Bereits zum zweiten Mal lud die Pfarreiengemeinschaft zur Radl-Maiandacht ein und heuer waren deutlich mehr Teilnehmer dabei als bei der Premiere im vergangenen Jahr. Trotz des wechselhaften Wetters machten sich zahlreiche Radfahrer an der Kapelle „Maria Knotenlöserin“ am Ledl auf den Weg Richtung Enzenrieth. Organisiert und vorbereitet hatte die Tour die pastorale Mitarbeiterin Julia Plödt. Unterwegs schloss sich auch Pfarrer Thomas Stohldreier mit einer Gruppe aus Schirmitz an. Der begeisterte Radfahrer zelebrierte die Maiandacht dabei erstmals im Radl-Outfit, eine kleine Premiere für den langjährigen Pfarrer. Besonders viele Kinder und Familien waren heuer mit dabei und sorgten unterwegs für eine fröhliche Stimmung. Ein Halt führte die Gruppe zu einer Blumenwiese. Dort pflückten die Kinder Blumen für die Madonna in der St.-Georgs-Kapelle in Enzenrieth, dem Ziel der gemeinsamen Fahrt. Vor der Maiandacht segnete Pfarrer Stohldreier die Fahrräder und bat um Gottes Schutz und Bewahrung auf allen Wegen. Dabei tauschte er sich mit den Radlern über die verschiedenen Räder aus. Die anschließende Maiandacht stand unter dem Motto „Sterne machen Mut – eine Sternstunde im Leben Marias“. Texte, Gebete und Lieder beschäftigten sich mit Maria als Wegbegleiterin und Hoffnungsstern im Alltag. Besonders die Kinder freuten sich am Ende über kleine leuchtende Sterne, die an die Andacht erinnern und Mut machen sollten. Einige Familien kamen direkt zur Maiandacht nach Enzenrieth dazu, weil noch eine Stunde zuvor ein heftiger Schauer das trockene Erreichen des Zieles in Frage stellte. Zufrieden mit der Beteiligung stellten die Verantwortlichen in Aussicht, auch im kommenden Jahr zu Ehren Marias sich wieder aufs Radl zu schwingen.