Mit einem feierlichen Gottesdienst beendeten 12 Konfirmandinnen und Konfirmanden der evang. Kirchengemeinde ihre Präparanden- und Konfirmandenzeit. Feierlich zogen die Konfis mit Pfarrer Matthias Ahnert in die bis auf den letzten Platz besetzte Kirche St. Stephanus ein. Festlich gekleidet freuten sie sich an ihrem Ehrentag mit den Eltern, Großeltern und Paten. „Gott hat seinen Engeln befohlen, dass sie euch – Leni, Lilli, Paul, Lisa, Elias, Elia, Jonas, Johann, Fiona, Erik, Valentin und Joseline – behüten auf allen euren Wegen. An der Osterkerze entzündeten sie die selbst gestalteten Konfirmandenkerzen.
Die Teilnahme an diese Zeit mit dem ersten Abendmahl wird ein Leben lang ihre Erinnerung behalten. Die Konfirmanden haben den Segen durch Handauflegung und einen Konfirmationsspruch empfangen, der sie durchs Leben begleiten wird. Pfarrer Ahnert predigte über den Guten Hirten. Während des Gottesdienstes bekräftigten die Konfirmanden ihren Glauben nach der Taufe jetzt öffentlich selbst, den sie durch die Paten mit ihrer Taufe übernommen hatten. Somit wird ein Fenster zum Erwachsenenleben aufgetan, denn mit diesem Tag werden die jungen Leute im religiösen Sinne volljährig. Sie können nun Paten werden und kirchliche Gremien wählen, so Vertrauensmann des Kirchenvorstandes Rudi Gruber bei seinen Grußworten. Er erinnerte an künftig folgende Gottesdienstbesuche.
Die feierliche Gestaltung des Gottesdienstes übernahmen die Blumenfrauen, der Posaunenchor, Kirchenchor und Organist Emil Radl. Mit den Fürbitten bedankte sich die konfirmierte Jugend.
Es war eine schöne Konfirmandenzeit, die zu einer guten Gemeinschaft beitrug. Die Konfirmanden haben nachgedacht, gespürt und ausgesprochen, was Glauben bedeutet. Die Entscheidung als evangelischer Christ zu leben, waren die Wünsche aller am Gottesdienst Beteiligten.