Die erfolgreichen Teilnehmer der Leistungsprüfung nach der Abnahme, eingerahmt von den Gratulanten. Von links: KBM Niklas Obermeier, KBM Andreas Luber, KBI Michael Iberer, Christina Rabenstein, Georg Rabenstein, Fabian Prösl, Bastian Hörl, Johannes Großer, Stefan Müller, Christopher Augustin, Julian Pröm, Marvin Lohr, Vereinsvorsitzender Karl Luber und Bürgermeister Uwe König. (Bild: Daniel Brunner)

Gruppe der FFW Freihung überzeugt bei Leistungsprüfung

Erneut haben 9 Aktive der Feuerwehr Freihung bewiesen, dass sie für technische Hilfeleistungen bestens gerüstet sind. Zur Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ wurden die Wehrmänner auf bewährte Weise durch die Gruppenführerin Christina Rabenstein praxisgerecht vorbereitet. Dabei musste das Szenario mit einem simulierten verunglückten Fahrzeug mit eingeklemmter Person bewältigt werden. Dazu gehörten der Aufbau einer Verkehrsabsicherung, die Sicherstellung des Brandschutzes, das Bereitstellen der technischen Geräte, der sichere Unterbau des Unfallfahrzeuges sowie die Betreuung der verletzten Person und schließlich die Befreiung des Unfallopfers mittels hydraulischem Spreizer und Schere. Zusätzlich musste die Gruppenführerin einen Fragebogen beantworten. Für die Mannschaft standen Fragen zur Gerätekunde auf dem Prüfungsplan, wobei das entsprechende Gerät aus dem Fahrzeug zu holen, aufzubauen und vorzuführen war. Beherrschen mussten sie hierbei den Einsatz von Hebekissen, Rettungssatz, Beleuchtung, Trage, Flex, Motorsäge, Tauchpumpe, Mehrzweckzug und auch die stabile Seitenlage bei Verletzten. Vor den Augen des Schiedsrichtertrios, mit Kreisbrandinspektor Michael Iberer und den Kreisbrandmeistern Andreas Luber und Niklas Obermeier, konnte die angetretene Gruppe die Prüfung problemlos absolvieren. Bürgermeister Uwe König, Kreisbrandinspektor Michael Iberer und Kommandant Andreas Luber dankten im Anschluss den Einsatzkräften, welche mit ihrer Leistung zeigten, dass sie für einen potentiellen Ernstfall sehr gut vorbereitet sind. Die Stufe 1 (Bronze) legten Marvin Lohr, Julian Pröm und Stefan Müller ab. Der Stufe 2 (Silber) stellte sich Christopher Augustin. Stufe 3 (Gold) absolvierte Bastian Hörl. Fabian Prösl erreichte Stufe 4 (Gold-Blau), Johannes Großer die Stufe 5 (Gold-Grün). Georg Rabenstein und Christina Rabenstein traten in der Stufe BFV Ü40 an. Den erfolgreichen Leistungsnachweis ließen die Teilnehmer bei einer gemeinsamen Brotzeit ausklingen.
Neben den Feuerwehrfahrzeugen gab es zahlreiche Stationen und weitere Angebote für die jungen Besucher. (Bild: Dominik Rettinger)

