Selbst ist die Frau - auch beim Feuerlöschen! (Bild: Thorsten Becker)

Feuerlöschen will gelernt sein

Ein Feuerlöscher in der Hand, ein brennender Kleinbrand vor den Augen und die Frage: „Würde ich das im Ernstfall auch schaffen?” Genau das konnten die Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe bei ihrem Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Sulzbach ausprobieren. Im Rahmen der Alltagskompetenzwoche ging es dabei nicht nur um theoretisches Wissen, sondern vor allem darum, selbst aktiv zu werden und für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Herr Riermeier und Herr Walter von der FFW Sulzbach erklärten anschaulich, wie schnell ein Feuer entstehen kann und welche Brandursachen im Alltag häufig vorkommen. Außerdem lernten die Jugendlichen, wie man sich im Brandfall richtig verhält: Ruhe bewahren, andere warnen, den Notruf 112 absetzen und das Gebäude über einen sicheren Fluchtweg verlassen. Dabei wurde deutlich, dass der Eigenschutz immer an erster Stelle steht und nicht jeder Brand selbst gelöscht werden sollte. Besonders spannend wurde es bei der praktischen Übung. Die Schülerinnen und Schüler lernten verschiedene Feuerlöscher und deren Einsatzmöglichkeiten kennen. Anschließend durften sie selbst einen Feuerlöscher in die Hand nehmen und einen vorbereiteten Kleinbrand bekämpfen. Für viele war dies eine ganz neue Erfahrung. Dabei wurde schnell klar: Einen Feuerlöscher sollte man nicht erst im Ernstfall kennenlernen. Die richtige Handhabung und ein sicheres Vorgehen können im entscheidenden Moment wichtig sein. Die praktische Übung machte nicht nur Spaß, sondern zeigte eindrucksvoll, was Alltagskompetenz bedeutet: Gefahren erkennen, richtig handeln und Verantwortung übernehmen. Ein herzliches Dankeschön an die FFW Sulzbach, insbesondere an Herrn Riermeier und Herrn Walter, für den interessanten und praxisnahen Vormittag!
Klasse 11B im Pyrolyse-Technikum zusammen mit Herrn Betsch, Herrn Schienle, Frau Wolf, Herrn Rosenberger und Herrn Binder. (Bild: Sabrina Bauer)

HCA- Gymnasiasten zu Besuch bei Fraunhofer Umsicht

Am 23. Juli 2026 machte sich die Klasse 11B zusammen mit zwei Lehrern zu Fuß auf den Weg durch Loderhof und Breitenbrunn bis zum Fraunhofer Umsicht-Institut. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler von den Mitarbeitern Frau Wolf und Herrn Betsch freundlich empfangen. In einem Vortrag erfuhren sie viele interessante Details über die Fraunhofer-Gesellschaft im Ganzen und ihre unterschiedlichen Standorte und Forschungsschwerpunkte. Dann auch Weiteres über die aktuellen Projekte im Gebiet Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (Umsicht) und noch spezieller am Standort Sulzbach-Rosenberg. Dort arbeiten über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie zahlreiche Studentinnen und Studenten unter anderem an der Optimierung von Verbrennungsprozessen und an der Rückgewinnung von Kohlenstoff aus verschiedensten Abfällen. Das Ziel ist es, ein Ersatzprodukt für Erdöl zu erzeugen. Dieses Öl ist im Sinne von echtem Recycling aus organischem oder Kunststoffmüll hergestellt und kann anschließend wieder zu verschiedensten Produkten oder Treibstoffen weiterverarbeitet werden. Bei der Besichtigung der Technikum-Hallen konnten die Schülerinnen und Schüler dann die hochkomplexen Anlagen bestaunen, in denen diese Prozesse ablaufen. Mit vielen neuen Erkenntnissen und ein paar hübschen Werbegeschenken machte sich die Klasse nach einer abschließenden Fragerunde auf den Weg zurück zum HCA - zu Fuß und ganz ohne Treibstoffverbrauch.
Die elf Teilnehmer des Politik-Leistungsfaches am HCA-Gymnasium in Tutzing (Bild: Melanie Päßler)

