Claudia Schneider hatte nach 6 Durchgängen den niedrigsten Gesamtteiler von allen (36,7 T.) und wurde von Fritz Seegerer und Waldemar Pirner mit einer Urkunde und einem schönen Stück Speck belohnt. (Bild: dop)

Siegerehrung beim Rundenwettkampf der Gaue Sulzbach und Amberg

Zur Siegerehrung der 26. Auflage des gemeinsamen Auflage-Rundenwettkampfes der Schützengaue Amberg und Sulzbach-Rosenberg konnte Initiator Waldemar Pirner zahlreiche Teilnehmer sowie Gauschützenmeister (Amberg) Stefan Koller und stv. Gauschützenmeister Fritz Seegerer (Sulzbach-Rosenberg) begrüßen. Neben der Ringwertung wird bei dem Ältestenschießen auch großer Wert auf die Blattlwertung gelegt, wobei es gilt, möglichst genau das Zentrum zu treffen. 1 Teiler bedeutet 1 Hundertstel mm Abweichung von der Mitte. Bei jedem Durchgang zählt der beste Schuss. Die besten Blattlschützen durften sich neben Ihrer Urkunde eine Stück Geräuchertes aussuchen. Da dieses Jahr das Sparschwein besonders gut gemästet war, fielen die Stücke entsprechend groß aus. Bei den Senioren I (51–60 J.) konnte Claudia Schneider (Neumühle, 4,1 T./36,7 Gesamtteiler) am letzten Tag mit dem niedrigsten Gesamtteiler aller Klassen noch Christine Wedel (Großalbershof, 15,2 T./45,8 GT.) an der Spitze abfangen. Vera Dötsch (Neumühle, 55,4 T.), Gerd Kölbel (Betzenberg, 85,8 T) und Elke Übler (Vilseck, 94,2 T) folgen auf den Plätzen 3 bis 5. Albert Hierl (Neumühle, 83,7 T.) siegte bei den Senioren II (61–65 J.) vor Norbert Simon aus Süß (87,9 T.), Christine Rathenow (Obersdorf, 124,8 T.), Harald Merl (Oberleinsiedl, 125,5 T.) und Josef Schmausser (Obersdorf, 126,4 T.). Bei den Senioren III (66–70 J.) konnte Olaf Bracke (Tanzfleck, 57,4 T.) Rudi Möschl (62,6 T.) aus Karmensölden knapp distanzieren. Dritter wurde Johann Götz (Neumühle, 82,8 T.) vor Fritz Seegerer (Vilseck, 102,1 T.) und Rita Kirschner (Obersdorf, 103,2 T.). Den niedrigsten Gesamtteiler bei den Senioren IV (71–75 J.) hatte diesmal der Neumühler Rudi Neumann (58,8 T.) vor Käthe Peteratzinger (D. Hirschau, 78,5 T.) und Helmut Schötz (Betzenberg, 101,0 T.). Auch Manfred Lehner (Neumühle, 116,1 T.) und Ludwig Krieger (Lauterhofen, 119,2 T.) bekamen noch ein schönes Stück Schinken ab. Die Blattlwertung bei den Senioren V (76–80 J.) gewann der Obersdorfer Xaver Wolfsteiner (133,1 T.) vor Ernst Lauerer aus Betzenberg (160,8 T.). Die weiteren Gewinner hießen Horst Zinn (Tanzfleck, 163,3 T.), Klaus Staszek (Sulzbach, 171,3 T.) und Peter Knerr (Süß, 181,8 T.). Bei den Senioren VI (über 80 J.) landete Johann Dittrich aus Großalbershof (116,2 T.) vor Waldemar Pirner (Neumühle, 121,9 T.) an der Spitze. Helga Scherupp (Großalbershof, 146,6T.), Theo Heinz (Sulzbach, 171,1 T.) und Heinz Müller (D. Hirschau, 172,4T.) konnten sich ebenfalls ein Stück Schinken aussuchen. Die Besten der Damenwertung ohne Alterseinteilung konnten neben einer Urkunde je einen von der Fa. Christl gestifteten „Edelstein“ entgegennehmen. Auch hier siegte Claudia Schneider (1902,2 R.) vor Christine Wedel (Großalbershof, 1883,5 R.) und der Neumühlerin Andrea Schröther (1883,2 R.). Vierte wurde Annerose Danhauser (Obersdorf 1880,8 R.) vor Elke Übler (Vilseck, 1878,9 R.).
Klasse 11B im Pyrolyse-Technikum zusammen mit Herrn Betsch, Herrn Schienle, Frau Wolf, Herrn Rosenberger und Herrn Binder. (Bild: Sabrina Bauer)

