Die Feuerwehr Freihung wählt ihre Kommandanten für die kommenden sechs Jahre. (Von links): Kreisbrandinspektor Michael Iberer, Kreisbrandrat Christof Strobl, der wiedergewählte Erste Kommandant Andreas Luber, neuer Zweiter Kommandant Thomas Luber, neuer Dritter Kommandant Julian Klier, der scheidende Zweite Kommandant Johannes Amann und Bürgermeister Uwe König. (Bild: Christina Rabenstein)

Feuerwehr Freihung wählt erstmals drei Kommandanten

Der Erste Kommandant der Feuerwehr Freihung bleibt Andreas Luber. Erstmals stehen ihm mit Thomas Luber und Julian Klier zwei Stellvertreter zur Seite. Das ergaben die Neuwahlen. Als Dienstherr der Gemeindefeuerwehren leitete Bürgermeister Uwe König die Versammlung. Unter der Aufsicht des Wahlausschusses, dem Kreisbrandrat Christof Strobl, Kreisbrandinspektor Michael Iberer und Bürgermeister Uwe König angehörten, wurde die Wahl ordnungsgemäß durchgeführt. Den bürokratischen Teil übernahm Patrick Horn von der Gemeindeverwaltung. Ein Feuerwehrkommandant hat zahlreiche Aufgaben und Verpflichtungen. Er sorgt für die Einsatzbereitschaft, leitet Einsätze und Ausbildung und berät die Gemeinde in Fragen des Brandschutzes und des technischen Hilfsdienstes. Angesichts der zunehmenden Anforderungen sollen die anfallenden Aufgaben künftig auf drei Personen verteilt werden. Die Voraussetzungen für die neue Struktur hatte der Marktgemeinderat geschaffen, als er den Antrag auf Bestellung eines Dritten Kommandanten genehmigte. Der bisherige Erste Kommandant Andreas Luber stellte sich erneut zur Wahl und wurde in seinem Amt bestätigt. Zum ersten Stellvertreter wurde Thomas Luber gewählt, der somit den Posten von Johannes Amann übernimmt. Als zweiter Stellvertreter wurde Julian Klier gewählt. Die neu gewählten Kommandanten bedankten sich für das entgegengebrachte Vertrauen. Alle drei müssen demnächst noch durch den Marktgemeinderat bestätigt werden. Die vorgeschriebenen Lehrgänge werden Thomas Luber und Julian Klier entsprechend absolvieren. Bürgermeister Uwe König sprach Andreas Luber und Johannes Amann seinen Dank für ihr bisheriges Engagement und die gute Zusammenarbeit aus. Zugleich würdigte er die Bereitschaft der neu Gewählten, Verantwortung für die Feuerwehr zu übernehmen. Kreisbrandrat Christof Strobl dankte den neuen Amtsträgern und appellierte an die Feuerwehrleute, die neue Führung zu unterstützen. Sein Dank galt auch Johannes Amann für die vergangenen sechs Jahre.
Die erfolgreichen Teilnehmer der Leistungsprüfung nach der Abnahme, eingerahmt von den Gratulanten. Von links: KBM Niklas Obermeier, KBM Andreas Luber, KBI Michael Iberer, Christina Rabenstein, Georg Rabenstein, Fabian Prösl, Bastian Hörl, Johannes Großer, Stefan Müller, Christopher Augustin, Julian Pröm, Marvin Lohr, Vereinsvorsitzender Karl Luber und Bürgermeister Uwe König. (Bild: Daniel Brunner)

