Jan Fichtner, Niwat Eneff und Lena Hastler wurden als Quali-Beste von Bürgermeister Michael Meiler, Klassenleiterin Kathrin Kraus, Rektorin Martina Heidner, sowie Nicole Bauer und Nadine Mückl vom Elternbeirat besonders geehrt. (Bild: Kerstin Kiener)

Eine Mannschaft fürs Leben: Pirker Mittelschüler nehmen Abschied

„Kein Fußballspiel gewinnt ein Spieler allein.“ Mit diesem Gedanken eröffneten die Religionspädagoginnen Julia Plödt und Astrid Wolfrum die Entlassfeier der Josef-Faltenbacher-Mittelschule Pirk in der Auferstehungskirche. Wie auf dem Fußballplatz brauche auch das Leben eine Mannschaft, die zusammenhält, Mut macht und auffängt – eine Botschaft, die den Absolventen mit auf ihren weiteren Weg gegeben wurde. In der festlich geschmückten Turnhalle begrüßte Schulleiterin Martina Heidner Schüler, Eltern und Ehrengäste zu einem besonderen Tag. Bürgermeister Michael Meiler ermutigte die Absolventen, ihre Chancen mutig zu nutzen. Sein Appell: „Machen ist wie Wollen – nur viel krasser.“ Für einen besonderen Höhepunkt sorgten die Schülersprecher Jan Fichtner und Larysa Talik. Mit persönlichen Worten blickten sie auf ihre gemeinsame Schulzeit zurück, dankten ihren Lehrern für die Begleitung und fanden für jeden einzelnen wertschätzende Worte – verbunden mit der einen oder anderen augenzwinkernden Entschuldigung. Klassenleiterin Kathrin Kraus verglich die vergangenen vier Jahre mit einer Zugfahrt. Nach der fünften Klasse seien die Schüler in ihren Zug umgestiegen, sie selbst habe sie als „Schaffnerin“ auf ihrem Weg begleitet. Nun erreiche jeder seinen eigenen Zielbahnhof und steige in einen neuen Zug Richtung Zukunft. Für die musikalische Umrahmung von Gottesdienst und Entlassfeier sorgten die Bläserklassen 6 bis 8 gemeinsam mit den Bläsern der Abschlussklasse. Dass außergewöhnliche Wege zum Erfolg führen können, bewies Niwat Eneff. Trotz einer übersprungenen achten Klasse schloss er den Qualifizierenden Mittelschulabschluss mit der Traumnote 1,2 als Jahrgangsbester ab. Jan Fichtner (1,4) und Lena Hastler (1,7) komplettierten das Spitzentrio. Bürgermeister Michael Meiler würdigte die hervorragenden Leistungen mit einem zusätzlichen Geschenk. Nicht nur für die Absolventen war der Abend ein Abschied. Aus dem Elternbeirat überbrachte Nadine Mückl die Glückwünsche an die Absolventen. Gleichzeitig verabschiedete die Schulfamilie die langjährige Vorsitzende Nicole Bauer, die dem Elternbeirat seit 2019 angehörte und ihn fünf Jahre lang leitete, sowie Jana von Janso, die seit 2024 im Gremium mitarbeitete.
Geschenke zum Jubiläum überreichten Kolping-Vorstand Christoph Bacher, Bürgermeister Michael Meiler und KLJB-Chefin Luisa Schwab an die Führung des Pirker Kirwavereins Lisa Hofmann und Markus Reil. (Bild: Kerstin Kiener)

