OWV Nabburg bei einer historischen Maschine zur Herstellung von Nägel in Arzberg. (Bild: Hans Rachwalik)

OWV Nabburg durchwandert „G’steinigt“ im Sechsämterland

„G'steinigt” wird der Durchbruch des Flusses Röslau durch Formationen von Felsen nahe der Stadt Arzberg im Sechsländerland genannt. Vereinsmitglied Richard Hirsch, jahrelang im Schuldienst als Schulleiter in Arzberg tätig, führte die 15 Personen umfassende Wandergruppe aus Nabburg durch den „G'steinigt” und hoch zum 632 Meter hohen Kohlberg. Ausgangspunkt war das rote Rathaus der Stadt Arzberg. Zuvor gab Richard Hirsch noch einen geschichtlichen Überblick über das Aufstreben und dem Niedergang von Eisenerzabbau, Nagelfabrikation und Porzellanherstellung in der dortigen Region. An der mal dunkel und träge, dann wieder reißend und laut über Felsen dahinfließenden Röslau führte die Wanderung immer direkt am Ufer entlang durch den vorgenannten Durchbruch. Hierbei wurden durch starke Windbruchschäden das eigentlich sonst idyllische Bild des Wanderweges arg gestört. Über die in der Nähe von Elisenfeld gelegene Röslaubrücke ging es weg vom Fluß über einen anfangs sehr steilen Waldsteig hoch zur Waldenfelswarte auf dem 632 Meter hohen Kohlberg. Oben angekommen muteten sich eine handvoll Wanderer die 162 Stufen hoch zur 33 Meter hohen Aussichtskanzel des Aussichtsturmes zu. Von dort aus bot sich ein phantastischer Rundblick über die Region unmittelbar an der Grenze zu Tschechien. Nach dem Abstieg hinunter nach Arzberg gönnte sich die Wandergruppe ein sehr gutes Mittagessen im Gasthof „Zur Burg” in Hohenberg an der Eger. Mit einer kleinen Stadtführung durch Arzberg wurde diese Ganztagswanderung des OWV Nabburg abgeschlossen. Hierbei wurden vor allem Schwerpunkte wie Eisenerzabbau und das Wirken von Alexander von Humboldt in der Region um Arzberg gesetzt.
Wanderer des OWV Nabburg vor dem Naturdenkmal „Windloch” oberhalb des Marktes Lauterhofen. (Bild: Hans Rachwalik)

Windloch und „Sauere Zipfel“, OWV Nabburg wandert um Lauterhofen

Bei herrlichem Wanderwetter wanderte der OWV Nabburg durch ein Gebiet um den Markt Lauterhofen, gelegen im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz. Vereinsmitglied Franz Nibler, geboren und aufgewachsen in Lauterhofen führte die 17 Personen umfassende Wandergruppe auf der gut sieben Kilometer langen Kalvarienberg-Runde durch seine Heimat. Zügig bergauf ging es zunächst an drei im Jahr 1650 erbauten und von mächtigen Bäumen eingerahmten Kapellen zum Naturdenkmal „Windloch” hoch. Aus der 1,65 m breiten und 1,43 m hohen Öffnung soll vor Jahrtausenden Wasser ins sogenannte Lindeltal abgeflossen sein. Einer Dorfgeschichte nach erreicht man durch den Höhleneingang weiter die Nachbarortschaft Brunn. Versucht hat es ja noch keiner und auch bei der Nabburger Wandergruppe fand sich kein Mutiger, der es wagen wollte. Unten im Lindeltal angekommen durchwanderte die Gruppe einen harmonisch in die Natur eingebetteten Golfplatz. Hier zeigte sich, Sport und Natur können in Einklang gebracht werden. Wiederum aufwärts führte der Wanderweg durch eine weitläufige Hochebene. Diese wird nahezu ausschließlich als landwirtschaftliche Anbaufläche genutzt. Sehenswert hier, die vielen uralten und langen Heckenanpflanzungen, die die Ackerflächen von einer Winderosion schützen sollen. Nach etwas mehr als zwei Stunden Gehzeit erreichte der OWV Nabburg wieder den Ausgangspunkt der Wanderung am Marktplatz Lauterhofen. Im „Stoametzger”, ein altes und uriges Dorfwirtshaus wurden zur Brotzeit echte fränkische Bratwürste, mal als „Sauere Zipfel”, mal gebraten mit Kraut serviert. Ein echter kulinarischer Abschluss für eine empfehlenswerten Halbtageswanderung.
Wanderer des OWV Nabburg auf dem 616 Meter hohen Kulmstein bei Windpaissing, sieben Kilometer westlich der Stadt Nabburg. (Bild: Hans Rachwalik)

