Oberstudienrat Uli Roth mit Schulleiter Matthias Weiser und den Gästen von LBV und BN bei der Prämierung der fleißigen Sammler. (Bild: Klaus Schoefl)

Besondere Prämierungen am Stiftland-Gymnasium

Biologielehrer Uli Roth zeichnete im Rahmen des Schulfests am Stiftland-Gymnasium zahlreiche Sammlerinnen und Sammler aus, die sich an zwei Haus- und Straßensammlungen zugunsten des Landesbunds für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) und des Bund Naturschutz in Bayern (BN) beteiligt hatten. Insgesamt nahmen mehr als 90 Kinder aus den Klassen fünf bis sieben freiwillig teil. Im März wurden für den LBV 2540,80 Euro gesammelt, im Mai kamen für den BN weitere 2034,12 Euro zusammen. Roth freute sich über die zahlreichen Ehrengäste, die in kurzen Ansprachen ihren Dank für das Engagement ausdrückten. Für den LBV war die Vorsitzende Susanne Pätz gekommen. Den BN vertraten der erste Vorsitzende Werner Schubert und Kreisgeschäftsführerin Doris Burger. Für die Schulfamilie sprach Schulleiter Matthias Weiser allen Teilnehmern seine Anerkennung aus. Die besten Sammler wurden mit kleinen Naturschutz-Geschenken nach Wahl und einer Tüte Gummibären belohnt. Für den LBV waren Leopold Fleischmann und Anton Rank (5c) als Team mit 235,00 Euro besonders erfolgreich. Platz zwei belegte Romy Beier (7c) mit 191,00 Euro, Platz drei Ludwig Zölch (5c) mit 183,00 Euro. Erfolgreichste Klasse war die 5c mit 891 Euro. Für den BN waren Antonia Riedl und Sophia Seidl-Guerrero (5e) mit 170,00 Euro vorne. Platz zwei erreichten Tamina Gebel und Johanna Ziegler (5e) mit 168,00 Euro, Platz drei belegte Paula Dötterl aus der 5a mit 155,00 Euro. Erfolgreichste Klasse war die 5a mit 786 Euro. Besonders stolz zeigte sich Sammlungsleiter Uli Roth darüber, dass die Sammlungen seit 2017 stattfinden und in den vergangenen zehn Jahren insgesamt 26.810 Euro für den Naturschutz überwiesen werden konnten.
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Anmeldetage am Stiftland-Gymnasium in Tirschenreuth

Das Stiftland-Gymnasium in Tirschenreuth nimmt Neuanmeldungen für die fünfte Jahrgangsstufe von Montag, 11. Mai, bis Mittwoch, 13. Mai, jeweils von 8 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie am Freitag, 15. Mai, von 8 bis 13 Uhr im Sekretariat entgegen. In dieser Zeit ist auch die Anmeldung für die offene Ganztagsbetreuung möglich. Erziehungsberechtigte werden gebeten, sich vorab online über die Internetseite www.stiftland-gymnasium.de anzumelden. Dies ist erst mit dem Übertrittszeugnis möglich. Das ausgedruckte und unterzeichnete Anmeldeformular ist zusammen mit dem Original-Übertrittszeugnis und einer Kopie der Geburtsurkunde zur persönlichen Anmeldung mitzubringen. Weitere Formulare stehen auf der Internetseite unter der Rubrik „Beratung“ beim Punkt „Übertritt“ zur Verfügung. Wer nicht persönlich erscheinen kann, folgt den Hinweisen der Online-Anmeldung. Das Übertrittszeugnis muss der Schule spätestens am Freitag, 15. Mai, um 13 Uhr im Original vorliegen. Die Online-Anmeldung kann auch an einem bereitgestellten Computer vor dem Sekretariat erfolgen. Schüler der vierten Jahrgangsstufe, die laut Zeugnis nicht für das Gymnasium geeignet sind, können von Dienstag, 19. Mai, bis Donnerstag, 21. Mai, am Probeunterricht teilnehmen. Gute Schüler der fünften Klasse einer Realschule oder Mittelschule können ohne Probeunterricht übertreten und sich an den genannten Tagen voranmelden oder beraten lassen.
Yvette Eckstein begeisterte ihr Publikum bei der Lesung aus ihrem Heimatkrimi „Bärnauer Schatten“. (Bild: Michaela Kunz)

Fesselnde Lesung von Yvette Eckstein am Stiftland-Gymnasium

Schüler zum Lesen zu motivieren, ist eine Kernaufgabe des Deutschunterrichts. Oberstudienrätin Michaela Kunz gelang es, für die 10. Jahrgangsstufe eine renommierte Krimiautorin an das Stiftland-Gymnasium zu holen. Yvette Eckstein lebt mit ihrer Familie in den westlichen Wäldern von Augsburg und verbringt viel Zeit auf dem Bauernhof der Schwiegereltern in der nördlichen Oberpfalz. Sie absolvierte unter anderem ein Studium an der Schule des Schreibens. Ihr Heimatkrimi „Bärnauer Schatten“, aus dem die Autorin sehr fesselnd vorlas, spielt während des mittelalterlichen Marktspectaculums zu Bärnau, in dessen buntem Treiben eine Leiche entdeckt wird. Hauptkommissar Johann Kranzfelder und seine Kollegin Klara Stern nehmen die Ermittlungen auf und stoßen auf eine lange Liste von Verdächtigen. Das ungleiche Ermittlerpaar stellt sich in „Wen die Specht holt“ und „Der Tod spielt auf der Luisenburg“ weiteren gemeinsamen Fällen. Der regionale Bezug der Krimireihe half dem interessierten Publikum, schnell in die Thematik einzusteigen. Durch ihre sympathische, offene und schülerorientierte Art schaffte es Frau Eckstein, die Zuhörer zur Auseinandersetzung mit Literatur zu motivieren. Durch die Darstellung ihres eigenen, äußerst vielseitigen Lebenslaufes wurden die Sonnenseiten und Schattenseiten des Autorenberufes eindrucksvoll beleuchtet. Auch konnte die Schriftstellerin durch ihre Biografie zeigen, wie wichtig es ist, an sich und seine Träume zu glauben, sodass die Autorenlesung für die anwesenden Schüler und Schülerinnen ein sehr gewinnbringendes Erlebnis war.
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