Der Frauenbund beim gemeinsamen Oktoberrosenkranz in der Pfarrkirche.<br> (Bild: Corinna Zintl)

Besinnlicher Oktoberrosenkranz und geselliges „Ausbuttern” beim Frauenbund

Der Frauenbund hat wieder zu seinem traditionellen Oktoberrosenkranz eingeladen und damit einen Abend voller besinnlicher Momente und gemütlichem Beisammensein geschaffen. Der Rosenkranz stand ganz im Zeichen der Marienverehrung. Während des gemeinsamen Betens fädelten die Teilnehmerinnen fortlaufend Perlen auf. Am Ende hielt jede Dame ihren ganz persönlichen, selbst gestalteten Fingerrosenkranz in den Händen, den sie als Erinnerung mit nach Hause nehmen durfte. Auch Pfarrer Stohldreier ließ es sich nicht nehmen, der Veranstaltung beizuwohnen und die Gemeinschaft zu bereichern. Nach dem geistlichen Auftakt in der Kirche folgte eine kurze, stimmungsvolle Besinnung im Pfarrheim, die ganz im Sinne des Erntedanks stand. Sie bot den anwesenden Frauen die Gelegenheit, für einen Moment in sich zu gehen und für die ganz persönlichen Erntemomente in Ihrem Leben zu danken. Im Anschluss lud die Vorstandschaft des Frauenbunds zum traditionellen „Ausbuttern” ein. Das herbstlich geschmückte Pfarrheim bot den perfekten Rahmen für das gesellige Beisammensein. Die Damen wurden mit einer abwechslungsreichen Brotzeit verwöhnt. Auf den Tischen standen gekochte Kartoffeln, Quark, Butter, Buttermilch, frisches Brot und eine Auswahl an leckeren Aufstrichen. Natürlich durften auch ein Gläschen Sekt zum Anstoßen und ein süßer Buttermilchkuchen als krönender Nachtisch nicht fehlen. Der Abend bot reichlich Gelegenheit für gute Gespräche, den Austausch von Neuigkeiten und ein herzliches Miteinander. Sowohl die Teilnehmerinnen als auch die Vorstandschaft zeigten sich rundum zufrieden mit der gelungenen Veranstaltung. Der Abend klang in harmonischer Runde aus und alle freuen sich bereits auf ein Wiedersehen bei den kommenden Aktivitäten des Frauenbunds.
Zum Ehejubiläum gratulierte Pfarrer Thomas Stohldreier (links) und Pfarrgemeinderatssprecherin Kerstin Kiener (rechts) den 16 Jubelpaaren, die der Einladung zur Ehejubliäumsfeier persönlich nachgekommen waren. (Bild: Stefan Bayerl)

Ehejubiläum in Pirk: ein gemeinsamer Film fürs Leben

Unter dem Motto „Weißt du noch? – Unser Hochzeitsjahr im Kino“ stand die diesjährige Feier der Ehejubilare der Pfarrei „Auferstehung Christi”. Den Auftakt bildete ein festlicher Gottesdienst, der vom Kirchenchor und Roland Assion an der Orgel musikalisch feierlich gestaltet wurde. In seiner Ansprache gratulierte Pfarrer Thomas Stohldreier den Jubelpaaren zu ihren gemeinsamen Ehejahren und spendete jedem Paar einzeln den Segen. Beim anschließenden Empfang im Pfarrheim ging es auf eine besondere Zeitreise: Die Gäste blickten auf die Kinofilme ihrer Hochzeitsjahre zurück. Von Winnetou und James Bond über Sissi bis hin zu Moby Dick wurden bekannte Filmklassiker auf die Leinwand gebracht. Dabei wurden Erinnerungen wach, manche Titel sorgten für Schmunzeln und Gesprächsstoff. In ihrer Ansprache spannte die Pfarrgemeinderatssprecherin Kerstin Kiener den Bogen zwischen Kino und Ehe: Während im Film nach dem ersten Kuss oft schon der Abspann komme, beginne im wirklichen Leben danach erst der gemeinsame Film. Dieser sei geprägt von schönen und schwierigen Momenten, von Vertrauen, Zusammenhalt und der Bereitschaft, den Weg gemeinsam weiterzugehen. Mit einem Gedanken aus dem ersten Korintherbrief erinnerte sie daran: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ Die Pfarrei gratuliert herzlich: 10 Jahre Ramona und Thomas Beer, 15 Jahre Gwendolyn und André Hübner, 20 Jahre Andrea und Volker Keck, 25 Jahre Christina und Gunther Herrmann, 30 Jahre Petra und Wilfried Nößner, 35 Jahre Alexandra und Harald Bock, 40 Jahre Gisela und Lothar Weiß, Martina und Richard Weiß, 45 Jahre Brigitte und Josef Kick, 50 Jahre, Adele und Konrad Bayerl, 55 Jahre Erna und Franz Spickenreuther, Thekla und Alfons Suttner, 61 Jahre Martina und Norbert Kreutzmeier, 63 Jahre Irma und Johann Hagn, 65 Jahre Herta und Gerhard Hübner, Roswitha und Georg Lindner, 68 Jahre Irmgard und Andreas Scheidler, sowie zu 70 Jahren Theresia und Karl Schmidt.
Aus dem Nachlass des Künstlers Rainer Birzers wechselte ein Sandgemälde den Besitzer. Kollege Hari Beierl erwarb das Gemälde von der Witwe auf der Ausstellung der Kultur Freunde Pirk mit Vorsitzendem Karl Prell (von links). (Bild: Kerstin Kiener)

