Maiandacht in der Altenheimkirche „St.Martin „Waldsassen  (Bild: Kathrin Dietz)

Maiandacht mit Münchenreuther Firmkindern im Altenheim Waldsassen

Schon zu einer schönen Tradition ist es geworden, dass die Münchenreuther Firmkinder fast jährlich im Monat Mai, für die Bewohner des Altenheims „St. Martin „ in Waldsassen eine Maiandacht gestalten. So auch letzte Woche. Die Kinder teilten an alle Anwesenden in der Altenheimkirche die vorbereiteten Textblätter aus. Pfarrvikar Gerald begrüßte zu Beginn alle zur Maiandacht „Maria, Königin des Friedens”. In ihren Lesungen brachten die Kinder die Friedensbotschaft welche uns Maria vermitteln möchte zum Ausdruck. Gerade in Zeiten von Konflikten und Kriegen in der Welt gewinnt Maria als Vermittlerin des Friedens an Bedeutung. Maria wird als „Friedensfürstin” verstanden und als Mutter des ersehnten Friedens der allen Menschen gerade in der jetzigen Zeit sehr am Herzen liegt. In einer Betrachtung von unserem Papst Franziskus mit dem Thema „Die Welt ist ein Erbe” wurden aktuelle Themen angesprochen. Mit Liedern wie „Gib uns Frieden jeden Tag „,in Gebeten und Fürbitten wurde gemeinsam für den Frieden gesungen und gebetet. Der Pfarrvikar erteilte allen den Segen und so ging mit dem Lied „Segne du Maria” eine schöne Maiandacht zu Ende. Den Münchenreuther Firmkindern, den Verantwortlichen unter Leitung von Fr. S. Wiflinger und Fr. Sommer, die alle Lieder an Orgel begleitete wurde für ihren Einsatz und ihr Engagement herzlich gedankt mit der Aussicht im nächsten Jahr wieder eine Maiandacht für die Senioren gestalten.
Pfarrgemeinderatssprecherin Bettina Männer (links) und Kirchenpfleger Gerhard Ernstberger (rechts) überreichten an Josef Ernst eine für Tansania.<br> (Bild: Martin Judas/exb)

Pfarreiengemeinschaft Waldsassen-Münchenreuth spendet für Tansania

Josef Ernst besuchte im Januar dieses Jahres die gebürtige Münchenreutherin Sr. Maria Monika Heindl in Riruta/Tansania. Die 93-jährige Schwester freute sich laut einer Mitteilung der Pfarrei über die lieben Grüße aus ihrer Heimat und bedankte sich für die vielen Wünsche und Grüße. In Tansania lebt sie nun schon seit 49 Jahren; in Kifungilo war sie am Aufbau der dortigen Mädchenschule maßgeblich beteiligt. Seit 2021 wohnt sie im Mutterhaus der Missionsschwestern Kostbares Blut Christi. Zwar sei sie mittlerweile körperlich eingeschränkt und ihr Sehvermögen lasse nach, trotzdem sei sie geistig fit und halte noch rege Kontakt zu ihrer Heimat. Mit der Pfarreigemeinschaft Waldsassen-Münchenreuth lud Josef Ernst vor Kurzem zu einem Vortrag über seine Reise in Tansania im Vereinsheim ein. So berichtete Josef Ernst über das Internat in Kifungilo in den Usambarabergen. Durch Spenden habe die Mädchenschule erweitert werden können. Diese ermögliche den Mädchen einen Schulabschluss, so dass sie später arbeiten können und nicht zwangsverheiratet werden. Er bat, Patenschaften für Kinder zu übernehmen und diese finanziell zu unterstützen. Damit verbesserten sich für viele Mädchen die Zukunftsaussichten. Hervorzuheben seien die guten Abschlüsse dieser Kinder. Münchenreuther Vereine und die Pfarrei unterstützen Schwester Monika: So durfte Josef Ernst nun aus den Händen von Kirchenpfleger Gerhard Ernstberger und Pfarrgemeinderatssprecherin Bettina Männer eine Spende in Höhe von 500 Euro entgegennehmen.

Über beiunsdaheim.de:

north