Die Gemeinschaft Sankt Georg Rosenberg im Stadtgraben. (Bild: Rudolf Eckl)

Die Gemeinschaft Sankt Georg Rosenberg schaut sich daheim um

„Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen, denn das Glück ist immer da.” Wusste bereits Johann Wolfgang von Goethe im Jahre 1827. In diesem Sinne machte sich die Gemeinschaft Sankt Georg Rosenberg zu einer Stadtführung in der Heimat auf. Unter der fachkundigen Leitung des Stadtführers Georg Stiehl traf man sich am Löwenbrunnen. Sogleich erfuhr die Gruppe, dass es sich hierbei um einen bayrischen, und keinen böhmischen Löwen handelt, der ja auch ab und an in Sulzbach auftaucht. Eine exklusive Führung durch das Schloss war mit Sicherheit einer der Highlights, auch wenn wirklich nur ein vergleichsweise kleiner Teil besucht werden konnte. Zumindest einen ausgiebigen Besuch in die Schlosskirche St. Nikolaus konnte absolviert werden, die zumindest einer der zehn ältesten Sakralräume Süddeutschlands ist. Durch den Stadtgraben, entlang am Drachenpfad von YSTORION begab sich die Gruppe ins Rathaus. Das Denkmal geschützte Bauwerk aus dem Jahre 1456 birgt nach wie vor einige Kleinode. Eine Exkursion der ehemaligen Rats- und Landschaftsstube durfte nicht fehlen. Auch heute ist noch der Richterspruch an der Wand zu lesen: ARBITER PATIENTER AVDIT BENIGNE RESPONDET REM IUSTE IUDICAT (= Der Richter hört geduldig zu, er antwortet gütig, er beurteilt die Sache gerecht). Vom Richterspruch getragen, durfte sich die Gemeinschaft noch einen Eindruck vom Lochgefängnis machen. Letztendlich war ein passender Abschluss im Biergarten vom Fuchsbeck gefunden und die Eindrücke und Sehenswürdigkeiten waren noch lange Gesprächsstoff.
V. li. n. re Marianne König, SPD AfA Landesvorsitzende Katharina Räth, André Oettel, Holger Joschko, Karl Heinz König und Johannes Foitzik. (Bild: Daniela Ludwig)

Stabwechsel bei der SPD AfA Unterbezirk Amberg Sulzbach Neumarkt

Holger Joschko ist neuer Unterbezirksvorsitzender

Am Donnerstag, 11. Juni 2026, hielt die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der SPD ihre Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen im Landgasthof Forsthof in Kastl ab. Nach 16 Jahren an der Spitze des Unterbezirks Amberg-Sulzbach-Neumarkt übergab der bisherige Vorsitzende Karl-Heinz König das Amt an seinen Nachfolger Holger Joschko. Zum Auftakt der Veranstaltung begrüßte der scheidende Vorsitzende Karl-Heinz König alle Anwesenden, ein besonderer Gruß galt der SPD-AfA-Landesvorsitzenden Katharina Räth aus Würzburg. Räth betonte in ihrem Grußwort die hohe Bedeutung einer starken AfA in der aktuellen, unruhigen Zeit und hob dabei besonders die aktive Arbeit der AfA im Unterbezirk Amberg-Sulzbach-Neumarkt hervor. In seinem Rechenschaftsbericht blickte König auf die vergangenen zwei erfolgreichen Jahre zurück. Im Fokus der Arbeit standen drei Informationsveranstaltungen zu den Themen „Der Kampf um bessere Löhne und Arbeitsbedingungen im sozialen Bereich“ sowie „Der lange Kampf um Arbeitszeitverkürzung“. Zudem wurde das Buch „Mehr Zeit zum Leben Lieben Lachen“ von Katharina Birner und Stefan Dietel vorgestellt. Ein zentrales Thema der Amtszeit war die Begleitung des Prozesses um das Rohrwerk Maxhütte. Gemeinsam mit dem gesamten AfA-Landesvorstand war der Unterbezirk mehrfach vor Ort, um die Beschäftigten zu unterstützen. Kurz vor der Schließung des Werkes forderten SPD-Landesvorsitzende Ronja Endres, AfA-Landesvorsitzende Katharina Räth und der scheidende Unterbezirksvorsitzende Karl Heinz König die Bayerische Staatsregierung nachdrücklich auf, das Rohrwerk zu retten. König bedankte sich bei allen Wegbegleitern für die Unterstützung während seiner 16-jährigen Amtszeit als Unterbezirksvorsitzender. Im Anschluss fanden die Neuwahlen statt. Das Votum der Mitglieder fiel wie folgt aus: 1. Vorsitzender Holger Joschko, 2. Vorsitzende Johannes Foitzik und André Oettel, Beisitzer Thomas Auer, Marianne König und Karl-Heinz König.
Duftende Blätter, teils frisch gesammelt, teils getrocknet, hatte Kräuterpädagogin Jana Fölkel (Mitte) zum Offenen FrauenTreff mitgebracht. Dagmar Schöberl vom OFT-Team (rechts) und Dekanatsfrauenbeauftragte Corinna Groth (links) freuten sich über das rege Interesse der Frauen.  (Bild: Corinna Groth)