„EuropaPolitik erleben!“ –-Leistungsfach Politik des HCA-Gymnasiums simuliert EU-Gesetzgebung

Ganz im Sinne des Mottos „Europa-Politik erleben!” hatte die Akademie für Politische Bildung in Tutzing elf Schülerinnen und Schüler des Politik-Leistungsfaches am HCA-Gymnasium unter der Begleitung ihrer Lehrkräfte Tobias Grieb und Melanie Päßler zu einem mehrtägigen Planspiel zur europäischen Klimapolitik geladen. Die Akademie, die seit 1957 als überparteiliche Einrichtung des Freistaats Bayern politische Bildungsarbeit leistet, bot den Teilnehmenden während der gesamten Veranstaltung eine besondere Atmosphäre. Gemeinsam mit Schülern von drei weiteren bayerischen Gymnasien lernten sich die jungen Erwachsenen zunächst in einer kurzen Vorstellungsrunde kennen, bevor Marian Hummel und Anna Hammer von der Akademie in die Politiksimulation einführten. Im Anschluss wurden die Rollen für das Planspiel verteilt: Die Teilnehmenden schlüpften unter anderem in die Positionen von Kommissionsmitgliedern, Ministern und Ratspräsidentschaft im Rat der Europäischen Union, Abgeordneten im Europäischen Parla-ment oder Pressevertretern. Im Zentrum des Planspiels stand ein Reformvorschlag zum europäischen Emissionshandel. Dieser ist das zentrale Instrument der EU, um bis 2050 klimaneutral zu werden. Unternehmen erwerben dabei sogenannte CO2-Zertifikate von der EU. Die Schüler verhandelten unter anderem, wie stark die Anzahl der Zertifikate jährlich ver-ringert werden soll und was mit den Einnahmen geschieht. Durch die Simulation des gesamten ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens entwickelten die Schüler ein realistisches Verständnis für politische Abläufe in der EU.
HCA-Handballer in Aktion (Bild: Lisa Steiner)

Spannendes Handballturnier der 7. Klassen am HCA-Gymnasium

Mitte Juli fand am HCA-Gymnasium das traditionelle Handball-Jahrgangsstufenturnier der 7. Klassen statt. Bereits im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler im Sportunterricht intensiv auf den Wettkampftag vorbereitet und fleißig trainiert. Jede Klasse stellte sowohl eine Jungenals auch eine Mädchenmannschaft, die in spannenden und fairen Spielen ihr Können unter Beweis stellten. Mit großem Einsatz, Teamgeist und sportlichem Ehrgeiz kämpften die Teams um den Turniersieg. Am Ende setzte sich die Klasse 7b durch und sicherte sich den ersten Platz. Den zweiten Platz belegte die 7c, gefolgt von der 7a auf Rang drei. Neben den Mannschaftspreisen wurden auch herausragende Einzelleistungen ausgezeichnet. Unter den Vereinsspielerinnen und -spielern erzielten Nele Kohl und Benjamin Kolb die meisten Tore und wurden als beste Torschützen geehrt. Auch die erfolgreichsten Werferinnen und Werfer ohne Vereinserfahrung erhielten eine Auszeichnung: Finja Prillwitz und Tim Paulus überzeugten mit ihren Leistungen und durften sich ebenfalls über einen Preis freuen. Darüber hinaus zeigten an diesem Tag noch weitere Schülerinnen und Schüler großes handballerisches Talent. Sie wurden direkt zum Training des örtlichen Handballvereins HC Sulzbach eingeladen. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter aus den höheren Jahrgangsstufen des HCA-Gymnasiums. Sie leiteten die Begegnungen souverän und trugen maßgeblich zu den fairen Wettkämpfen bei. So konnte Organisatorin StRin Lisa Steiner am Ende des Turniertages ein durchweg positives Fazit ziehen: Das Handballturnier war für alle Beteiligten ein voller Erfolg und bereitete den Schülerinnen und Schülern große Freude.
Die HCA-Schüler auf der Treppe des Maximilianeums. (Bild: Tobias Grieb)

