Gold für Lukas Rosner im Dreisprung (Bild: Rosner)

5 Medaillen bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften in München

An den bayerischen Hallenmeisterschaften in der Werner-von-Linde-Halle in München nahmen an den beiden Tagen sieben Sportler der DJK Weiden teil, so viele und so erfolgreich wie schon lange nicht mehr. So holte sich am Samstag Lukas Rosner in der U18 den bayerischen Meistertitel im Dreisprung mit 13,03 m. Gleich im ersten Versuch legte er mit einer persönlichen Bestleistung und Verbesserung um 50 cm vor und setzte so die Konkurrenz unter Druck, die nicht mehr an seine Weite herankam. Am Sonntag sicherte er sich noch Bronze im Weitsprung mit 6,26 m (PB). Nach zwei vierten Plätzen am Samstag im Kugelstoßen mit 13,86 m (PB) und im Diskuswurf mit 39,98 m gelang Maximilian Rieder in seinem ersten Jahr in der U20 am Sonntag noch ein toller Speerwurf und die Silbermedaille mit 47,63 m. Ebenfalls Silber holte sich Mira Melzner im Dreisprung mit 11,06 m. Nach einem Unfall kurz nach Weihnachten und dreiwöchiger Trainingspause war dies nicht abzusehen und damit umso erfreulicher. Dennis Hopp war als Schlussläufer mit der 4x200-m-Staffel erfolgreich und gewann Silber in der U20 in 1:32,53 min. Über die 60 m konnte er sich in 7,28 sec (PB) für das B-Finale qualifizieren. Außerdem lief er am Sonntag noch die 200 m in 23,00 sec (PB). In der Altersklasse W15 konnte Lara Werner (eigentlich erst W14) eine persönliche Bestleistung im Hochsprung aufstellen mit 1,50 m, im Weitsprung sprang sie 4,83 m. Ihre Schwester Lilli absolvierte am Samstag die 60 m in 8,55 sec, beim Weitsprung gelangen ihr 4,89 m. Am Sonntag ging sie noch im Speerwurf an den Start und warf 35,47 m. Nun stehen noch die süddeutschen Hallenmeisterschaften für Mira und Lukas an, sowie die deutschen Hallen-Jugendmeisterschaften der U20 für Dennis mit der 4x200-m-Staffel.
Nordbayerischer Meistertitel für Maximilian Rieder (Bild: Abteilung Leichtathletik)

DJK Weiden bei den Nordbayerischen Meisterschaften in Fürth

An zwei Wochenenden fanden in Fürth die nordbayerischen Hallenmeisterschaften der U16 und älter statt. Außerdem gab es für die U14 einen Rahmenwettkampf. In der M13 verfehlte Christoph Melzner mit 4,51 m im Weitsprung nur knapp seine Bestleistung und kam auf den 3. Platz. Über die 60 m holte er sich in 8,94 Sekunden den 6. Platz. In der W14 gelang Ida Adam in einem großen Starterfeld von 49 Sportlerinnen über die 60 m in 8,90 Sekunden Platz 19, Lara Werner kam mit 8,94 Sekunden auf Platz 26. Vorher gelang Lara Werner über die 60 m Hürden ein toller 6. Platz in neuer Bestzeit von 10,18 Sekunden und damit auch die B-Qualifikation für die bayerischen Hallenmeisterschaften in München für die W15. Im Weitsprung verpasste sie das Podest nur sehr knapp um 2 cm mit 4,87 m. Am zweiten Wochenende konnte sie im Hochsprung ebenfalls eine neue Bestleistung aufstellen und wurde mit übersprungenen 1,48 m Zweite. Im ersten Jahr in der U18 ging ihre Schwester Lilli Werner über die 60 m an den Start. Ihr gelang auch eine neue Bestleistung mit 8,41 Sekunden und damit der tolle 12. Platz von 54 Starterinnen in dieser Altersklasse und die Qualifikation für die bayerischen Meisterschaften. Im Weitsprung holte sie sich mit 4,94 m den 5. Platz. Am letzten Samstag gelang ihr im Kugelstoßen mit 10,26 m (PB) ein 6. Platz. Ebenfalls im ersten Jahr in der U18 lief David Schönberger die 60 m in 7,98 Sekunden und sicherte sich damit die B-Qualifikation für die bayerischen Meisterschaften. In dieser Altersklasse holte sich Lukas Rosner den 2. Platz im Dreisprung mit neuer persönlicher Bestleistung von 12,54 m. Auch er sicherte sich damit souverän die Teilnahme an den bayerischen und sogar an den süddeutschen Hallenmeisterschaften in Frankfurt. Im anschließenden Weitsprung konnte er aufgrund der kurzen Pause zwar nicht an seine Bestweite von über 6,00 m anknüpfen, sicherte sich aber trotzdem mit 5,93 m den 3. Platz. Im ersten Jahr in der U20 konnte sich Maximilian Rieder im Kugelstoßen zum ersten Mal den Titel nordbayerischer Meister holen mit einer Weite von 13,28 m und damit ebenfalls die Qualifikation für die bayerischen Meisterschaften sichern. Ebenfalls in dieser Altersklasse ging Dennis Hopp über die 60 m an den Start und holte sich in 7,43 Sekunden den 6. Platz. Über die 200 m erreichte er sogar den 4. Platz in 23,30 Sekunden. Am meisten freuten sich er und sein Trainer jedoch über den Sieg mit der Startgemeinschaftsstaffel, in der Dennis als Schlussläufer an den Start ging, und die in einer Zeit von 1:33,62 Minuten nicht nur starke Konkurrenz hinter sich ließ, sondern sich damit die Qualifikation für die deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen Ende Februar sicherte.
Die ausgezeichneten Mitglieder stellten sich zum Erinnerungsbild auf. Durch den Abend führte Reinhold Wildenauer (vorne rechts), langjähriger ehemaliger Vorsitzender der DJK Weiden. Er eröffnete die Feier und sprach den Geehrten und allen Mitgliedern seinen Dank aus. (Bild: Reinhard Kreuzer)