Offener FrauenTreff der Dekanatsfrauenbeauftragten: Teemischungen mit Holunderblüten

Überall in Gärten, Parks und an Straßenrändern kann man derzeit die duftenden Blütendolden des Holunders bewundern. Auch viele andere Blüten und Blätter wachsen in Gottes grüner Apotheke. Beim Offenen FrauenTreff der evangelischen Dekanatsfrauenbeauftragten zeigte die Kräuterpädagogin Jana Fölkel den Besucherinnen, wie man aus den Schätzen der Natur einen Kräutertee mischen kann. Zwei Rezepte hatte die Expertin vorbereitet, eine Mischung zur Stärkung der Abwehrkräfte und einen lindernden Tee bei grippalem Infekt. Hierfür mischten die Frauen zu gleichen Teilen Holunderblüten, Lindenblüten, Mädesüßblüten und Thymian. Schon der Duft war wohltuend. Fölkel erläuterte auch, worauf man beim Sammeln achten muss. Neben Straßen sind die Pflanzen durch Abgase verschmutzt und deshalb unbrauchbar. Man sollte nur Pflanzen sammeln, die man sicher kennt, und man sollte die Dreierregel beachten: Höchstens ein Drittel einer Pflanze solle man sammeln, damit ein Drittel für einen anderen Sammler stehenbleibt und ein Drittel weiter wachsen kann. Dekanatsfrauenbeauftragte Corinna Groth freute sich über die rege Teilnahme, musste den Damen aber mitteilen, dass der Offene FrauenTreff eingestellt wird. Sie berichtete, dass es in den vier Jahren des Bestehens leider nicht gelungen ist, einen festen Stamm von Interessentinnen zu gewinnen. Zu oft sei fast niemand gekommen, „und zwar gerade bei den Themen, die ich besonders interessant fand!“, wunderte sich Groth. Die Dekanatsfrauenbeauftragten werden sich deshalb auf ihre anderen Veranstaltungen konzentrieren, den Internationalen Kochabend in diesem Jahr am 23. Oktober und den Dekanatsfrauentag, der in den drei Altdekanaten Cham, Sulzbach-Rosenberg und Weiden durchgeführt wird.
Das Fußball II-Team der HCA-Mädchen. (Bild: Annika Ceesay)