Umrundung des 626 Meter hohen Kulm und ein Stück auf dem Main-Donau-Weg unterwegs

Ein eisiger Wind begrüßte die zehn Personen umfassende Wandergruppe des OWV Nabburg am Ausgangspunkt am Gasthof Kulm, etwa sieben Kilometer westlich der Stadt Nabburg gelegen. Man spürte, noch ist der Winter nicht vorbei und der Frühling lässt wohl auch auf sich warten. Trotz alle dem starteten die Wanderer zur Umrundung des 626 Meter hohen Kulm. Stetig bergauf erreichte die Gruppe nach einem Kilometer das Gipfelkreuz am 616 Meter hohen Kulmstein. Auf und vor dem bizarren Felsen nahm man sich etwas Zeit für ein Erinnerungsfoto. Der weitere Weg führte anschließend zum eigentlichen Gipfel des Kulm, vorbei an der vereinseigenen Kulmhütte und Aussichtsturm wieder ein Stück hinunter zum blau-weiß markierten Main-Donau-Weg, auch MD-Weg genannt. Dieser Fernwanderweg ist in vier verschieden Linien eingeteilt und beginnt immer an einem Ort am Main und endet auch immer an einem Ort an der Donau. Die 326 Kilometer lange Ostlinie führt von Bischofsgrün durch das Fichtelgebirge, dem Oberpfälzer Wald und Bayerischen Wald bis nach Passau. Dabei werden gut 20 Kilometer des Wanderweges vom OWV-Zweigverein betreut und für ausreichende Markierung gesorgt. Auf dem MD-Weg angekommen wanderte die Gruppe in westlicher Richtung. In dem geschlossenen Waldstück herrschte absolute Stille und vom vorher erwähnten eisigen Wind war auch nichts mehr zu spüren. In der Nähe eines Weiler bei Friedersdorf öffnete sich der Wald und die Wanderer genossen einen faszinierenden Weitblick Richtung Nord-Osten. Dabei konnte der Fahrenberg, die Burgruine Leuchtenberg und auch den Sender auf der Geissleite bei Weiden klar ausgemacht werden. Der Rückweg erfolgte wieder auf dem MD-Weg bis zum Ausgangpunkt am Gasthaus Kulm. Bei einem Abendessen und launigen Gesprächen ließ man die knapp sechs Kilometer lange Wanderung ausklingen.
Wandergruppe des OWV vor der Kirche Peter und Paul in Perschen (Bild: Hans Rachwalik)

