Die zehn erfolgreichen Teilnehmer der MTA-Abschlussprüfung mit den Schiedsrichtern und Führungskräften. Von links nach rechts. KBM Alexander Zeitler, Bürgermeister Uwe König, KBM Michael Werner, Johannes Göttlinger, Karl Luber, Bastian Götz, Christian Bauer, Ronja Kraus, Kay Häusler, Andreas Kohl, Marvin Lohr, Johannes Großer, Fabian Prösl, Kilian Kraus, stellvertretender Kommandant Johannes Amann, KBM Andreas Luber und KBR Christof Strobl. (Bild: Christina Rabenstein)

Truppführerqualifikation bei der Feuerwehr Freihung

Zehn engagierte Feuerwehrdienstleistende der Feuerwehr Freihung absolvierten kürzlich erfolgreich die Abschlussprüfung der Modularen Truppausbildung (MTA). Die Teilnehmer haben damit die Qualifikation zum Truppführer erlangt. Die Voraussetzungen hierfür wurden über mindestens zwei Jahre durch Ausbildungen und Übungen am Standort und durch Ergänzungsmodule geschaffen. In der Vorbereitung zur Prüfung auf das MTA-Abschlussmodul wurden die Grundlagen nochmals vertieft und den Teilnehmern gezielt die Aufgaben eines Truppführers vermittelt. Die Feuerwehrleute sollen nun in die Funktion des Truppführers hineinwachsen, und somit im Einsatzfall Verantwortung für weitere Truppmitglieder übernehmen können. Ronja Kraus, Johannes Göttlinger, Marvin Lohr, Johannes Großer, Andreas Kohl, Fabian Prösl, Christian Bauer, Kilian Kraus, Bastian Götz und Kay Häusler stellten sich der Herausforderung und bewiesen ihre Fähigkeiten. Die Prüfung bestand aus einem schriftlichen Teil mit Fragen aus verschiedenen Aufgabenbereichen der Feuerwehr. Außerdem mussten sich die Prüflinge auch einer praktischen Prüfung unterziehen. Diese beinhaltete eine Truppaufgabe und eine Gruppenaufgabe. Die Aufgaben des Trupps waren: Auffinden einer bewusstlosen Person, Halten und Rückhalten, Sichern eines Fahrzeugs, Umlagern und Transportieren eines Patienten sowie das Erkennen einer Gefahrgutkennzeichnung. Bei der Gruppenaufgabe ging es um den Einsatz von Hebekissen mit Personenrettung. Der Fokus der Prüfer lag dabei nicht nur auf der korrekten und sicheren Umsetzung der erhaltenen Aufgabe, sondern vor allem auf der Kommunikation zwischen den einzelnen Trupps und dem Gruppenführer. Die Kommandanten und Ausbilder der Wehr hatten die Prüflinge im Vorfeld bestens ausgebildet. Schiedsrichter waren Karl Luber, Kreisbrandrat Christof Strobl und die Kreisbrandmeister Alexander Zeitler, Michael Werner und Andreas Luber. Die anwesenden Führungskräfte gratulierten den Teilnehmern zur bestandenen Prüfung und forderten sie auf auch künftig engagiert an Ausbildungen und Übungen teilzunehmen. Bürgermeister Uwe König bedankte sich für die erbrachten Ausbildungsstunden und die ehrenamtliche Einsatzbereitschaft, bevor man sich im Gerätehaus zum gemeinsamen Abschlussessen zusammensetzte.
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Feuerwehr Freihung zieht Bilanz bei der Jahreshauptversammlung

Zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Freihung konnte Vorsitzender Karl Luber die Vereinsmitglieder und Gäste im Gerätehaus willkommen heißen. Nach dem Totengedenken führte Luber durch die vielen Vereinstermine im vergangenen Jahr. Besonders positiv blickte man auf den Zoiglabend und das Sommerfest zurück. Auch die zahlreichen Geburtstagsgratulationen und Auszeichnungen zählte er auf. Anlässlich des 45- jährigen Dienstjubiläums des Tanklöschfahrzeuges (TLF) verlas Luber das Protokoll von dessen Übergabe und Weihe am 27. Februar 1981. Es folgten die Berichte der Schriftführerin Christina Rabenstein und des Kassiers Martin Koppmann. Die von den Kassenprüfern Manfred Göttlinger und Markus Döbereiner geprüften Konten waren einwandfrei, sodass die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde. Bürgermeister Uwe König sieht die Wehr in guten Händen und möchte dafür sorgen, dass das TLF nicht bis zum 50. Dienstjahr im Einsatz bleiben muss. Kommandant Andreas Luber gab einen Überblick über die Einsätze im vergangenen Jahr. Darunter waren drei schwere Verkehrsunfälle, bei denen zwei Personen ums Leben kamen. Eine große Vielfalt an Übungsangeboten zählte er auf, wie etwa eine Flächenbrandübung, die Räumungsübung im Kindergarten, Übungen mit anderen Feuerwehren, das Leistungsabzeichen und den THL-Nachmittag. Er nannte unter anderem die Zahl der Aktiven, Maschinisten und Atemschutzgeräteträger. Sein Ausblick verspricht erneut zahlreiche Ausbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen. Stellvertretend für den Jugendwart berichtete Johannes Großer von zahlreichen Übungen und Abnahmen auf Ebene der Gemeindejugendfeuerwehr. Die 24-Stunden-Übung, eine Vils-Kanufahrt, Lasertag in Regensburg sowie weitere Veranstaltungen und Aktionen zeugen von einer vielseitigen Jugendarbeit. Kreisbrandinspektor Michael Iberer würdigte die Ehrenamtlichen für ihre unentgeltlichen Dienststunden und bezog ausdrücklich auch deren Familien mit ein. Die Versammlung endete ohne weitere Wünsche oder Anträge.


