Die Mitwirkenden des Krippenspiels in Freihung. (Bild: Birgit Koppmann)

Ein Licht in dunklen Herzen - bewegendes Krippenspiel berührt Jung und Alt

In der gut besuchten katholischen Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit Freihung durften die Besucherinnen und Besucher der Kinderchristmette, zelebriert von Pfarrer Benny Joseph, ein etwas anderes Krippenspiel erleben. Mit dem Weihnachtsspiel „Herr Griesgram und die kleine Tina“ brachten die mitwirkenden Kinder unter Anleitung von Anja Lehner und Birgit Koppmann die Geschichte von Jesu Geburt auf eindrucksvolle Weise mit einer modernen Erzählung über Einsamkeit, Mitgefühl und Nächstenliebe zusammen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der mürrische Herr Griesgram, der Weihnachten für Unsinn hält und sich von der festlichen Stimmung der anderen abschottet. In der Nacht erlebt Herr Griesgram drei Träume, die ihn tief bewegen: Ein Blick in seine fröhliche Kindheit, die liebevolle Weihnachtsfeier der Nachbarsfamilie und schließlich eine düstere Zukunft voller Einsamkeit. Besonders das Schicksal der kleinen Tina lässt ihn nicht mehr los. In einer eindrucksvoll eingebetteten Krippenszene wird ihm schließlich die eigentliche Bedeutung von Weihnachten vor Augen geführt: die Geburt Jesu als Licht der Welt – Hoffnung für alle Menschen, besonders für die Einsamen und Traurigen. Am Weihnachtsmorgen ist Herr Griesgram wie verwandelt. Mit einem Geschenk in der Hand und einem Lächeln im Gesicht sucht er die Gemeinschaft, bietet Hilfe an und geht schließlich gemeinsam mit Familie Fröhlich zur Kirche. Die Botschaft ist klar: Weihnachten bedeutet, das Licht weiterzutragen und füreinander da zu sein. Der gemeinsame Schlussgesang „Tragt in die Welt nun ein Licht“ lud auch die Gemeinde zum Mitsingen ein. Das Krippenspiel machte deutlich: Das Licht von Bethlehem leuchtet bis heute – und kann Herzen verändern.
1. Schützenmeister Manfred Rauscher, 2. Schützenmeister Markus Götz und 1. Bürgermeister Uwe König mit den Preisträgern (Bild: Karin Ertl)

Stephan Spörrer gewinnt Bürgerscheibe

Hervorragende Ergebnisse erzielten die Teilnehmer am Bürger-, Vereins- und Marktratsschießen der Marktgemeinde Freihung. 1. Bürgermeister Uwe König bedankte sich beim Schützenverein Gemütlichkeit Tanzfleck für die Organisation und Ausrichtung. Zusammen mit 1. Schützenmeister Manfred Rauscher und Sportleiter Christian Ertl übergab er die Pokale und Geldpreise. Es hatten daran 35 Mannschaften mit 108 Schützen aus verschiedenen Vereinen der Marktgemeinde Freihung teilgenommen. Die von Christina Stauber gestaltete Bürgerscheibe gewann Stephan Spörrer mit einem 95,5-Teiler von der FFW Seugast und setzte sich damit gegen die Konkurrenz durch. Einzelsieger bei der Jugend wurde Zoey Mayer mit einem 73,8-Teiler (Schützenverein Tanzfleck) vor Timo Spörrer (FFW Seugast) und Florian Pröm (FFW Freihung). In der Mannschaftswertung der Jugend gewann Gemütlichkeit Tanzfleck Jugend 4 (Zoey Mayer, Nina Klier, Rebecca Ertl) den 1. Platz vor der Jugendfeuerwehr Freihung 1 (Florian Pröm, Maximilian Kohl, Melvin Lohr) und Gemütlichkeit Tanzfleck Jugend 5 (Leon Cazare, Melina Wiesmeth, Vincent Wiesneth). Bei den Schützen wurde Marion Hermann mit einem 48,2-Teiler (Schützenverein Tanzfleck) Einzelsieger vor Josef Fellner (Schnupferclub „Gut Pris”) und Oliver Schmidt (Schützenverein Tanzfleck). In der Mannschaftswertung der Schützen erhielt den 1. Platz der Schnupferclub „Gut Pris” Tanzfleck 1 (Josef Fellner, Johann Schmidschneider, Josef Schirbl) vor Gemütlichkeit Tanzfleck III (Oliver Schmidt, Markus Götz, Heinz-Peter Ertl) und der RK Freihung I (Jürgen Pröm, Wolfgang Rauscher, Michael Wirth). 1. Schützenmeister Manfred Rauscher bedankte sich bei seinem gesamten Helferteam und den zahlreichen Schützen für die Teilnahme. Das neue Konzept mit Bürgerschießen und anschließender Siegerehrung fand großen Anklang und wird in dieser Form weiter fortgeführt.
Bei der Spendenübergabe im Freihunger Rathaus übergaben die Führungskräfte der US-Partnerverbände von der 18. CSSB und 702. EOD mit den Sammlern der Reservistenkameradschaft und Feuerwehren insgesamt etwas mehr als 4 200 Euro Spendengelder an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. <br>(In der Mitte des Bildes) Bürgermeister Uwe König (9. v. links) übergibt zusammen mit der neuen Kommandeurin, Lieutenant Colonel Michelle Updike (11. v. links), symbolisch einen Spendenscheck an den Geschäftsführer des Bezirksverbandes Oberpfalz, Dr. Dario Vidojkovic (dazwischen). <br>Mit im Bild (4. v.links) Sammlungsleiter Oberstleutnant d.R. Norbert Bücherl und (rechts) Oberstleutnant d.R. Werner Gebhard (Ehrenkreisvorsitzender Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr, Kreisgruppe Oberpfalz-Mitte). Dazwischen die ehrenamlichen Sammler und die Kompaniechefs und Kompaniefeldwebel der US-Einheiten. <br> (Bild: Nathalie Simmel, US-Armee, Public Affairs)