HCA- Gymnasiasten zu Besuch bei Fraunhofer Umsicht

Am 23. Juli 2026 machte sich die Klasse 11B zusammen mit zwei Lehrern zu Fuß auf den Weg durch Loderhof und Breitenbrunn bis zum Fraunhofer Umsicht-Institut. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler von den Mitarbeitern Frau Wolf und Herrn Betsch freundlich empfangen. In einem Vortrag erfuhren sie viele interessante Details über die Fraunhofer-Gesellschaft im Ganzen und ihre unterschiedlichen Standorte und Forschungsschwerpunkte. Dann auch Weiteres über die aktuellen Projekte im Gebiet Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (Umsicht) und noch spezieller am Standort Sulzbach-Rosenberg. Dort arbeiten über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie zahlreiche Studentinnen und Studenten unter anderem an der Optimierung von Verbrennungsprozessen und an der Rückgewinnung von Kohlenstoff aus verschiedensten Abfällen. Das Ziel ist es, ein Ersatzprodukt für Erdöl zu erzeugen. Dieses Öl ist im Sinne von echtem Recycling aus organischem oder Kunststoffmüll hergestellt und kann anschließend wieder zu verschiedensten Produkten oder Treibstoffen weiterverarbeitet werden. Bei der Besichtigung der Technikum-Hallen konnten die Schülerinnen und Schüler dann die hochkomplexen Anlagen bestaunen, in denen diese Prozesse ablaufen. Mit vielen neuen Erkenntnissen und ein paar hübschen Werbegeschenken machte sich die Klasse nach einer abschließenden Fragerunde auf den Weg zurück zum HCA - zu Fuß und ganz ohne Treibstoffverbrauch.
Die elf Teilnehmer des Politik-Leistungsfaches am HCA-Gymnasium in Tutzing (Bild: Melanie Päßler)

„EuropaPolitik erleben!“ –-Leistungsfach Politik des HCA-Gymnasiums simuliert EU-Gesetzgebung

Ganz im Sinne des Mottos „Europa-Politik erleben!” hatte die Akademie für Politische Bildung in Tutzing elf Schülerinnen und Schüler des Politik-Leistungsfaches am HCA-Gymnasium unter der Begleitung ihrer Lehrkräfte Tobias Grieb und Melanie Päßler zu einem mehrtägigen Planspiel zur europäischen Klimapolitik geladen. Die Akademie, die seit 1957 als überparteiliche Einrichtung des Freistaats Bayern politische Bildungsarbeit leistet, bot den Teilnehmenden während der gesamten Veranstaltung eine besondere Atmosphäre. Gemeinsam mit Schülern von drei weiteren bayerischen Gymnasien lernten sich die jungen Erwachsenen zunächst in einer kurzen Vorstellungsrunde kennen, bevor Marian Hummel und Anna Hammer von der Akademie in die Politiksimulation einführten. Im Anschluss wurden die Rollen für das Planspiel verteilt: Die Teilnehmenden schlüpften unter anderem in die Positionen von Kommissionsmitgliedern, Ministern und Ratspräsidentschaft im Rat der Europäischen Union, Abgeordneten im Europäischen Parla-ment oder Pressevertretern. Im Zentrum des Planspiels stand ein Reformvorschlag zum europäischen Emissionshandel. Dieser ist das zentrale Instrument der EU, um bis 2050 klimaneutral zu werden. Unternehmen erwerben dabei sogenannte CO2-Zertifikate von der EU. Die Schüler verhandelten unter anderem, wie stark die Anzahl der Zertifikate jährlich ver-ringert werden soll und was mit den Einnahmen geschieht. Durch die Simulation des gesamten ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens entwickelten die Schüler ein realistisches Verständnis für politische Abläufe in der EU.
HCA-Handballer in Aktion (Bild: Lisa Steiner)

