Feuchtigkeit und viele Schadstellen, undichte Fenster und Türen, Schäden an der Holzdecke und viel Dämmungsbedarf: Die in den Jahren 1973 bis 1975 erbaute Münchsreuther Kapelle bedarf der gründlichen Sanierung. Eine neue Dacheindeckung samt Isolierung, neue Fenster und Türen, Elektro- und Steinmetzarbeiten und energetische Verbesserungen sind erforderlich. Die Münchsreuther brauchen wie so oft viel Gemeinschaftsgeist, um das Projekt zu stemmen.
Die Arbeiten haben nach ersten Auftragsvergaben an Baufirmen und Handwerker bereits begonnen, fasste Bürgermeister Albert Nickl, Vorsitzender des Vereins, in der Jahreshauptversammlung im historischen Hirthaus zusammen. Nickl umriss in seinem Jahresbericht die baulichen Maßnahmen ebenso wie die komplizierte Finanzierung der auf 130.000 Euro geschätzten Komplettsanierung. Nach Förderzusagen der Diözese und einem vielschichtigen Spendenaufkommen ist der Vorsitzende guter Dinge, die Großbaustelle gut zu schultern. Auch Pfarrer Adrian Kugler machte Mut. „Des wird scho was, weil der Verein auf die Kraft der Münchsreuther bauen kann”.
Zu den Regularien der Jahreshauptversammlung gehörten Informationen des Protokollführers Hermann Schmid, seit Gründung des Vereins vor über 50 Jahren in Amt und Würden und der Kassenbericht von Albert Schmid. Umfangreich war das Vergelt's Gott des Vorsitzenden an die vielen helfenden Hände für die liturgischen Dienste und für die Betreuung des Kirchenareals einschließlich der Pflege der Außenanlagen. Keine personellen Veränderungen gab es bei den Neuwahlen. Einstimmig bestätigte die Versammlung die Vorstandschaft mit Vorsitzenden Albert Nickl, 2. Vorsitzender Irene Walter, Schatzmeister Albert Schmid und Schriftführer Hermann Schmid. Unterstützung bekommt die Vereinsspitze von den Beisitzern Rudi Diepold, Josef Nickl, Regina Schmidt, Wolfgang Seitz und Gerhard Walter. Ortspfarrer Pater Adrian ist kraft Satzung berufenes Mitglied.