Markt Freihung, Reservisten und US-Verbände übergeben Spendengelder an Volksbund

Im Rahmen eines kleinen Dankempfangs im Rathaus Freihung übergaben die Reservistenkameradschaft Freihung zusammen mit den Feuerwehren aus Freihung und Seugast und den beiden US-Partnerschaftsverbände, 18. Combat Sustaunment Support Battalion (CSSB) und die 702. Explosive Ordnance Disposal Company (EOD), eine Spendensumme von über 4 200 Euro an den Bezirksverband Oberpfalz des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge für den Erhalt und Pflege deutscher Kriegsgräber. Dabei bedankte sich Bürgermeister Uwe König für die erfolgreiche Sammlung sowohl innerhalb der Marktgemeinde als auch den US-Soldaten, die sich bereits zum achtzehnten Mal an der truppeninternen Sammlung mit ca. 1 300 Euro erfolgreich heuer beteiligten. Dieses bundesweit einzigartige Engagement ist auf die seit 2007 bestehende Partnerschaft zwischen der 18. CSSB mit der Marktgemeinde und den Freihunger Reservisten zurückzuführen. Der Rathauschef lobte die diesjährigen Sammler namentlich mit Heidi und Gerhard Lindthaler, Jürgen Pröm und Oliver Madril, Norbert Bücherl und die vier Feuerwehrsammler Brigitte Böhm, Isolde Schmidt, Alexandra Graf und Alfons Merkl jun. sowie erstmals Georg Tafelmeier vom Radfahrerverein Elbart, die bei der Haussammlung zusammen eine stolze Summe von 2 940 Euro erreichten. Zur Spendenübergabe reiste aus Regensburg der Bezirksgeschäftsführer Dr. Dario Vidojkovic an, der in seinem Grußwort den Dank des Bezirksverbandes aussprach und vor allem den amerikanischen Gästen die Arbeit des Volksbundes und dessen Ziele anschaulich in perfektem Englisch vermittelte.


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Eingerahmt von den Gratulanten stellten sich am Ende des Ehrenabends alle verdienten Kameradinnen und Kameraden zusammen. Sitzend mit Urkunde von links: Josef Göttlinger, Jürgen Koppmann, Claudia Kummer, Georg Luber, Hans Böhm, Georg Arnold und Uwe König. (Bild: Stephanie Wölfl)

