Pfarrer Benny zusammen mit den Ministranten und den Kommunionkindern vorne von links: Jonas Bohmann, Johan Schwemmer, Marie Lederer, Franziska Bauer, Jamie Mayer, Jerome Roppert 2. Reihe v. l.: Lukas Stich, Luca Greim, Felix Eglmeier, Leonhard Koppmann, Giovanni Ferrari (Bild: Jessica Caudill)

Freundschaft mit Jesus im Mittelpunkt der Erstkommunion

Am Weißen Sonntag feierte die Pfarreiengemeinschaft Freihung-Großschönbrunn in der Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit in Freihung festliche Erstkommunion. Insgesamt elf Kinder, darunter zwei Mädchen und neun Buben, durften an diesem besonderen Tag zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Gemeinsam mit Pfarrer Benny, den Ministranten sowie ihren Eltern und Geschwistern zogen die Kommunionkinder unter festlichen Trompeten- und Orgelklängen in das nahezu vollbesetzte Gotteshaus ein. Der Gottesdienst stand unter dem Leitwort „Ihr seid meine Freunde”, das die Kinder bereits während ihrer gesamten Vorbereitungszeit begleitet hatte. Dieses Thema spiegelte sich auch in der Gestaltung der Feier wider. Die Kommunionkinder brachten sich aktiv in den Gottesdienst ein, trugen Fürbitten vor und brachten die Gaben zum Altar. Ein besonders bewegender Moment war der erste Empfang der heiligen Kommunion. Dazu versammelten sich die Kinder um den Altar und erlebten diesen Höhepunkt ihres Festtages in einer würdevollen und feierlichen Atmosphäre. Zum Abschluss des Gottesdienstes bat Pfarrer Benny die Religionslehrerin Frau Sabine Hüttner nach vorne. Mit einem liebevoll vorgetragenen Gedicht bedankten sich die Kinder für ihre Begleitung auf dem Weg zur Erstkommunion. Als Zeichen ihrer Wertschätzung überreichten sie ihr zudem eine Kerze, die das gleiche Motiv wie ihre eigenen Kommunionkerzen trug. Im Namen der Kommunioneltern sprach Birgit Koppmann ihren Dank an Pfarrer Benny für die Zeit der Vorbereitung und die würdevolle Gestaltung des Erstkommuniongottesdienstes aus. Pfarrer Benny wiederum richtete ein herzliches „Vergelt's Gott” an alle, die zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen hatten. Für die festliche musikalische Gestaltung sorgten die „Stauber-Moidln” Michaela und Teresa Stauber sowie Sebastian Lederer an der Trompete, die mit ihren Beiträgen die Messe stimmungsvoll bereicherten und ihr einen besonders feierlichen Rahmen verliehen.
Pfarrer Benny Joseph, Georg Fritsche, Lektorin Birgit Koppmann, Jügen Pröm und Jubilar Helmut Klier umrahmt vom Freihunger Kirchenchor (Bild: Hans Apfelbacher)

Marienverehrer feiern ihr Hochfest

Am Palmsonntag feierte die Marianische-Männer-Congregation (MMC) ihr alljährliches Hochfest mit Neuaufnahmen, Ehrungen und Weiheerneuerung in der Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit in Freihung. In großer Besetzung eröffnete der Freihunger Kirchenchor, unter der Leitung von Frau Christine Meier die Andacht der Sodalen mit dem Lied „Maria dich lieben”, musikalisch begleitet vom Organisten Armin Spies. Pfarrer Benny Joseph sprach die einführenden Worte und freute sich, dass auch heuer wieder das Hochfest der MMC begangen wird. Georg Fritsche betonte in seinen Grußworten, dass wir heute zusammengekommen sind, um Maria als Königin des Friedens zu ehren und sie um Hilfe zu bitten in einer Zeit, in der der Friede überall bedroht ist. Lektorin Birgit Koppmann griff das Thema „Frieden” in einem wunderbaren Gleichnis auf. Ein König wollte das schönste Bild das den Frieden symbolisiert prämieren. Seine Wahl fiel überrasschend nicht auf ein Bild einer landschaftlichen Idylle, sondern im Gegenteil zeigte das Bild eine dunkle, wolkenbehangene und zerklüftete Berglandschaft, die jedoch ein Kleinod in sich barg. In unwirtlicher Umgebung hütete ein Muttervogel im perfekten Frieden sein Nest. Auch wir Christen dürfen uns nicht nur von schönen Bildern leiten und blenden lassen. Wirklicher Friede bringt Hoffnung, auch unter schwierigen Umständen. Georg Fritsche hieß Jakob und Jürgen Pröm als neue Sodalen im Kreis der MMC herzlich willkommen. Beide wurden bereits vor Wochenfrist bei der MMC Amberg (St. Georg) durch Zentral-Präses BGR Markus Brunner und dem Präfekten Michael Koller fomell in die Congregation aufgenommen. Bei den Jubilaren Helmut Klier (60 Jahre) und Josef Krämer (70 Jahre) bedankte sich Fritsche ausdrücklich für die langjährige Treue und Liebe zur Gottesmutter. Nach der Weiheerneuerung und dem Dank an alle Mitwirkenden endete die feierliche Andacht mit dem Lied. „Segne du Maria”.
Die Mitwirkenden des Krippenspiels in Freihung. (Bild: Birgit Koppmann)

