Vogelhorn-Ensemble des Max-Reger-Gymnasiums (Bild: Bianca Rauchenberger)

30 Jahre Schulpartnerschaft Max-Reger-Gymnasium und Gymnazium Sokolov

Begegnung über Grenzen hinweg: Besuch deutscher Schülerinnen und Schüler in Sokolov. Im Rahmen des 30-jährigen Schuljubiläums der Schulpartnerschaft besuchte eine Schülergruppe des Max-Reger-Gymnasiums ihre Partnerschule, das Gymnasium Sokolov. Der Tag stand ganz im Zeichen des Austauschs und des gegenseitigen Kennenlernens und zeigte einmal mehr, welchen Wert regelmäßige Begegnungen für junge Menschen auf beiden Seiten der Grenze haben. Nach der herzlichen Begrüßung durch den Schulleiter des Gymnasiums Sokolov sowie einen Vertreter der Euregio Egrensis, erhielten die deutschen Gäste zunächst eine besondere Schulführung. Diese wurde von Schülerinnen und Schülern aus Sokolov übernommen, die deutsch lernen und ihren Gästen die Schule aus ihrer eigenen Perspektive präsentierten. Für ein abwechslungsreiches Programm sorgten verschiedene Gruppen aus Sokolov. Auch das Max-Reger-Gymnasium brachte musikalische Beiträge mit: Die Vogelhörner unter der Leitung von Robert Vogel begeisterten ebenso wie die Schulband und das Gesangsduo Theresia und Mona. Die Darbietungen wurden von den zahlreichen Gästen mit viel Applaus aufgenommen. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Würstchen vom Grill, frische Salate und selbstgebackene Kuchen rundeten den gelungenen Nachmittag ab. Der Besuch machte deutlich, dass eine Schulpartnerschaft weit mehr ist als ein offizielles Projekt. Durch persönliche Begegnungen entstehen Kontakte, die Einblicke in das Leben jenseits der Grenze ermöglichen und das Verständnis füreinander fördern. Beim Besuch der Schüler aus Sokolov in Amberg im März dieses Jahres konnten sich die Schüler bereits kennen lernen und nun den Kontakt vertiefen. Gerade in der Grenzregion Bayern - Böhmen machen solche gemeinsamen Erfahrungen ein wichtiger Bestandteil des nachbarschaftlichen Miteinanders aus.
Daria Höhn des Max-Reger-Gymnasiums beim Wettbewerb Glasdesign der Glasfachschule Zwiesel (Bild: Mack Marion)

Daria Höhn vom Max-Reger-Gymnasium Preisträgerin an der Glasfachschule Zwiesel

Bereits zum fünften Mal ist der Designwettbewerb „Design und Glas - Schüler gestalten” von den Kooperationspartnern Glasmuseum Frauenau - Staatliches Museum zur Geschichte der Glaskultur und der Glasfachschule Zwiesel durchgeführt worden. Für 2025 war das Thema „Glas und Licht: ein Beleuchtungskörper als Eyecatcher”. Kunstfachlehrerin Marion Mack vom Max-Reger-Gymnasium nahm mit ihren 8. Klassen an diesem Wettbewerb teil. Achte bis elfte Klassen aller ostbayerischen allgemeinbildenden Schulen konnten am Wettbewerb teilnehmen. Aus sieben Schulen wurden insgesamt 95 Arbeiten eingesandt und davon fünf Preisträger ermittelt. Die Jury des Wettbewerbs bestand aus Museumskurator Sven Bauer und Museumspädagogin Barbara Stadler vom Glasmuseum Frauenau, der Zwieseler Kulturreferentin Elisabeth Zettner sowie Gunther Fruth und Iris Haschek aus der Glasfachschule Zwiesel. Diese Jury zeichnete unsere Schülerin Daria Höhn (8b) mit dem ersten Platz aus. Darias Leuchtobjekt wurde mit einem Preisgeld von 300 Euro honoriert. Es ist geplant Darias Entwurf zu realisieren. Die Stehlampe wird durch ihr modernes Design zum Eyecatcher. Der gezeichnete Entwurf zeigt eine sensibel gestaltete Form, welche aus drei unterschiedlich großen ineinanderfließenden Glaskugeln besteht. Als Leuchtmittel wählt sie einen Leuchtstab, der als verbindendes Objekt fungiert. Es entsteht ein kaleidoskopartiges Licht-und-Schatten-Spiel.
north