Wenn „Schall`ke zur traditionellen Hüttenkirwa lädt, dann lassen sich treue Gäste auch von ungemütlichem Wetter nicht aufhalten. Am „Vatertag“ verwandelte sich das sonst so lauschige Vereinsgelände wieder in einen Festplatz. Obwohl das späte Frühjahr sich nicht von seiner besten Seite zeigte, strömten Besucher bereits vormittags herbei. Einige machten sich ganz traditionell zu Fuß auf den Weg zur Schall´ke Hütte, um die gesellige Atmosphäre zu genießen. Manche Gäste staunten über das gelichtete Waldgelände. Der Winter „sperrte” mit Eis und Schnee den Kempfenhofer Weg. Diese Gelegenheit wurde für notwendige Baumfällarbeiten genutzt. Auf dem Gelände bot das von einem Mitglied zur Verfügung gestellte „Festzelt“ den Gästen optimalen Schutz vor Regen. Für Wohlfühlatmosphäre und heimelige Wärme im Inneren sorgten zwei effiziente Zeltöfen. Sie machten die Behausung zum einem gemütlichen Ort, in dem man gerne auch ein paar Stunden länger verweilte. Dass die Stimmung von Anfang an hervorragend war, lag nicht zuletzt an der perfekten Vorbereitung durch den Verein. Auch kulinarisch blieben keine Wünsche offen, denn die Schall`ke-Griller liefen zu Hochform auf. Der absolute Renner des Tages waren wieder einmal die exquisiten Makrelen vom Grill. Wer es klassisch mochte, griff zu deftigen Bratwürsten, saftigen Steaks und feinem Sauerkraut, dazu resche Semmeln, Spitzeln und frisches Brot. Auch Käseliebhaber kamen voll auf ihre Kosten: Herzhafter Emmentaler rundete das Angebot ab. Die Kaltgetränke wurden vom eingespielten Vereinsteam zügig ausgegeben.Für den süßen Ausgleich war ebenfalls bestens gesorgt. Vereinsmitglieder –meist weiblich- hatten ein beeindruckendes Büfett aus selbstgebackenen Kuchen und Torten auf die Beine gestellt, das reißenden Absatz fand. Am Ende waren sich alle einig: Die Hüttenkirwa von Schall`ke 62 e.V. hat wieder einmal bewiesen, dass man für ein gelungenes Fest kein Kaiserwetter braucht – eine starke Gemeinschaft und gute Organisation reichen völlig aus.