Schall`ke Faschingsball 2026. (Bild: Thomas Leicht)

Schall’ke 62 außer Rand und Band: Ein Faschingsfeuerwerk beim „Bartl”

Wenn im Hotel-Gasthof „Zum Bartl“ die Wände wackeln und kein Tanzmuffel mehr auf seinem Stuhl bleibt, dann ist klar: Der Schall’ke-Fasching im Jahr 2026 hat Fahrt aufgenommen! Es war ein Abend der Superlative, ein buntes Meer aus Kostümen und eine Tanzstimmung, die bis in die frühen Morgenstunden anhielt. Erstmals in der 49-jährigen Geschichte des „Männerballetts” präsentierte Schall’ke eine Prinzengarde, ein Prinzenpaar sowie einen Showact komplett aus den eigenen Reihen. Christa I. und Manfred XXVIII. entzückten die närrische Gemeinde als erstes „echtes“ Schall’ke-Prinzenpaar und ernteten dafür donnernden Applaus. Begleitet wurden sie von einer Garde, die mit Präzision und Charme über das Parkett wirbelte. Filippo war als „Mann an den Reglern“ für die Auswahl und den perfekten Schnitt der Einmarsch- und Showmusik verantwortlich. Gudrun und Edith Partsch hatten die Auftritte mit Bravour einstudiert. Ein besonderer Augenschmaus war zudem die Storchenbein-Crew, die als Stewardessen verkleidet in den Saal „einflog“. Ein großes Lob gilt hier Heidemarie Geismann, die die Kostüme mit viel Liebe zum Detail geschneidert hatte. Schorsch und Bernd bewiesen ein feines Händchen für die Stimmung im Saal: Ob volkstümliche Klänge, Alpenrock oder die Klassiker von Abba, Queen und AC/DC – das Repertoire war breit gefächert. Dass die Schall’ker ihren Fasching in diesem Rahmen stemmen können, liegt auch an der großartigen Unterstützung der Wirtsleute vom Gasthof „Zum Bartl“. Mit viel Kulanz kamen sie dem Verein entgegen: Von der Verpflegung der Musiker bis hin zu einer Runde „aufs Haus“ für das fleißige Ballett – die Gastfreundschaft war beispielhaft. „Die Wirtsleut lassen den Verein mitkommen, damit wir so eine Veranstaltung überhaupt noch stemmen können“, betonte Edith Partsch dankbar. „Ein gelungener, bunter Ball mit tollen, treuen Gästen! Auch ein besonderer Dank auch dem Männerballett, diesmal charmant verstärkt durch zwei Frauen.”
Sie hören den Jagdhornbläsern der Kreisgruppe des BJV Sulzbach-Rosenberg zu. Im Hintergrund die fleißigen Helferinnen und Helfer von Schall`ke 62 (Bild: Filippo Giuliano)

Fröhlicher Jägerabend auf dem Vereinsgelände von Schall`ke 62 - ein Fest für Gemeinschaft und Hege

Ein Spätsommerabend, das gemütliche Knistern der Feuerschale und des Grills untermalen den Klang der Jagdhörner. Stefan Frank, Vorsitzender der Hegegemeinschaft Neukirchen, hat die Mitglieder zu einem geselligen Beisammensein geladen. Das ganz im Zeichen von Gemeinschaft und gutem Austausch steht und wenn möglich, einmal im Jahr stattfindet. Weit entfernt von der Organisation offizieller Sitzungen treffen sich Jägerinnen und Jäger, um gemeinsam einen schönen Abend zu verbringen. Schall`ke 62 bietet mit dem Gelände, seiner Hütte und dem Grillstand den perfekten Rahmen. Während sich die Jagdhornbläser um musikalische Höhepunkte kümmern, brutzeln Steaks und Bratwürste auf dem Rost – professionell zubereitet von Bernhard Partsch und Martin Erras. Die mitgebrachten Salate, Kuchen und andere Sättigungsbeilagen der Teilnehmer ergänzen das Treffen mit einem reichhaltigen Büffet. Nicht nur um die Ausgabe von Kaffee und Kuchen kümmern sich die netten Damen von Schall`ke 62. Sie waren auch charmante Gesprächspartnerinnen. Die Gäste wurden auch sonst bestens betreut von den ehrenamtlich tätigen Schall`kerinnen und Schall`kern. Und nicht nur die, die auf dem Bild zu erkennen sind waren fleißig, sondern auch alle diejenigen die seit Jahren im Verein aktiv tätig mitwirken. Bei den Jägern kreisten die Gespräche nicht nur um Abschusszahlen und Wildbestände, sondern behandelten auch Themen abseits der Jagd. Es wurde gelacht, gefachsimpelt und so manch geistreiches Gespräch bis in die Nacht geführt. Es war spürbar, wie wichtig diese informellen Treffen für den Zusammenhalt sind. Sie fördern die Bereitschaft zur revierübergreifenden Zusammenarbeit. Die Hegegemeinschaft Neukirchen bewies, dass die Jagd weit mehr ist als nur ein Hobby. Sie ist eine Verpflichtung gegenüber der Natur und eine Gemeinschaft, die ihre Wurzeln in Tradition und Geselligkeit hat. Ein gelungener Abend, der zeigt, dass die Pflege von Freundschaften genauso wichtig ist wie die Hege des Wildes.
Nach dem Festbesuch entspannt und fröhlich treten sie gleich die Heimreise nach Amberg und Sulzbach-Rosenberg an. (Bild: Jürgen Delle)

