Der vor ca. sechs Jahren ins Leben gerufene Verein „Selwa gmacht“ wächst weiter. Insgesamt 39 Mitglieder hat der Verein, davon neun Neuzugänge. Der Erhalt und die Weitergabe beliebter einheimischer Rezepte und Speisen- dieser Aufgabe hat sich die Gruppierung um Vorsitzenden Hannes Hübner verschrieben.
Und die Aktionen der aktiven Mitglieder finden reißenden Absatz: Ob Krapfen zur Faschingszeit, „Kaichla“ an der Kirwa oder Blut- und Leberwürste im Schützenhaus- nicht nur die einheimische Bevölkerung sondern auch immer mehr „Fans“ aus der nördlichen Oberpfalz und dem angrenzenden Oberfranken nehmen das Angebot an traditionellen Gerichten immer mehr an. Aber auch das Mosten mit den Grundschülern im Rahmen der Themenwoche „Apfel“, die Teilnahme am Tag der Vereine oder am Kinderferienprogramm, als im MCO- Heim gemeinsam Eis hergestellt wurde, fanden großen Andrang. Weil es immer mehr Veranstaltungen werden und immer mehr Menschen beteiligt sind, mussten im vergangenen Jahr auch die Rahmenbedingungen angepasst. „Überall wo gearbeitet wird, kann auch etwas passieren, deshalb haben wir die Versicherung an unsere Bedürfnisse angepasst“, informierte Felix Rieß vorausschauend. Auch die Arbeiten am Schlachthaus sind im vergangenen Jahr weiter vorangeschritten. „Boden, Wände, Decken sind wieder auf den neuesten Stand. Malerarbeiten, Elektrik, Wasser sowie Außenputz sind noch zu machen“, fasste Hübner zusammen. Große Unterstützung habe der Verein dabei auch von der Gemeinde erhalten, so der Vorsitzende. Abschließend dankte Heiner Schatz Hübner für sein „großes Engagement“. Die nächste Aktion steht bereits kurz vor der Tür: Am Samstag, den 14. März, gibt es ab 10 Uhr wieder Schlachtschüssel im Schützenhaus mit Vorort- Verzehr und Straßenverkauf ab 11Uhr.