Der erste Altar am Rathaus (Bild: Stefan Wisneth)

Fronleichnam in Freihung

Mit einem feierlichen Gottesdienst begann in der Pfarrei Freihung das Fronleichnamsfest. Zahlreiche Gläubige versammelten sich, um gemeinsam das Hochfest des Leibes und Blutes Christi zu feiern. Im Anschluss zog die Fronleichnamsprozession durch die Straßen des Ortes. Angeführt vom Kreuz wurde das Allerheiligste in der Monstranz durch Freihung getragen. An den festlich geschmückten Altären machte die Prozession Halt. Dort wurden Evangelien verlesen, Fürbitten gesprochen und der sakramentale Segen gespendet. Für die musikalische Gestaltung während der Prozession sorgte die Blasmusik Gebenbach, die mit ihren feierlichen Klängen zu einer würdigen Atmosphäre beitrug. Begleitet wurde die Prozession auch von den örtlichen Vereinen. Der Freiwillige Feuerwehr Freihung, der SRK Freihung sowie der RV Elbart nahmen mit ihren Mitgliedern an der Feier teil und verliehen dem Fest einen würdigen Rahmen. Nach dem Schlusssegen vor der Kirche waren die Gläubigen zu einem gemütlichen Beisammensein in den Pfarrgarten eingeladen. Bei Speisen und Getränken verbrachten die Besucher einige gesellige Stunden miteinander. Für die musikalische Unterhaltung war ebenfalls gesorgt, sodass das Fronleichnamsfest in einer angenehmen und fröhlichen Atmosphäre ausklang. Die Pfarrei bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern, den Familien die die Altäre so schön geschmückt haben, den Ministranten, der Blasmusik Gebenbach, den beteiligten Vereinen sowie allen Mitwirkenden, die zum Gelingen dieses festlichen Tages beigetragen haben.
Pfarrer Benny zusammen mit den Ministranten und den Kommunionkindern vorne von links: Jonas Bohmann, Johan Schwemmer, Marie Lederer, Franziska Bauer, Jamie Mayer, Jerome Roppert 2. Reihe v. l.: Lukas Stich, Luca Greim, Felix Eglmeier, Leonhard Koppmann, Giovanni Ferrari (Bild: Jessica Caudill)

Freundschaft mit Jesus im Mittelpunkt der Erstkommunion

Am Weißen Sonntag feierte die Pfarreiengemeinschaft Freihung-Großschönbrunn in der Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit in Freihung festliche Erstkommunion. Insgesamt elf Kinder, darunter zwei Mädchen und neun Buben, durften an diesem besonderen Tag zum ersten Mal die heilige Kommunion empfangen. Gemeinsam mit Pfarrer Benny, den Ministranten sowie ihren Eltern und Geschwistern zogen die Kommunionkinder unter festlichen Trompeten- und Orgelklängen in das nahezu vollbesetzte Gotteshaus ein. Der Gottesdienst stand unter dem Leitwort „Ihr seid meine Freunde”, das die Kinder bereits während ihrer gesamten Vorbereitungszeit begleitet hatte. Dieses Thema spiegelte sich auch in der Gestaltung der Feier wider. Die Kommunionkinder brachten sich aktiv in den Gottesdienst ein, trugen Fürbitten vor und brachten die Gaben zum Altar. Ein besonders bewegender Moment war der erste Empfang der heiligen Kommunion. Dazu versammelten sich die Kinder um den Altar und erlebten diesen Höhepunkt ihres Festtages in einer würdevollen und feierlichen Atmosphäre. Zum Abschluss des Gottesdienstes bat Pfarrer Benny die Religionslehrerin Frau Sabine Hüttner nach vorne. Mit einem liebevoll vorgetragenen Gedicht bedankten sich die Kinder für ihre Begleitung auf dem Weg zur Erstkommunion. Als Zeichen ihrer Wertschätzung überreichten sie ihr zudem eine Kerze, die das gleiche Motiv wie ihre eigenen Kommunionkerzen trug. Im Namen der Kommunioneltern sprach Birgit Koppmann ihren Dank an Pfarrer Benny für die Zeit der Vorbereitung und die würdevolle Gestaltung des Erstkommuniongottesdienstes aus. Pfarrer Benny wiederum richtete ein herzliches „Vergelt's Gott” an alle, die zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen hatten. Für die festliche musikalische Gestaltung sorgten die „Stauber-Moidln” Michaela und Teresa Stauber sowie Sebastian Lederer an der Trompete, die mit ihren Beiträgen die Messe stimmungsvoll bereicherten und ihr einen besonders feierlichen Rahmen verliehen.
Pfarrer Benny Joseph, Georg Fritsche, Lektorin Birgit Koppmann, Jügen Pröm und Jubilar Helmut Klier umrahmt vom Freihunger Kirchenchor (Bild: Hans Apfelbacher)