Gruppe der FFW Freihung überzeugt bei Leistungsprüfung

Erneut haben 9 Aktive der Feuerwehr Freihung bewiesen, dass sie für technische Hilfeleistungen bestens gerüstet sind. Zur Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ wurden die Wehrmänner auf bewährte Weise durch die Gruppenführerin Christina Rabenstein praxisgerecht vorbereitet. Dabei musste das Szenario mit einem simulierten verunglückten Fahrzeug mit eingeklemmter Person bewältigt werden. Dazu gehörten der Aufbau einer Verkehrsabsicherung, die Sicherstellung des Brandschutzes, das Bereitstellen der technischen Geräte, der sichere Unterbau des Unfallfahrzeuges sowie die Betreuung der verletzten Person und schließlich die Befreiung des Unfallopfers mittels hydraulischem Spreizer und Schere. Zusätzlich musste die Gruppenführerin einen Fragebogen beantworten. Für die Mannschaft standen Fragen zur Gerätekunde auf dem Prüfungsplan, wobei das entsprechende Gerät aus dem Fahrzeug zu holen, aufzubauen und vorzuführen war. Beherrschen mussten sie hierbei den Einsatz von Hebekissen, Rettungssatz, Beleuchtung, Trage, Flex, Motorsäge, Tauchpumpe, Mehrzweckzug und auch die stabile Seitenlage bei Verletzten. Vor den Augen des Schiedsrichtertrios, mit Kreisbrandinspektor Michael Iberer und den Kreisbrandmeistern Andreas Luber und Niklas Obermeier, konnte die angetretene Gruppe die Prüfung problemlos absolvieren. Bürgermeister Uwe König, Kreisbrandinspektor Michael Iberer und Kommandant Andreas Luber dankten im Anschluss den Einsatzkräften, welche mit ihrer Leistung zeigten, dass sie für einen potentiellen Ernstfall sehr gut vorbereitet sind. Die Stufe 1 (Bronze) legten Marvin Lohr, Julian Pröm und Stefan Müller ab. Der Stufe 2 (Silber) stellte sich Christopher Augustin. Stufe 3 (Gold) absolvierte Bastian Hörl. Fabian Prösl erreichte Stufe 4 (Gold-Blau), Johannes Großer die Stufe 5 (Gold-Grün). Georg Rabenstein und Christina Rabenstein traten in der Stufe BFV Ü40 an. Den erfolgreichen Leistungsnachweis ließen die Teilnehmer bei einer gemeinsamen Brotzeit ausklingen.
Neben den Feuerwehrfahrzeugen gab es zahlreiche Stationen und weitere Angebote für die jungen Besucher. (Bild: Dominik Rettinger)

Viel geboten beim „Feuerwehr Tag“

Die Jugendfeuerwehren aus Freihung, Großschönbrunn, Seugast, Thansüß und die Kinderfeuerwehr Seugast veranstalteten gemeinsam den ersten Feuerwehr-Tag. Eingeladen waren alle interessierten Kinder mit ihren Familien, die Feuerwehr praktisch und spielerisch kennenzulernen. An mehr als zwölf Stationen rund um das Feuerwehrgerätehaus in Freihung konnten die jungen Besucher ihr Geschick unter Beweis stellen. Von Dosenspritzen mit der Kübelspritze über Schlauchkegeln und Wasserbomben-Zielwerfen bis hin zu wasserstrahlgetriebenen Holzautos war alles dabei. Auch wichtige Themen rund um den Brandschutz kamen nicht zu kurz. An einem Rauchhaus wurde erklärt wie Rauchmelder funktionieren, und den passenden Notruf konnten die Kinder an einem echten Telefon üben. Spielerisch wurde es beim Feuerwehr-Memory, Wörterpuzzle, Bällepusten und Ballbalancieren. Für jede absolvierte Station gab es einen Stempel auf die persönliche Stempelkarte. War diese vollständig, durften sich die Kinder ein kleines Geschenk aussuchen. Doch auch abseits der Stationen war einiges geboten: Hüpfburg, Kinderschminken, Feuerlöscher-Training und Rundfahrten mit den Feuerwehrfahrzeugen. Für eine Pause zwischendurch standen Kaffee und Kuchen bereit. Der Aktionstag sollte Kindern und ihren Familien die Arbeit der Feuerwehren näherbringen und zugleich für die Jugend- und Kinderfeuerwehren werben. Mit viel Engagement zeigten die Nachwuchsfeuerwehrleute und ihre Betreuer, wie vielfältig, spannend und gemeinschaftlich Feuerwehrarbeit sein kann. Das Wetter hätte kaum besser sein können: Bei einem beinahe sommerlichen Herbsttag kamen zahlreiche Familien zum Feuerwehr-Tag. Der gute Besuch zeigte, dass das Interesse an der Feuerwehr und insbesondere an den Angeboten für Kinder und Jugendliche groß ist. Für die beteiligten Jugend- und Kinderfeuerwehren war der Nachmittag damit ein voller Erfolg – und vielleicht hat der eine oder andere kleine Besucher dabei schon seine Begeisterung für die Feuerwehr entdeckt.
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