Der VerbraucherService Bayern im KDFB e. V. begrüßt die Pläne der Bundesregierung, eine Abgabe auf zuckergesüßte Getränke in Deutschland einzuführen. Der Verband setzt sich seit Jahren für eine Reduzierung des Zuckerkonsums ein und fordert seit 2023 eine Zuckersteuer. Ein übermäßiger Zuckerkonsum, insbesondere über Softdrinks, trage maßgeblich zur Entstehung von Übergewicht, Typ-2-Diabetes und weiteren Erkrankungen bei. Eine Abgabe auf Süßgetränke könne Anreize für Hersteller schaffen, Rezepturen zu verbessern und den Zuckergehalt zu senken, und Verbraucher bei gesünderen Entscheidungen unterstützen. Internationale Erfahrungen, etwa aus Großbritannien, zeigten, dass eine Zuckersteuer sowohl den Zuckergehalt in Getränken als auch deren Absatz reduzieren könne. „Damit wird ein fairer Rahmen geschaffen, der gesundheitliche Verantwortung nicht allein auf den Einzelnen abwälzt, sondern strukturell unterstützt“, sagt Elisa Neutatz, Fachbereichsleitung Ernährung beim VSB. Aus Sicht des Verbands ist eine wirksame Ausgestaltung entscheidend, etwa durch eine Staffelung nach Zuckergehalt, eine ausreichende Höhe der Abgabe sowie eine Zweckbindung der Einnahmen für Prävention und Gesundheitsförderung. Weitere Informationen gibt es unter https://www.verbraucherservice-bayern.de/ueber-uns/antraege-an-die-politik.