Gute Laune beim Gruppenfoto zeugt von einem schönen Nachmittag. (Bild: Jessica Mark)

Abenteuer Turnen beim Ferienprogramm des TV Waldsassen

34 Kinder waren dabei und hatten jede Menge Spaß an Bewegung und Turnen. Im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Waldsassen lud der Turnverein Waldsassen zum „Abenteuer Turnen” in die Stadthalle ein. Schon beim Start war die Begeisterung der Kinder groß. Gemeinsam mit den Übungsleiterinnen und Helferinnen ging es durch einen abwechslungsreichen Turnparcours, bei dem es viel zu entdecken und ausprobieren gab. Klettern, Balancieren, Rollen, Springen, Minitrampolin und Turnen am Reck – an den verschiedenen Stationen konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen und sich an neuen Übungen versuchen. Dabei stand nicht der Leistungsgedanke im Vordergrund, sondern vor allem Spaß, Bewegung und das gemeinsame Erlebnis. Es wurde gelacht, ausprobiert und gegenseitig angefeuert. Besonders schön war zu sehen, mit wie viel Freude die Mädchen und Jungs dabei waren und wie stolz sie auf ihre kleinen Erfolge waren. Unterstützt wurden die Kinder von Bettina Eckstein, Tanja Pritzl, Regina Gerl, Barbara Ernstberger und Jessica Mark sowie der Übungsleiterassistentin Lieselotte Slany und Helferin Mona Koch. Der TV-Waldsassen freut sich sehr über die großartige Resonanz und darüber, den Kindern im Ferienprogramm einen sportlichen und erlebnisreichen Nachmittag bereitet zu haben. Denn eines hat sich wieder gezeigt: Bewegung verbindet, macht Spaß und Turnen macht glücklich! Weitere Infos zum Turnverein Waldsassen unter: www.turnverein-waldsassen.de
Die kleinen Igelbabys waren für die Kinder besonders interessant. (Bild: Annemarie Mösbauer)

Die Kinder lernten viel über den Igel

Mit dem Thema „Rund um den Igel“ bot der OGV Winklarn einen sehr lehrreichen Nachmittag im Rahmen des Ferienprogramms. Dazu konnten sie Lisa Ruder vom „Bodenwöhrer Igelstübchen“ gewinnen. Für ist es eine Herzensangelegenheit den kleinen Stacheltieren zu helfen, denn der Igel steht auf der roten Liste und ist akut vom Aussterben bedroht. Seit neun Jahren widmet sich Lisa Ruder aus Erzhäuser der Pflege verletzter, kranker und geschwächter Igel. Auf kindgemäße Art vermittelte sie den 28 Kindern viel Wissenswertes und auch Neues über den Igel. Als Fleischfresser ernährt er sich von Käfern, Raupen, Heuschrecken, kleinen Mäusebabys usw. Würmer und Schnecken tun ihm aber nicht gut. Genauso tabu sind Salat, Äpfel, Haferflocken, Süßigkeiten oder Nüsse. Hat man einen Igel im Garten und will ihn füttern, bietet sich hochwertiges Katzenfutter mit großem Fleischanteil oder Rühreier an. Wichtig ist auch Wasser, sonst trocknet er aus. Feinde des Igels sind Hunde, Füchse, Dachse und auch Greifvögel. Um sich vor denen zu schützen, rollt er sich zusammen und die Stacheln bieten Schutz, denn der Igel rennt nicht weg vor seinen Feinden. Wesentlich gefährlicher sind Autos und Rasenroboter, da hilft kein Zusammenrollen, auch Wertstoffsäcke sind gefährlich, oft findet er auf der Futtersuche nicht mehr heraus und erstickt. Findet man kleine Igelbabys, verletzte, zitternde Tiere oder Igel ohne Stacheln, brauchen sie dringend schnelle Hilfe, die sie dann bei Igelmama Lisa finden. Ein Anruf genügt und schon wird die Hilfe besprochen. Lisa Ruder pflegt und versorgt die Patienten, meistens sogar in Absprache und mit Behandlung eines Tierarztes. Für die Kinder hatte sie sogar vier kleine Babyigel, die ihre Mutter verloren haben, dabei. Diese Waisenkinder päppelt sie auf, bis sie ein Gewicht von 500 g haben. Dann werden sie mit Hilfe von zehn Helferinnen naturgetreu ausgewildert, am besten mit einem festen Futterhaus, das regelmäßig gefüllt und auch gereinigt wird. Das alles kostet natürlich viel Zeit und auch Geld, etwa 50 bis 150 € pro Tier für Futter, Pflege und Medikamente, bei schweren Verletzungen wesentlich mehr. Diese Kosten müssen nur durch Spenden gedeckt werden. Gerne nimmt Lisa Ruder Spenden entgegen unter: PayPal: lisaruder62@gmail.com IBAN DE 89 7509 0000 0003 6147 35.
Ein rühriges Team der BBV-Landfrauen sorgte für einen abwechslungsreichen Ferientag. (Bild: Karl Ziegler)