10 Kilometer lange Alternativwanderung für den OWV Nabburg

Eigentlich stand die Umrundung des 626 Meter hohen Kulm bei Windpaissing auf dem Wanderprogramm des OWV Nabburg. Der Winterbruch mit ungewohnt hoher Schneelage und die tiefverschneiten sowie eisigen Wege ließen ein Begehen der Waldwege im dortigen Bereich nicht zu. Auf Grund dessen wurde als Alternative eine Rundwanderung um den Murner See beschlossen. Aber auch dort machte stellenweise blankes Eis auf den Wegen um den See eine Wanderung zu einem nicht kalkulierbaren, ja gefährlichen Abendteuer. Als nächster Alternative wurde deshalb eine Wanderung auf freigeräumten Nebenstraßen erkoren. So traf sich eine zwanzig köpfige Wandergruppe, darunter wieder vier Mitglieder des OWV-Zweigverein Schwandorf am Bahnübergang Ledermühle unterhalb der östlichen Stadtmauer von Nabburg. Entlang der erstmals nach vielen Jahren wieder total zugefrorenen Naab führte der Weg über Haindorf bis nach Untersteinbach bei Pfreimd. Nach Überquerung der Naab ging es vorbei an den Geschmiertenkapelle hinüber zur Ortsverbindungsstraße Pfreimd Richtung Perschen. Oben auf der Kuppe des Schloßberges angekommen, genoss die Wandergruppe ein herrliches Panorama durchs Naabtal mit Blick auf den Eixelberg, der zweitürmigen Kirche Peter und Paul in Perschen, dem Johannes-Dom in Nabburg, dem Wölsenberg und zum Kulmgipfel. Nach dem auch der Fußweg an der Naab entlang total vereist war führte der restliche Weg von Perschen aus über die Äußere Venedig nach Nabburg zurück. Über den Naab-Steg erreichten die Wanderer nach gut zweieinhalb stündiger Gehzeit und knapp zehn Kilometer langer Wegstrecke den Ausgangspunkt am Bahnübergang Ledermühle.
Ursa Versch (Mitte), Hauptwanderführerin des OWV Weiden bei der Legendenerzählung zu einer im katholischen Glauben verehrten Heiligen. (Bild: Hans Rachwalik)

Vorbei an Heiligenstatuen hoch zur Heiligen Barbara

Vier Mitglieder des OWV-Zweigverein Nabburg schlossen sich der diesjährigen Adventwanderung des Hauptverein Weiden an. 32 Wanderer aus sieben verschiedenen Zweigvereinen sammelten sich bei trüben Novemberwetter am Kloster Speinshart um die Hauptwanderführerin Ursa Versch aus Weiden. Nach einem Rundgang durch das Klosterdorf Speinshart ging es weiter zum 534 Meter hoch gelegenen Barbaraberg. Ziel der Wanderung, die auf dem Berg gelegene Klosterruine und jetzige Wallfahrtskirche, geweiht der Heiligen Barbara. Der gut markierte Wanderweg führte über Wiesen- und Waldwege, am Ende dann steil ansteigend durch einen uralten „Kalvarienberg“. Die Besonderheit dabei, eine Vielzahl jahrhundertalten Steinstatuen aus verwittertem Sandstein von Heiligen Männern und Frauen des katholischen Glaubens säumten den gut vier Kilometer langen Weg. Vereinzelt erzählte Ursa Versch Legenden über diese im Glauben verehrten Personen. Oben in der Wallfahrtskirche angekommen, gab der Abt des Klosters Speinshart einen interessanten und mit Anekdoten gespickten Vortrag über die Gründung, Aufbau und Zerfall des einst dort angesiedelten Kloster und dem späten Wiederaufbau der jetzigen Wallfahrtskirche zur Heiligen Barbara. Der Rückweg zum Ausgangspunkt der Wanderung erfolgte wiederum über Wiesen- und Waldwege, unterbrochen durch steile Treppen aus Granitstufen. Ein verspätetes Mittagessen im Gasthof Klosterhof Speinshart bildete den gemütlichen Abschluss dieser Adventswanderung.
Wandergruppe des OWV Nabburg am Fuße des Aussichtsturm auf dem 808 Meter hohen Stückberg bei Eslarn. (Bild: Hans Rachwalik)

