Ansturm am Baby- und Kinderbasar. (Bild: Pamela Wünsche)

Großer Andrang am 6. Baby- und Kinderbasar der AWO

Am 22. März 2026 öffnete das Theresienheim erneut seine Türen für den mittlerweile sechsten Baby- und Kinderbasar der AWO. Bereits seit Freitag herrschte geschäftiges Treiben hinter den Kulissen: Zahlreiche engagierte Helferinnen und Helfer sorgten mit viel Einsatz dafür, dass Kleidung, Spielsachen, Schuhe und Babyartikel sorgfältig sortiert und ansprechend präsentiert werden konnten. Schon ab 9:30 Uhr durften werdende Mütter gemeinsam mit einer Begleitperson in aller Ruhe stöbern, bevor sich um 10 Uhr die Türen für alle Besucher öffneten. Der Andrang war groß – an den Tischen wurde gesucht, gefunden und so manches Schnäppchen anschließend glücklich mit nach Hause genommen. Auch für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Ein umfangreiches Kuchen- und Tortenbuffet lud zum Verweilen ein oder bot die Möglichkeit, sich den Sonntagnachmittag zu versüßen. Die große Unterstützung aus dem Ort zeigte sich einmal mehr in der Vielzahl an gespendeten, frisch gebackenen Köstlichkeiten, die von engagierten Hobbybäckerinnen zur Verfügung gestellt wurden. Für den Rückhalt aus der Gemeinde ist das Basarteam sehr dankbar! Nach dem offiziellen Ende des Basars um 12 Uhr kamen die Helferinnen und Helfer zusammen, um sich für den anschließenden Abbau zu stärken. Die AWO-Ortsvorsitzende Andrea Egner nutzte diesen Moment, um allen Beteiligten ihren herzlichen Dank auszusprechen – für die Bereitschaft, ein ganzes Wochenende in den Dienst der guten Sache zu stellen. Ein besonderer Dank galt zudem der katholischen Pfarrgemeinde Flossenbürg sowie dem Jugendgremium und der Gemeinde Flossenbürg für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Der Reinerlös der Veranstaltung bleibt traditionell vor Ort und kommt gemeinnützigen Projekten zugute – unter anderem der geplanten Neugestaltung des Schulpausenhofs durch den Elternbeirat der Schule. Mit Blick in die Zukunft laufen die Planungen bereits weiter: Der nächste Herbst- und Winterbasar ist für den 11. Oktober 2026 angesetzt.
Mitglieder von AWO und Frauenbund Flossenbürg beim Ausbuttern (Bild: Sonja Sczech)

Arbeiterwohlfahrt und Frauenbund beim gemeinsamen Ausbuttern und Beisammensein

Alte Herstellungstechniken „wie bei Großmuttern” haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Auch wenn heutzutage jeder alles bequem im Supermarkt einkaufen kann, bleiben selbst produzierte Lebensmittel etwas Besonderes. So folgten denn auch rund zwanzig Frauen der gemeinsamen Einladung der Arbeiterwohlfahrt und des katholischen Frauenbundes Flossenbürg zum Ausbuttern im Theresienheim. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Vorsitzenden Andrea Egner (AWO) und Sonja Sczech (KDFB) schritt man auch gleich zur Tat. Dabei versuchten sich vor allem die jüngeren Vereinsmitglieder zum Teil erstmals im Leben daran, im traditionellen Holzfass die Sahne zu Butter zu stampfen. All dies unter dem wohlwollenden Blick und begleitet von vielen guten Tipps der anderen Teilnehmerinnen. Dabei entstanden auch lebhafte Gespräche darüber, wie unterschiedlich die Vorgehensweise und Rezepte in den einzelnen Familien überliefert sind. Nach rund 30 Minuten konnte die frische Butter serviert werden. Zusammen mit selbst gebackenem frischem Brot, selbst gemachtem Bärlauch-Salz, bunten Kartoffeln vom heimischen Erzeuger und herzhaftem Käse ließen sich alle die Brotzeit schmecken. Bei dem ein oder anderen Gläschen blieben alle auch im Anschluss noch gemeinsam sitzen und genossen die Gespräche und das gemütliche Beisammensein. Die beiden Vereine zogen am Ende ein rundum positives Fazit der Aktion und möchten auch in Zukunft weiter zusammenarbeiten.

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