Es war ein feierlicher Moment als 38 Jubelkonfirmanden mit Pfarrer Matthias Ahnert in die St. Stephanuskirche einzogen. Eine Posaunenintrade begleitete den Einzug und die übervolle Kirche begrüßte sie im Stehen. 50, 60 und 70 sogar 80 Jahre ist es her, als diese Konfirmanden sich mit einem „ja, mit Gottes Hilfe“ zu ihrem Leben im christlichen Glauben bekannten. Und so konnten sie nun ihre Goldene, Diamantene, Eiserne und Gnaden-Konfirmation feiern. Der Posaunenchor und der Kirchenchor begleiteten den Gottesdienst mit frohen Liedern und Kirchengesang. Pfarrer Ahnert stellte in seiner Predigt nach Römer 13 – Lasst euch nicht vom Bösen überwinden – mit Vergleichen aus dem bisherigen und heutigen Leben. Was hat sich alles in den vielen Jahren ereignet? Die 15 Goldenen Jubelkonfirmanden wurde vor 50 Jahren von Pfarrer Scheler, die 18 Diamanten von Pfarrer Breu, die 4 Eisernen von Pfarrer Wirsich und die Gnadenjubilarin von Pfarrer Fortmüller eingesegnet. Sicherlich gehen zu diesem Jubeltag Gedanken zurück an manches Ereignis im Leben und Begegnungen mit anderen Menschen. Vielleicht inzwischen ein Wohnmobil mit vielen Erlebnissen oder bescheiden gelebt und gespart hieß es für die Meisten. Vollmundig vom Goldenen Zeitalter zu sprechen trifft nicht zu, aber es war eine Zeit des Friedens. So wurde der Gottesdienst mit dem Lied „Bis hierher hat mich Gott gebracht“ abgeschlossen. Natürlich folgte danach eine Fotosession für jede Gruppe in der Kirche. Am Nachmittag gab es noch ein großes gemeinsames Treffen im Cafe Heldrich, wo sicherlich viele Gute und weniger gute Erlebnisse diskutiert wurden. 25 Konfirmanden waren vom damaligen Pfarrer Scheler konfirmiert worden und feierten die „Goldene“, 11 kamen am Jubeltag. 1965 fanden sich 20 Konfirmanden mit Pfarrer Specht am Palmsonntag ein, 7 kamen am vergangenen Sonntag wieder zur „Diamantenen“. 22 Konfirmanden wurden 1955 eingesegnet von Pfarrer Wirsich, 9 feierten zusammen mit den Anderen die „Eiserne Konfirmation“.