Viel geboten beim „Feuerwehr Tag“

Die Jugendfeuerwehren aus Freihung, Großschönbrunn, Seugast, Thansüß und die Kinderfeuerwehr Seugast veranstalteten gemeinsam den ersten Feuerwehr-Tag. Eingeladen waren alle interessierten Kinder mit ihren Familien, die Feuerwehr praktisch und spielerisch kennenzulernen. An mehr als zwölf Stationen rund um das Feuerwehrgerätehaus in Freihung konnten die jungen Besucher ihr Geschick unter Beweis stellen. Von Dosenspritzen mit der Kübelspritze über Schlauchkegeln und Wasserbomben-Zielwerfen bis hin zu wasserstrahlgetriebenen Holzautos war alles dabei. Auch wichtige Themen rund um den Brandschutz kamen nicht zu kurz. An einem Rauchhaus wurde erklärt wie Rauchmelder funktionieren, und den passenden Notruf konnten die Kinder an einem echten Telefon üben. Spielerisch wurde es beim Feuerwehr-Memory, Wörterpuzzle, Bällepusten und Ballbalancieren. Für jede absolvierte Station gab es einen Stempel auf die persönliche Stempelkarte. War diese vollständig, durften sich die Kinder ein kleines Geschenk aussuchen. Doch auch abseits der Stationen war einiges geboten: Hüpfburg, Kinderschminken, Feuerlöscher-Training und Rundfahrten mit den Feuerwehrfahrzeugen. Für eine Pause zwischendurch standen Kaffee und Kuchen bereit. Der Aktionstag sollte Kindern und ihren Familien die Arbeit der Feuerwehren näherbringen und zugleich für die Jugend- und Kinderfeuerwehren werben. Mit viel Engagement zeigten die Nachwuchsfeuerwehrleute und ihre Betreuer, wie vielfältig, spannend und gemeinschaftlich Feuerwehrarbeit sein kann. Das Wetter hätte kaum besser sein können: Bei einem beinahe sommerlichen Herbsttag kamen zahlreiche Familien zum Feuerwehr-Tag. Der gute Besuch zeigte, dass das Interesse an der Feuerwehr und insbesondere an den Angeboten für Kinder und Jugendliche groß ist. Für die beteiligten Jugend- und Kinderfeuerwehren war der Nachmittag damit ein voller Erfolg – und vielleicht hat der eine oder andere kleine Besucher dabei schon seine Begeisterung für die Feuerwehr entdeckt.
Die Pilgergruppe auf ihrem Weg zum Kreuzberg. (Bild: Josef Amann)

Mit Kreuz, Gesang und Gebet zum Kreuzberg

Bei bestem Wallfahrtswetter machten sich 36 Pilgerinnen und Pilger der Pfarreiengemeinschaft Freihung-Großschönbrunn auf den traditionellen Fußweg zum Kreuzbergfest nach Vilseck/Axtheid-Berg. Pünktlich um 7:45 Uhr stimmte Vorbeterin Karin Amann die Wallfahrer mit einem kurzen Pilgergebet auf den gemeinsamen Weg ein. An der Spitze der Gruppe ging Pilgerführer Heinz Peter Ertl mit dem Kreuz voraus. Durch Wald und Flur führte der Weg hinaus aus Freihung und dem Kreuzberg entgegen. Schritt für Schritt ging es durch die morgendliche Landschaft. Dabei wechselten sich Gebete und Gesang ab. Die gemeinsame Wallfahrt bot den Teilnehmern nicht nur Gelegenheit zur Besinnung, sondern auch zum Gespräch und zum Erleben der Gemeinschaft. Nach gut zwei Stunden erreichte die Pilgergruppe ihr Ziel. Um 10 Uhr begann am Freialtar vor der Wallfahrtskirche der Familiengottesdienst. Pfarrer Hrudaya Madanu, Pfarrvikar Christian Ogu, Pfarrer Benny Joseph Kochumundammalayil und Festprediger Pfarrer i. R. Alfons Schöpf zelebrierten die festliche Heilige Messe. Für die passende musikalische Umrahmung sorgten der Kinderprojektchor und der Kirchenchor Vilseck. Mit ihren Liedern verliehen sie dem Gottesdienst eine festliche und zugleich familiäre Note. Anschließend ging man vom geistlichen Teil des Festes in eine gesellige Feier über. Bei Bratwürsten, Bier und allerlei weiteren Leckereien stärkten sich die Wallfahrer und Besucher und ließen den gemeinsamen Vormittag gemütlich ausklingen. So wurde das Kreuzbergfest zu einem schönen Gemeinschaftserlebnis, bei dem sich Glaube, gelebte Tradition und Geselligkeit auf besondere Weise miteinander verbanden.


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Zum Gelingen des Berufsfeuerwehrtages trugen neben den Jugendfeuerwehrlern auch die Jugendwarte und Ausbilder, die HvO Kaltenbrunn, die Wasserwacht Vilseck, die Verletztendarsteller, die Firmen Willax und Strobel Quarzsand sowie zahlreiche weitere Unterstützer bei. (Bild: Johannes Amann)

