Alle Teilnehmer mit KBR Christof Strobl (links) und Lehrgangsleiter KBM Andreas Luber (rechts) (Bild: Florian Schlegel)

Grundlehrgang Absturzsicherung abgeschlossen

Insgesamt neun Teilnehmer aus den Feuerwehren Amberg, Freihung, Königstein, Vilseck und ein Kamerad der Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach nahmen bei hochsommerlichen Temperaturen am Grundlehrgang Absturzsicherung (Zusatzmodul) vom 10. bis 12. Juli in Freihung teil, welcher vom Fachbereich THL der Kreisbrandinspektion Amberg-Sulzbach ausgerichtet wurde. Begonnen wurde am ersten Schulungstag (Freitagabend) mit den rechtlichen Grundlagen, UVV-Maßnahmen sowie einer umfassenden Geräte- und Knotenkunde im Unterrichtsraum des Feuerwehrgerätehauses. Weiter ging es am frühen Samstagmorgen. Nach einer gemeinsamen Wiederholungseinheit „Knoten und Stiche“ wurden die Teilnehmer in drei Gruppen zu Stationsausbildungen aufgeteilt. Neben den Themen Waag- und Senkrechtvorstieg wurden die Kameraden auch in speziellen Absicherungsmaßnahmen (unter anderem Halten/Rückhalten) für Arbeiten in Höhen, zum Beispiel auf Dächern zur Befreiung von Schneelasten, geschult, bevor es zum Abschluss des zweiten Ausbildungstages an die Personenrettung mittels Schleifkorbtrage und „Rettungswindel“ mit der DLK 18-12 der FF Stadt Amberg am Schlauchturm ging. Der letzte Lehrgangstag wurde wieder mit einer Schulungseinheit „praktische Knotenkunde“ begonnen. Im Anschluss daran galt es gemeinsam eine Personenrettung mittels Leiterbock zu erlernen, bevor dann zwei Einsatzübungen (Rettung einer verunfallten Person aus einem Schacht beziehungsweise Rettung einer verunglückten Person von einer Leiter) gefahren wurden. Eingesetzt wurden neben der Drehleiter und der Steckleiter der teilnehmenden Feuerwehren insbesondere die vorhandenen Gerätesätze Absturzsicherung beziehungsweise die Auf- und Abseilgeräte sowie eine Unmenge an Feuerwehrleinen und Karabinern. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen wurde auch vom Lehrgangsleiter KBM Andreas Luber „Anzugserleichterung“ und Trinkpausen angeordnet und so konnte auf das Tragen der Schutzjacke an allen drei Tagen verzichtet werden. Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Freihung für die Bereitstellung der Gerätschaften und der Übungsfläche sowie der Feuerwehr der Stadt Amberg für die Überlassung der Drehleiter DLK 18-12 mit Ausbilder Thomas Binner. Ebenso wurde dem weiteren Ausbildungsteam mit Lothar Hasenstab und Peter Ziegler von der FF Vilseck für die hervorragende Zusammenarbeit und die engagierte Durchführung des Lehrgangs durch KBM und Lehrgangsleiter Andreas Luber gedankt. Zum Lehrgangsabschluss mit Aussprache konnte KBR Christof Strobl die Teilnehmer zum bestandenen Lehrgang beglückwünschen und empfahl den Teilnehmern ein intensives Beüben dieses speziellen Themas an ihren Standorten.
Fröhliche Gesichter bei Klasse 4 nach dem Fahrradprojekt des Radfahrervereins Eintracht Elbart. (Bild: Bettina Nuss)

