Thomas Hüttner fand eine erwartungsvollen Edelsfelder Gruppe vor.  (Bild: Heidi Hiltel)

Faszination Weltall: Edelsfelder Nachwuchs im Planetarium

Einen Tag nach der beeindruckenden Sonnenfinsternis ging die Reise zu den Sternen für 27 Kinder und fünf Erwachsenen-Taxis aus Edelsfeld weiter: Im Rahmen des Gemeinde-Ferienprogramms lud der Kneipp-Verein Edelsfeld zu einem Ausflug ins Planetarium und die Sternwarte Ursensollen ein. Der Nachmittag startete um 17 Uhr mit einer gemeinsamen Stärkung im Schulgarten, bevor die Gruppe gemeinsam nach Ursensollen aufbrach. Dort wartete eine der modernsten astronomischen Einrichtungen der Region auf die Nachwuchsforscher. Unter der Regie von Thomas Hüttner erlebten die Besucher eine faszinierende Führung durch den aktuellen Sternenhimmel. Unter der 6,6 Meter großen, geneigten Kuppel – ausgestattet mit einem digitalen Fulldome und dem hochmodernen 3D-Projektionssystem Sky-Skan – wurden Sternbilder und die Weiten des Universums hautnah greifbar. Auch eine virtuelle Reise zur Internationalen Raumstation (ISS) stand auf dem Programm. Damit sich die Nachwuchs-Astronauten die Reihenfolge unserer Planeten von der Sonne aus mühelos merken können, gab Hüttner den Kindern eine einfache Eselsbrücke mit auf den Weg: Mein (Merkur), Vater (Venus), erklärt (Erde), mir (Mars), jeden (Jupiter), Sonntag (Saturn), unseren (Uranus), Nachthimmel (Neptun). Abgerundet wurde die Vorführung durch einen abenteuerlichen Kinder-Animationsfilm und einen imposanten Blick auf das große Teleskop der Sternwarte. Beim Verlassen des Gebäudes wartete schließlich noch ein echtes Highlight am realen Abendhimmel: Im Westen konnten die staunenden Besucher den Planeten Venus hell leuchten sehen.mMit den letzten Leckereien vom Nachmittag gestärkt, trat die Gruppe schließlich voller neuer Eindrücke den Heimweg nach Edelsfeld an.
Was gibt es Schöneres, als nach einer gelungenen Wanderung an einem heißen Sommertag ins kühle Natur-Kneipp-Becken zu steigen? Die Kinder genossen die erfrischende Abkühlung in Vögelas in vollen Zügen. (Bild: Heidi Hiltel)

Mit dem Bollerwagen auf Entdeckertour

„Schnüre deine Wanderschuhe, packe deinen Rucksack, komm mit auf Entdeckertour um Edelsfeld“ – unter diesem Motto lud der Kneipp-Verein Edelsfeld im Rahmen des Ferienprogramms zur zweiten Aktion ein. 15 unternehmungslustige Kinder machten sich gemeinsam mit Organisatorin Heidi Hiltel von der Kapelle in Bernricht aus auf den Weg. Die Abenteuerroute führte die Nachwuchs-Forscher zunächst zur Europäischen Wasserscheide, weiter zur Peutentalquelle und schließlich zur sagenumwobenen Teufelskirche im Peutental. An allen Stationen gab es für die Gruppe jede Menge spannende und lehrreiche Informationen. Gut ausgestattet war auch der vollgepackte Bollerwagen, den Heidi Hiltel mitführte. Neben reichlich Verpflegung und Getränken beförderte er auch ein Fernglas, das am Hochbehälter bei Bernricht zum Einsatz kam, um die beeindruckende Aussicht zu genießen. Am Sportplatz am Hahnenkamm zog Hiltel zudem einen Fußball aus dem Wagen. Die Buben nutzten die Gunst der Stunde sofort für ein kleines Match, ehe Heidi mit ihrem Pfeiferl und klaren Regeln wieder zum Weiteraufbruch mahnte. Nach einer kurzen Rast im Bushäuschen in Schnellersdorf war das Ziel nicht mehr weit: das Natur-Kneipp-Becken bei Vögelas. Auf dem letzten Wegstück sammelten die Kinder fleißig Gräser und Blumen. Am Ziel angekommen, wurden daraus kreative Grußkarten gestaltet. Während eine Hälfte beschriftet wurde, verzierten die Kinder die andere Seite mithilfe von doppelseitigem Klebeband mit ihren bunten Naturfunden. Bei leckeren Schnittlauchbroten, erfrischenden Getränken und der verdienten Abkühlung im Kneipp-Becken klang der erlebnisreiche Tag perfekt aus.


