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Träger- und Leitungskonferenz der Kindertageseinrichtungen im Landkreis Schwandorf

Wie immer im Herbst, versammelten sich vor Kurzem rund 100 Vertreterinnen und Vertreter von Trägerschaften und Kindertageseinrichtungen (Kita) zur jährlichen Träger- und Leitungskonferenz der Kindertageseinrichtungen im Konrad-Max-Kunz-Saal in der Schwandorfer Oberpfalzhalle. Organisiert durch den Fachbereich Kita des Kreisjugendamtes Schwandorf, stand die Veranstaltung ganz im Zeichen des Themas Inklusion. Ein zentraler inhaltlicher Schwerpunkt lag auf der Umsetzung und Anlaufstellen zum Thema Inklusion im Kita-Alltag, um allen Kindern, unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen, eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Die Netzwerkpartner und Referenten gaben viele verschiedene Einblicke, Informationen und Impulse für die praktische Ausführung des inklusiven Auftrages. Der Fachbereich Kita betonte, dass alle gemeinsam die Verantwortung tragen, damit Inklusion nicht nur ein Begriff bleibt, sondern gelebte Realität wird. Niemand gestaltet Inklusion allein. Neben dem Kreisjugendamt, dem Gesundheitsamt und der Verfahrenslotsin des Landratsamtes Schwandorf beteiligten sich auch die Frühförderstelle mit den Standorten Schwandorf und Burglengenfeld, der Bezirk Oberpfalz, die Fachschule für Heilerziehungspflege in Weiden sowie das Netzwerk für Autismus Oberpfalz und die Unabhängige Beratungsstelle für Inklusion mit Vorträgen zum Thema. Ergänzend wurde seitens des Kreisjugendamtes ein Überblick über die wichtigsten Änderungen zur BayKiBiG-Reform gegeben. Alle Teilnehmenden empfanden die Veranstaltung als überaus informativ und konstruktiv.
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Psychoseseminar in Schwandorf über Erinnerungsarbeit

Das nächste trialogische Psychoseseminar in Schwandorf beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen eine Psychose erleben und wie sie sich später an diese Zeit erinnern. Unter dem Titel „Psychose und Erinnerungsarbeit“ geht es darum, unterschiedliche Wahrnehmungen und Erinnerungen miteinander in Beziehung zu setzen und darüber ins Gespräch zu kommen. Das Seminar findet am Dienstag, 10. November, von 16.15 bis 17.45 Uhr in der Volkshochschule Schwandorf in der Kirchengasse 1, Seminarraum 108, statt. Akute Psychosen können große Verwirrung auslösen und nicht nur die erkrankte Person selbst, sondern auch Angehörige, nahestehende Menschen und das versorgende Umfeld betreffen. Im Mittelpunkt steht der offene Austausch darüber, was während einer Psychose geschehen ist, wie Betroffene das Erlebte erinnern und wie Angehörige oder andere Miterlebende die Situation wahrgenommen haben. Das trialogische Format bringt Menschen mit Psychoseerfahrung, Angehörige, Fachkräfte und weitere Interessierte zusammen. Die unterschiedlichen Perspektiven sollen Raum erhalten, um Erfahrungen besser zu verstehen und einen respektvollen Umgang mit den jeweiligen Sichtweisen zu ermöglichen. Moderiert wird die Veranstaltung von Josef Lanzinger und Michael Schmid vom Schwandorfer Diakonie Zentrum. Veranstalter ist die Volkshochschule Schwandorf in Kooperation mit der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft Schwandorf. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


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