Eiskalte Temperaturen beim ersten Auftritt der HCA-Fußball-Mädchen auf dem Rasen

Als die Mädchenmannschaft des HCA in der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 2010-2012) als spielfreier Landkreismeister zum Regionalentscheid nach Neumarkt aufbrach, dachte wohl niemand, dass die drei Begegnungen Mitte Mai zu einem Turnier mit eisigen Temperaturen werden würde. Die drei qualifizierten Teams trafen sich auf dem Sportgelände der Knabenrealschule Neumarkt und freuten sich auf die ersten Spiele auf Rasen. Zuerst trat das HCA gegen die Staatliche Realschule Amberg an und das Spiel endete nach einem Kampf auf Augenhöhe mit einem torlosen 0:0. Durch Losentscheid musste das HCA gleich im zweiten Spiel noch gegen die Mädchenrealschule Neumarkt antreten. Mittlerweile pfiff der eisige Wind über das Feld und machte den eigentlich heißen Kampf um den Sieg zu einer Kälteschlacht. Stark kämpfend dauerte es lange, bis die Realschule in Führung ging und kurz vor Schluss machte sie den Sack zu und traf zum 2:0 Endstand. Das Sulzbacher Team durfte dann bereits in die warmen Kabinen, um von dort aus auch das letzte Spiel um den Turniersieg anzusehen. Der ging an die Realschule Neumarkt, nachdem das Team die Amberger Mannschaft ebenfalls mit 2:0 besiegt hatte. Punkt- und torgleich wurden somit die SRS Amberg und das HCA Sulzbach-Rosenberg 2. Sieger im Regionalentscheid und das Team aus Neumarkt darf eine Runde weiterziehen. Trotz der kalten Temperaturen haben die Mädchen fair und konzentriert gespielt und sich bei dem Vergleich teuer verkauft – nächstes Jahr werden sie wieder versuchen, den Titel zu holen!
Die HCA-Fußballmädchen der Wettkampfklasse III. (Bild: Annika Ceesay)

Der Wahlkurs Fußball Mädchen darf endlich auf den Rasen

Am 19. Mai 2026 fand der Regionalentscheid Fußball der Mädchen in der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2012-2024) in Vilseck statt. Das HCA trat mit einer Mannschaft an, die sich komplett aus dem Wahlkurs Mädchenfußball rekrutiert hat. Die zehn Mädchen machten sich voller Elan auf den Weg zum Turnier, bei dem drei Mannschaften antreten sollten: Das Gymnasium Parsberg, das Erasmus-Gymnasium Amberg und das HCA. Genau in der Reihenfolge wurden die Mannschaften mit ihren Betreuerinnen und Betreuern von einem großen Reisebus abgeholt und sicher nach Vilseck und später wieder zurück transportiert. Nach Losentscheid stand die erste Partie Parsberg gegen Amberg fest, die Parsberg mit 2:0 für sich entschied. Anschließend musste das HCA gegen das Erasmus ran. Die Mädchen kombinierten sich von Chance zu Chance, doch leider wollte der Ball einfach nicht hinter die Linie. Ein unglückliches Handspiel führte dann zu einem Freistoß für das EG, der sehr stark direkt verwandelt wurde. So geriet das HCA in Rückstand. Weiter stark auftretend erkämpfte sich das Team weitere Chancen, blieb allerdings erfolglos und musste kurz vor Schluss noch das 2:0 durch das EG hinnehmen. Im letzten Spiel sollte nochmal alles in die Waagschale geworfen werden, doch der spätere Turniersieger war körperlich und oft spielerisch überlegen – daher musste sich das HCA mit 5:0 geschlagen geben. Dennoch verdient der Auftritt großes Lob, denn alle zehn Mädchen gaben ihr Bestes, versuchten die im Wahlkurs eingeübten Freistoß- und Eckenkombinationen sowie gezielte Pass- und Laufwege konzentriert umzusetzen. Nächstes Jahr soll an diese Leistung angeknüpft werden und die Mannschaft will erneut antreten und Spiele für das HCA gewinnen!


