Ein Burger auf dem Altar, Jugendliche mit Taufkerzen in der Hand und eine voll besetzte Auferstehungskirche: Die Konfirmation war alles andere als gewöhnlich. Ronja Heckel, Lars Niederdraing, Alina Schmidt, Fynn Schmidt und Felix Wölke wurden von Pfarrer Philipp A. Fischer konfirmiert. Unter dem Motto, „Auf einen Burger mit Gott”, stand die Einladung Gottes mit den Worten, „Du darfst kommen, wie du bist”, im Mittelpunkt. Unter den Klängen des Posaunenchors unter der Leitung von Julia Forster und des Organisten Jonas Fuchs zogen die Jugendlichen in das Gotteshaus ein und wurden von einem gedeckten Tisch überrascht, auf dem die Zutaten für Hamburger bereit standen. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden belegten ihren „perfekten” Burger” - und aßen ihn während der Predigt. Ausgangspunkt war der Vers aus Psalm 23: „Du deckst mir den Tisch”. Pfarrer Fischer verglich den Glauben mit einem Besuch im Restaurant, nur, dass Gott den Tisch deckt und alle einlädt. „Du darfst kommen, wie du bist, heute und jeden Tag, und bezahlt hat schon jemand anderes, nämlich Jesus”, machte der Pfarrer deutlich. Die Konfirmation sei jedoch kein „fertiger” Glaube. Angesprochen wurden auch Zweifel, unterschiedliche Zugänge zum Glauben und die Erfahrung, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg zu Gott finden müsse. „Die Konfirmation ist die Entscheidung, sich an Gottes Tisch zu setzen und es auszuprobieren”, so Fischer. Jeder Gottesdienstbesucher erhielt einen Gummibärchen-Burger, verbunden mit der Einladung, sich immer wieder an den gedeckten Tisch zu setzen. Im letzten dreiviertel Jahr wurden die Konfirmanden mit anderen Konfirmanden von Pfarrer Fischer, Pfarrer Gerhard Beck (Neunburg vorm Wald) und Diakon Jürgen Weich vorbereitet, wozu auch Gemeinschaftserlebnisse wie der Besuch des Bibelmuseums in Nürnberg, die Fahrt zum KZ Flossenbürg und ein Aufenthalt auf Burg Trausnitz gehörten.