Instrumentenvorstellung der Werkvolkkapelle Schlicht in der Sebastian-Kneipp Schule Edelsfeld. (Bild: Sabine Kredler)

Spannender Musikunterricht: Werkvolkkapelle Schlicht begeistert Grundschüler in Edelsfeld

Auch in diesem Jahr war die Werkvolkkapelle Schlicht wieder zu Gast in der Sebastian-Kneipp-Schule Edelsfeld. Für die Klassen 1 bis 4 stand eine spannende Instrumentenvorstellung auf dem Programm. Schulleiterin Frau Endres, sowie das Lehrerkollegium verfolgten die Aktion mit großer Begeisterung. Nach einer kurzen Vorstellung des Vereins lernten die Kinder spielerisch die Unterschiede zwischen den Blas- und Schlaginstrumenten sowie zwischen Holz- und Blechbläsern kennen. Viele Schüler brachten bereits gutes Vorwissen mit und machten begeistert mit. Sabine Kredler (Dirigentin, 2. Vorsitzende und Ausbilderin) präsentierte die Instrumente im Anschluss: Von Holzblasinstrumenten wie Blockflöte, Melodika, Querflöte, Piccolo, Klarinette und Altsaxophon bis hin zu den Blechbläsern mit Trompete, Flügelhorn, Horn, Tenorhorn, Bariton, Posaune und Tuba war alles dabei. Jedes Instrument wurde in einfacher Sprache kurz erklärt und angespielt. Ein kurzes Highlight war der Crashkurs am Schlagzeug, nach dem alle Kinder selbst aktiv werden durften. Voller Eifer wurde ein Instrument nach dem anderen ausprobiert – manche sogar mehrfach. Zum Abschied gab es für jedes Kind eine Einladung zum Sommer-Musikfest am 26.07.2026, die Option auf einen kostenlosen Schnupper-Monat im Anschluss an das Instrumentenkarussell sowie ein cooles Instrumenten-Tattoo des Lieblingsinstruments. Gegen 12.30 Uhr endete ein rundum gelungener Tag. Die Musiker freuen sich schon jetzt auf ein Wiedersehen. Interesse geweckt? Wer Lust auf kostenlose Schnupperstunden im September hat, meldet sich bitte bis 31. Juli 2026 bei Sabine Kredler (Tel.: 0175/4415322 oder 09662/413506). Das Angebot gilt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – egal ob Neueinsteiger oder Wiedereinsteiger. Die neue Ausbildung startet im Oktober. Zudem bietet die Werkvolkkapelle Schlicht auch MFE (Musikalische Früherziehung) und Blockflöte in Edelsfeld an. Bei Interesse an Sabine Kredler wenden.
Die Diamantkonfirmanden nach dem feierlichen Gottesdienst in der St. Stephanuskirche. Bilder für die Goldenen, Eisernen und Gnadenkonfirmanden erscheinen im Gemeindebrief der Pfarrei St. Stephanus. (Bild: Rudi Gruber)