24 Stunden im Einsatz

Für die Jugendlichen der Feuerwehren Freihung, Seugast, Thansüß und Kaltenbrunn hieß es von Samstagvormittag bis Sonntagvormittag: Einsatzbereit rund um die Uhr. Die Nachwuchskräfte erlebten den Alltag einer Berufsfeuerwehr. Nach dem Einrichten der Nachtquartiere im Gerätehaus Freihung und einer Einweisung führte der erste Alarm nach Kleinschönbrunn, wo eine verletzte Person mithilfe der Absturzsicherung aus einer Zwischendecke einer Maschinenhalle gerettet wurde. Fast zeitgleich rückten weitere Kräfte zur Kläranlage aus, um einen Gefahrstoffaustritt zu binden. Während ein erfahrener Feuerwehrmann einen Chemikalienschutzanzug anlegte, errichteten die Jugendlichen einen Dekontaminationsplatz. Zur Mittagsverpflegung trafen sich alle miteinander in Kleinschönbrunn. Besonders gefordert waren alle am Nachmittag bei einem Verkehrsunfall am Parkplatz des Nah&Gut. Ein Bus mit 28 Fahrgästen war mit einem Pkw kollidiert. Eine unter dem Pkw eingeklemmte Person wurde mit Hebekissen befreit, gleichzeitig mussten zahlreiche verletzte Businsassen gerettet, versorgt und zur Patientensammelstelle gebracht werden. Die hochsommerlichen Temperaturen machten die Großübung zusätzlich zu einer schweißtreibenden Herausforderung. Viele Zuschauer verfolgten das Geschehen, darunter Vertreter der Feuerwehr-Landkreisführung aus Amberg-Sulzbach und Neustadt an der Waldnaab sowie Freihungs Bürgermeister Uwe König und die Zweite Bürgermeisterin der Gemeinde Weiherhammer, Silke Bauer, die beide auch als Verletzte mitwirkten. Zwischen den Einsätzen blieb Zeit zur Erholung. Brettspiele, Twister, ein Wasserbehälter zur Abkühlung sowie Kuchen und Obst sorgten für Abwechslung und Stärkung. Nach dem Abendessen folgte ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Bagger und später noch ein Strohballenbrand. Der Tag endete am gemütlichen Lagerfeuer. Am Sonntagmorgen standen noch zwei Kleinbrände auf dem Alarmplan, bevor der Berufsfeuerwehrtag mit vielen neuen Eindrücken und gestärktem Teamgeist endete.
Mitwirkende Kinder (von links): Lara Müller, Max Gebhardt, Finn Lehner, Dominik Müller, Anna und Leonhard Koppmann. (Bild: Martin Koppmann)

„1:0 für Team Jesus” - Hat Jesus wohl Fußball gespielt?

Hat Jesus wohl Fußball gespielt? Eher nicht. Und doch zeigte der Familiengottesdienst in der Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit in Freihung, dass Fußball und christlicher Glaube mehr gemeinsam haben, als man vermutet. Unter dem Motto „1:0 für Team Jesus“ standen Fairness, Zusammenhalt und die Bereitschaft, einander zu vergeben, im Mittelpunkt. Mit Neuen Geistlichen Liedern, die die Gemeinde begeistert mitsang, entstand von Beginn an eine fröhliche Atmosphäre. Ein Höhepunkt war das Rollenspiel von sechs Kindergarten- und Grundschulkindern, das Birgid Baldauf und Birgit Koppmann einstudiert hatten. In mehreren kurzen Szenen zeigten sie typische Situationen aus dem Fußball, die sich auf den Alltag übertragen lassen: Ausgrenzung, Egoismus, ungerechte Entscheidungen, Versöhnung und die Angst zu versagen. Der Trainer stellte immer wieder den Bezug zu Jesu Botschaft her: Im Team Jesus ist jeder willkommen, Fehler dürfen passieren und jeder erhält immer wieder eine neue Chance. Gott liebt jeden so, wie er ist, unabhängig von Leistung und Erfolg. Mit dem gemeinsamen Satz „Jesus, danke, dass du unser Trainer bist“ endete das Anspiel, das die Gottesdienstbesucher aufmerksam verfolgten und mit Applaus bedachten. Auch die Fürbitten, die die Gedanken des Gottesdienstes aufgriffen, wurden von den Kindern vorgetragen. In seiner Predigt knüpfte Salesianerpater Alfred Lindner aus Ensdorf, der Pfarrer Benny vertrat, an das Evangelium vom Guten Hirten an und verglich Jesus mit einem guten Trainer, der niemanden zurücklässt, sondern sich besonders um diejenigen kümmert, die Hilfe brauchen. Bereits Apostel Paulus habe den Sport als Bild für das Leben verwendet. So wie ein Sportler trainieren und sich anstrengen müsse, brauche es auch im Zusammenleben Einsatz: füreinander da sein, fair miteinander umgehen und niemanden ausgrenzen. Mit dieser Botschaft ermutigte der Pater die Gottesdienstbesucher, Teamgeist und Nächstenliebe im Alltag zu leben und Mitmenschen bewusst mit Respekt und Offenheit zu begegnen. Als bleibende Erinnerung schenkte der Zelebrant der Pfarrgemeinde eine kleine Figur Jesu als Guten Hirten, die einen würdigen Platz in der Kirche finden wird. Zum Abschluss erhielten alle Kinder, Jugendlichen und Junggebliebenen ein Armbändchen mit dem Segensspruch: „Gott segne und behüte Dich“.
Alle Teilnehmer mit KBR Christof Strobl (links) und Lehrgangsleiter KBM Andreas Luber (rechts) (Bild: Florian Schlegel)

