Daria Höhn des Max-Reger-Gymnasiums beim Wettbewerb Glasdesign der Glasfachschule Zwiesel (Bild: Mack Marion)

Daria Höhn vom Max-Reger-Gymnasium Preisträgerin an der Glasfachschule Zwiesel

Bereits zum fünften Mal ist der Designwettbewerb „Design und Glas - Schüler gestalten” von den Kooperationspartnern Glasmuseum Frauenau - Staatliches Museum zur Geschichte der Glaskultur und der Glasfachschule Zwiesel durchgeführt worden. Für 2025 war das Thema „Glas und Licht: ein Beleuchtungskörper als Eyecatcher”. Kunstfachlehrerin Marion Mack vom Max-Reger-Gymnasium nahm mit ihren 8. Klassen an diesem Wettbewerb teil. Achte bis elfte Klassen aller ostbayerischen allgemeinbildenden Schulen konnten am Wettbewerb teilnehmen. Aus sieben Schulen wurden insgesamt 95 Arbeiten eingesandt und davon fünf Preisträger ermittelt. Die Jury des Wettbewerbs bestand aus Museumskurator Sven Bauer und Museumspädagogin Barbara Stadler vom Glasmuseum Frauenau, der Zwieseler Kulturreferentin Elisabeth Zettner sowie Gunther Fruth und Iris Haschek aus der Glasfachschule Zwiesel. Diese Jury zeichnete unsere Schülerin Daria Höhn (8b) mit dem ersten Platz aus. Darias Leuchtobjekt wurde mit einem Preisgeld von 300 Euro honoriert. Es ist geplant Darias Entwurf zu realisieren. Die Stehlampe wird durch ihr modernes Design zum Eyecatcher. Der gezeichnete Entwurf zeigt eine sensibel gestaltete Form, welche aus drei unterschiedlich großen ineinanderfließenden Glaskugeln besteht. Als Leuchtmittel wählt sie einen Leuchtstab, der als verbindendes Objekt fungiert. Es entsteht ein kaleidoskopartiges Licht-und-Schatten-Spiel.
Begrüßung der französischen Gäste am Max-Reger-Gymnasium durch OStD Georg Meyer (hinten 2. v. l.), OStRin Yvonne Hösl (1. Reihe rechts) und OStRin Veronika Frenzel (2. Reihe rechts) (Bild: Veronika Frenzel)

Deutsch-französische Freundschaft intensiv erlebt und gepflegt Schüleraustausch zwischen dem Max-Reger-Gymnasium und dem Lycée Joséphine Baker

Unter dem Motto „Aus Fremden werden Freunde” fand am Max-Reger-Gymnasium ein Schüleraustausch mit dem Lycée Joséphine Baker in Hanches, Frankreich, statt. Neben der gelebten länderübergreifenden Verbundenheit sollen natürlich vor allem die sprachlichen Fähigkeiten der Mitfahrenden verbessert und die Motivation, sich mit einer anderen Sprache auseinanderzusetzen, gesteigert werden. Zunächst fuhren elf Schülerinnen des MRG mit Organisatorin OStRin Yvonne Hösl und Begleitlehrkraft OStRin Veronika Frenzel nach Frankreich. Dort erlebten sie den Alltag und das französische savoir vivre in Gastfamilien, lernten das französische Unterrichtsmodell kennen und unternahmen Ausflüge ins pulsierende Paris, nach Versailles mit seiner Prachtentfaltung des Absolutismus und nach Chartres mit seiner imposanten Kathedrale. Nach einer Woche ging es gemeinsam mit den französischen Gastschülern und deren Lehrern, Organisator Alexis Brisset und Begleitlehrerin Valerie Talaucher, zurück nach Amberg. Hier lernten die französischen Gäste den deutschen Schulalltag und das Familienleben kennen. Zum Programm gehörten regionale Highlights wie ein Empfang im Landratsamt, bei dem Christine Hollederer die Oberpfälzer Kultur vorstellte, sowie Tagesausflüge nach Nürnberg und Regensburg. Ein besonderes Erlebnis war der Besuch einer Kirwa und des Kurfürstenbades (Kufü), für den die Marketing-Leiterin der Stadtwerke Amberg, Karoline Gajeck-Scheuck, die Eintrittskarten spendiert hatte. „Es war eine meiner schönsten Schulwochen, die ich jemals erlebt habe”, resümierte eine Schülerin. Auch OStRin Yvonne Hösl zog ein positives Fazit: „Solche Begegnungen sind gelebtes Europa. Die Schüler und Schülerinnen lernen, offen aufeinander zuzugehen, und ihr Austauschprogramm wird ihnen noch lange in Erinnerung bleiben.”
Die Schülerinnen und Schüler aus Amberg und St. Louis bei der Abschiedsparty in der Molzmühle. (Bild: Ina Piehler)

Schüler aus den USA besuchen Amberg und den Landkreis Amberg-Sulzbach

Aus Fremden werden Freunde: Schüler der John-Boroughs-School in St. Louis (Missouri) haben in den vergangenen Tagen die Stadt Amberg und den Landkreis Amberg-Sulzbach besucht. Die 17- bis 18-Jährigen US-Bürger genossen die Schönheiten der Oberpfalz in vollen Zügen und tauchten in die Kultur ein - sie gingen auf das Amberger Altstadtfest, das Mariahilfbergfest, so manche Kirwa im Landkreis Amberg-Sulzbach, besichtigten Kirchen und historische Gebäude, fuhren Plätte auf der Vils und entdeckten auch das Hockermühlbad. Der Austausch fand im Rahmen des „German-American Partnership-Program” (GAPP) statt. Partner der Schule in Missouri ist seit vielen Jahren das Max-Reger-Gymnasium in Amberg. Studiendirektor Christoph Matz und Oberstudienrätin Barbara Scheidler organisieren und betreuen den Austausch. Schon zu Ostern waren Elftklässler des MRG für drei Wochen in den Vereinigten Staaten, lernten die Städte St. Louis und Chicago kennen, waren in den Unterricht der John-Boroughs-Schule eingebunden und in Gastfamilien untergebracht. Dabei sind auch Freundschaften entstanden, die jetzt gefestigt wurden. Auf verschiedene Familien verteilt waren nun auch die amerikanischen Schülerinnen und Schüler beim Gegenbesuch. Bürgermeister Martin Preuß empfing die Gäste aus den USA im Amberger Rathaus. Ausflüge führten die Amerikaner unter anderem nach Salzburg, Prag, München, Nürnberg und Regensburg. Die Abschiedsparty fand in der Molzmühle in Wutschdorf statt.

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