50, 60, 70, 80 Jahre nach der Konfirmation in Edelsfeld

Es war ein feierlicher Moment als 38 Jubelkonfirmanden mit Pfarrer Matthias Ahnert in die St. Stephanuskirche einzogen. Eine Posaunenintrade begleitete den Einzug und die übervolle Kirche begrüßte sie im Stehen. 50, 60 und 70 sogar 80 Jahre ist es her, als diese Konfirmanden sich mit einem „ja, mit Gottes Hilfe“ zu ihrem Leben im christlichen Glauben bekannten. Und so konnten sie nun ihre Goldene, Diamantene, Eiserne und Gnaden-Konfirmation feiern. Der Posaunenchor und der Kirchenchor begleiteten den Gottesdienst mit frohen Liedern und Kirchengesang. Pfarrer Ahnert stellte in seiner Predigt nach Römer 13 – Lasst euch nicht vom Bösen überwinden – mit Vergleichen aus dem bisherigen und heutigen Leben. Was hat sich alles in den vielen Jahren ereignet? Die 15 Goldenen Jubelkonfirmanden wurde vor 50 Jahren von Pfarrer Scheler, die 18 Diamanten von Pfarrer Breu, die 4 Eisernen von Pfarrer Wirsich und die Gnadenjubilarin von Pfarrer Fortmüller eingesegnet. Sicherlich gehen zu diesem Jubeltag Gedanken zurück an manches Ereignis im Leben und Begegnungen mit anderen Menschen. Vielleicht inzwischen ein Wohnmobil mit vielen Erlebnissen oder bescheiden gelebt und gespart hieß es für die Meisten. Vollmundig vom Goldenen Zeitalter zu sprechen trifft nicht zu, aber es war eine Zeit des Friedens. So wurde der Gottesdienst mit dem Lied „Bis hierher hat mich Gott gebracht“ abgeschlossen. Natürlich folgte danach eine Fotosession für jede Gruppe in der Kirche. Am Nachmittag gab es noch ein großes gemeinsames Treffen im Cafe Heldrich, wo sicherlich viele Gute und weniger gute Erlebnisse diskutiert wurden. 25 Konfirmanden waren vom damaligen Pfarrer Scheler konfirmiert worden und feierten die „Goldene“, 11 kamen am Jubeltag. 1965 fanden sich 20 Konfirmanden mit Pfarrer Specht am Palmsonntag ein, 7 kamen am vergangenen Sonntag wieder zur „Diamantenen“. 22 Konfirmanden wurden 1955 eingesegnet von Pfarrer Wirsich, 9 feierten zusammen mit den Anderen die „Eiserne Konfirmation“.
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Musikprojekt für Kinder zum Tag des offenen Denkmals

Die frühere Heimatpflegerin Evi Strehl lädt junge Menschen aus der Gemeinde Edelsfeld und angrenzenden Orten zwischen neun und ca. 14 Jahren ein, in einem zeitlich begrenzten Projekt ihre musikalischen Fähigkeiten zusammen mit anderen auszuprobieren. Ihr Ziel ist es, eine Musikgruppe zusammenzustellen, die zum Tag des offenen Denkmals am Sonntagnachmittag, 13. September, im Goglhof in Eberhardsbühl einige Musikstücke aufspielt, evtl. sogar mit Gesang. Voraussetzung zur Teilnahme ist ein Musikunterricht seit mindestens zwei Jahren in den Instrumenten Akkordeon, Zither, Geige, Querflöte, Hackbrett, Gitarre, Flöte usw., also C-Instrumente. Sollten sich auch Bläser (Klarinette und Blechinstrumente wie z. B. Trompete in B-Stimmung) melden, könnte ggf. eine weitere Gruppe daraus gebildet werden. Zeitrahmen: Die Proben würden im August an drei Freitagnachmittagen von 16 bis ca. 17.30 Uhr in der Stube des Goglhofes in Eberhardsbühl stattfinden. Passendes Notenmaterial ist vorhanden und kann ggf. auch per E-Mail vorab übermittelt werden. Margarethe Jäkel, die Besitzerin des historischen Anwesens, war jahrzehntelang Lehrerin und hat sich immer sehr dafür eingesetzt, Kindern die Musik und den Gesang nahezubringen. Der Freundeskreis Goglhof e.V. will mit diesem Ferienangebot daran anknüpfen, auch über die Gemeindegrenzen hinaus. Interessierte Familien können sich bei Interesse melden bei Evi.Strehl@t-online.de, sie ruft zurück.


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Dekanatsposaunenchor Sulzbach-Rosenberg (Bild: Patrik Willecke)