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Die MFE-Gruppen der Werkvolkkapelle Schlicht zusammen mit der Regenbogengruppe der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e. V. (Bild: Katharina Reuther)

Nachwuchsmusiker verzaubern beim Sommer-Musikfest

Am Sonntag, den 26. Juli, lud die Werkvolkkapelle Schlicht zu ihrem diesjährigen Sommer-Musikfest ein. Ab 14.30 Uhr präsentierte der musikalische Nachwuchs vor zahlreichen Besuchern sein Können und bot ein abwechslungsreiches Programm. Den Auftakt machten die Kleinsten. Die Gruppen der musikalischen Früherziehung (MFE 1 Schlicht + Edelsfeld) sowie die Regenbogen-Gruppe der Frühförderstelle der Lebenshilfe Amberg-Sulzbach e. V. stimmten das Publikum mit „Trommelkönige“ auf den Nachmittag ein. Die Regenbogengruppe unter der Leitung von Ausbilderin Stefanie Kohl sowie mit Unterstützung von Sabine Kredler und Barbara Streit fördert die Inklusion von Kindern mit und ohne Behinderung. Dabei standen das gemeinsame Miteinander und der Spaß für alle im Mittelpunkt. Es folgte die Gruppe MFE 2 mit Sieglinde Geier als Ausbilderin mit dem bekannten Lied „Schau mal auf die Jahresuhr“ am Glockenspiel. Im Anschluss zeigten die verschiedenen Instrumentalgruppen ihr Können und bewiesen, wie vielseitig die Ausbildung im Verein ist. Die Blockflötengruppen aus Schlicht und Edelsfeld erfreuten das Publikum mit den Klassikern „Im Märzen der Bauer“ sowie „Hänschen klein“ und „Hänsel und Gretel“. Sanftere Töne schlugen die Querflöten mit dem Frühlingslied „Ich lieb den Frühling“ an. Die Klarinetten sorgten mit „Hurra, hurra, der Pumuckl ist da“ für beste Laune. Mit dem Pop-Klassiker „99 Luftballons“ heizten die Saxofone den Zuhörern ordentlich ein. Es folgten ein stimmungsvolles „Vogelflug-Duett“ der Trompeten/Flügelhörner sowie abwechslungsreiche Beiträge der Hörner, Tenorhörner/Baritone, Posaunen und der Tuba. Auch das Schlagzeug zeigte mit dem Solo II sein rhythmisches Talent. Den krönenden Abschluss gestaltete das Jugendorchester unter der Leitung von Lukas Schöpf. Mit einem abwechslungsreichen Programm und großer Spielfreude präsentierten die jungen Musikerinnen und Musiker ihr Können und rundeten das Kinderkonzert des Sommer-Musikfestes eindrucksvoll ab. Neben dem musikalischen Programm war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Für die jüngsten Gäste gab es ein buntes Kinderprogramm mit Basteln, Tattoos und Buttons gestalten. Wer nun selbst Lust bekommen hat, ein Instrument zu erlernen: Die Werkvolkkapelle Schlicht bildet ab Oktober Kinder, Jugendliche und Erwachsene an verschiedensten Instrumenten aus. Ausgebildet werden Früherziehung (ab 4 Jahre), Blockflöte, Querflöte, Klarinette, Saxofon, Flügelhorn, Trompete, Posaune, Tenorhorn, Bariton, Horn, Schlagzeug und Tuba. Hierzu steht Dirigentin Sabine Kredler für Fragen zur Verfügung: Telefon 09662/413506 oder 0175/4415322. Weitere Infos und Bilder über Ausbildung, Instrumente oder den Verein gibt es auch auf der Homepage www.wvk-schlicht.de.
Instrumentenvorstellung der Werkvolkkapelle Schlicht in der Sebastian-Kneipp Schule Edelsfeld. (Bild: Sabine Kredler)

