Die Pilgergruppe auf ihrem Weg zum Kreuzberg. (Bild: Josef Amann)

Mit Kreuz, Gesang und Gebet zum Kreuzberg

Bei bestem Wallfahrtswetter machten sich 36 Pilgerinnen und Pilger der Pfarreiengemeinschaft Freihung-Großschönbrunn auf den traditionellen Fußweg zum Kreuzbergfest nach Vilseck/Axtheid-Berg. Pünktlich um 7:45 Uhr stimmte Vorbeterin Karin Amann die Wallfahrer mit einem kurzen Pilgergebet auf den gemeinsamen Weg ein. An der Spitze der Gruppe ging Pilgerführer Heinz Peter Ertl mit dem Kreuz voraus. Durch Wald und Flur führte der Weg hinaus aus Freihung und dem Kreuzberg entgegen. Schritt für Schritt ging es durch die morgendliche Landschaft. Dabei wechselten sich Gebete und Gesang ab. Die gemeinsame Wallfahrt bot den Teilnehmern nicht nur Gelegenheit zur Besinnung, sondern auch zum Gespräch und zum Erleben der Gemeinschaft. Nach gut zwei Stunden erreichte die Pilgergruppe ihr Ziel. Um 10 Uhr begann am Freialtar vor der Wallfahrtskirche der Familiengottesdienst. Pfarrer Hrudaya Madanu, Pfarrvikar Christian Ogu, Pfarrer Benny Joseph Kochumundammalayil und Festprediger Pfarrer i. R. Alfons Schöpf zelebrierten die festliche Heilige Messe. Für die passende musikalische Umrahmung sorgten der Kinderprojektchor und der Kirchenchor Vilseck. Mit ihren Liedern verliehen sie dem Gottesdienst eine festliche und zugleich familiäre Note. Anschließend ging man vom geistlichen Teil des Festes in eine gesellige Feier über. Bei Bratwürsten, Bier und allerlei weiteren Leckereien stärkten sich die Wallfahrer und Besucher und ließen den gemeinsamen Vormittag gemütlich ausklingen. So wurde das Kreuzbergfest zu einem schönen Gemeinschaftserlebnis, bei dem sich Glaube, gelebte Tradition und Geselligkeit auf besondere Weise miteinander verbanden.
von links: Ministrantin Eva Egelmeier, die verabschiedeten PGR-Mitglieder Irmgard Harrer, Maria Schendzielorz, Karin Amann, Bärbel Mohr, Hans Apfelbacher, Bettina Reil, Hans Rumpler und Heinz Peter Ertl, Ministrantin Luisa Sternkopf und Pfarrer Benny. (Bild: Karin Egelmeier)

Verabschiedung der ehemaligen PGR-Mitglieder in der Pfarrei Freihung

Im Rahmen des Samstagabend Gottesdienstes fand am 13. Juni in der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit in Freihung die Verabschiedung der acht ausgeschiedenen PGR-Mitglieder statt. Pfarrer Benny bedankte sich bei allen für ihren Einsatz und die geleistete Arbeit für die Pfarrgemeinde in den vergangenen Jahren. Die neue PGR-Sprecherin Birgit Koppmann sagte in ihrer Dankesrede, dass jeder sich mit seinem Talent eingebracht hat und man gar nicht alles aufzählen kann was der Einzelne geleistet hat. Als kleine Anerkennung für die treuen Dienste überreichten Pfarrer Benny und die neuen Sprecher Birgit Koppmann und Martin Stauber jedem ehemaligen Mitglied eine Urkunde, einen Gutschein und ein von Pfarrer Benny gesegnetes Kreuz. Das neue PGR-Mitglied Richard Siegler hatte diese Kreuze aus dem Holz der alten Kirchenbänke von Sankt Barbara Luitpoldhöhe angefertigt. Birgit Koppmann erklärte, ein Kreuz besteht aus zwei Balken, einem vertikalen und einem horizontalen. Der vertikale Balken symbolisiert die Verbindung zu Gott, der horizontale Balken steht für die Verbindung der Menschen untereinander. Auch wenn die ausgeschiedenen Mitglieder nicht mehr offiziell dem Gremium angehören, so wirken sie weiterhin in unterschiedlichen Funktionen und durch die Übernahme verschiedener Aufgaben in der Pfarrgemeinde mit. Der besondere Dank galt Karin Amann, die in den letzten vier Jahren als Sprecherin viele Aufgaben übernommen hat. Nach dem Gottesdienst lud der neue Pfarrgemeinderat zu einem kleinen Umtrunk ins Pfarrheim ein. In geselliger Runde ließ man diesen feierlichen Abend ausklingen.
Der erste Altar am Rathaus (Bild: Stefan Wisneth)