Zoiglbierfest, 808 Meter hochgelegener Stückberg, 144 Treppenstufen

Ein Zoiglbierfest in Eslarn mit Kesselfleich, Schlachtschüssel und Surhaxe war das eigentliche Ziel des OWV Nabburg. Aber wie immer bei den Unternehmungen der Nabburger, vor dem kulinarischen Genuss kommt erst die körperliche Betätigung. Und diese forderte die zwölfköpfige Wandergruppe diesmal besonders. Auf einer relativ kurzen Wegestrecke von 2,5 Kilometer musste gut 300 Höhenmeter zum Stückberg bei Eslarn bewältigt werden. Vom Parkplatz am Wildgehege führte der Weg zunächst auf Fahrstraßen kontinuierlich aufwärts und mündete auf halber Strecke etwas steiler werden in eine ehemalige Skipiste. Im letzten Drittel des Weges forderte ein noch steiler werdender Waldsteig nochmals die Wanderer. Oben auf dem 808 Meter hohen Gipfel des Stückberg war jedoch immer noch nicht Schluss mit den Anstrengungen. Die 34 Meter hochgelegene Aussichtsplattform des Ausichtsturm konnte nur über 144 Treppenstufen erreicht werden. Erstmal oben angekommen, entlohnte jedoch ein gigantischer 360 Grad Rundumblick alle bisherigen Bemühungen. Mit Arber und Hoher Bogen, Parkstein und Fahrenberg, sowie Böhmerwaldturm und Burgruine Reichenstein sind hier nur einige Geländepunkte erwähnt, die von dort aus klar auszumachen waren. Auf Grund dieser Aussicht hielt sich die Wandergruppe schon eine längere Zeit auf dem Aussichtsturm auf. Der Abstieg zurück zum Ausgangpunkt der Wanderung erfolgte dann auf dem gleichen Weg wie beim Anstieg. Nach einer gut zweieinhalb Stunden dauernden Gehzeit ging der OWV Nabburg in den anfangs genannten kulinarischen Teil der Exkursion über.
Durch diese wunderschöne Eichenallee in der Nähe des Nabburger Ortsteil Bergelshof führte der Novemberspaziergang des OWV Nabburg. (Bild: Hans Rachwalik)

Novemberspaziergang des OWV Nabburg durch herbstbunte Alleen

Buntes Herbstlaub und Alleen prägten einen 6,5 Kilometer langen Spaziergang des OWV Nabburg im westlichen Waldgebiet der Stadt Nabburg. Als Ausgangspunkt wurde der Parkplatz am Spielplatz an der Umgehungsstraße nach Kemnath gewählt. Zunächst gings es durch eine wunderbare Buchenallee stetig bergauf. Oben bei der ehemaligen Bundesgrenzschutz-Liegenschaft angekommen – aktuell ist dort die Bereitschaftspolizei Bayern beheimatet – gab es einen kurzen geschichtlichen Umriss über die von 1963 bis 1998 darin stationierte BGS-Abteilung. Bei einem Bildnis des heiligen Felix – Schutzpatron der Missionare und Verfolgten - brachte eine kleine Anekdote die Spaziergänger zum Schmunzeln. Bergab durch eine weitere Allee, diesmal aus alten Eichenbäumen, ging es zum Nabburger Ortsteil Bergelshof hinunter und anschließend gleich wieder hoch an den westlich gelegenen Waldrand. Von dort aus eröffnet sich ein tolles Panorama auf die vorgenannte ehemalige BGS-Unterkunft und weit in den südwestlichen Teil des Landkreis Schwandorf. Langezogen durch ein geschlossenes Waldgebiet, vorbei an einem ehemaligen Kohlemeiler erreichte die Spaziergänger nach gut 90 Minuten die Talstation des Nabburger Skiliftes. Der Rest des Weges führte an einem idyllisch gelegen Weihergebiet vorbei zum Ausgangspunkt und gestaltete sich wiederum nahezu ständig „überdacht” alleenähnlich. Bei einem etwas anderen Abendessen im „Naab-Imbiss” fand dieser Novemberspaziergang des OWV Nabburg einen gemütlichen Abschluss.
Vor den Maximillians-Wand gibt Ursa Versch (links) einen Einblick in die Zusammensetzung des Fränkischen Jura (Bild: Hans Rachwalik)