Schwalben, Bankerl und Birke für den Kirwaverein Pirk

Mit einem ebenso originellen wie liebevoll zusammengestellten Patengeschenk überraschten die beiden Patenvereine Kolping Luhe und KLJB Luhe den Kirwaverein Pirk beim Frühschoppen der Jubiläumskirwa. Christoph Bacher, Vorsitzender von Kolping Luhe, und Luisa Schwab, Vorständin der KLJB Luhe, überreichten gleich drei Geschenke, die Humor, Symbolkraft und bleibende Erinnerungen miteinander verbanden. Den Anfang machte eine Urkunde mit einem Augenzwinkern. Solange sie sich im Besitz des Kirwavereins befindet, dürfen sich die Pirker auch weiterhin die sogenannten Schwalben zum Aufstellen des Kirwabaums von den „Louern“ ausleihen. Die scherzhafte Formulierung sorgte bei den zahlreichen Gästen für Gelächter und zeigte zugleich die enge Freundschaft zwischen den beiden Patenvereinen und dem Kirwaverein. Praktisch und zugleich persönlich war das zweite Geschenk: ein handgefertigtes Bankerl mit zwei Sitzkissen. Eingebrannt sind die Logos von Kolping Luhe und KLJB Luhe sowie ein Kirwabaum und der Luher Kirchturm. Da der Kirwaverein bislang über kein eigenes Vereinsheim verfügt, bleibt das Bankerl zunächst beim Vereinsvorsitzenden. Über seinen endgültigen Standort wird noch beraten. Einfach frei aufzustellen kommt für den Verein jedoch nicht infrage – dafür ist das liebevoll gestaltete Erinnerungsstück zu schade. Auch mit dem dritten Geschenk bewiesen die Patenvereine Liebe zum Detail. Weil sowohl das Pirker Gemeindewappen als auch das Logo des Kirwavereins einen Baum zeigen, gingen sie der Frage nach, um welche Baumart es sich handelt. Das Ergebnis: eine Birke. Eine junge Birke soll künftig in der Nähe des Festplatzes an das zehnjährige Bestehen des Kirwavereins erinnern. Bürgermeister Michael Meiler gratulierte im Namen der Gemeinde zum Jubiläum und überreichte einen Zuschuss zur neuen Vereinsfahne. Er würdigte das Engagement des Kirwavereins, der in nur zehn Jahren zu einer festen Größe im Dorfleben geworden sei und mit seinen Veranstaltungen Menschen aller Generationen zusammenbringe.
Sieben neue Ministranten wurden vergangenen Sonntag feierlich in den Dienst am Altar aufgenommen. (Bild: Lisa Berlinger)

Sieben neue Ministranten in die Gemeinschaft aufgenommen

Im Familiengottesdienst wurden am Sonntag sieben neue Ministrantinnen und Ministranten feierlich in die Gemeinschaft der Pfarrei aufgenommen. Unter dem Leitgedanken „Fleißig im Dienst Jesu“ stand dabei das Miteinander und die Honigbiene im Mittelpunkt. In einem Predigtspiel wurden die Eigenschaften eines Bienenvolkes auf den Dienst der Ministranten übertragen: Gemeinschaft, Verlässlichkeit und gegenseitige Unterstützung. Passend zum Thema war der Altarraum mit einem Bienenkorb aus Pappe, Wildblumen, Waben und Honiggläsern dekoriert. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Gruppe „GloryUs“. Im Rahmen des Gottesdienstes wurde zudem Sarah Forster als neue Oberministrantin eingeführt. Sie verstärkt künftig das bisherige Leitungsteam mit Romina Keck und Sophia Hilburger und übernahm im Gottesdienst auch die Lesung. Vorbereitet wurde die Feier von der pastoralen Mitarbeiterin Julia Plödt gemeinsam mit den Oberministrantinnen. Zum Abschluss verteilte das Familiengottesdienst-Team Honigbrote an die Gottesdienstbesucher. Damit wurde das Motto der Feier auch kulinarisch aufgegriffen und der festliche Gottesdienst fand in geselliger Atmosphäre seinen Ausklang. Pfarrer Thomas Stohldreier und die ganze Pfarrgemeinde wünschten den neuen Ministrantinnen und Ministranten Emilio Berlinger, Leopold Faltenbacher, Julia Fichtner, Liv und Maya Fichtner, Antonia Wasel sowie Xaver Wurmitzer viel Freude und Gottes Segen für ihren Dienst am Altar.
Mit der Frage „Glaube ohne Kirche?“ setzte sich Domvikar Dr. Christian Schulz bei einem Vortragsabend im Pirker Pfarrheim auseinander. (Bild: Kerstin Kiener)

Vortrag in Pirk: Braucht der Glaube eine Kirche?