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Die Mitwirkenden des Krippenspiels in Freihung. (Bild: Birgit Koppmann)

Ein Licht in dunklen Herzen - bewegendes Krippenspiel berührt Jung und Alt

In der gut besuchten katholischen Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit Freihung durften die Besucherinnen und Besucher der Kinderchristmette, zelebriert von Pfarrer Benny Joseph, ein etwas anderes Krippenspiel erleben. Mit dem Weihnachtsspiel „Herr Griesgram und die kleine Tina“ brachten die mitwirkenden Kinder unter Anleitung von Anja Lehner und Birgit Koppmann die Geschichte von Jesu Geburt auf eindrucksvolle Weise mit einer modernen Erzählung über Einsamkeit, Mitgefühl und Nächstenliebe zusammen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der mürrische Herr Griesgram, der Weihnachten für Unsinn hält und sich von der festlichen Stimmung der anderen abschottet. In der Nacht erlebt Herr Griesgram drei Träume, die ihn tief bewegen: Ein Blick in seine fröhliche Kindheit, die liebevolle Weihnachtsfeier der Nachbarsfamilie und schließlich eine düstere Zukunft voller Einsamkeit. Besonders das Schicksal der kleinen Tina lässt ihn nicht mehr los. In einer eindrucksvoll eingebetteten Krippenszene wird ihm schließlich die eigentliche Bedeutung von Weihnachten vor Augen geführt: die Geburt Jesu als Licht der Welt – Hoffnung für alle Menschen, besonders für die Einsamen und Traurigen. Am Weihnachtsmorgen ist Herr Griesgram wie verwandelt. Mit einem Geschenk in der Hand und einem Lächeln im Gesicht sucht er die Gemeinschaft, bietet Hilfe an und geht schließlich gemeinsam mit Familie Fröhlich zur Kirche. Die Botschaft ist klar: Weihnachten bedeutet, das Licht weiterzutragen und füreinander da zu sein. Der gemeinsame Schlussgesang „Tragt in die Welt nun ein Licht“ lud auch die Gemeinde zum Mitsingen ein. Das Krippenspiel machte deutlich: Das Licht von Bethlehem leuchtet bis heute – und kann Herzen verändern.
1. Schützenmeister Manfred Rauscher, 2. Schützenmeister Markus Götz und 1. Bürgermeister Uwe König mit den Preisträgern (Bild: Karin Ertl)

Stephan Spörrer gewinnt Bürgerscheibe

Hervorragende Ergebnisse erzielten die Teilnehmer am Bürger-, Vereins- und Marktratsschießen der Marktgemeinde Freihung. 1. Bürgermeister Uwe König bedankte sich beim Schützenverein Gemütlichkeit Tanzfleck für die Organisation und Ausrichtung. Zusammen mit 1. Schützenmeister Manfred Rauscher und Sportleiter Christian Ertl übergab er die Pokale und Geldpreise. Es hatten daran 35 Mannschaften mit 108 Schützen aus verschiedenen Vereinen der Marktgemeinde Freihung teilgenommen. Die von Christina Stauber gestaltete Bürgerscheibe gewann Stephan Spörrer mit einem 95,5-Teiler von der FFW Seugast und setzte sich damit gegen die Konkurrenz durch. Einzelsieger bei der Jugend wurde Zoey Mayer mit einem 73,8-Teiler (Schützenverein Tanzfleck) vor Timo Spörrer (FFW Seugast) und Florian Pröm (FFW Freihung). In der Mannschaftswertung der Jugend gewann Gemütlichkeit Tanzfleck Jugend 4 (Zoey Mayer, Nina Klier, Rebecca Ertl) den 1. Platz vor der Jugendfeuerwehr Freihung 1 (Florian Pröm, Maximilian Kohl, Melvin Lohr) und Gemütlichkeit Tanzfleck Jugend 5 (Leon Cazare, Melina Wiesmeth, Vincent Wiesneth). Bei den Schützen wurde Marion Hermann mit einem 48,2-Teiler (Schützenverein Tanzfleck) Einzelsieger vor Josef Fellner (Schnupferclub „Gut Pris”) und Oliver Schmidt (Schützenverein Tanzfleck). In der Mannschaftswertung der Schützen erhielt den 1. Platz der Schnupferclub „Gut Pris” Tanzfleck 1 (Josef Fellner, Johann Schmidschneider, Josef Schirbl) vor Gemütlichkeit Tanzfleck III (Oliver Schmidt, Markus Götz, Heinz-Peter Ertl) und der RK Freihung I (Jürgen Pröm, Wolfgang Rauscher, Michael Wirth). 1. Schützenmeister Manfred Rauscher bedankte sich bei seinem gesamten Helferteam und den zahlreichen Schützen für die Teilnahme. Das neue Konzept mit Bürgerschießen und anschließender Siegerehrung fand großen Anklang und wird in dieser Form weiter fortgeführt.
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