Natürliche Ressourcen für körperliches Wohlbefinden nutzen, empfahl Hildegard von Bingen. Auch die Klöster waren schon im Mittelalter Vorreiter, in ihren Gärten mit dem Anbau von Gewürzen und Heilkräutern den Menschen Lebenskraft für Körper, Seele und Geist zu spenden. Eine Kultur, die sich auch die Oberbibracher mit der Anlage eines Kräutergartens zu eigen machen. Organisiert Anneliese Weber und von Kräuterpädagogin Sabine Maier entstand mit Unterstützung der Kommune und mit Fördermitteln aus dem Programm „Gütesiegel Heimatdorf“ und einem Zuschuss des „Forums Neustadt plus“ in der Gartenstraße in Oberbibrach ein zauberhaftes Kräutergarten-Idyll.
Die Farbigkeit des Naturgartens mit seinen unterschiedlichen Themenbereichen kann die Bevölkerung ab sofort kennen lernen. Verbunden mit der Eröffnung durch Bürgermeister Alexander Goller und der Segnung der Naturstationen durch Abt em. Hermann Josef Kugler war der Dank von Anneliese Weber an die helfenden Hände und die fachliche Unterstützung zum Aufbau des Areals. „In Maßen können die Kräuter auch gezupft werden. Erholt Euch in Oberbibrachs Garten Eden und nutzt die grünen Muntermacher in Absprache mit den Organisatoren“, so die Anregung von Anneliese Weber.
Für den Landkreis gratulierte stellvertretender Landrat Albert Nickl. „Hier entstand was Tolles- als leidenschaftlicher Hobbygärtner geht mir das Herz auf“, schwärmte Nickl. Möge der Kräutergarten als Zeichen für das Leben und die Schönheit der Schöpfung den Menschen Gesundheit und Lebensfreude schenken, lautete der Segenswunsch des Abtes. Das Eröffnungsprogramm bereicherten Führungen mit Kräuterpädagogin Sabine Maier, Spiel und Spaß für die Kids, spezielle Kräuterdrinks, zum Beispiel Kräutersekt, Waldmeister- und Apfelkräuterlimonade und Kaffee und Kuchen, kredenzt vom Frauenbund. Die farbenfrohen Zeichnungen der Grundschulkinder erinnerten an die Heilkräfte der Natur.