„Auf Du & Du mit Natur und Kuh“ – jede Menge Spaß auf dem Kleberhof

Auf dem Kleberhof im Eslarner Ortsteil Thomasgschieß standen beim Kinderferienprogramm der BBV-Landfrauen nicht nur Streicheln, Füttern und Bulldogfahren auf dem Programm. Über 70 Kinder erlebten einen abwechslungsreichen Nachmittag auf dem Bauernhof von Bürgermeister Thomas Kleber und Ehefrau Nicole Kleber. Kaum waren die ersten Kinder auf dem Kleberhof angekommen, gab es schon jede Menge zu entdecken: Hier warteten neugierige Kälber, dort stand der Bulldog für die nächste Runde bereit und an den Basteltischen wurde bereits fleißig gewerkelt. Beim Ferienprogramm der Eslarner Landfrauen unter dem Motto „Auf Du & Du mit Natur und Kuh“ kamen die Mädels und Jungs voll auf ihre Kosten. Von den Kleinsten bis zu den größeren Kindern war für jeden etwas geboten. Mit viel Begeisterung wurde gemalt, gebastelt und mit bunten Perlen kreativ gestaltet. Besonders spannend war für viele der direkte Kontakt mit den Tieren. Die Kinder durften Kälber streicheln und Kühe füttern und dabei Landwirtschaft einmal ganz unmittelbar erleben. Ein Höhepunkt waren natürlich die Bulldogfahrten über den Hof mit Bürgermeister und Hofbesitzer Thomas Kleber als Chauffeur. Das Marktoberhaupt nahm sich Zeit und drehte zahlreiche Runden mit den jungen Begleitern. Die Klebers sorgten mit einem rührigen Team der Landfrauen um Ortsbäuerin Siglinde Frischholz-Wazl für strahlende Gesichter und der Gemeindechef kam manchem Wunsch nach „noch einer Runde“ gerne nach. Auch für die kräftige Stärkung zwischendurch hatten die Eslarner Landfrauen bestens vorgesorgt. Neben Apfelschorle, Kaffee und Kuchen gab es Butter- und Frischkäsebrote sowie leckere Käsespieße. So konnten sich Kinder und Erwachsene stärken und den Nachmittag gemütlich genießen. Auch Jugendbeauftragte Eva-Maria Procher war vor Ort und freute sich über die große Resonanz und die vielen begeisterten Kinder. Ihr Dank galt allen, die zum Gelingen des Ferienprogramms beigetragen hatten. Über die große Teilnahme zeigte sich vor Ort auch 2. Bürgermeister Robert Brenner erfreut. Am Ende waren sich wohl alle einig: Der Nachmittag auf dem Kleberhof war ein voller Erfolg. Die Kinder konnten Tiere hautnah erleben, die Arbeit in der Landwirtschaft kennenlernen, kreativ sein – und vor allem gemeinsam jede Menge Spaß haben. Ein Ferienerlebnis, das nach Überzeugung der Landfrauen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
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Freie Plätze im Ferienprogramm der Stadt Schwandorf