Ehrenabend würdigte jahrzehntelange Treue - DJK Weiden ehrte Mitglieder kurz vor Weihnachten.

Noch vor den Feiertagen setzte die DJK Weiden einen besonderen Akzent im Vereinsjahr. Im Sportheim lud der Traditionsverein zum Ehrenabend ein und zeichnete langjährige Mitglieder für ihre Treue aus. Zwar standen 110 Namen auf der Ehrenliste, doch aus unterschiedlichen Gründen fanden nicht alle den Weg zur Veranstaltung. Neun Mitglieder nahmen ihre Urkunden persönlich entgegen. Durch den Abend führte Reinhold Wildenauer, langjähriger ehemaliger Vorsitzender der DJK Weiden. Er eröffnete die Feier und sprach den Geehrten und allen Mitgliedern seinen Dank aus. Wildenauer kennt den Verein seit Jahrzehnten, gehört weiterhin der Vorstandschaft an und nahm zugleich in seiner Funktion als Bürgermeister der Stadt Weiden teil. Lob für die Geehrten „Ohne die vielen treuen Mitglieder würde im Verein weder sportlich noch gesellschaftlich viel laufen”, sagte Wildenauer in seiner Ansprache. Besonders hob er die Helfer hervor, die bei Festen und Veranstaltungen stets zur Stelle seien. Dieses Engagement sei heute keine Selbstverständlichkeit mehr. „Arbeitgeber wie Vereine kämpfen zunehmend mit hoher Fluktuation. Mitglieder, die vier oder fünf Jahrzehnte dabeibleiben, werden immer seltener”, stellte er fest. Urkunden überreicht Gemeinsam mit dem ersten Vorsitzenden Harald Biersack verlas Wildenauer die Namen der Geehrten und überreichte die Urkunden. Für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit ehrte die DJK Martin Weiß. Seit 40 Jahren halten Elfriede Kraus, Ingeborg Wach und Gisela Weber dem Verein die Treue, 25 Jahre Eva Forster. Für zehn Jahre Mitgliedschaft zeichnete der Verein Luca Bartsch, Heiko Fischer, Joshua Vargas und Jens Vögtel aus. Man stieß gemeinsam an Nach dem offiziellen Teil füllte sich das Sportheim mit angeregten Gesprächen. Die Sektgläser kreisten, und gemeinsam stießen die Anwesenden auf weitere gute Jahre an. Alte Geschichten machten die Runde, Erinnerungen wurden wach – und nicht selten fiel der Satz: Früher war alles besser.

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