Ein Licht in dunklen Herzen - bewegendes Krippenspiel berührt Jung und Alt

In der gut besuchten katholischen Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit Freihung durften die Besucherinnen und Besucher der Kinderchristmette, zelebriert von Pfarrer Benny Joseph, ein etwas anderes Krippenspiel erleben. Mit dem Weihnachtsspiel „Herr Griesgram und die kleine Tina“ brachten die mitwirkenden Kinder unter Anleitung von Anja Lehner und Birgit Koppmann die Geschichte von Jesu Geburt auf eindrucksvolle Weise mit einer modernen Erzählung über Einsamkeit, Mitgefühl und Nächstenliebe zusammen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der mürrische Herr Griesgram, der Weihnachten für Unsinn hält und sich von der festlichen Stimmung der anderen abschottet. In der Nacht erlebt Herr Griesgram drei Träume, die ihn tief bewegen: Ein Blick in seine fröhliche Kindheit, die liebevolle Weihnachtsfeier der Nachbarsfamilie und schließlich eine düstere Zukunft voller Einsamkeit. Besonders das Schicksal der kleinen Tina lässt ihn nicht mehr los. In einer eindrucksvoll eingebetteten Krippenszene wird ihm schließlich die eigentliche Bedeutung von Weihnachten vor Augen geführt: die Geburt Jesu als Licht der Welt – Hoffnung für alle Menschen, besonders für die Einsamen und Traurigen. Am Weihnachtsmorgen ist Herr Griesgram wie verwandelt. Mit einem Geschenk in der Hand und einem Lächeln im Gesicht sucht er die Gemeinschaft, bietet Hilfe an und geht schließlich gemeinsam mit Familie Fröhlich zur Kirche. Die Botschaft ist klar: Weihnachten bedeutet, das Licht weiterzutragen und füreinander da zu sein. Der gemeinsame Schlussgesang „Tragt in die Welt nun ein Licht“ lud auch die Gemeinde zum Mitsingen ein. Das Krippenspiel machte deutlich: Das Licht von Bethlehem leuchtet bis heute – und kann Herzen verändern.
vorne: Lukas Rodriguez, Lina Ringer, Tim Lautenschlager hinten: Pfarrer Benny Joseph, Ben Stock, Emma Apfelbacher, Eva Eglmeier, Sophia Sternkopf, Lena Eglmeier und Irmgard Harrer (Bild: Irmgard Harrer)

Festliche Aufnahme neuer Ministranten und Verabschiedung

Für die Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit in Freihung war der Vorabend-Gottesdienst am 27. September 2025 ein besonderer Tag. Die Kommunionkinder Lina Ringer und Lukas Rodriguez sowie Luisa Lautenschlager, die wegen Krankheit leider nicht anwesend sein konnte, wurden in die Gemeinschaft der Ministranten aufgenommen. Nach dem feierlichen Einzug trugen die neuen Ministranten die Kyrierufe vor. Nach der Predigt stellten sich die zwei neuen Ministranten namentlich vor und beteten gemeinsam das Aufnahmegebet. Anschließend hing Pfarrer Benny ihnen das Ministrantenkreuz um, sprach ein Gebet und segnete sie. Die Ministranten, Eva und Lena Eglmeier, Sophia Sternkopf und Tim Lautenschlager sprachen die Fürbitten und übernahmen den Ministrantendienst beim Gottesdienst. Leider haben zwei langjährige Ministranten ihren Dienst in der Kirche beendet. Emma Apfelbacher ist nach sieben Jahren und Ben Stock nach acht Jahren aus dem Ministrantendienst ausgeschieden. Pfarrer Benny überreichte ihnen eine Urkunde und ein Präsent und verabschiedete sie mit einem Gebet und dem Segen Gottes. Irmgard Harrer bedankte sich ebenfalls für ihren zuverlässigen Einsatz und wünscht ihnen weiterhin viel Glück auf ihrem weiteren Weg. Zum Abschluss bedankte sich Pfarrer Benny bei den Ministranten-Eltern für ihre Unterstützung und Motivation, bei Irmgard Harrer für die Betreuung und Begleitung der Ministranten sowie der Mesnerin Sieglinde Strempel.
Die Wallfahrergruppe am Ziel (Bild: Katharina Amann)