Spannender Musikunterricht: Werkvolkkapelle Schlicht begeistert Grundschüler in Edelsfeld

Auch in diesem Jahr war die Werkvolkkapelle Schlicht wieder zu Gast in der Sebastian-Kneipp-Schule Edelsfeld. Für die Klassen 1 bis 4 stand eine spannende Instrumentenvorstellung auf dem Programm. Schulleiterin Frau Endres, sowie das Lehrerkollegium verfolgten die Aktion mit großer Begeisterung. Nach einer kurzen Vorstellung des Vereins lernten die Kinder spielerisch die Unterschiede zwischen den Blas- und Schlaginstrumenten sowie zwischen Holz- und Blechbläsern kennen. Viele Schüler brachten bereits gutes Vorwissen mit und machten begeistert mit. Sabine Kredler (Dirigentin, 2. Vorsitzende und Ausbilderin) präsentierte die Instrumente im Anschluss: Von Holzblasinstrumenten wie Blockflöte, Melodika, Querflöte, Piccolo, Klarinette und Altsaxophon bis hin zu den Blechbläsern mit Trompete, Flügelhorn, Horn, Tenorhorn, Bariton, Posaune und Tuba war alles dabei. Jedes Instrument wurde in einfacher Sprache kurz erklärt und angespielt. Ein kurzes Highlight war der Crashkurs am Schlagzeug, nach dem alle Kinder selbst aktiv werden durften. Voller Eifer wurde ein Instrument nach dem anderen ausprobiert – manche sogar mehrfach. Zum Abschied gab es für jedes Kind eine Einladung zum Sommer-Musikfest am 26.07.2026, die Option auf einen kostenlosen Schnupper-Monat im Anschluss an das Instrumentenkarussell sowie ein cooles Instrumenten-Tattoo des Lieblingsinstruments. Gegen 12.30 Uhr endete ein rundum gelungener Tag. Die Musiker freuen sich schon jetzt auf ein Wiedersehen. Interesse geweckt? Wer Lust auf kostenlose Schnupperstunden im September hat, meldet sich bitte bis 31. Juli 2026 bei Sabine Kredler (Tel.: 0175/4415322 oder 09662/413506). Das Angebot gilt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene – egal ob Neueinsteiger oder Wiedereinsteiger. Die neue Ausbildung startet im Oktober. Zudem bietet die Werkvolkkapelle Schlicht auch MFE (Musikalische Früherziehung) und Blockflöte in Edelsfeld an. Bei Interesse an Sabine Kredler wenden.
Die Diamantkonfirmanden nach dem feierlichen Gottesdienst in der St. Stephanuskirche. Bilder für die Goldenen, Eisernen und Gnadenkonfirmanden erscheinen im Gemeindebrief der Pfarrei St. Stephanus. (Bild: Rudi Gruber)