Grundlehrgang Absturzsicherung abgeschlossen

Insgesamt neun Teilnehmer aus den Feuerwehren Amberg, Freihung, Königstein, Vilseck und ein Kamerad der Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach nahmen bei hochsommerlichen Temperaturen am Grundlehrgang Absturzsicherung (Zusatzmodul) vom 10. bis 12. Juli in Freihung teil, welcher vom Fachbereich THL der Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach ausgerichtet wurde. Begonnen wurde am ersten Schulungstag (Freitagabend) mit den rechtlichen Grundlagen, UVV-Maßnahmen sowie einer umfassenden Geräte- und Knotenkunde im Unterrichtsraum des Feuerwehrgerätehauses. Weiter ging es am frühen Samstagmorgen. Nach einer gemeinsamen Wiederholungseinheit „Knoten und Stiche“ wurden die Teilnehmer in drei Gruppen zu Stationsausbildungen aufgeteilt. Neben den Themen Waag- und Senkrechtvorstieg wurden die Kameraden auch in speziellen Absicherungsmaßnahmen (unter anderem Halten/Rückhalten) für Arbeiten in Höhen, zum Beispiel auf Dächern zur Befreiung von Schneelasten, geschult, bevor es zum Abschluss des zweiten Ausbildungstages an die Personenrettung mittels Schleifkorbtrage und „Rettungswindel“ mit der DLK 18-12 der FF Stadt Amberg am Schlauchturm ging. Der letzte Lehrgangstag wurde wieder mit einer Schulungseinheit „praktische Knotenkunde“ begonnen. Im Anschluss daran galt es gemeinsam eine Personenrettung mittels Leiterbock zu erlernen, bevor dann zwei Einsatzübungen (Rettung einer verunfallten Person aus einem Schacht beziehungsweise Rettung einer verunglückten Person von einer Leiter) gefahren wurden. Eingesetzt wurden neben der Drehleiter und der Steckleiter der teilnehmenden Feuerwehren insbesondere die vorhandenen Gerätesätze Absturzsicherung beziehungsweise die Auf- und Abseilgeräte sowie eine Unmenge an Feuerwehrleinen und Karabinern. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen wurde auch vom Lehrgangsleiter KBM Andreas Luber „Anzugserleichterung“ und Trinkpausen angeordnet und so konnte auf das Tragen der Schutzjacke an allen drei Tagen verzichtet werden. Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Freihung für die Bereitstellung der Gerätschaften und der Übungsfläche sowie der Feuerwehr der Stadt Amberg für die Überlassung der Drehleiter DLK 18-12 mit Ausbilder Thomas Binner. Ebenso wurde dem weiteren Ausbildungsteam mit Lothar Hasenstab und Peter Ziegler von der FF Vilseck für die hervorragende Zusammenarbeit und die engagierte Durchführung des Lehrgangs durch KBM und Lehrgangsleiter Andreas Luber gedankt. Zum Lehrgangsabschluss mit Aussprache konnte KBR Christof Strobl die Teilnehmer zum bestandenen Lehrgang beglückwünschen und empfahl den Teilnehmern ein intensives Beüben dieses speziellen Themas an ihren Standorten.
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