Zum feierlichen Gottesdienst anlässlich der Silbernen Konfirmation zogen die Jubelkonfirmanden mit Pfarrer Matthias Ahnert in die evang. St. Stephanus-Kirche ein. Viele Jahre mit Glück, Freude und Herausforderungen sind für alle Jubilare vergangen. Einige Jubilare halten an diesem Tage auch ihre Einstellung zur Kirche mit einer Rückschau auf 25 Jahre ihres Lebens. Die Zeichen der Zeit zeigten sich diesmal. Einige Konfirmanden waren aus der Kirche ausgetreten, andere hatten sich entschuldigt für ihre Abwesenheit. So waren nur vier Jubilare gekommen und dachten an ihr Taufgelübde vor 25 Jahren.
Die Freude an diesem Jubeltag war dennoch groß. Vielleicht hat sich der Glaube verändert, er ist bestimmt auch stärker geworden. Pfarrer Ahnert predigte nach Jeremia Vers 31 über die 10 Gebote auf dem Berg Sinai. Sicherlich erinnerten sich einige über das Lernen im Konfirmanden-Unterricht.
Die Erinnerungen der Konfirmanden ging in die Zeit um die Jahrtausendwende zurück, wie wurde die Nähe Gottes damals besonders empfunden und gefeiert. Pfarrer Roland Raum trug in der rückliegenden Zeit Verantwortung im Präparanden- und Konfirmandenunterricht bei der kirchlichen Erziehung. Vielleicht habt Ihr als Jubilare auch manchmal den Eindruck gehabt, dass Gott, der Herr zu Euch redet, wurden sie gefragt. Auch religiös bilden sich heute Gemeinden um WhatsApp Gruppen, die als Follower ein `Follow Jesus´ ganz anders gestalten.
Und dann ist daraus die Geschichte geworden, die nach 25 Jahren eine Lebensgeschichte ist, mit 38 oder 39 Jahren nach menschlichem Ermessen auf dem Höhepunkt des Lebens. Nicht alles war versilbert, aber oft auch mit angenehmem Wohlstand verbunden, einiges auch hart erarbeitet. Den Festgottesdienst begleitete würdevoll der evang. Kirchenchor mit zwei Liedern. Das Glockengeläut begleitete die Jubelkonfirmanden aus der Kirche zu den vielen Glückwünschen. Am Nachmittag gab es einen lebendigen Erfahrungsaustausch bei Kaffee und Kuchen.