50, 60, 70, 80 Jahre nach der Konfirmation in Edelsfeld

Es war ein feierlicher Moment als 38 Jubelkonfirmanden mit Pfarrer Matthias Ahnert in die St. Stephanuskirche einzogen. Eine Posaunenintrade begleitete den Einzug und die übervolle Kirche begrüßte sie im Stehen. 50, 60 und 70 sogar 80 Jahre ist es her, als diese Konfirmanden sich mit einem „ja, mit Gottes Hilfe“ zu ihrem Leben im christlichen Glauben bekannten. Und so konnten sie nun ihre Goldene, Diamantene, Eiserne und Gnaden-Konfirmation feiern. Der Posaunenchor und der Kirchenchor begleiteten den Gottesdienst mit frohen Liedern und Kirchengesang. Pfarrer Ahnert stellte in seiner Predigt nach Römer 13 – Lasst euch nicht vom Bösen überwinden – mit Vergleichen aus dem bisherigen und heutigen Leben. Was hat sich alles in den vielen Jahren ereignet? Die 15 Goldenen Jubelkonfirmanden wurde vor 50 Jahren von Pfarrer Scheler, die 18 Diamanten von Pfarrer Breu, die 4 Eisernen von Pfarrer Wirsich und die Gnadenjubilarin von Pfarrer Fortmüller eingesegnet. Sicherlich gehen zu diesem Jubeltag Gedanken zurück an manches Ereignis im Leben und Begegnungen mit anderen Menschen. Vielleicht inzwischen ein Wohnmobil mit vielen Erlebnissen oder bescheiden gelebt und gespart hieß es für die Meisten. Vollmundig vom Goldenen Zeitalter zu sprechen trifft nicht zu, aber es war eine Zeit des Friedens. So wurde der Gottesdienst mit dem Lied „Bis hierher hat mich Gott gebracht“ abgeschlossen. Natürlich folgte danach eine Fotosession für jede Gruppe in der Kirche. Am Nachmittag gab es noch ein großes gemeinsames Treffen im Cafe Heldrich, wo sicherlich viele Gute und weniger gute Erlebnisse diskutiert wurden. 25 Konfirmanden waren vom damaligen Pfarrer Scheler konfirmiert worden und feierten die „Goldene“, 11 kamen am Jubeltag. 1965 fanden sich 20 Konfirmanden mit Pfarrer Specht am Palmsonntag ein, 7 kamen am vergangenen Sonntag wieder zur „Diamantenen“. 22 Konfirmanden wurden 1955 eingesegnet von Pfarrer Wirsich, 9 feierten zusammen mit den Anderen die „Eiserne Konfirmation“.
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Musikprojekt für Kinder zum Tag des offenen Denkmals

Die frühere Heimatpflegerin Evi Strehl lädt junge Menschen aus der Gemeinde Edelsfeld und angrenzenden Orten zwischen neun und ca. 14 Jahren ein, in einem zeitlich begrenzten Projekt ihre musikalischen Fähigkeiten zusammen mit anderen auszuprobieren. Ihr Ziel ist es, eine Musikgruppe zusammenzustellen, die zum Tag des offenen Denkmals am Sonntagnachmittag, 13. September, im Goglhof in Eberhardsbühl einige Musikstücke aufspielt, evtl. sogar mit Gesang. Voraussetzung zur Teilnahme ist ein Musikunterricht seit mindestens zwei Jahren in den Instrumenten Akkordeon, Zither, Geige, Querflöte, Hackbrett, Gitarre, Flöte usw., also C-Instrumente. Sollten sich auch Bläser (Klarinette und Blechinstrumente wie z. B. Trompete in B-Stimmung) melden, könnte ggf. eine weitere Gruppe daraus gebildet werden. Zeitrahmen: Die Proben würden im August an drei Freitagnachmittagen von 16 bis ca. 17.30 Uhr in der Stube des Goglhofes in Eberhardsbühl stattfinden. Passendes Notenmaterial ist vorhanden und kann ggf. auch per E-Mail vorab übermittelt werden. Margarethe Jäkel, die Besitzerin des historischen Anwesens, war jahrzehntelang Lehrerin und hat sich immer sehr dafür eingesetzt, Kindern die Musik und den Gesang nahezubringen. Der Freundeskreis Goglhof e.V. will mit diesem Ferienangebot daran anknüpfen, auch über die Gemeindegrenzen hinaus. Interessierte Familien können sich bei Interesse melden bei Evi.Strehl@t-online.de, sie ruft zurück.
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