Pirker Kultur Freunde zeigen Rainer Birzers vielseitiges Werk

Auf großes Interesse stieß die Ausstellung mit Werken des 2015 verstorbenen Künstlers Rainer Birzer, zu der die Pirker Kultur Freunde am Sonntag ins katholische Pfarrheim eingeladen hatten. Vorsitzender Karl Prell zeigte sich mit dem Besuch sehr zufrieden. Auch einige der ausgestellten Werke wechselten den Besitzer. Im Mittelpunkt standen die „Oberpfälzer Sagengestalten“. Die Figuren erinnern an bekannte Gestalten aus den Sammlungen des Volkskundlers Franz Xaver von Schönwerth. Daneben konnten die Besucher weitere Facetten des vielseitigen künstlerischen Schaffens entdecken, darunter die Serien „Sandbilder“ und „Ballett-Tänzer“. Karl Prell erinnerte in seiner Eröffnungsrede an den Lebensweg des Künstlers. Der 1956 in Bärnau geborene Birzer lebte und arbeitete von 1988 bis 2014 in Enzenrieth. Nach seiner Ausbildung zum Porzellanmaler machte er sich um 1980 selbstständig. Neben der Restaurierung von Gemälden und sakraler Kunst widmete er sich der Malerei und Buchillustrationen. So illustrierte er unter anderem das Pirker Heimatbuch sowie das Mundartbuch von Ferdinand Schönberger. Birzer gehörte der Künstlergruppe FUTURA 87 in Windischeschenbach an und beteiligte sich mit ihr an zahlreichen Ausstellungen in Deutschland. Auch im Geozentrum ist eines seiner Werke zu sehen: das Bild „Der Bohrwurm“. Dass die Ausstellung zustande kam, ist Birzers Witwe Christine zu verdanken. Sie stand den Besuchern für Fragen zu den Bildern und deren Verkauf zur Verfügung. Für die musikalische Umrahmung der Eröffnung am Vormittag sorgte David Ermer auf der Steirischen Harmonika. Am Nachmittag bot das Kunst-Café Gelegenheit, die Ausstellung in gemütlicher Atmosphäre zu besuchen und sich über die Werke auszutauschen. Die gelungene Veranstaltung würdigte das Schaffen eines Künstlers, dessen Arbeiten der Region auf vielfältige Weise verbunden sind.


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Mit einem Empfang und den Eintrag ins goldene Buch der Gemeinde Pirk würdigte Bürgermeister Michael Meiler die herausragende Leistung im Kegeln von Hannelore Wagner. (Bild: Michael Meiler)

