Die Katholische Arbeitnehmerbewegung Dürnsricht-Wolfring (KAB) begab sich kürzlich auf eine besondere Entdeckungsreise: Ziel war die kleine, aber feine Kaffeerösterei ba.ro.co in Amberg.
Der Inhaber Thomas Hoppe begrüßte die Teilnehmer und führte sie in die Welt des Kaffees ein. Im Sommer 2008 entstand die Idee für die Bavarian Roasting Company (ba.ro.co) nach dem Vorbild amerikanischer Kaffeehäuser in Salt Lake City.
Während der Führung erfuhren die Mitglieder der KAB Wissenswertes über die Herkunft der Bohnen, über die Kaffeesteuer in Deutschland sowie die unterschiedlichen Röstverfahren. Um einen Sack Rohkaffee mit 60 kg zu füllen, müssen die Kaffeekirschen von rund 100 gut tragenden Kaffeebäumen abgeerntet werden. In jeder Kirsche befinden sich 2 Kerne – die Kaffeebohnen.
Besonders beeindruckt zeigte sich die Gruppe von der Sorgfalt, mit der bei ba.ro.co gearbeitet wird: Jede Bohne wird in kleinen Chargen von bis zu 30 kg im Trommelröster schonend geröstet.
Anschaulich wurde erklärt, wie sich Röstzeit und Temperatur auf das Aroma auswirken. Auch der Unterschied zwischen industrieller Großröstung und handwerklicher Trommelröstung wurde deutlich. Die Kaffeebohne ändert dabei langsam ihre Farbe von zartgrün nach dunkelbraun und entwickelt dabei mehr als 800 Geschmacks- und Aromastoffe.
Ein Höhepunkt der Besichtigung war natürlich die Verkostung. Verschiedene Kaffeesorten wurden probiert und einige KAB-Mitglieder hatten kleine Gebäckstücke zum Naschen mitgebracht.
Neben dem kulinarischen Erlebnis stand auch der Austausch im Mittelpunkt. Für die KAB Dürnsricht-Wolfring war es nicht nur ein informativer, sondern auch ein geselliger Nachmittag.
Am Ende bedankte sich die Gruppe herzlich für die interessante Führung. Mit vielen neuen Eindrücken – und vielleicht auch der einen oder anderen Packung frisch geröstetem Kaffee im Gepäck – trat man die Heimreise an.
Die Besichtigung bei ba.ro.co zeigte eindrucksvoll, wie viel Handwerk, Wissen und Herzblut in einer Tasse Kaffee stecken können.