Frische Jubiläumsklänge beim Frühlingsblasen der Posaunenchöre

Anlässlich des  60-jährigen Jubiläums  des Posaunenchors Edelsfeld-Kürmreuth verwandelte sich am Donnerstag, den 14. Mai 2026, das neue Feuerwehrhaus kurzzeitig zu einem festlich-musikalischen Treffpunkt. Unter der Leitung von Luisa Kretschmer präsentierte der Jubelchor zusammen mit den vereinigten Posaunenchören des Altdekanats Sulzbach-Rosenberg im Rahmen des alljährlichen Frühlingsblasens ein abwechslungsreiches Programm mit frischen Melodien und wohlklingenden Arrangements. Die klangliche Bandbreite zog sich von  Lobpreisliedern wie „Danket dem Herrn“ über traditionsreiche Volkslieder wie „Am Brunnen vor dem Tore“ bis hin zu dem Marsch „Komme zum Heiland“. Auch  Reinhard Mays „Über den Wolken“ und Emma Wißmüllers „In Florenz“ durften nicht fehlen.  Besonders beeindruckten die gemeinsamen Lieder, die alle anwesenden Chöre vereinten und die Gemeinschaft spürbar machten – musikalisch und menschlich. Ein weiterer Höhepunkt war die „Übergabe des Taktstocks“. Vertrauensmann Rudi Gruber bedankte sich bei Günther Pilhofer für 40 Jahre erfolgreiche Chorleitung und wünschte dessen Nachfolger Klaus Rabenstein alles Gute für seinen künftigen Einsatz. Die Andacht, gespickt mit launigen Pointen, übernahm Pfarrer Ahnert. Durch das Programm führten Sabine Pöhlmann und Ramona Scharl, Mitglieder des Dekanatsposaunenchores. Beim geselligen Beisammensein gab es Kaffee, Kuchen, kühle Getränke sowie herzhaftes Gebäck. Zwischen guten Gesprächen, heiterem Lachen und dem Nachklang der Musik nach dem Konzert war deutlich zu spüren: Das Frühlingsblasen war nicht nur ein musikalischer Höhepunkt, sondern auch ein Ausdruck lebendiger Gemeinschaft und bleibender Tradition.
Mit etwas Wehmut übergibt Günther Pilhofer den Taktstock an Klaus Rabenstein, der nunmehr nach 40 Jahren die Leitung des evang. Kirchenchores übernimmt (Bild: Rudi Gruber)

Frühlingsblasen der evang. Posaunenchöre im Dekanat mit Taktstockübergabe in Edelsfeld

Schöner kann ein Jubiläumsfest nicht sein – annähernd 100 Bläser und Bläserinnen, ein volles Haus und sogar wegen Überfüllung der Halle viele besetzte Plätze im Freien. Der Posaunenchor der evang. Kirchengemeinde feierte sein 60jähriges Bestehen mit weiteren Posaunenchören des Altdekanats Sulzbach. Beim Frühlingsblasen hatte Leiterin Louisa Kretschmer alle Musikanten im Takt. Blechblasinstrumente verleihen einer Veranstaltung einen besonderen festlichen Glanz. 60 Jahre Posaunenchor, und dies trifft für alle zu, bedeuten für diese Jahre Gemeinschaft, Musik und Zusammenhalt. Deren Motto „Gott zu loben, das ist unser Amt” war deutlich im Repertoire der Darbietungen zu hören. Instrumentalmusik, Volkslieder und Choräle standen im Programm. Aus den reichhaltigen Darbietungen können nur einige genannt werden: In Christ alone, Ännchen von Tharau, Über den Wolken bis zu Möge die Straße. Es war ein Ohrenschmaus. Viel Beifall gab es von den Zuhörern. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sabine Pöhlmann und Ramona Scharl. Pfarrer Matthias Ahnert hielt eine Andacht und gab zum Abschluss mit Gebet und Segen zur Zusage des Chores mit „Die Erde ist schön” die Freude weiter. Rudi Gruber brachte die Laudatio für 60 Jahre Posaunen auf den Punkt. Mit Zwischenapplaus erinnerte er an die Gründung und den vielen Proben mit Einsätzen in der Kirche oder im Dorf bei Geburtstagen. Zwei Gründungsmitglieder sind noch dabei. Georg Dehling und Günter Pilhofer. Günter war schon seit 40 Jahren Leister des Chores in Edelsfeld. Das Jubiläum war Anlass, nunmehr diese Aufgabe in jüngere Hände an Klaus Rabenstein zu übergeben. Formell geschah dies mit der Übergabe eines Taktstockes. Eine Ehrung für die langjährige Leitung des Kirchenchores findet im Oktober bei einem Gottesdienst statt. Die Freude an der Musik wurde von allen Mitwirkenden gelebt.
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