Immer mehr Menschen bezeichnen sich als gläubig, können mit der Kirche aber wenig anfangen. Ob Glaube ohne Kirche überhaupt möglich ist, stellte Domvikar Dr. Christian Schulz bei einem Vortragsabend im Pirker Pfarrheim zur Diskussion. Eine interessierte Zuhörerschaft war der Einladung der Katholischen Männergemeinschaft und des Pfarrgemeinderats gefolgt. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden der Katholischen Männergemeinschaft, Karl Prell, nahm Schulz seine Zuhörer mit auf eine Reise durch die Grundlagen des christlichen Glaubens. Im Mittelpunkt stand die grundsätzliche Frage, warum Glaube und Kirche nach christlichem Verständnis zusammengehören. Schritt für Schritt entwickelte der Referent seine Gedanken. Glaube sei weit mehr als eine persönliche Überzeugung. Er lebe von der Gemeinschaft, werde von Generation zu Generation weitergegeben und finde in Gottesdienst und Sakramenten seinen Ausdruck. Die Kirche verstehe sich dabei als Ort, an dem Menschen ihren Glauben gemeinsam leben und feiern. Auch auf die Frage, warum heute viele Menschen ihren Glauben von der Kirche trennen, ging Schulz ein. Seine Antwort fiel eindeutig aus: Aus theologischer Sicht gehören beide untrennbar zusammen. Seine verständlich aufgebauten Ausführungen untermauerte er immer wieder mit Beispielen aus der Bibel und der Lehre der Kirche. Im Anschluss bestand Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit dem Referenten ins Gespräch zu kommen. Der Vortragsabend bot den Besuchern Gelegenheit, sich mit einer Frage auseinanderzusetzen, die viele Menschen bis heute beschäftigt.
Erzählkunst und Musik verbanden Agnes O. Eisenreich, Hans Wax und Stefan Huber (von links) im Galeriesaal zu einem stimmungsvollen Abend. (Bild: Kerstin Kiener)

Geistergeschichten und Gitarrenklänge bei den Kulturfreunden Pirk

Der Wetterbericht hatte Blitz, Donner und raue Unwetter angekündigt. Bekommen haben die Besucher am Sonntagabend stattdessen kopflose Gestalten, dunkle Mächte, unheimliche Begegnungen und jede Menge oberpfälzische Bauernschläue. Die Veranstaltung „Aus der wilden Oberpfalz – Alte Geschichten neu erzählt“ war vorsorglich vom Innenhof in den Galeriesaal des Schwabhofs verlegt worden und fand dort eine Kulisse, die kaum besser hätte passen können. Gedimmtes Licht und die geheimnisvollen Geschichten sorgten für die passende Atmosphäre. Agnes O. Eisenreich griff auf Sagen, Märchen und Erzählungen zurück, die der Volkskundler Franz Xaver Schönwerth im 19. Jahrhundert in der Oberpfalz gesammelt und bewahrt hatte. Vieles erinnerte an die Märchenwelt der Brüder Grimm, fiel jedoch oft deutlich rauer und schauriger aus. Die Fernsehjournalistin las die Geschichten nicht vor, sondern erzählte sie frei und lebendig. Dabei schlug sie immer wieder den Bogen zur Lebenswelt der Menschen, aus der die Erzählungen entstanden waren. Schnell wurde deutlich, dass Hans Wax und Stefan Huber weit mehr als musikalische Begleiter waren. Mit einer beeindruckenden Vielfalt an Instrumenten schufen sie Klangbilder, die die Geschichten aufgriffen und weitererzählten. Mal erklang der böhmische Dudelsack, mal die Schlagzither, wenig später überraschten virtuose Gitarrenpassagen. Volksmusik, Jazz, Rock und folkloristische Einflüsse gingen dabei beinahe nahtlos ineinander über. Die beiden Musiker wurden selbst zu Mit-Erzählern des Abends. Gerade dieses Wechselspiel aus Wort und Klang machte den Reiz des Programms aus. Trotz hochsommerlicher Temperaturen vergingen die knapp drei Stunden erstaunlich schnell. Als die letzten Töne verklungen waren, kehrten die Besucher aus der „wilden Oberpfalz“ wieder in die Gegenwart zurück. Das angekündigte Unwetter war ausgeblieben – die schaurigen Geschichten hatten ihre Wirkung dennoch nicht verfehlt.
Die Pirker Firmlinge stellten sich in einem beeindruckenden Gottesdienst zusammen mit der pastoralen Mitarbeiterin Julia Plödt und Pfarrer Thomas Stohldreier (von links) vor. (Bild: Kerstin Kiener)

