Teilnehmer der dritten Tour „Eine Expedition durch unsere Heimat“ bei einem Zwischenstopp in Vilseck – unterwegs zu exklusiven Einblicken, verborgenen Orten und überraschenden Geschichten aus der Region (Bild: Walter Heldrich)

Exklusive Einblicke in unsere Heimat

Am 24. April ging unsere dritte Tour der Reihe „Eine Expedition durch unsere Heimat“ an den Start – und sie hatte es in sich. Mit einem voll besetzten Bus und Gästeführerin Conni Platz begann ein Tag voller überraschender Perspektiven, die selbst Einheimische staunen ließen. Erste Station war die Pfarrkirche St. Jakobus in Hahnbach. Die spätgotische Hallenkirche aus dem Jahr 1426 beeindruckte nicht nur durch ihre Architektur, sondern vor allem durch einen besonderen Moment: den exklusiven Blick hinter den Hochaltar. Dort konnten die Teilnehmer wertvolle Fresken aus nächster Nähe erleben – ein Einblick, der im normalen Besuch verborgen bleibt. Weiter ging es nach Hirschau auf den Marktplatz zu den goldenen Hirschen und zum Monte Kaolino. Der „weiße Berg“ und die umliegenden Abbauflächen machten die industrielle Geschichte der Region eindrucksvoll sichtbar. Danach führte die Reise zur Burg Dagestein, bevor in Vilseck eine wohlverdiente Mittagspause eingelegt wurde. Am Nachmittag wartete ein echtes Highlight: der Truppenübungsplatz Grafenwöhr. Unter der Leitung von Franz Zeilmann erhielten die Teilnehmer seltene Einblicke in eines der größten militärischen Übungsgebiete Europas. Zwischen modernster Infrastruktur und unberührter Natur entstand ein spannender Kontrast. Besonders beeindruckend war der Blick vom Schwarzenberg mit dem Beobachtungsturm Bleidorn. Von hier aus eröffnete sich ein weiter Blick über das Gelände bis in die sogenannte Impact Area. Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte eine kleine Anekdote: In einem Ziegelstein des Turms soll sich während seiner Militärzeit sogar Elvis Presley verewigt haben. Auch die Geschichte kam nicht zu kurz. Orte wie die Wolfschützenkapelle, die Kirchenruine Hopfenohe und der Friedhof von Haag erinnerten eindrucksvoll an die verschwundenen Dörfer der dreißiger Jahre. Den Abschluss bildete ein selten zugänglicher Ort: die Quelle „Ursprung“. Dieses artesische Wasservorkommen tritt unter natürlichem Druck an die Oberfläche und bleibt den meisten Besuchern verborgen. Mit exklusiven Einblicken, spannenden Geschichten und vielen neuen Eindrücken zeigte diese Tour einmal mehr: Unsere Heimat steckt voller Überraschungen – man muss nur genau hinsehen.
onTour unterwegs im Advent – mit dem Pendelschiff von Markt zu Markt am funkelnden Tegernsee. (Bild: Walter Heldrich)

Adventszauber am Tegernsee - onTour beendet das Reisejahr mit stimmungsvoller Fahrt

