Marktspectaculum in Bärnau am 20. und 21. Juni 2026. (Bild: Denis Voleský)

25 Jahre Historisches Marktspectaculum in Bärnau

Das Historische Marktspectaculum in Bärnau feiert sein 25-jähriges Bestehen. Am Samstag, 20. Juni, und am Sonntag, 21. Juni, verwandelt sich die Bärnauer Innenstadt in einen mittelalterlichen Marktplatz. Das Fest geht auf den kürzlich verstorbenen Alfred Wolf zurück. Auf drei Bühnen treten internationale Musikgruppen wie Cultus Ferox, Holloének Hungarica Régizene Együttes, Amici Musicae Antiquae, Rammeschucksn, Gutta und Benedictus auf. Hinter dem Geschichtspark Bärnau-Tachov erstreckt sich ein Ritterlager mit rund 100 Zelten. Das Spektakel beginnt am Samstag um 14 Uhr mit dem Einzug der Rittergruppen. Um 22.45 Uhr findet eine Feuershow auf dem Marktplatz statt. Am Sonntag öffnen die Tore um 11 Uhr. Der historische Festzug durch die Altstadt startet um 14 Uhr. Der Geschichtspark hat an beiden Tagen ab 10 Uhr geöffnet, am Samstag bis 19.30 Uhr und am Sonntag bis 18 Uhr. Das Deutsche Knopfmuseum ist von 13 bis 17 Uhr zugänglich. Für Kinder gibt es ein Puppentheater, Kamelreiten, Drachenjagd, Kinderschminken, Kerzenziehen und Armbrustschießen. Auf der kulinarischen Meile werden Spezialitäten wie Landknechtfleisch, Wildgulasch, Kesselfleisch und Dotsch angeboten. Der Eintritt kostet für Erwachsene 8 Euro für einen Tag und 12 Euro für beide Tage. Kinder ab 6 Jahren zahlen 3 Euro beziehungsweise 4 Euro. Studierende und Menschen mit Behinderung zahlen 6 Euro oder 10 Euro. Eine Familienkarte ist ab 20 Euro erhältlich. Im Ticket ist der Eintritt in den Geschichtspark und das Knopfmuseum enthalten. Die Innenstadt ist für den Verkehr gesperrt. Parkplätze stehen an der Abfahrt Bärnau Mitte zur Verfügung.
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Ordensritter schlagen Lager im Geschichtspark Bärnau auf

Der Geschichtspark Bärnau-Tachov verwandelt sich in eine lebendige Ordensburg, wenn Ritter verschiedener Orden dort ihr Quartier beziehen. Von Freitag, 24. April, bis Sonntag, 26. April, geben die Darsteller einen authentischen Einblick in das spannungsreiche Leben zwischen Klosterdisziplin und Kriegshandwerk. Die Veranstaltung geht der Frage auf den Grund, wie sich das Leben als Ritter gestaltete, der gleichzeitig ein Mönchsgelübde abgelegt hatte. Die hölzerne Turmhügelburg des Parks dient dabei als Kulisse für ein Leben in Armut, Keuschheit und Gehorsam, das mit der ständigen Bereitschaft zum Kampf gepaart war. Das Programm folgt dem historischen Tagesablauf der Ordensgemeinschaften. Besucher können miterleben, wie die Zeit zwischen den Stundengebeten und den täglichen Pflichten aufgeteilt war. Ein Höhepunkt sind die gemeinschaftlichen Mahlzeiten in der Herberge, die schweigend eingenommen werden, während ein Lektor aus geistlichen Schriften liest. Da die Ritter als kampferprobte Eliteeinheiten ihr Handwerk ständig perfektionieren mussten, finden mehrmals täglich Waffenübungen statt. Dabei werden die Ausrüstung und Kampftechniken der Templer und Deutschordensritter erläutert. Am Samstag und Sonntag finden ab 10 Uhr feierliche Einzüge in die mittelalterliche Elisabethkirche in Bärnau statt. Zudem gibt es an beiden Tagen jeweils um 11 Uhr und um 15 Uhr offene Sonderführungen, die vertiefende Einblicke in das Thema bieten. Die Darsteller stehen für Fragen zum Alltag, zur Ernährung und zur Ausrüstung zur Verfügung.

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