Baustelle Leben: Firmlinge stellen sich der Pfarrgemeinde vor

Eine Baustelle mitten in der Kirche? Was zunächst ungewöhnlich klingt, war beim Vorstellungsgottesdienst der Firmlinge in der Pfarrei Auferstehung Christi Pirk bewusst gewählt. Unter dem Motto „#BaustelleLeben“ beschäftigen sich 18 Jugendliche derzeit mit den Fragen, die junge Menschen auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben bewegen: Was gibt mir Halt? Welche Talente habe ich? Wer begleitet mich auf meinem Weg? Beim Firmtag erwartete die Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm. An drei Stationen ging es um die Zeichen der Firmung und die eigenen Stärken. Silvia Blenz und Katrin Buhl beschäftigten sich mit dem Chrisamöl. Dabei wurden Düfte erraten, über die Bedeutung der Salbung gesprochen und sogar eigene Creme hergestellt. Christine Meier und Laura Kick luden die Jugendlichen ein, über ihren Namen, ihre Fähigkeiten und Talente nachzudenken. Bei Britta Bauer und Julia Plödt stand das Siegel als Zeichen des Heiligen Geistes im Mittelpunkt. Die Firmlinge gestalteten ein Bodenbild zur Pfingstgeschichte und versiegelten persönliche Gebetskarten. Viel Herzblut floss auch in die Gestaltung der Kirche. Das Altarbild zum Motto „Baustelle Leben“ entstand durch Nadine Mückl und Stefanie Faltenbacher. Die Baustellenutensilien stellte Julian Lang zur Verfügung. Diana Argauer spendete die benötigte Creme aus der Apotheke im Vesten Haus. Im Vorstellungsgottesdienst, den die pastorale Mitarbeiterin Julia Plödt vorbereitet hatte, stellten sich die Jugendlichen der Pfarrgemeinde vor und erklärten, was das Bild einer Baustelle mit ihrem Leben zu tun hat. Wie ein Haus auf einem guten Fundament gebaut werden müsse, brauche auch das Leben Werte, Vertrauen und Menschen, auf die man sich verlassen könne. Diese Gedanken griffen die Firmlinge in eigenen Texten auf. Besonders schön war dabei die Beteiligung der Jugendlichen selbst. Einige von ihnen gehören zur neuen Bläserklasse und gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit – obwohl sie ihr Instrument erst seit Oktober lernen. Andere standen als Ministranten am Altar und verrichteten ihren Dienst ganz selbstverständlich. Am 2. Juli empfangen Yakup Akar, Magdalena Argauer, Julian Bauer, Bastian Blenz, Thea Buhl, Maike Faltenbacher, Leon Kick, Lukas Kirsch, Leon Landgraf, Alexander Lindner, Lea Meier, Lennard Mückl, Emil Plödt, Johannes Ratzer, Nico Schell, Luisa Schlagenhaufer, Lenja Sollfrank und Ella Wittstadt das Sakrament der Firmung.
Kinder bei Pflanzaktion. (Bild: Alois Meindl)

