Während sich die Gäste im Pfarrsaal oder im Festzelt mit Sitzgelegenheiten im Freien niederließen, bevorzugten die Kinder natürlich die Angebote auf der Spielstraße und die Hüpfburg. Ein schönes Familienfest vor der Kulisse der Pfarrkirche St. Martin. (Bild: Josef Böhm)

Festtag für Familien - das Pfarrfest

Das Zusammenspiel von guter Vorbereitung, idealem Wetter, zahlreichen Besuch und beachtlichem Unterhaltungswert ließen das Fest der Pfarrei Niedermurach zu einem vollen Erfolg werden. Nach dem Gottesdienst konnten die Gäste je nach Belieben im Festzelt oder im Pfarrsaal zum Frühschoppen und Mittagessen Platz nehmen. PGR-Sprecherin Irmgard Glaser begrüßte die Gäste und dankte dem Vorbereitungsteam des Pfarrgemeinderates, allen ehrenamtlichen Helfern und den Ortsvereinen für ihren aktiven Einsatz. Ab dem frühen Nachmittag stand der angrenzende Mühlweg im Einvernehmen mit den Anliegern den Kindern als Spielstraße zur Verfügung. An mehreren Stationen konnten sie beim Anstecker basteln und Luftballon modellieren, bei verschiedenen Geschicklichkeitsspielen und beim Büchsenwerfen Kreativität und Können unter Beweis stellen sowie in der Hüpfburg sich austoben. Die reichhaltige Tombola der Ministranten war schon bald nach Mittag ausverkauft. Den Höhepunkt des Nachmittags erlebten die Gäste mit den Nachwuchsmusiker(innen) im Alter von fünf bis 18 Jahren, die in breitgefächerten Instrumentalgruppen ihre musikalischen Fähigkeiten zum Besten gaben. Musiklehrer Stefan Karl stellte die Kinder und Jugendlichen jeweils vor und moderierte ihre Stücke, bei denen neben Gitarren, Klavier und Schlagzeug vor allem Blasinstrumente von der Blockflöte bis zur Tuba zum Einsatz kamen. Eine gute Gelegenheit für den Nachwuchs, selbstsicher und konzentriert vor Publikum aufzutreten. Die Gäste waren begeistert und belohnten die Vorstellungen der jungen Musiker mit großem Beifall. Gegen Abend klang das Pfarrfest aus, das durch das Zusammenwirken vieler Ehrenamtlicher zu einem wirklich schönen Fest für Familien wurde.
von links: Max Salomon, Veronika Kiener, Leonie Baier, Jakob Lottner und Ferdinand Thanner. Von links: Pfarrer Herbert Rösl, Theresia Süß; Laura Bösl, Renate Pflug (Mesnerin) Jonas Kiener, Florian Kiener, Leonie Zimmermann, Katharina Zitzmann, Pfarrer Max Stigler, Ortrud Sperl (Rektorin) und Fiona Hauser-Kroner. (Bild: Claudia Jockwitz)

„Jesus – Quelle des Lebens”: 5 Kinder bei der feierlichen Erstkommunion am 10.05.26 in Niedermurach-StMartin

Mit viel Sonnenschein begann für die fünf Kinder: Leonie Baier, Veronika Kiener, Jakob Lottner, Max Salomon und Ferdinand Thanner, ihr Festtag zur Erstkommunion. Das Leitwort „Jesus – Quelle des Lebens” prägte den gesamten Festgottesdienst, von der Eröffnung bis zum feierlichen Schlussakkord. Musikalisch umrahmt wurde diese Feier vom Kirchenchor Venite unter der Leitung von Martin Martzak. In seiner Predigt machte Pfarrer Herbert Rösl die Erstkommunionkinder und Gottesdienstbesucher darauf aufmerksam, dass wir uns alle nach Anerkennung, nach Angenommensein und Liebe sehnen, die endgültig nur Gott schenken kann und dass der Glaube an Jesus und ganz konkret die Mitfeier des Gottesdienstes und der Empfang der heiligen Kommunion, uns schon jetzt Anteil daran schenken. Die Erstkommunionkinder wirkten beim Festgottesdienst aktiv mit, trugen die Kyrie-Rufe und Fürbitten vor und brachten die Gaben von Brot und Wein zum Altar. Sie waren auch bei der Wandlung, zum „Vater unser” und zum Empfang der heiligen Kommunion um den Altar versammelt. Eine große Unterstützung erhielten die Kinder durch die Anwesenheit des Lehrerkollegiums, vor allem durch die Rektorin und Klassenleitung der Kinder, Frau Ortrud Sperl. Mit einer Dankandacht am Nachmittag wurde dieser feierliche Tag liturgisch beendet, dabei überreichte die Pfarrgemeinderatssprecherin Frau Irmgard Glaser den Erstkommunionkindern einen Handschmeichler und die Mütter erhielten zum Dank eine Rose.
Teilnehmer und Vorbereitungsteam des KiBi-Tags. (Bild: Michaela Müller)

„Rückenwind – Gott stärkt Elija”: Kinderbibeltag begeistert in Niedermurach

Die Pfarrei Niedermurach hatte am 14. März zum Kinderbibeltag ins Pfarrheim eingeladen. 25 Grundschulkinder waren dieser Einladung gerne gefolgt. Das Team um die Katechistin Michaela Müller hatte ein abwechslungsreiches Programm zum Thema „Rückenwind – Gott stärkt Elija“ vorbereitet. Pfarrer Rösl begrüßte alle Anwesenden und freute sich über die zahlreiche Teilnahme. In einem Anspiel wurde den Kindern die Geschichte des Propheten Elija erzählt, der völlig erschöpft in der Wüste zusammenbricht, aber dann, gestärkt von einem Engel, wieder neue Kraft schöpft. Als er auf dem Berg Horeb ankommt, begegnet ihm schließlich Gott in der Stille. Voraus geht dieser aber ein Sturm, ein Erdbeben und ein loderndes Feuer. Die Kinder durften sich dabei aktiv beteiligen und die Naturphänomene mit Bewegungen und Geräuschen darstellen. Anschließend wurden die Kinder in Gruppen eingeteilt und konnten an mehreren Stationen die Bibelstelle vertiefen. Bei einer Bewegungsgeschichte konnten sie mit dem ganzen Körper nachempfinden, was Elija gefühlt hatte. Beim Basteln von Windrädern und Windspielen schufen sie eine bleibende Erinnerung an den Rückenwind, den Gott auch uns immer wieder schenkt. Eine Meditation mit Rückengeschichte führte die Kinder tiefer in die Erlebnisse des Propheten hinein und das Gestalten eines Plakates übertrug die Bibelstelle auf den Alltag der Kinder. Zwischendurch gab es ausreichend Zeit zum Spielen, Singen und für ein gemeinsames Mittagessen. Am nächsten Tag durften die Kinder gemeinsam mit Eltern und Geschwistern zum Abschlussgottesdienst in die Pfarrkirche kommen, den der Chor Venite schwungvoll umrahmte. In einer Katechese verdeutlichte Michaela Müller noch einmal den Kerngedanken der Bibelstelle vom Vortag: Gott geht immer mit. Er stärkt und ermutigt uns in den großen und kleinen Schwierigkeiten des Lebens und gibt uns Rückenwind. Pfarrer Rösl bedankte sich sehr herzlich beim gesamten Team für die Vorbereitung und Durchführung dieses Kinderbibeltags.
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