Die Crew des „Respekt erfordert Mut”-Tags der Berufsschule Sulzbach-Rosenberg (Bild: Marcus Rebmann)

Wertetag 2026: „Respekt erfordert Mut“

Am Freitag, 17. Juli 2026, fand am Beruflichen Schulzentrum Sulzbach-Rosenberg bereits zum zweiten Mal ein Wertetag statt. Rund 100 Auszubildende der gewerblich-technischen Ausbildungsrichtungen wechselten für einen Tag den gewohnten Unterricht gegen Begegnung, Austausch und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Werten. Unter dem Motto „Respekt erfordert Mut“ standen Perspektivwechsel und gegenseitiges Verständnis im Mittelpunkt. Durch den Tag führten die Organisatorinnen Stefanie Graml und Freya Groll. In ihrer Begrüßung machten sie deutlich, dass die eigene Sichtweise immer nur einen Ausschnitt der Wirklichkeit zeigt. Die Auszubildenden wurden ermutigt, offen auf andere Perspektiven zuzugehen und ihren eigenen Blick auf die Welt zu erweitern. Für die Gestaltung des Projekttages kam ein 12-köpfiges Team unter der Leitung von Elke Reinhardt und Alexandra Fleischmann vom Verein Integration Schwandorf e. V. zusammen. Unterstützt wurden sie dabei von Vertreterinnen und Vertretern der Horsch Maschinen SE & Co. KG – Abteilung Ausbildung, Markus Schmidt, Polizeichef der Polizeidienststelle Neunburg vorm Wald, Thomas Elgass vom Jugendtreff Schwandorf sowie einigen Personen mit eigener Zuwanderungsgeschichte. In verschiedenen Workshops beschäftigten sich die Auszubildenden mit persönlichen und gesellschaftlichen Werten, hinterfragten Vorurteile und Stereotype, reflektierten den Einfluss sozialer Medien auf die Meinungsbildung und kamen über persönliche Lebensgeschichten miteinander ins Gespräch. Dabei wurde diskutiert, nachgefragt und reflektiert – oft auch kontrovers, aber stets respektvoll. In der gemeinsamen Abschlussrunde zeigte sich, dass die Teilnehmenden die Zeit intensiv genutzt hatten. Viele nahmen neue Denkanstöße und Perspektiven mit. Für eine angenehme Atmosphäre sorgte zudem ein internationales Buffet, an dem die Gespräche fortgeführt wurden. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere dem Team „Respekt erfordert Mut“, für ihr großes Engagement sowie den Auszubildenden für ihre Offenheit und ihren Mut, sich auf neue Perspektiven einzulassen.
Mit Greifern und Müllsäcken machen sich die Schüler auf den Weg in den nahegelegenen Stadtpark (Bild: Simon Hambeck)

Nikolaus-Müllsammelaktion: klare Signale für mehr Umweltschutz

Mehr als 100 Schülerinnen und Schüler der Berufsschule, der Berufsfachschulen sowie der Fachakademie für Sozialpädagogik (FAKS) haben sich am Freitag an einer groß angelegten Müllsammelaktion beteiligt. Unter dem Motto „Der Natur etwas zurückgeben und sie sauber halten” machten sich die Jugendlichen am Vormittag auf den Weg, um sowohl das weitläufige Schulgelände als auch den Stadtpark und angrenzende Bereiche gründlich von Abfällen zu befreien. Mit Handschuhen, Greifzangen und zahlreichen Müllsäcken ausgerüstet, durchkämmten die Klassen das Gelände systematisch. Die Ausbeute fiel beachtlich aus: Neben Verpackungen, Glasflaschen und achtlos entsorgten Papierresten sammelten die Schülerinnen und Schüler vor allem eine enorme Menge an Zigarettenstummeln ein. Besonders im Bereich der Bahnhofsnähe zeigte sich ein deutliches Abfallproblem – hier lagen die Filter teils massenhaft in Grünstreifen und auf Gehwegen. Zigarettenfilter gelten als schwer abbaubar, können Schadstoffe in den Boden abgeben und stellen für Kinder und Tiere im Stadtpark eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar. Unterstützt wurde die Nikolaus-Sammelaktion von der Raiffeisenbank Amberg-Sulzbach, die die Schülerinnen und Schüler mit einem kleinen Schoko-Nikolaus belohnte. Die Freude über die süße Geste war groß und setzte einen passenden Akzent zum bevorstehenden Nikolaustag am 5. Dezember. Die Jugendlichen zeigten mit ihrem engagierten Einsatz eindrucksvoll, wie gemeinschaftliche Aktionen zu einem saubereren und lebenswerteren Umfeld beitragen können. Gleichzeitig soll die Aktion Anstoß geben, den eigenen Umgang mit Müll zu überdenken – und vor allem die Hoffnung wecken, dass künftig weniger Abfälle in Stadtpark und Bahnhofsumgebung landen.
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