Teilnehmer und Vorbereitungsteam des KiBi-Tags. (Bild: Michaela Müller)

„Rückenwind – Gott stärkt Elija”: Kinderbibeltag begeistert in Niedermurach

Die Pfarrei Niedermurach hatte am 14. März zum Kinderbibeltag ins Pfarrheim eingeladen. 25 Grundschulkinder waren dieser Einladung gerne gefolgt. Das Team um die Katechistin Michaela Müller hatte ein abwechslungsreiches Programm zum Thema „Rückenwind – Gott stärkt Elija“ vorbereitet. Pfarrer Rösl begrüßte alle Anwesenden und freute sich über die zahlreiche Teilnahme. In einem Anspiel wurde den Kindern die Geschichte des Propheten Elija erzählt, der völlig erschöpft in der Wüste zusammenbricht, aber dann, gestärkt von einem Engel, wieder neue Kraft schöpft. Als er auf dem Berg Horeb ankommt, begegnet ihm schließlich Gott in der Stille. Voraus geht dieser aber ein Sturm, ein Erdbeben und ein loderndes Feuer. Die Kinder durften sich dabei aktiv beteiligen und die Naturphänomene mit Bewegungen und Geräuschen darstellen. Anschließend wurden die Kinder in Gruppen eingeteilt und konnten an mehreren Stationen die Bibelstelle vertiefen. Bei einer Bewegungsgeschichte konnten sie mit dem ganzen Körper nachempfinden, was Elija gefühlt hatte. Beim Basteln von Windrädern und Windspielen schufen sie eine bleibende Erinnerung an den Rückenwind, den Gott auch uns immer wieder schenkt. Eine Meditation mit Rückengeschichte führte die Kinder tiefer in die Erlebnisse des Propheten hinein und das Gestalten eines Plakates übertrug die Bibelstelle auf den Alltag der Kinder. Zwischendurch gab es ausreichend Zeit zum Spielen, Singen und für ein gemeinsames Mittagessen. Am nächsten Tag durften die Kinder gemeinsam mit Eltern und Geschwistern zum Abschlussgottesdienst in die Pfarrkirche kommen, den der Chor Venite schwungvoll umrahmte. In einer Katechese verdeutlichte Michaela Müller noch einmal den Kerngedanken der Bibelstelle vom Vortag: Gott geht immer mit. Er stärkt und ermutigt uns in den großen und kleinen Schwierigkeiten des Lebens und gibt uns Rückenwind. Pfarrer Rösl bedankte sich sehr herzlich beim gesamten Team für die Vorbereitung und Durchführung dieses Kinderbibeltags.
Die neuen Ministranten Hannes Thanner und Leonie Bauer (vorne Mitte), Martin Zitzmann (nicht im Bild) sowie die ausscheidenden Ministranten Sebastian Elsner, Jakob Gillitzer und Lukas Böhm (zweite Reihe, Mitte) zusammen mit Pfarrer Herbert Rösl (links), Ruhestandspfarrer Max Stigler und Mesnerin Renate Pflug (rechts) sowie die diensthabenden Ministranten. (Bild: Josef Böhm)