Hannelore Wagner als Deutsche Meisterin geehrt

Im Sitzungssaal des Pirker Rathauses wurde Hannelore Wagner, Deutsche Meisterin im Kegeln, von Bürgermeister Michael Meiler für ihren sportlichen Erfolg geehrt. Im Rahmen des Empfangs trug sie sich in das Goldene Buch der Gemeinde Pirk ein. „Eine deutsche Meisterin fällt ja nicht einfach vom Himmel“, stellte Meiler fest und blickte auf Wagners langjährigen sportlichen Weg zurück. Dieser begann 2003 mit dem Hobbykegeln in Schirmitz. Seit 2006 betreibt sie den Kegelsport im Wettkampf. Von 2011 bis 2023 gehörte sie der Damenmannschaft des SC Luhe-Wildenau an, seit 2023 startet sie für die SpVgg Pirk. Mit einem Augenzwinkern stellte Meiler fest: „Pirk nimmt eben alles – sogar Lochkugelkegler.“ Bei den Meisterschaften des SKV Weiden erreichte Wagner in ihrer Laufbahn zehnmal den ersten Platz in ihrer jeweiligen Altersklasse. 2023 belegte sie den dritten Platz im bayerischen Seniorinnenpokal. 2025 und 2026 wurde sie Bezirksmeisterin. Bei den Bayerischen Meisterschaften erreichte sie 2025 in Bamberg den zehnten und 2026 in Augsburg den achten Platz. Der bisherige Höhepunkt folgte 2026 bei der Deutschen Meisterschaft in Lorsch. Nach einer Nachnominierung erreichte Wagner mit 550 Holz im Vorlauf und 563 Holz im Endlauf den Titel Deutsche Meisterin der Seniorinnen C. Meiler würdigte die langjährige sportliche Leistung und den Einsatz der Keglerin. Ihr Weg zeige, dass sportliche Ziele keine Frage des Alters seien. „Es ist eine Frage des Wollens“, betonte der Bürgermeister. Mit ihren Erfolgen vertrete Wagner die SpVgg Pirk und die Gemeinde weit über die Region hinaus. Auch Josef Schiesl, Vorsitzender der SpVgg Pirk, gratulierte der Deutschen Meisterin und brachte seinen Stolz über den Erfolg zum Ausdruck. Katharina Nickl, Abteilungsleiterin Kegeln, überbrachte die Glückwünsche der gesamten Kegelabteilung. Mit dem Eintrag in das Goldene Buch würdigte die Gemeinde Hannelore Wagner für ihre herausragende sportliche Leistung.
Übergabe des Schecks an die Fußballabteilung (Bild: Michael Meiler)

Förderkreis der SpVgg Pirk: Ein Abschied mit Wehmut

Eine bedeutende Ära der Pirker Vereinsgeschichte ging zu Ende. Der Vorsitzende Gerhard Meier hatte zur allerletzten Versammlung des Förderkreises der Fußballabteilung der SpVgg Pirk eingeladen. Im Mittelpunkt des Abends stand neben dem Abschied vor allem ein beeindruckender Rückblick auf das, was der Förderkreis über viele Jahre hinweg für den Sport und die Gemeinschaft geleistet hat. Gerhard Meier selbst blickt auf ein außergewöhnliches Lebenswerk zurück: Über 55 Jahre lang war er ununterbrochen in einem Amt als Vorsitzender aktiv. Er galt als treibende Kraft hinter zahlreichen sportlichen und gesellschaftlichen Initiativen – darunter der Erhalt des beliebten Bräustüberls sowie die Organisation der „Dorfroisn“, der Ausflug mit drei Bussen in den Felsenkeller nach Chodovar Plana. In seiner Rede hob Meier zudem den starken Zusammenhalt im Verein hervor und dankte Michael Meiler, der den Betrieb des Förderkreises während seiner Erkrankung maßgeblich aufrechterhalten hatte. Wie entscheidend der Förderkreis für das Vereinsleben war, belegen die Zahlen der jüngsten Vergangenheit: Allein in den letzten vier Jahren flossen rund 13.000 Euro an die Fußballabteilung. Mit diesen Mitteln wurden Bälle, Tore und Trikots angeschafft sowie Weihnachts- und Abschlussfeiern für den Junioren- und Seniorenbereich unterstützt. SpVgg-Vorsitzender Josef Schiesl drückte im Namen des gesamten Vereins und der Abteilung Fußball seinen tiefen Dank aus und betonte, wie essenziell diese Unterstützung für den Erfolg der Abteilung war. Auch Michael Meiler (Kassier des Förderkreises und Bürgermeister) richtete das Wort an die Anwesenden: Trotz aller Wehmut gelte es nun, den Blick nach vorne zu richten. Die SpVgg Pirk verfüge über ein hervorragendes Sportgelände und leiste eine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit. „Wir müssen diese positiven Eigenschaften nutzen und die Menschen begeistern” betonte Meiler. Um an diese Erfolge anzuknüpfen, schlug Josef Schießl die Neugründung eines Fördervereins vor, der direkt dem Hauptverein angegliedert werden soll. Zum Schluss überreichen Meier, Meiler und Seidl die letzte Spende über 1500€ an die Fußballabteilung.
Rektorin Martina Heidner (links) begrüßte zusammen mit den Klassenleiterinnen Katrin Benker und Claudia Böhm-Blasczyk die Erstklässler an der Josef-Faltenbacher-Grundschule. (Bild: Kerstin Kiener)

Pippi Langstrumpf begleitet 33 Pirker ABC-Schützen ins Schulleben

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