Spannendes Handballturnier der 7. Klassen am HCA-Gymnasium

Mitte Juli fand am HCA-Gymnasium das traditionelle Handball-Jahrgangsstufenturnier der 7. Klassen statt. Bereits im Vorfeld hatten sich die Schülerinnen und Schüler im Sportunterricht intensiv auf den Wettkampftag vorbereitet und fleißig trainiert. Jede Klasse stellte sowohl eine Jungenals auch eine Mädchenmannschaft, die in spannenden und fairen Spielen ihr Können unter Beweis stellten. Mit großem Einsatz, Teamgeist und sportlichem Ehrgeiz kämpften die Teams um den Turniersieg. Am Ende setzte sich die Klasse 7b durch und sicherte sich den ersten Platz. Den zweiten Platz belegte die 7c, gefolgt von der 7a auf Rang drei. Neben den Mannschaftspreisen wurden auch herausragende Einzelleistungen ausgezeichnet. Unter den Vereinsspielerinnen und -spielern erzielten Nele Kohl und Benjamin Kolb die meisten Tore und wurden als beste Torschützen geehrt. Auch die erfolgreichsten Werferinnen und Werfer ohne Vereinserfahrung erhielten eine Auszeichnung: Finja Prillwitz und Tim Paulus überzeugten mit ihren Leistungen und durften sich ebenfalls über einen Preis freuen. Darüber hinaus zeigten an diesem Tag noch weitere Schülerinnen und Schüler großes handballerisches Talent. Sie wurden direkt zum Training des örtlichen Handballvereins HC Sulzbach eingeladen. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten die Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter aus den höheren Jahrgangsstufen des HCA-Gymnasiums. Sie leiteten die Begegnungen souverän und trugen maßgeblich zu den fairen Wettkämpfen bei. So konnte Organisatorin StRin Lisa Steiner am Ende des Turniertages ein durchweg positives Fazit ziehen: Das Handballturnier war für alle Beteiligten ein voller Erfolg und bereitete den Schülerinnen und Schülern große Freude.


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Die Crew des „Respekt erfordert Mut”-Tags der Berufsschule Sulzbach-Rosenberg (Bild: Marcus Rebmann)

Wertetag 2026: „Respekt erfordert Mut“

Am Freitag, 17. Juli 2026, fand am Beruflichen Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg bereits zum zweiten Mal ein Wertetag statt. Rund 100 Auszubildende der gewerblich-technischen Ausbildungsrichtungen wechselten für einen Tag den gewohnten Unterricht gegen Begegnung, Austausch und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Werten. Unter dem Motto „Respekt erfordert Mut“ standen Perspektivwechsel und gegenseitiges Verständnis im Mittelpunkt. Durch den Tag führten die Organisatorinnen Stefanie Graml und Freya Groll. In ihrer Begrüßung machten sie deutlich, dass die eigene Sichtweise immer nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit zeigt. Die Auszubildenden wurden ermutigt, offen auf andere Perspektiven zuzugehen und ihren eigenen Blick auf die Welt zu erweitern. Für die Gestaltung des Projekttages kam ein 12-köpfiges Team unter der Leitung von Elke Reinhardt und Alexandra Fleischmann vom Verein Integration Schwandorf e. V. zusammen. Unterstützt wurden sie dabei von Vertreterinnen und Vertretern der Horsch Maschinen SE & Co. KG – Abteilung Ausbildung, Markus Schmidt, Polizeichef der Polizeidienststelle Neunburg vorm Wald, Thomas Elgass vom Jugendtreff Schwandorf sowie einigen Personen mit eigener Zuwanderungsgeschichte. In verschiedenen Workshops beschäftigten sich die Auszubildenden mit persönlichen und gesellschaftlichen Werten, hinterfragten Vorurteile und Stereotype, reflektierten den Einfluss sozialer Medien auf die Meinungsbildung und kamen über persönliche Lebensgeschichten miteinander ins Gespräch. Dabei wurde diskutiert, nachgefragt und reflektiert – oft auch kontrovers, aber stets respektvoll. In der gemeinsamen Abschlussrunde zeigte sich, dass die Teilnehmenden die Zeit intensiv genutzt hatten. Viele nahmen neue Denkanstöße und Perspektiven mit. Für eine angenehme Atmosphäre sorgte zudem ein internationales Buffet, an dem die Gespräche fortgeführt wurden. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere dem Team „Respekt erfordert Mut“, für ihr großes Engagement sowie den Auszubildenden für ihre Offenheit und ihren Mut, sich auf neue Perspektiven einzulassen.
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