Stefan Voit (links) und Thomas Bäumler bei der Autorenlesung in der Molzmühle. (Bild: Ina Piehler )

„Gerti und die toten Meister”: Krimilesung in der Molzmühle

Sie haben es wieder getan: Stefan Voit und Dr. Thomas Bäumler sind zu einer Krimilesung in die Molzmühle nach Wutschdorf gekommen. Dr. Thomas Bäumler ist im Hauptberuf Frauenarzt in Neustadt an der Waldnaab, nebenbei schreibt er leidenschaftlich gerne Krimis mit regionalem Bezug. Diesmal stellte er sein neues Werk „Gerti und die toten Meister“ vor. Im Zentrum des Krimi steht die Psychologin oder Therapeutin Gerti Zimmermann, deren Leben gemeinsam mit dem des ermittelnden Hauptkommissars Franz Lederer „aus den Fugen gerät“. Auslöser ist eine neue Mordserie, bei der zwei prominente Künstler aus München und Wien eine zentrale Rolle spielen und schließlich tot sind – die „toten Meister“. Die Spur der Verbrechen führt von der Toskana bis in die nördliche Oberpfalz, genauer zum geplanten KI‑Zentrum im ehemaligen Kloster Speinshart. Die Lesung war spannend und bot auch einen Blick hinter die Kulissen: Wie ist das, wenn ein Frauenarzt Krimis schreibt? Dr. Thomas Bäumler schreibt manche Ideen auch in seiner Praxis nieder. Zuhause am Schreibtisch entsteht die ganze Geschichte. Bäumler ist seit etwa 2013 literarisch aktiv, zudem engagiert er sich in seiner Freizeit als Heimatforscher und ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger. Bisher hat er sieben Regionalkrimis geschrieben, der acht ist bereits in Arbeit. Der Kulturjournalist Stefan Voit aus Weiden moderierte den Abend.
Das Heimatjahrbuch 2024 kann in der Pfarrbücherei Wutschdorf ausgeliehen werden. (Bild: Amelie Hahn)

Heimatjahrbuch 2024 steht zur Ausleihe bereit

Am ersten Adventssonntag, 30. November, öffnet die Pfarrbücherei Wutschdorf wieder. Neu im Bestand ist dann das aktuelle Heimatjahrbuch des Heimat- und Kulturvereins Freudenberg. Seit der Gründung des Vereins vor nunmehr 20 Jahren erstellen die Vereinsmitglieder jedes Jahr ein Fotobuch, das das gesellschaftliche Leben in Freudenberg-Wutschdorf und Umgebung dokumentiert. Chronologisch sortiert zeigen die Bücher alles, was im entsprechenden Jahr wichtig war - von der Christbaumversteigerung am Jahresanfang über die zahlreichen Feste und Vereinsveranstaltungen im Frühjahr und Sommer bis zu den Weihnachtsfeiern. „Man sieht in den Büchern, wie sich Bräuche, Gepflogenheiten und die Mode ändern”, sagt HKV-Vorsitzender Uli Piehler. „Man sieht auch viele Menschen, die das Dorfleben mitgeprägt haben, aber leider nicht mehr unter uns sind.” Das aktuelle Heimatjahrbuch widmet sich dem Jahr 2024. Es beinhaltet rund 500 Fotos verschiedener Fotografen. Auch für das neueste Jahrbuch wird bereits wieder gesammelt. Die Fotos von 2025 sind erstmals beim Jahresrückblick am Samstag, 27. Dezember, um 19 Uhr im Saal des Landgasthofs Dotzler zu sehen. Die Pfarrbibliothek öffnet am Sonntag nach einer Renovierung der Räumlichkeiten von 9 bis 11.30 Uhr geöffnet. Zur Feier des Tages gibt es für alle Besucher Kaffee und Kuchen. Danach hat die Bücherei wieder wie gewohnt an zwei Tagen in der Woche geöffnet: immer am Donnerstag von 16.30 Uhr bis 17.45 Uhr sowie am Sonntag im Anschluss an den Gottesdienst (10.30 Uhr bis 11.30 Uhr).

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