Neue und ausscheidende Ministranten der Pfarrei Niedermurach

Ministranten sind wichtige Helfer bei der Feier der Heiligen Messe, aber auch bei Taufen, Beerdigungen, Prozessionen, Andachten. Ganz nahe am liturgischen Geschehen beteiligt zu sein ist eine ehrenvolle Aufgabe, ein Dienst für den Priester, für die Pfarrgemeinde, letztlich ein Dienst für Gott. Schutzpatron der Ministranten ist der heilige Tarcisius. Pfarrer Herbert Rösl freute sich, dass beim Patroziniumsfest drei neue Minis in den Ministrantendienst eintraten und erklärte ihnen, „dass Ihr mit Eurem Dienst am Altar der Messfeier eine besondere Würde verleiht und dies auch ein Ausdruck der Freude Eures Glaubens an Christus ist”. Nach einem gemeinsamen Gebet nahm er die neuen Minis durch Handreichung in die Ministrantengemeinschaft auf. Erfreut zeigte sich auch Betreuerin Martina Fronhofer, wünschte den neu Aufgenommenen viel Freude bei ihren ehrenvollen Aufgaben und überreichte ihnen die Ministrantenausweise. Als für ihn nicht ganz einfache Aufgabe bezeichnete Pfarrer Herbert Rösl die Verabschiedung der ausscheidenden Ministranten. Er erinnerte an den Beginn ihrer Ministrantenzeit und würdigte ihren jeweils achtjährigen wertvollen Dienst am Altar. Er dankte für ihre treue Pflichterfüllung, sprach ihnen Gottes Segen für die Zukunft zu und überreichte Diensturkunde und Erinnerungsgeschenk. Martina Fronhofer hob die achtjährige Treue und ihren stets zuverlässigen Dienst bei allen kirchlichen Anlässen sowie ihr bereicherndes Mitwirken in der Ministrantengemeinschaft hervor. Mit einem herzlichen „Vergelt's Gott!” und Segenswünschen überreichte sie an die drei „Ausscheider” jeweils eine Fotocollage mit Bildern aus ihrer Ministrantenzeit. Derzeit verrichten 33 Ministranten/Ministrantinnen Dienst in der Pfarrei Niedermurach.
Beim Festgottesdienst zu Ehren des Kirchenpatrons St. Martin durften sich Kinder und Ministranten zum gesungenen „Vater unser” um den Altar aufstellen. (Bild: Josef Böhm)

Pfarrgemeinde Niedermurach feierte Kirchenpatron St. Martin

Mit Sankt Martin hat die Pfarrkirche Niedermurach einen großen und bedeutenden Heiligen als Schutzpatron. Das Leben des römischen Soldaten führte nach der Teilung seines warmen Mantels mit dem Bettler in eine ganz neue Richtung. Er verzichtete auf sein sicheres Offiziersleben, wurde Christ und war fortan besonders den bedürftigen Menschen zugewandt. Sein Einsatz für die Armen, für Frieden und Gerechtigkeit machten ihn zur Symbolfigur für ausgeprägte Menschlichkeit und Barmherzigkeit. Als Bischof von Tours starb er am 8. November 397, seine Beisetzung war am 11. November in Tours und markiert seinen Gedenk- und Namenstag im Jahreskalender. Im Vorgriff auf seinen Gedenktag feierte die Pfarrei Niedermurach den Patron ihrer Martinskirche an seinem Todestag. Mit dem Lied „Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind” eröffneten die Kirchenbesucher den Festgottesdienst. Pfarrer Herbert Rösl ging in seiner Predigt auf das bescheidene Leben des heiligen Martin ein, der die Herausforderungen seiner Zeit mit Gottes Geist und Hilfe bewältigte. In seinen Betrachtungen zum Kirchenpatron legte er den Liedtext „Ein bisschen so wie Martin möcht ich manchmal sein” zugrunde. „Lasst uns als Christengemeinschaft ein bisschen anders werden, so wie St. Martin”, ermunterte Pfarrer Herbert Rösl die Anwesenden, „dann wird die Welt besser und schöner werden.” Er machte deutlich, „dass jedes,Bisschen', das wir in unsere Gemeinschaft einbringen, auch unserer Pfarrgemeinde hilft, und aus vielen,Bisschen' wird schließlich etwas Großes.” Den Festgottesdienst bereicherten die Chorgemeinschaft „Venite” unter Leitung von Martin Martzak sowie die Vereine der Pfarrei mit ihren Fahnen. Im Pfarrheim St. Martin fand schließlich die weltliche Fortsetzung des Patroziniumfestes statt. PGR-Sprecherin Irmgard Glaser begrüßte die zahlreichen Besucher und dankte dem Organisationsteam und dem Backteam für Vorbereitung und Durchführung des Festes.

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