Zwischen Hofbräukeller und Plenarsaal – Unsere Reise in die Landespolitik

Kürzlich unternahmen Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klasse des HCA eine Exkursion nach München, um die Arbeit im Bayerischen Landtag näher kennenzulernen. Vor dem offiziellen Programmbeginn kehrte die Gruppe gemeinsam mit ihren Lehrkräften Tobias Grieb und David Schönmann sowie Frau Sieber vom Landtagsamt in den traditionellen Münchner Hofbräukeller ein. Dorthin wurden sie vom Landtag eingeladen, was bei allen Beteiligten auf große Begeisterung stieß. Nach dieser Stärkung ging es zum Maximilianeum, dem Sitz des Landtags. Anschließend folgte eine kurze Einführung in das Maximilianeum. Wer zu den besten sechs bis acht Abiturienten in Bayern gehört, kann dort kostenlos studieren, wohnen und essen. Ein Highlight war die Möglichkeit, eine Plenarsitzung live von der Zuschauertribüne aus zu verfolgen. Dieser Teil war besonders interessant, da Bildungsthemen auf der Tagesordnung standen. Verwundert hat uns die Tatsache, dass der Plenarsaal relativ leer war und die meisten Abgeordneten neben dem Zuhören aufs Handy geschaut haben. Im weiteren Verlauf des Besuchs kamen die Schülerinnen und Schüler mit den Abgeordneten Nicole Bäumler (SPD), Laura Weber (Bündnis 90/Die Grünen) und Dr. Harald Schwartz (CSU) ins Gespräch. In einer Diskussionsrunde stellten sie eigene Fragen und tauschten sich über politische Themen aus, beispielsweise über den Abzug der amerikanischen Truppen aus Vilseck und die Gleichberechtigung der Geschlechter. Die Begegnung bot eine gute Gelegenheit, unterschiedliche politische Standpunkte kennenzulernen und einen direkten Eindruck von der Arbeit der Abgeordneten zu gewinnen.
Die frischgebackenen Abiturienten und Abiturientinnen des Herzog-Christian-August-Gymnasiums. (Bild: Christoph Zapf)

Anfang und Ende zugleich

Am 26. Juni 2026 war es geschafft: Die 49 Abiturientinnen und Abiturienten des Herzog-Christian-August-Gymnasiums erhielten nach einer aufregenden und langen Prüfungsphase von Schulleiter OStD Ulrich Zänker und ihrem Oberstufenkoordinator StR Christoph Zapf endlich die Abiturzeugnisse. Die Q13 im Schuljahr 2025/26 war durch viele Herausforderungen geprägt: Die größte Änderung ging sicherlich einher mit der Tatsache, dass dieses Jahr das „neue“ G9-Abitur durchzuführen war. Das Schuljahr 2025/26 in der Q13 war durch die Abgabe der Seminararbeiten, die Wahl der Abiturfächer und die letzten Leistungsnachweise vor den Abiturprüfungen geprägt. Die schriftlichen Prüfungen fanden vom 22. April bis 13. Mai statt und beinhalteten nahezu alle am HCA-Gymnasium angebotenen Fächer. Die vielen unterschiedlichen Termine, bedingt durch die Wahl entweder auf grundständigem oder erhöhtem Anforderungsniveau in Verbindung mit dem gewählten Leistungsfach, stellen eine Neuerung gegenüber dem G8-Abitur dar. Am 12. Juni erhielten die Abiturientinnen und Abiturienten schließlich die Ergebnisse ihrer fünf Abiturprüfungen und hatten anschließend die Gelegenheit, in mündlichen Zusatzprüfungen vom 15. bis 19. Juni ihre Ergebnisse zu verbessern. 21 Abiturientinnen und Abiturienten haben eine Eins vor dem Komma, neun können sich über einen Schnitt von 1,5 und besser freuen. Die Jahrgangsbesten Simon Hefner, Konstantin Schunk und Paul Graf erzielten sogar alle drei die Traumnote von 1,0. In einer feierlichen Atmosphäre nahmen die Abiturientinnen und Abiturienten schließlich am 26. Juni ihren verdienten Lohn in Empfang. Einige erhielten zusätzliche Preise und Stipendien für herausragende Leistungen oder besonderes Engagement.
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