Steinerne Stadt und ein langer Weg durch den Fränkischen Jura

Trotz ungünstiger Witterungsverhältnisse scharten sich um die Hauptwanderführerin des Oberpfälzer Waldverein, Ursa Versch 19 Wanderer zu der Herbstwandertour des Hauptvereins durch den Fränkischen Jura. Aus sechs verschiedenen OWV-Zweigvereinen, darunter auch drei Teilnehmer aus Nabburg setzte sich die relativ große Gruppe zusammen. Ab dem Wanderparkplatz „Brüder Krottensee” ging es gegen den Uhrzeigersinn wechselnd über Waldwege und -steige durch eine atemberaubende Naturlandschaft. Vorbei an bizarren Felsformation und aufragenden Felstürmen, unter steinerne Überhänge und enge Felspassagen hindurch führte der Weg ständig auf und ab. Schwierig dabei vor allem die steilen Abstiege. Durch den immer wieder einsetzenden Regen und nasse Laub artet so manchen Schritt zur gewagten Rutschpartie aus. Auch wurde die Tour an den verschiedenen Felsformationen kurz unterbrochen. Dort gab Ursa Versch Erklärungen über die Zusammensetzung des Juragesteins und dem ehemaligen Erzabbau in dieser Region ab. Nach der Mittagspause im Gasthaus Hohe Tann unweit von Auerbach führte der weitere Weg an den Naturdenkmäler Parasolfelsen, Brunnsteinfelsen, Rabenfels zum letzten Höhepunkt der Wanderung. Faszinierend die Felsgebilde der „Steinere Stadt”. Hier erzählte die Wanderführerin etliche sagenumwogende Geschichten über den mystisch wirkenden Ort. Nach einem kurzen rutschigen Abstieg erreichte die Wandergruppe nach gut 15 Kilometer und einer fünfstündigen Gehzeit den Ausgangspunkt ihrer Wanderung. Kuriosität am Rande, obwohl das durchwanderte Gebiet die Fränkische Schweiz bzw. Fränkischer Jura genannt wird, liegt es doch gänzlich in der Oberpfalz.
Steiler Aufstieg durch das Geröllfeld Richtung Gipfel Rauer Kulm bei Neustadt  (Bild: Hans Rachwalik)

Klostergeschichte und Vulkansteingipfel

Ein Einblick in die Geschichte des Klosters Speinshart und der Weitblick vom Vulkansteingipfel Rauher Kulm prägten die Ganztageswanderung des OWV Nabburg. Das Prämonstratenser-Kloster Speinshart war das erste Ziel der Wandergruppe. Dort gewährte eine Führung durch den Abt des Klosters, Pater Hermann Josef einen Einblick in die spannende Entstehungsgeschichte und jahrhundertlangen Werdegang des Klosters, der Klosterkirche selbst und dem Orden der Prämonstratenser. Anekdote am Rande der Führung: Der dafür vorgesehene Pater versäumte den vereinbarten Termin, deshalb sprang der Abt des Klosters selbst in die Bresche. Anschließend fuhr die Wandergruppe zum nahegelegen Basaltkegel Rauher Kulm bei Neustadt. Dort ging es auf einen teilweise sehr steilen und schwer zu gehendem Steig zum 682 Meter hohen Gipfel. Dabei führte der zunächst durch ein Waldgelände und mündet auf halber Höhe in ein aus Vulkanbasalt bestehenden Geröllfeld. Oben auf dem Gipfel angekommen wartet eine erneute Anstrengung auf die Wanderer. Die Aussichtsplattform des 25 Meter hohen Turmes erreicht man nur über 110 Stufen. Oben angekommen wurden jedoch durch eine nahezu unbegrenzte Rundum-Fernsicht allen bisherigen Mühen belohnt. Nach einem längeren Aufenthalt auf der Aussichtsplattform ging es an den Abstieg. Dieser forderte auf Grund der Steilheit des Geländes und der schwierigen Wegebeschaffenheit äußerste Konzentration und Trittsicherheit. Abschluss fand dieser erlebnisreiche Tagesausflug des OWV Nabburg im Gasthaus Klosterhof in Speinshart.
Wandergruppe des OWV Nabburg vor der Erlebnisholzkugel am Wanderrundweg Steinberger See  (Bild: Hans Rachwalik)