Fronleichnam in Freihung

Mit einem feierlichen Gottesdienst begann in der Pfarrei Freihung das Fronleichnamsfest. Zahlreiche Gläubige versammelten sich, um gemeinsam das Hochfest des Leibes und Blutes Christi zu feiern. Im Anschluss zog die Fronleichnamsprozession durch die Straßen des Ortes. Angeführt vom Kreuz wurde das Allerheiligste in der Monstranz durch Freihung getragen. An den festlich geschmückten Altären machte die Prozession Halt. Dort wurden Evangelien verlesen, Fürbitten gesprochen und der sakramentale Segen gespendet. Für die musikalische Gestaltung während der Prozession sorgte die Blasmusik Gebenbach, die mit ihren feierlichen Klängen zu einer würdigen Atmosphäre beitrug. Begleitet wurde die Prozession auch von den örtlichen Vereinen. Der Freiwillige Feuerwehr Freihung, der SRK Freihung sowie der RV Elbart nahmen mit ihren Mitgliedern an der Feier teil und verliehen dem Fest einen würdigen Rahmen. Nach dem Schlusssegen vor der Kirche waren die Gläubigen zu einem gemütlichen Beisammensein in den Pfarrgarten eingeladen. Bei Speisen und Getränken verbrachten die Besucher einige gesellige Stunden miteinander. Für die musikalische Unterhaltung war ebenfalls gesorgt, sodass das Fronleichnamsfest in einer angenehmen und fröhlichen Atmosphäre ausklang. Die Pfarrei bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern, den Familien die die Altäre so schön geschmückt haben, den Ministranten, der Blasmusik Gebenbach, den beteiligten Vereinen sowie allen Mitwirkenden, die zum Gelingen dieses festlichen Tages beigetragen haben.
Pfarrer Benny zusammen mit den Ministranten und den Kommunionkindern vorne von links: Jonas Bohmann, Johan Schwemmer, Marie Lederer, Franziska Bauer, Jamie Mayer, Jerome Roppert 2. Reihe v. l.: Lukas Stich, Luca Greim, Felix Eglmeier, Leonhard Koppmann, Giovanni Ferrari (Bild: Jessica Caudill)

Freundschaft mit Jesus im Mittelpunkt der Erstkommunion

Am Weißen Sonntag feierte die Pfarreiengemeinschaft Freihung-Großschönbrunn in der Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit in Freihung festliche Erstkommunion. Insgesamt elf Kinder, darunter zwei Mädchen und neun Buben, durften an diesem besonderen Tag zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Gemeinsam mit Pfarrer Benny, den Ministranten sowie ihren Eltern und Geschwistern zogen die Kommunionkinder unter festlichen Trompeten- und Orgelklängen in das nahezu vollbesetzte Gotteshaus ein. Der Gottesdienst stand unter dem Leitwort „Ihr seid meine Freunde”, das die Kinder bereits während ihrer gesamten Vorbereitungszeit begleitet hatte. Dieses Thema spiegelte sich auch in der Gestaltung der Feier wider. Die Kommunionkinder brachten sich aktiv in den Gottesdienst ein, trugen Fürbitten vor und brachten die Gaben zum Altar. Ein besonders bewegender Moment war der erste Empfang der heiligen Kommunion. Dazu versammelten sich die Kinder um den Altar und erlebten diesen Höhepunkt ihres Festtages in einer würdevollen und feierlichen Atmosphäre. Zum Abschluss des Gottesdienstes bat Pfarrer Benny die Religionslehrerin Frau Sabine Hüttner nach vorne. Mit einem liebevoll vorgetragenen Gedicht bedankten sich die Kinder für ihre Begleitung auf dem Weg zur Erstkommunion. Als Zeichen ihrer Wertschätzung überreichten sie ihr zudem eine Kerze, die das gleiche Motiv wie ihre eigenen Kommunionkerzen trug. Im Namen der Kommunioneltern sprach Birgit Koppmann ihren Dank an Pfarrer Benny für die Zeit der Vorbereitung und die würdevolle Gestaltung des Erstkommuniongottesdienstes aus. Pfarrer Benny wiederum richtete ein herzliches „Vergelt's Gott” an alle, die zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen hatten. Für die festliche musikalische Gestaltung sorgten die „Stauber-Moidln” Michaela und Teresa Stauber sowie Sebastian Lederer an der Trompete, die mit ihren Beiträgen die Messe stimmungsvoll bereicherten und ihr einen besonders feierlichen Rahmen verliehen.
north