Vortrag über die gesetzliche Rentenversicherung (Bild: Johanna Weigert)

Wissenswertes zur Rente: KAB-Vortrag gibt wertvolle Einblicke

Zu einem informativen Referat über die gesetzliche Rentenversicherung lud die KAB-Ortsgruppe Dürnsricht-Wolfring ein. Als Referentin informierte die Versichertenberaterin der Deutschen Rentenversicherung, Christa Mösbauer, über Zahlen, Fakten und die tägliche Praxis im Rentenrecht. Zum Einstieg beleuchtete Frau Mösbauer die Finanzen der Rentenversicherung: Ausgaben von rund 421 Milliarden Euro stehen Einnahmen von etwa 417 Milliarden Euro gegenüber. Trotz eines Bundeszuschusses von 93 Milliarden Euro entstehe jährlich ein Defizit von rund 40 Milliarden Euro. Grund dafür seien versicherungsfremde, politisch beschlossene Leistungen – wie Anrechnungszeiten für Kindererziehung oder Erwerbsminderung –, deren finanzielle Abdeckung zwischen Bund und Rentenversicherung uneinig ist. Im praktischen Teil erläuterte die Expertin, worauf es bei einem vollständigen Versicherungsverlauf ankommt und wie Bürger diesen selbst überprüfen können. Zudem ging sie auf Themen wie Aktivrente, Grundrente, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrente ein. Auch Unterschiede zwischen altem und neuem Recht, die Erziehungsrente sowie die Aufwertung von Ausbildungszeiten wurden anschaulich erklärt. Ein Ausblick auf mögliche Gesetzesänderungen im Jahr 2027 rundete den Abend ab. Das große Interesse der Teilnehmer spiegelte sich in zahlreichen Fragen wider, die während und nach dem Vortrag eingehend beantwortet wurden. (Der Text ist KI generiert)
Vortrag von KAB-Diözesansekretär Markus Nickl über die elektronische Krankenakte (Bild: Johanna Weigert)

Information über die elektronische Patientenakte

Der KAB-Kreisverband hatte die Mitglieder aller Ortsvereine zu einem Vortrag von Diözesansekretär Markus Nickl über die digitale Patientenakte ins Jugendheim nach Wolfring eingeladen. 34 Mitglieder der verschiedenen Ortsvereine waren dieser Einladung gefolgt. Ab Oktober sind alle Leistungserbringer verpflichtet, die elektronische Patientenakte zu nutzen. Herr Nickl informierte die Zuhörer, dass für jeden Patienten die Nutzung freiwillig ist und bei Widerspruch auch keine nachteilige Gesundheitsversorgung die Folge sein wird. Die ePA ist ein lebenslanger Aktenordner mit sämtlichen Gesundheitsdaten. Es gibt in der digitalen Patientenakte Pflichtangaben (z. B. Medikationspläne, Befunde…), Wunschdaten (z.B. Therapiepläne, Diagnosen…) selbst eingestellte Unterlagen und Krankenkassendaten (Daten zu medizinisch Leistungen…). Jeder Patient hat die Möglichkeit die Dokumente zu verwalten, zu löschen, Widersprüche zu erstellen oder die Zugriffsberechtigung bzw. Zugriffsdauer festzulegen. Die Vorteile sind ein einfacherer Austausch zwischen den Ärzten und ein besserer Überblick, der unnötige Doppeluntersuchungen verhindern soll. Es gibt allerdings auch Nachteile. Trotz hoher Sicherheitsstandards besteht das Risiko von Datenlecks und eventuellen Systemausfällen. Gleichzeitig werden nicht alle Patienten, gerade ältere Menschen technisch in der Lage sein, die eigene Akte effektiv zu nutzen und zu verwalten. Nach ca. 1,5 Std. endete der interessante, kurzweilige Vortrag von Herrn Nickl.
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