Marienverehrer feiern ihr Hochfest

Am Palmsonntag feierte die Marianische-Männer-Congregation (MMC) ihr alljährliches Hochfest mit Neuaufnahmen, Ehrungen und Weiheerneuerung in der Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit in Freihung. In großer Besetzung eröffnete der Freihunger Kirchenchor, unter der Leitung von Frau Christine Meier die Andacht der Sodalen mit dem Lied „Maria dich lieben”, musikalisch begleitet vom Organisten Armin Spies. Pfarrer Benny Joseph sprach die einführenden Worte und freute sich, dass auch heuer wieder das Hochfest der MMC begangen wird. Georg Fritsche betonte in seinen Grußworten, dass wir heute zusammengekommen sind, um Maria als Königin des Friedens zu ehren und sie um Hilfe zu bitten in einer Zeit, in der der Friede überall bedroht ist. Lektorin Birgit Koppmann griff das Thema „Frieden” in einem wunderbaren Gleichnis auf. Ein König wollte das schönste Bild das den Frieden symbolisiert prämieren. Seine Wahl fiel überrasschend nicht auf ein Bild einer landschaftlichen Idylle, sondern im Gegenteil zeigte das Bild eine dunkle, wolkenbehangene und zerklüftete Berglandschaft, die jedoch ein Kleinod in sich barg. In unwirtlicher Umgebung hütete ein Muttervogel im perfekten Frieden sein Nest. Auch wir Christen dürfen uns nicht nur von schönen Bildern leiten und blenden lassen. Wirklicher Friede bringt Hoffnung, auch unter schwierigen Umständen. Georg Fritsche hieß Jakob und Jürgen Pröm als neue Sodalen im Kreis der MMC herzlich willkommen. Beide wurden bereits vor Wochenfrist bei der MMC Amberg (St. Georg) durch Zentral-Präses BGR Markus Brunner und dem Präfekten Michael Koller fomell in die Congregation aufgenommen. Bei den Jubilaren Helmut Klier (60 Jahre) und Josef Krämer (70 Jahre) bedankte sich Fritsche ausdrücklich für die langjährige Treue und Liebe zur Gottesmutter. Nach der Weiheerneuerung und dem Dank an alle Mitwirkenden endete die feierliche Andacht mit dem Lied. „Segne du Maria”.
Die Mitwirkenden des Krippenspiels in Freihung. (Bild: Birgit Koppmann)

Ein Licht in dunklen Herzen - bewegendes Krippenspiel berührt Jung und Alt

In der gut besuchten katholischen Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit Freihung durften die Besucherinnen und Besucher der Kinderchristmette, zelebriert von Pfarrer Benny Joseph, ein etwas anderes Krippenspiel erleben. Mit dem Weihnachtsspiel „Herr Griesgram und die kleine Tina“ brachten die mitwirkenden Kinder unter Anleitung von Anja Lehner und Birgit Koppmann die Geschichte von Jesu Geburt auf eindrucksvolle Weise mit einer modernen Erzählung über Einsamkeit, Mitgefühl und Nächstenliebe zusammen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der mürrische Herr Griesgram, der Weihnachten für Unsinn hält und sich von der festlichen Stimmung der anderen abschottet. In der Nacht erlebt Herr Griesgram drei Träume, die ihn tief bewegen: Ein Blick in seine fröhliche Kindheit, die liebevolle Weihnachtsfeier der Nachbarsfamilie und schließlich eine düstere Zukunft voller Einsamkeit. Besonders das Schicksal der kleinen Tina lässt ihn nicht mehr los. In einer eindrucksvoll eingebetteten Krippenszene wird ihm schließlich die eigentliche Bedeutung von Weihnachten vor Augen geführt: die Geburt Jesu als Licht der Welt – Hoffnung für alle Menschen, besonders für die Einsamen und Traurigen. Am Weihnachtsmorgen ist Herr Griesgram wie verwandelt. Mit einem Geschenk in der Hand und einem Lächeln im Gesicht sucht er die Gemeinschaft, bietet Hilfe an und geht schließlich gemeinsam mit Familie Fröhlich zur Kirche. Die Botschaft ist klar: Weihnachten bedeutet, das Licht weiterzutragen und füreinander da zu sein. Der gemeinsame Schlussgesang „Tragt in die Welt nun ein Licht“ lud auch die Gemeinde zum Mitsingen ein. Das Krippenspiel machte deutlich: Das Licht von Bethlehem leuchtet bis heute – und kann Herzen verändern.

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