Für mehrere Angebote im Ferienprogramm der Stadt Schwandorf sind noch Plätze frei. Kinder können am Donnerstag, 10. September, um 14 Uhr mit Kellermaus Irene das größte Felsenkeller-Labyrinth Bayerns erkunden. Die zweistündige Kinder-Felsenkellerführung geht der Frage nach, wie die Keller entstanden sind, was dort gelagert wurde und was es mit den Kellerdieben auf sich hat. Die Anmeldung läuft über das Städtische Tourismusbüro. Im Jugendtreff K3 werden am Mittwoch, 9. September, bunte Lesezeichen gestaltet, am Donnerstag, 10. September, folgen selbstgemachte Schlüsselanhänger aus Filz. Anmeldungen dafür sind online unter www.schwandorf.de/K3 möglich. Auch für die Herbstferien gibt es noch freie Plätze, darunter für die Halloween-Felsenkellerführung am Samstag, 31. Oktober, die Kinderstadtführung am Dienstag, 3. November, eine Schmuckwerkstatt und einen Infotag zum Thema „heimische Wintervögel“ am Mittwoch, 4. November, einen Stencil-Workshop am Donnerstag, 5. November, sowie das Basteln eines Makramee-Windlichts am Freitag, 6. November. Im Jugendtreff können zudem in einem zweiteiligen Kurs am Dienstag, 3. November, und am Mittwoch, 4. November, Sticker geplottet werden. Das komplette Ferienprogramm mit Informationen zu freien Plätzen steht online unter www.schwandorf.de in der Rubrik Familie & Bildung – Ferien & Freizeit. Das Programmheft liegt außerdem weiterhin in städtischen Einrichtungen, Schulen, Kindergärten und zahlreichen Geschäften im Stadtgebiet aus.
Durch den Transport eines Tennisballs mit dem Rettungsspreizer konnte die Geschicklichkeit unter Beweis gestellt werden. (Bild: Leopold Tippmann)

Viel geboten beim „Tag bei der Feuerwehr”

„Ein Tag bei der Feuerwehr” - unter diesem Titel läuft das seit vielen Jahren beliebte Ferienprogramm der Freiwilligen Feuerwehr Waldsassen. Auch am vergangenen Samstag waren wieder um die 50 Kinder zum Feuerwehrgerätehaus an die Bahnhofstraße gekommen. „Das Thema Feuerwehr begeistert einfach”, ist Organisator und stellvertretender Vorsitzender René Friedrich überzeugt. An verschiedenen Stationen konnten die Kinder zahlreiche Aufgaben bewältigen und das Thema „Feuerwehr” hautnah erleben. Wie schwer es ist, einen Schlauch gerade auszurollen oder einen Leinenbeutel gezielt zu werfen, dürfte manche dabei überrascht haben. Auch der Umgang mit Rettungsspreizer und -schere konnte ausprobiert werden. Die Besteigung der Schlauchturms oder eine Rundfahrt mit der Drehleiter durften natürlich ebenfalls nicht fehlen. Ein weiterer Höhepunkt waren die Fahrten mit den Feuerwehrautos sowie das Ziehen eines LKW mit einem langen Seil. Spektakulär war zudem die Vorführung zu einem Fettbrand sowie zur Explosion einer Spraydose von Kommandant Tobias Tippmann. Aufgrund des schönen Wetters war es sogar möglich, einen Schaumteppich mit Partyschaum zu legen, in denen sich die Kinder am Ende noch vergnügen konnten. Bei einem Quiz konnten sie zudem ihr Wissen unter Beweis stellen. Nach der Siegerehrung und dem obligatorischen Gruppenfoto nutzen die Verantwortlichen natürlich die Gelegenheit, Nachwuchswerbung zu machen: „Jeder kann zur Jugendfeuerwehr kommen, entweder ab 9 Jahren in die Schülergruppe, welche sich immer Donnerstags trifft oder ab 12 Jahren am Montag in die Jugendgruppe.”
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