Radfahrprojekt an der Josef-Voith-Grundschule

Am 10. Juli fand an der Grundschule Freihung ein Projekt mit dem Radfahrerverein Eintracht Elbart statt. Den Viertklässlerinnen und Viertklässlern, von denen viele ihr eigenes Fahrrad mitgebracht hatten, wurde zunächst der richtige Helmsitz erklärt. Außerdem gab es einen Kleidungscheck, denn Sandalen und weite Kleidung stellen beim Radfahren ein Sicherheitsrisiko dar. Abschließend wurde die richtige Höhe der Sättel überprüft. Unter der Leitung von Christian Wiesneth und Hündin Toni hatten engagierte Mitglieder einen Parkour aufgebaut, auf dem die Schülerinnen und Schüler von Frau Nuss nach ihrer bereits im Frühjahr bestandenen Fahrradprüfung ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen durften. So bestand etwa die erste Aufgabe darin, mit erhöhter Geschwindigkeit über eine Wippe und unebenen Untergrund zu fahren, bevor es in einem langsameren Tempo durch den Slalom ging. Eine besondere Herausforderung waren die Stationen, bei denen es galt, das Rad einhändig unter Kontrolle zu halten. So etwa beim einhändigen Kreisfahren oder bei der Aufgabe, einen Tennisball aufzunehmen und einige Meter weiter in einen Eimer fallen zu lassen. Gefahrenbremsung und das Fahren von Kreisen im engen Radius rundeten das durchdachte Konzept ab. Nach mehreren Durchläufen gelang es den Kindern immer besser, die Stationen souverän zu meistern. Als Belohnung gab der Radfahrerverein zum Schluss eine Brotzeit mit Getränken, Brezen und Äpfeln aus.


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von links: Ministrantin Eva Egelmeier, die verabschiedeten PGR-Mitglieder Irmgard Harrer, Maria Schendzielorz, Karin Amann, Bärbel Mohr, Hans Apfelbacher, Bettina Reil, Hans Rumpler und Heinz Peter Ertl, Ministrantin Luisa Sternkopf und Pfarrer Benny. (Bild: Karin Egelmeier)

Verabschiedung der ehemaligen PGR-Mitglieder in der Pfarrei Freihung

Im Rahmen des Samstagabend Gottesdienstes fand am 13. Juni in der Pfarrei Hl. Dreifaltigkeit in Freihung die Verabschiedung der acht ausgeschiedenen PGR-Mitglieder statt. Pfarrer Benny bedankte sich bei allen für ihren Einsatz und die geleistete Arbeit für die Pfarrgemeinde in den vergangenen Jahren. Die neue PGR-Sprecherin Birgit Koppmann sagte in ihrer Dankesrede, dass jeder sich mit seinem Talent eingebracht hat und man gar nicht alles aufzählen kann was der Einzelne geleistet hat. Als kleine Anerkennung für die treuen Dienste überreichten Pfarrer Benny und die neuen Sprecher Birgit Koppmann und Martin Stauber jedem ehemaligen Mitglied eine Urkunde, einen Gutschein und ein von Pfarrer Benny gesegnetes Kreuz. Das neue PGR-Mitglied Richard Siegler hatte diese Kreuze aus dem Holz der alten Kirchenbänke von Sankt Barbara Luitpoldhöhe angefertigt. Birgit Koppmann erklärte, ein Kreuz besteht aus zwei Balken, einem vertikalen und einem horizontalen. Der vertikale Balken symbolisiert die Verbindung zu Gott, der horizontale Balken steht für die Verbindung der Menschen untereinander. Auch wenn die ausgeschiedenen Mitglieder nicht mehr offiziell dem Gremium angehören, so wirken sie weiterhin in unterschiedlichen Funktionen und durch die Übernahme verschiedener Aufgaben in der Pfarrgemeinde mit. Der besondere Dank galt Karin Amann, die in den letzten vier Jahren als Sprecherin viele Aufgaben übernommen hat. Nach dem Gottesdienst lud der neue Pfarrgemeinderat zu einem kleinen Umtrunk ins Pfarrheim ein. In geselliger Runde ließ man diesen feierlichen Abend ausklingen.
Der erste Altar am Rathaus (Bild: Stefan Wisneth)

