Erneut haben 9 Aktive der Feuerwehr Freihung bewiesen, dass sie für technische Hilfeleistungen bestens gerüstet sind. Zur Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ wurden die Wehrmänner auf bewährte Weise durch die Gruppenführerin Christina Rabenstein praxisgerecht vorbereitet. Dabei musste das Szenario mit einem simulierten verunglückten Fahrzeug mit eingeklemmter Person bewältigt werden. Dazu gehörten der Aufbau einer Verkehrsabsicherung, die Sicherstellung des Brandschutzes, das Bereitstellen der technischen Geräte, der sichere Unterbau des Unfallfahrzeuges sowie die Betreuung der verletzten Person und schließlich die Befreiung des Unfallopfers mittels hydraulischem Spreizer und Schere. Zusätzlich musste die Gruppenführerin einen Fragebogen beantworten. Für die Mannschaft standen Fragen zur Gerätekunde auf dem Prüfungsplan, wobei das entsprechende Gerät aus dem Fahrzeug zu holen, aufzubauen und vorzuführen war. Beherrschen mussten sie hierbei den Einsatz von Hebekissen, Rettungssatz, Beleuchtung, Trage, Flex, Motorsäge, Tauchpumpe, Mehrzweckzug und auch die stabile Seitenlage bei Verletzten. Vor den Augen des Schiedsrichtertrios, mit Kreisbrandinspektor Michael Iberer und den Kreisbrandmeistern Andreas Luber und Niklas Obermeier, konnte die angetretene Gruppe die Prüfung problemlos absolvieren. Bürgermeister Uwe König, Kreisbrandinspektor Michael Iberer und Kommandant Andreas Luber dankten im Anschluss den Einsatzkräften, welche mit ihrer Leistung zeigten, dass sie für einen potentiellen Ernstfall sehr gut vorbereitet sind. Die Stufe 1 (Bronze) legten Marvin Lohr, Julian Pröm und Stefan Müller ab. Der Stufe 2 (Silber) stellte sich Christopher Augustin. Stufe 3 (Gold) absolvierte Bastian Hörl. Fabian Prösl erreichte Stufe 4 (Gold-Blau), Johannes Großer die Stufe 5 (Gold-Grün). Georg Rabenstein und Christina Rabenstein traten in der Stufe BFV Ü40 an. Den erfolgreichen Leistungsnachweis ließen die Teilnehmer bei einer gemeinsamen Brotzeit ausklingen.