Herbstidylle, rund um den Steinberger See

Eine vollständige Umrundung des 1,84 Quadratkilometer großen Steinberger See hatte sich eine 15köpfige Wandergruppe des OWV Nabburg zum Ziel gesetzt. Als Ausgangspunkt wurde die Dammstraße zwischen Knappen-See und Steinberger See gewählt. Dort gab es zunächst einen kurzen geschichtlichen Umriss über den Jahrhundert langen Abbau von Braunkohle in der mittleren Oberpfalz und der damit verbundenen Entstehung der Oberpfälzer Seenlandschaft. Gegen den Uhrzeigersinn führte im Anschluss der nahezu ständig am direkten Ufer des Steinberger Sees verlaufende, 6,5 Kilometer langen Wanderweg um den See. Markante Punkte wie Wasser-Skianlage, die 40 Meter hohen Erlebnisholzkugel und der Erlebnispark „MovinGround“ machten den gut ausgebauten Wanderweg abwechslungsreich. Besonders beeindruckte jedoch die Wanderer eine vom absolut windstill und ruhig daliegenden See ausgehende Idylle und der ständig herbstbunte Anblick des jeweilig gegenüberliegenden Seeufers. Nach knapp zweistündiger Gehzeit erreichte die Wandergruppe wieder den Ausgangspunkt am Knappen-See. Wie fast schon Tradition beim OWV Nabburg fand auch diesmal die Wanderung bei einer deftigen Brotzeit – diesmal im Gasthaus Oder - ihren Abschluss. Hinweis zu den Wanderungen des OWV Nabburg: Gäste und Nichtmitglieder des Vereins sind zu all den Wanderungen herzlich eingeladen. Informationen dazu können aus der Presse, beim Vorstandschaft Rainer Funker bzw. beim Wanderwart des Vereins, Hans Rachwalik eingeholt werden.
Mitglieder des OWV Nabburg bei der Herbstwanderung auf dem Wanderrundweg Wölsenberg - Kocherstollen - Wölsenberg. (Bild: Rainer Funker)

Sonnige Herbstwanderung mit Kesselfleischessen

Feiertag, sonniger Herbsttag und als Schmankerl ein Portion Kesselfleisch bestimmten die erste Herbstwanderung des OWV Nabburg. Schon früh am Morgen und bei relativ frischen Temperaturen sammelte sich die Wandergruppe am Wanderparkplatz Wölsenberg bei Nabburg. Dem weiß-rot-weiß markierten Wanderweg folgend ging es im Uhrzeigersinn stets leicht bergauf. Da der Weg meist im Wald führt, konnte man hierbei vor allem die absolute Ruhe genießen. Kein Autolärm oder sonstiges Lärmaufkommen störten die Wanderer. Nach dreieinhalb Kilometer erwartet ein kulinarischer Höhepunkt die OWV-Gruppe. Am Vereinsheim beim dortigen Heinrich-Kocher-Stollen veranstaltete der Bergknappenverein Stulln sein traditionelles Herbstfest. Im Freien, in der wärmenden Sonne sitzen, konnte man sich an verschiedensten Speisen, darunter auch das schon legendäre Kesselfleisch den Hunger stillen. Nach einer zweistündigen Rast wurde der noch gut drei Kilometer lange Weg bis zum Ausgangspunkt der Wanderung in Angriff genommen. Wehrmutstropfen fielen dann leider doch in diese schöne Herbstwanderung. Durch Holzfällarbeiten mit schwerem Gerät wurde der Wanderweg stellenweise massiv in Mitleidenschaft gezogen. Auch fehlen dadurch Markierungszeichen und Hinweisschilder, die vor allem den ortsunkundigen Wanderer den richten Weg weisen sollen. Diese Zeichen und Schilder müssen nun in absehbarer Zeit durch den zuständigen Wegemarkierer des OWV Nabburg neu ersetzt werden.

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