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Wölflinge auf Piratenjagd (Bild: Malin Kopczyk)

Piratenabenteuer beim Pfingstlager der Pfadfinder

Eine Woche voller Abenteuer, Sonnenschein und Piratenromantik erlebten rund 30 Mitglieder des Pfadfinderstammes Graf Gebhard beim diesjährigen Pfingstlager in Kastl. Dabei verwandelte sich eine große Zeltwiese in das Reich mutiger Seeräuber auf der Suche nach einem geheimnisvollen Schatz. Kaum angekommen begann das große Piratenabenteuer. Die Teilnehmenden schlüpften in die Rolle von Piraten und begaben sich auf die Suche nach einem sagenumwobenen Schatz. Bereits zu Beginn des Lagers mussten die Nachwuchspiraten beim traditionellen „Pfadilauf” beweisen, dass sie das Zeug zu echten Seeräubern haben. Gefragt waren Kenntnisse in Knotenkunde, Erster Hilfe, Karten- und Kompassarbeit sowie Wissen über die Pfadfinderbewegung und ihre Lieder. Ein besonderes Highlight war die Wanderung der Sipplinge. Der Legende nach sollte sich auf einer nahegelegenen Insel ein großer Piratenschatz befinden. Ausgerüstet für das Abenteuer machten sich die Jugendlichen auf die Suche und verbrachten eine Nacht eigenständig unterwegs. Zum Abschluss des Lagers fand eine feierliche Versprechensfeier statt. Dabei wurden zahlreiche Kinder in die nächsthöhere Altersstufe aufgenommen. Einige Teilnehmenden erhielten außerdem ein Abzeichen als Erinnerung an ihre Leistungen und ihr Engagement bei den Pfadfindern. „Echt fetzig”, fasste ein Pfadi die Woche zusammen. Bei bestem Wetter bot das Pfingstlager jede Menge Action, Gemeinschaft und unvergessliche Erlebnisse.
Hundertwasserturm Kuchlbauer in Abensberg und Spargelhof Röll in Sandharlanden. (Bild: Sigrid Rösl-Koller)

Tagesausflug AKV nach Abensberg

Der Arbeiterkameradschaftsverein Sulzbach-Rosenberg und Umgebung e.V. (AKV) blickt auf einen rundum gelungenen Tagesausflug zurück. Die Fahrt im vollbesetzten Bus der Fa. Bruckner führte die gut gelaunte Reisegesellschaft in diesem Jahr zu kulinarischen und kulturellen Höhepunkten nach Niederbayern. Auf dem Programm standen der Besuch des Spargelhofs Röll in Sandharlanden sowie eine Führung durch die weitbekannte Weißbierbrauerei Kuchlbauer in Abensberg. Der erste Stopp galt der Vroni Röll und ihren Spargelköstlichkeiten. Bei einem üppigen Buffet konnten sich die Teilnehmer im Hoflokal von der hohen Qualität des erntefrischen Spargel überzeugen und nach Herzenslust schlemmen. Abgerundet wurde das Ganze durch eine große Auswahl an selbstgemachten Torten und Kuchen. Auch im Hofladen wurde vor der Weiterfahrt kräftig eingekauft. Am Nachmittag steuerte die Reisegruppe die nahegelegene traditionsreiche Brauerei in Abensberg an. Dort wartete auf die Gruppe die Erlebnistour durch die Kuchlbauer Bierwelt. Die Führung verband bayerische Brautradition auf faszinierende Weise mit moderner Kunst. Zum Abschluss der Tour bestand für die Teilnehmer die Möglichkeit den berühmten 35 Meter hohen Kuchlbauerturm zu besteigen. Das nach Plänen des Künstlers Friedensreich Hundertwasser errichtete Bauwerk bot einen beeindruckenden Ausblick über das Abensberger Umland. Im gemütlichen Biergarten lösten die Vereinsmitglieder ihre Gutscheine für eine frische Weißbierspezialität und eine dazu passende Breze ein. Nach so vielen Eindrücken konnten die Arbeiterkameraden bei einer abschließenden Einkehr im Brauereigasthof „Zum Kuchlbauer” den Tag entspannt ausklingen lassen. Der Ausflug stärkte einmal mehr den Zusammenhalt innerhalb des Traditionsvereins. Sichtlich begeistert kehrte die Reisegesellschaft am Abend nach Sulzbach-Rosenberg zurück.
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