Feuerwehr Freihung ehrt Jubilare und Aktive

Im Rahmen des Kameradschaftsabends zeichnete die Feuerwehr Freihung zahlreiche Mitglieder und engagierte Kameradinnen und Kameraden aus. Im Mittelpunkt des Abends standen Dank, Anerkennung und Wertschätzung für ihre Treue zum Verein und ihren Einsatz in der aktiven Wehr. Vereinsvorsitzender Karl Luber begrüßte die Gäste und bedankte sich bei allen Unterstützern, ob Spendern, Helfern, der Gemeinde und dem Verwaltungsrat. Anschließend verlieh er zusammen mit dem stellvertretenden Kommandanten Johannes Amann, dem Kreisbrandmeister und Kommandanten Andreas Luber sowie dem ersten Bürgermeister Uwe König, die Urkunden für besonders lange Vereinszugehörigkeiten. Für 40 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrverein wurden Josef Göttlinger, Jürgen Koppmann, Georg Arnold, Claudia Kummer, Rudolf Ernst und Uwe König geehrt. Für 50 Jahre Treue zum Verein erhielten Josef Amann und Hans Böhm eine Urkunde. Bereits seit 70 Jahren ist Georg Luber dem Verein treu verbunden. Im Anschluss übernahm Kommandant Andreas Luber das Wort und begann mit der Verleihung der Abzeichen. Den Anfang machten die Jugendlichen, die erfolgreich am Wissenstest, dem Junior Cup, der Jugendflamme und der Deutschen Jugendleistungsspange teilgenommen hatten. Anschließend erhielten zwanzig Kameradinnen und Kameraden für die Leistungsprüfung der Gruppe im Löscheinsatz das Abzeichen. Weitere sechs Kameraden wurden für die Leistungsprüfung Löscheinsatz Ü40 ausgezeichnet. Die Urkunden für die Lehrgänge Maschinist, Atemschutzgeräteträger, Zusatzmodul Absturzsicherung, Führungsassistent und Zugführer wurden verliehen und Beförderungen vorgenommen. Der Kommandant sprach abschließend viele Dankesworte aus. Bürgermeister Uwe König unterstrich die Bedeutung der Feuerwehr für die Gemeinde und deren Bürger: „Der Abend ist da, um einfach mal „Danke“ zu sagen.“ Vereinsvorsitzender Karl Luber vollendete die Grußworte und damit den offiziellen Teil des Abends, der sich noch bis in die späten Stunden mit vielen kameradschaftlichen Gesprächen fortsetzte.
Die erfolgreichen Teilnehmer an der Leistungsprüfung mit den Gratulanten (stehend, von links): KBI Michael Iberer, KBM Thomas Wiesent, Karl Luber, Georg Rabenstein, Werner Luber, Josef Amann, Felix Kohl, Hubert Kohl, Elias Wiesneth, Bernd Lehner, Julian Pröm, Julian Klier, KBM Andreas Luber, stellvertretender Kommandant Johannes Amann, Ausbilderin Christina Rabenstein und Zweiter Bürgermeister Klaus Siegert. (Bild: Stephanie Wölfl)

Leistungsprüfung mit Bravour bestanden

Mit Präzision und Teamgeist stellte sich die Freiwillige Feuerwehr Freihung der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ – und bestand diese souverän. Nach intensiver Vorbereitung durch die Ausbilderin Christina Rabenstein absolvierten die zehn Kameraden die anspruchsvolle Prüfung unter den kritischen Augen der drei Schiedsrichter Kreisbrandinspektor Michael Iberer, Kreisbrandmeister Thomas Wiesent und Kreisbrandmeister Andreas Luber. Die Leistungsprüfung simuliert einen realistischen Löschangriff und dient der Vertiefung und Festigung von Abläufen, wie sie im Ernstfall erforderlich sind. Neben Schnelligkeit kommt es dabei vor allem auf fehlerfreies und geordnetes Arbeiten im Team an. Trotz der hohen Anforderungen saß bei allen Teilnehmern jeder Handgriff. Die Gruppe absolvierte die Übungen innerhalb der vorgegebenen Zeit und nahezu ohne Fehler. Besonders hervorzuheben ist die Leistung der Altgedienten, die mit dem Leistungsabzeichen Ü40 – stufe 2 „Silber“ – zeigten, dass sie als erfahrene Feuerwehrler nach wie vor fit in der Materie sind. In allen Disziplinen – Löschaufbau, Saugleitung kuppeln, Knoten und Stiche – waren sie wertvolle Motivation und Orientierung für die drei Erstteilnehmer. Das Schiedsrichtertrio und Zweiter Bürgermeister Klaus Siegert dankten den erfolgreichen Feuerwehrmännern bei der Nachbesprechung für ihre aufgebrachte Zeit und das Engagement. Stellvertretender Kommandant Johannes Amann zeigte sich erfreut, dass die Dienstältesten diese Strapazen noch auf sich nehmen. Die bestandene Leistungsprüfung wurde schließlich im Gerätehaus in kameradschaftlicher Runde gefeiert. Das erste Abzeichen in Bronze legten Felix Kohl, Elias Wiesneth und Julian Pröm ab. Die Stufe 5 in Gold-grün meisterte Hubert Kohl. Das Ü40-Abzeichen in Stufe BFV 1 – Bronze erhielt Julian Klier, während Werner Luber, Bernd Lehner, Karl Luber, Josef Amann und Georg Rabenstein bereits die Ü40 Stufe BFV 2 – Silber bestanden.
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