vermieden werden können, ist eine vorherige Anmeldung zur Obstabgabe erforderlich. Die Anmeldung sowie Informationen zu Preisen und den verfügbaren Beutelgrößen sind auf der Internetseite des ZEN unter zu finden. Die Aktion soll auch zeigen, wie aus regionalem Obst ein hochwertiges Lebensmittel entsteht. Deshalb wird das Saftpressen erneut durch ein kleines Bildungsangebot für Kinder ergänzt. Angemeldete Kindergärten und Schulklassen können den Pressvorgang vor Ort aus nächster Nähe verfolgen. Die Mosterei Fuchs erklärt den Kindern anschaulich, welche Arbeitsschritte notwendig sind und welche Technik dabei zum Einsatz kommt. So können sie den Weg des Obstes von der Anlieferung über das Pressen bis zum fertig abgefüllten Saft unmittelbar miterleben. Die Gruppen bringen dafür auch selbst gesammeltes Obst mit, das anschließend vor ihren Augen verarbeitet wird. Die Aktion verbindet damit die sinnvolle Verwertung heimischen Obstes mit einem praktischen Einblick in dessen Verarbeitung und zeigt insbesondere den jüngeren Besucherinnen und Besuchern, wie aus Äpfeln und Co. ein regionales Lebensmittel entsteht. Für Rückfragen steht Yvonne Busch vom ZEN unter der Telefonnummer 09624 903646 gerne zur Verfügung.
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