Gäubodenfest: Einmal nach Straubing über die Donau und zurück in die Oberpfalz

Es entstand 1812 aus einem Landwirtschaftsfest durch ein Dekret von König Maximilian I. Josef von Bayern und wurde dann 1898 „Volksfest Straubing” genannt. Seit dieser Zeit findet das Fest ausschließlich dort statt. Davor war das Fest abwechselnd in Straubing, Passau und später auch in Landshut. Dabei entwickelt es sich immer mehr von einem reinen Landwirtschafts- zu einem Volksfest mit Unterhaltungsangeboten wie Schießbuden, Fahrgeschäften und Bierzelten. Seit 1949 wird es „Gäubodenvolksfest” genannt. Und seit 1962 findet das Fest auch jährlich statt. Nebenbei bemerkt ist das Oktoberfest in München nur zwei Jahre früher ins Leben gerufen worden. Schall`ke 62 organisierte eine eintägige Busfahrt in die „fünfte Jahreszeit Niederbayerns”. Und was am Morgen mit einer gemütlichen Busfahrt begann, mündete am Vormittag in einem wahren Spektakel für die Sinne. Zuerst Rundgang durch die Ostbayernschau: 600 Aussteller bieten auf 60.000 Quadratmetern Fläche in Hallen und auf dem Freigelände, ihre Waren feil. Schon um halb elf war die Schau sehr gut besucht. Gottseidank gab es für die Oberpfälzer Besucher von 12 Uhr an reservierte Plätze im Zelt der Ochsenbraterei Wenisch, dank Paulo Partsch, einem engagierten Schall`ker. Ein reichhaltiges Angebot an Speisen, vom obligatorischen Hendl über die Ochsensemmel bis zum Schweinsbraten mit Knödel, stand zur Auswahl. Hier, inmitten von fröhlichen Menschen, schmissiger Blasmusik und bayerischer Gemütlichkeit, schmeckte auch das Bier besonders gut. Danach ab zu den Fahrgeschäften „Sky Fall” oder „Wilde Maus” und „Skyline- Flugkarussell”. Auch der „Historische Bereich” bot auf 8.000 Quadratmeter Festplatz-Nostalgie besonders für diejenigen die es ruhiger angehen lassen wollen. Vollgepackt mit Eindrücken, satt und zufrieden und der einen oder anderen Leckerei in der Tüte, traten wir die Heimreise an. Mit glücklichen Gesichtern, vollen Bäuchen und der Gewissheit es war ein schönes Fest, erreichten die Fahrgäste wohlbehalten ihre Zielorte.
Das Team nach dem Aufbau, v.l.Martin Erras, Thomas Leicht, Filippo Giuliano, Klaus Partsch, Edith Partsch, Christiane Geismann, Wolfgang Donath, Manfred Lilla, Bernhard Partsch, nicht auf dem Bild: Michael Schubert, bei der Arbeit! (Bild: Jürgen Delle)

Ein gelungener Vatertag: Schall`ke-Kirwa auf dem Hüttengelände

Am 29. Mai verwandelte sich das malerische Hüttengelände am Kempfenhofer Weg in ein Zentrum der Freude und des Miteinanders. Bei strahlendem Sonnenschein feierte der Verein ein Fest, das in Erinnerung bleiben wird, die traditionelle Schall`ke Kirwa, die sich einmal mehr als ein voller Erfolg erwies. Es zeigte sich, dass Gemeinschaft, persönlicher Einsatz und das richtige Wetter die perfekte Mischung für schöne Momente sind. Schon am späten Vormittag strömten zahlreiche Besucher auf das idyllisch gelegene Hüttengelände. Väter, Mütter, Kinder und Großeltern genossen die entspannte Atmosphäre. Der Duft von frisch gegrillten Spezialitäten lag in der Luft, während Kinder die Schaukeln in Beschlag nahmen und sich die Erwachsenen bei kühlen Getränken und angeregten Gesprächen entspannten. Die perfekte Kulisse für einen gelungenen Feiertag. „Ohne euch ginge es nicht”, dachten viele Besucher: Ein Hoch auf die Helferinnen und Helfer! Solch ein Fest ist das Ergebnis von ungezählten Stunden ehrenamtlicher Arbeit, die im Vorfeld und während der Veranstaltung geleistet wurden. An dieser Stelle bedankt sich der Vorstand bei all unseren fleißigen Helferinnen und Helfern. „Ihr seid das Herz und die Seele von Schall`ke 62 und die wahren Stars dieses Festes.” Vom Aufbau der Zelte und Biertischgarnituren über die Pflege des Geländes bis hin zur Zubereitung der Verpflegung – jeder Handgriff saß perfekt. Ob am Grill, am Küchenbuffet, beim Ausschank der Getränke oder im Service. Euer Einsatz und eure Freundlichkeit sorgten dafür, dass sich die Gäste willkommen fühlten. Auch die Aufräumarbeiten nach dem Fest wurden flott erledigt. Die Vorstandschaft legt besonderen Wert auf die lobende Darstellung der ehrenamtlich und unentgeltlich erbrachten Leistungen. Ohne die vielen helfenden Hände, die im Stillen wirken und mit Leidenschaft bei der Sache sind, wäre eine solche Veranstaltung nicht möglich. Euer Engagement ist ein leuchtendes Beispiel für den Zusammenhalt in unserer Gemeinschaft.

Über beiunsdaheim.de:

north