In der gut besuchten katholischen Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit Freihung durften die Besucherinnen und Besucher der Kinderchristmette, zelebriert von Pfarrer Benny Joseph, ein etwas anderes Krippenspiel erleben. Mit dem Weihnachtsspiel „Herr Griesgram und die kleine Tina“ brachten die mitwirkenden Kinder unter Anleitung von Anja Lehner und Birgit Koppmann die Geschichte von Jesu Geburt auf eindrucksvolle Weise mit einer modernen Erzählung über Einsamkeit, Mitgefühl und Nächstenliebe zusammen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der mürrische Herr Griesgram, der Weihnachten für Unsinn hält und sich von der festlichen Stimmung der anderen abschottet. In der Nacht erlebt Herr Griesgram drei Träume, die ihn tief bewegen: Ein Blick in seine fröhliche Kindheit, die liebevolle Weihnachtsfeier der Nachbarsfamilie und schließlich eine düstere Zukunft voller Einsamkeit. Besonders das Schicksal der kleinen Tina lässt ihn nicht mehr los. In einer eindrucksvoll eingebetteten Krippenszene wird ihm schließlich die eigentliche Bedeutung von Weihnachten vor Augen geführt: die Geburt Jesu als Licht der Welt – Hoffnung für alle Menschen, besonders für die Einsamen und Traurigen. Am Weihnachtsmorgen ist Herr Griesgram wie verwandelt. Mit einem Geschenk in der Hand und einem Lächeln im Gesicht sucht er die Gemeinschaft, bietet Hilfe an und geht schließlich gemeinsam mit Familie Fröhlich zur Kirche. Die Botschaft ist klar: Weihnachten bedeutet, das Licht weiterzutragen und füreinander da zu sein. Der gemeinsame Schlussgesang „Tragt in die Welt nun ein Licht“ lud auch die Gemeinde zum Mitsingen ein. Das Krippenspiel machte deutlich: Das Licht von Bethlehem leuchtet bis heute – und kann Herzen verändern.