Die traditionelle Jahresabschlussfahrt von onTour führte am 6. Dezember 2025 an den winterlich geschmückten Tegernsee und begeisterte die Teilnehmer mit drei besonderen Weihnachtsmärkten in Bad Wiessee, Rottach-Egern und Tegernsee. Im voll besetzten neuen Bus brachte Fahrer Alfred die Reisegruppe sicher an ihr Ziel. Erste Station war das historische Bräustüberl im Tegernseer Schloss, wo die Teilnehmer in den urigen Gewölben ihr Mittagessen einnahmen. Überraschung inklusive: Die moderate Preisgestaltung der Speisekarte lag deutlich unter dem erwarteten Promi-Niveau. Von Markt zu Markt per Pendelschiff Das Besondere des Ausflugs war der Adventszauber rund um den Tegernsee, bei dem die Weihnachtsmärkte mit einem Pendelschiff verbunden waren. Dies ermöglichte es den onTour-Teilnehmern, bequem von einem Ort zum nächsten zu gelangen und dabei die majestätische Bergkulisse zu genießen, die sich malerisch im See spiegelte. Den Auftakt machte der Rottacher Advent: Im Kurpark, rund um den festlich beleuchteten Pavillon, erwartete die Besucher ein stimmungsvolles Hüttendorf. Weiter ging es per Schiff zum Seeadvent nach Bad Wiessee, dessen malerische Uferkulisse beeindruckte. Hier ließen sich viele die berühmte Tegernseer Kirschtorte nicht entgehen. Letzte Station war der Schlossmarkt am Tegernsee, der sich eindrucksvoll vor der historischen Schlosskirche erstreckt. Hier schlenderten die Teilnehmer durch das zauberhafte Hüttendorf und entdeckten regionale Spezialitäten und kunsthandwerkliche Geschenkideen. Dank und Ausblick Nach einem abwechslungsreichen Tag mit Sonnenschein, Lichterglanz und echter Vorweihnachtsstimmung machte sich die Gruppe am Abend wieder auf den Heimweg nach Sulzbach. Organisator Walter Heldrich bedankte sich herzlich bei allen Teilnehmern für ihre Pünktlichkeit und Treue sowie bei Busfahrer Alfred Filp für das sichere Fahren. Gleichzeitig lud er schon jetzt zur nächsten Jahresabschlussfahrt ein – 2026 soll es dann nach Passau gehen.
Wo früher Kumpel schufteten, tauchte die Reisegruppe onTour in spannende Industriegeschichte ein – Glück auf für ein unvergessliches Erlebnis. (Bild: Walter Heldrich)

Von Kohle, Currywurst & Kultur – unsere Ruhrpott-Safari

Fünf Tage lang eroberte die Reisegruppe von Feuerhof on Tour das Ruhrgebiet – und erlebte dabei eine spannende Mischung aus Industriegeschichte, Kultur, Kulinarik und einem Hauch Fernsehruhm. Organisiert wurde die Tour von Walter Heldrich, der wie gewohnt ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt hatte. Schon am ersten Tag war klar: Hier geht es nicht nur ums „Schauen“, sondern ums „Erleben“. Ob im Landschaftspark Duisburg-Nord, wo ehemalige Hochöfen heute als Aussichtsplattform dienen, oder bei der Einkehr ins Traditionslokal „Zum Hübi“ – überall wurde Geschichte greifbar und gemütlich zugleich. Am zweiten Tag stand Duisburg im Fokus. Beim Spaziergang durch die berühmte „Schimanski-Gasse“ fühlte sich mancher in die 1980er-Jahre zurückversetzt, als Tatort-Kommissar Horst Schimanski dort sein Revier hatte. Besonders zur Freude der Gruppe: Begleitet wurde sie von Stephan Haas alias Hotte Schibulski, der mit Ruhrpott-Charme kleine Anekdoten und Insider-Geschichten beisteuerte. Spätestens da wurde der Spaziergang zur lebendigen Geschichtsstunde mit Schmunzelgarantie. Ein weiteres Highlight: Der Gasometer in Oberhausen. Von außen ein gigantischer Industriekoloss, von innen eine beeindruckende Ausstellungswelt, die den Atem der Teilnehmer gleich doppelt stocken ließ – wegen der Höhe ebenso wie wegen der spektakulären Präsentationen. Auch die Zeche Zollverein in Essen, einst „die schönste Zeche der Welt“ genannt, durfte nicht fehlen. Heute UNESCO-Welterbe, einst Malocher-Alltag – die Reisegruppe erfuhr hier nicht nur Zahlen und Fakten, sondern auch, wie sehr dieser Ort die Region geprägt hat. „Man versteht das Ruhrgebiet erst, wenn man die Zeche gesehen hat“, brachte es ein Teilnehmer auf den Punkt. Natürlich kam auch der Genuss nicht zu kurz: Vom frisch gezapften Bier in einer Traditionsbrauerei bis hin zu herzhaften Spezialitäten zeigte das Ruhrgebiet, dass Kultur und Kulinarik bestens zusammenpassen. Der letzte Tag führte die Gruppe noch einmal durch die Highlights von Essen und Duisburg, bevor es mit vielen Eindrücken im Gepäck wieder nach Hause ging. Zum Abschluss bedankte sich Organisator Walter Heldrich herzlich bei allen Teilnehmern – und ganz besonders bei Busfahrer Alfred Filp, der die Reisegruppe sicher und souverän durch den dichten Ruhrpott-Verkehr steuerte.

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