Fronleichnam in Freihung

Mit einem feierlichen Gottesdienst begann in der Pfarrei Freihung das Fronleichnamsfest. Zahlreiche Gläubige versammelten sich, um gemeinsam das Hochfest des Leibes und Blutes Christi zu feiern. Im Anschluss zog die Fronleichnamsprozession durch die Straßen des Ortes. Angeführt vom Kreuz wurde das Allerheiligste in der Monstranz durch Freihung getragen. An den festlich geschmückten Altären machte die Prozession Halt. Dort wurden Evangelien verlesen, Fürbitten gesprochen und der sakramentale Segen gespendet. Für die musikalische Gestaltung während der Prozession sorgte die Blasmusik Gebenbach, die mit ihren feierlichen Klängen zu einer würdigen Atmosphäre beitrug. Begleitet wurde die Prozession auch von den örtlichen Vereinen. Der Freiwillige Feuerwehr Freihung, der SRK Freihung sowie der RV Elbart nahmen mit ihren Mitgliedern an der Feier teil und verliehen dem Fest einen würdigen Rahmen. Nach dem Schlusssegen vor der Kirche waren die Gläubigen zu einem gemütlichen Beisammensein in den Pfarrgarten eingeladen. Bei Speisen und Getränken verbrachten die Besucher einige gesellige Stunden miteinander. Für die musikalische Unterhaltung war ebenfalls gesorgt, sodass das Fronleichnamsfest in einer angenehmen und fröhlichen Atmosphäre ausklang. Die Pfarrei bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern, den Familien die die Altäre so schön geschmückt haben, den Ministranten, der Blasmusik Gebenbach, den beteiligten Vereinen sowie allen Mitwirkenden, die zum Gelingen dieses festlichen Tages beigetragen haben.
Eingerahmt von den Gratulanten: Die sieben erfolgreichen Teilnehmer der bayerischen Jugendleistungsprüfung in ihren Schutzanzügen. Von links: Vincent Wiesneth, Thomas Lindner, Atlas Holzhauser, Simon Ertl, Florian Pröm, Ronja Amann und Verena Walzel. (Bild: Christina Rabenstein)

Nachwuchs der Feuerwehr absolviert bayerische Jugendleistungsprüfung

Erfolgreich haben sieben Jugendliche der Feuerwehren aus Freihung, Seugast und Thansüß die bayerische Jugendleistungsprüfung abgelegt. Unter den Augen der Schiedsrichter, Kreisbrandinspektor Michael Iberer, Kreisbrandmeister Andreas Luber und Kreisbrandmeister Michael Werner, bewältigten die Feuerwehranwärter, Ronja Amann, Verena Walzel, Thomas Lindner, Atlas Holzhauser, Vincent Wiesneth, Florian Pröm und Simon Ertl die insgesamt elf Aufgaben souverän. Zu den fünf Einzelübungen gehörten das Anlegen eines Mastwurfs an einem Saugkorb und an einem Strahlrohr, das Ausrollen eines C-Schlauchs innerhalb einer vorgegebenen Markierung, das zielgenaue Werfen einer Feuerwehrleine sowie der Rettungsknoten. Bei den Truppübungen mussten die Anwärter zwei Saugschläuche kuppeln, als Angriffstrupp mit Strahlrohr und C-Schlauch in Stellung gehen, Zielspritzen mit der Kübelspritze, Erkennen und Zuordnen von Gegenständen zu den Kategorien der Wasser-entnahme, -fortleitung, -abgabe oder Zubehör und eine 90 Meter lange Schlauchleitung kuppeln. Zuletzt war noch ein theoretischer Teil mit einem Fragebogen im Unterrichtsraum zu absolvieren. Kreisbrandinspektor Michael Iberer verkündete abschließend, dass alle Teilnehmer das für ihn „schönste Jugendabzeichen“, die bayerische Jugendleistungsprüfung, bestanden haben. Auch Bürgermeister Uwe König und Gemeindejugendwart Johannes Großer beglückwünschten die Feuerwehranwärter zu ihrer einwandfreien Leistung und bedankten sich bei den Ausbildern. Die Ausbildung der Jugendlichen aus den drei Feuerwehren übernahmen Marie-Sophie Wisgickl, Johannes Großer, Richard Pröm, Ronja Krauß, Vanessa Espach, Robert Amann, Fabian Prösl, Dieter Graf und Andreas Kohl.
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