„Pilger der Hoffnung“ der Pfarrei Freihung unterwegs zum Mariahilfberg

Mit dem Lied „Wir ziehen zur Mutter der Gnade“, gestärkt mit dem Pilgersegen von Pfr. Benny Joseph und dem Entzünden der Pilgerkerze durch Michael Negel, machte sich eine sehr überschaubare Anzahl an Fußwallfahrern bei angenehmstem Pilgerwetter bereits um 2.30 Uhr auf den Weg zum Mariahilfberg nach Amberg. Das Gnadenbild trugen abwechselnd Andreas Riegel, Thomas Wiesneth, Alfred Negel und Uli Böhm. Das Vorbeten und Singen übernahm Karin Amann. Die Feuerwehr mit Fahrer Josef Amann und Martin Stauber mit dem Privat-PKW übernahmen die Absicherung der Wallfahrtsgruppe. Besonders geschätzt wurde die in der „großen“ Pause von Frank Graf in bewährter Weise zur Verfügung gestellte Sitzgelegenheit. Gestärkt durch Getränke, Kaffee, Tee, Kuchen und herzhaftem Gebäck ging es singend und betend weiter Richtung Mutter Gottes am Wallfahrtsziel. Nach einem letzten schweißtreibenden Anstieg erreichte man kurz nach 8 Uhr den Berg. Sehr erwähnenswert ist hier unser jüngster Wallfahrer Antonio Reil mit gerade mal 8 Wochen, der von seinen Eltern im Kinderwagen bis zum Mariahilfberg hochgeschoben wurde. Den im Anschluss besuchten Festgottesdienst am Freialtar zelebrierte der Amberger Stadtpfarrer Dekan Thomas Helm mit mehreren Mitkonzelebranten anderer Wallfahrtsgruppen. Die Mass Bier und die Bergbratwürste im Anschluss schmeckten nach dem anstrengenden Weg gleich doppelt gut.
Von links nach rechts: EB-Vorsitzender Tobias Krapf, KV-Mitglied Heinz Peter Ertl, Kiga-Leitung Christine Götz, KV-Mitglied Georg Schirbl, Pfarrer Benny Joseph, PGR-Sprecherin Karin Amann, Eduard Neydert, Kirchenpfleger Josef Amann, Pfarrsekretärin Stephanie Lederer, KV-Mitglied Hans Rumpler, (Wolfgang Harrer nicht auf Foto) (Bild: Josef Amann)

Dank und Abschied nach zwölf Jahren engagierter Arbeit in der Kirchenverwaltung

Im Rahmen eines feierlichen Vorabendgottesdienstes verabschiedete Pfarrer Benny zwei langjährige Mitglieder der Kirchenverwaltung Freihung: Eduard Neydert und Wolfgang Harrer. Beide engagierten sich über zwölf Jahre hinweg mit großem Einsatz für die Belange der Pfarrei. Pfarrer Benny würdigte das Wirken der beiden Herren mit herzlichen Worten des Dankes. Als Zeichen der Anerkennung überreichte er ihnen jeweils ein Präsent sowie eine Dankurkunde, ausgestellt von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer. Wolfgang Harrer hatte in den vergangenen Jahren gleich mehrere Aufgabenbereiche übernommen. Neben seiner Tätigkeit als Schriftführer kümmerte er sich um die Friedhofsverwaltung und stand zudem aushilfsweise als Mesner zur Verfügung – ein Engagement, das weit über das Erwartbare hinausging. Eduard Neydert trug als Kirchenpfleger eine besondere Verantwortung. Während seiner Amtszeit kümmerte er sich um eine Vielzahl organisatorischer und administrativer Aufgaben rund um die Kirche sowie den angeschlossenen Kindergarten. Besonders hervorzuheben ist seine Mitwirkung an der Renovierung der Pfarrkirche und des Pfarrhauses – Projekte, die viel Engagement und Ausdauer erforderten. Auch von Seiten des Kindergartens St. Marien wurde der Anlass genutzt, um Dank auszusprechen. Die Leiterin der Einrichtung, Frau Christine Götz, lobte die konstruktive Zusammenarbeit mit Eduard Neydert und überreichte ihm ein kleines Geschenk als Zeichen der Wertschätzung. Tobias Krapf, Vorsitzender des Elternbeirats, schloss sich diesen Worten an. Er hob Neyderts offenes Ohr für die Anliegen der Eltern hervor und übergab ihm im Namen des Elternbeirats ein Kuvert mit einem persönlichen Dank. Pfarrer Benny wünschte beiden für die Zukunft Gottes Segen und alles Gute auf ihrem weiteren Weg.

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