Obst- und Gartenbauverein Pirk – Aktion Gartenfenster

Starke Kinder in Pirk waren gefragt, um gemeinsam das wieder erneuerte Hochbeet auf der Streuobstwiese am Falkenweg zu gestalten. Erde schaufeln für die Pflanzschicht, Beet glattrechen, Pflanzmulden ausheben, Kräuter- und Gemüsepflanzen benennen, dafür passende Pflanzmulden wählen, vorsichtig und mit genügend Abstand einpflanzen. Das war das Aufgabenspektrum, das bei der Hochbeet-Aktion des Obst- und Gartenbauvereins Pirk am letzten Samstag vorgegeben war. Beste Unterstützung im Vorfeld hatte die Hochbeet-Aktion durch 1. Vorsitzenden Alois Meindl, der die Holzkonstruktion gebaut und bereits Drainageschicht, Füllschicht und Kompostschicht in den Holzrahmen eingebracht hatte, ebenso durch Gerätewart Hans Hagn, der Erdentransport und Wasserversorgung mit Traktor und Kipper gewährleistete. Zu Beginn der Aktion erläuterte 1. Vorsitzende Angelika Meindl Vorteile, Gestaltungsmöglichkeiten und Pflegeaufwand eines Hochbeets und hatte auch die Pflanzen dafür ausgesucht. Stellvertreter Norbert Scharrer half dann bei schweren Schaufelarbeiten und achtete auf die Sicherheit der Kinder. Doris Troglauer, Jugendbeauftragte des OGV Pirk und Ideengeberin für die Aktionsreihe Gartenfenster, sorgte für Motivation und künstlerische Elemente. 12 Jungs und Mädels waren kräftig und mit Begeisterung dabei, werkelten kontinuierlich und freuten sich schließlich über das gemeinsam Geschaffte und Geschaffene. Die Kreativität kam auch nicht zu kurz, die Kinder beschrifteten Holzstäbchen mit Pflanzennamen, gestalteten sie kreativ und konnten sie den Pflanzen zuordnen. Auch einige Mütter unterstützten die Aktion und waren tatkräftig dabei. So konnte auch ein Gießdienst für heiße Tage organisiert werden. Eine gute Brotzeit nach getaner Arbeit durfte auch nicht fehlen. Eine rundum gelungene und nachhaltige Sache, denn die Erträge des Hochbeets sollen in einer weiteren Gartenfenster-Aktion im Herbst bei einem gemeinsamen Koch- und Backnachmittag zu schmackhaften Gerichten verarbeitet werden.


Weitere Artikel

Eine stolze Summe konnten die Pirker Erstkommunionkinder Peter Wasel für das Kinderheim Windischeschenbach übergeben. (Bild: Peter Wasel)

Pirker Kommunionkinder schenken Kindern einen Ausflug

Die Kommuniongewänder sind zurückgegeben, die festlichen Tage längst vorbei. Doch bevor die diesjährigen Kommunionkinder der Pfarrei Auferstehung Christi ihre gemeinsame Kommunionzeit endgültig abschlossen, stand noch eine gute Tat auf dem Programm. Gemeinsam mit ihren Eltern verzichteten die Familien auf Gegengeschenke zur Erstkommunion und sammelten stattdessen 800 Euro für das Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Elisabeth in Windischeschenbach. Bei der Rückgabe der Gewänder übergaben die Kinder die Spende an Einrichtungsleiter Peter Wasel. Die Freude darüber war groß. „Wir werden mit dem Geld den Kindern einen tollen Ausflug nach eigenen Wünschen ermöglichen“, erklärte Wasel. Das Haus St. Elisabeth unter der Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg begleitet seit 1966 Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenssituationen. An den Standorten Windischeschenbach und Weiden werden in heilpädagogischen Wohngruppen sowie weiteren Angeboten rund 270 Kinder, Jugendliche und Familien betreut. Mit ihrer Spende wollten die Kommunionkinder etwas von der Freude weitergeben, die sie selbst rund um ihren großen Festtag erleben durften. Für die Pfarrgemeinde ist die Kommunionzeit damit zwar abgeschlossen, für einige der Kinder beginnt jedoch schon bald ein neues Kapitel: Sieben von ihnen haben sich entschieden, Ministrantinnen und Ministranten zu werden. Bei der nächsten Ministrantenaufnahme werden sie ihren Platz am Altar einnehmen und damit der Pfarrgemeinde auch künftig eng verbunden bleiben.
Weihrauch, Blumenteppich und der Himmel über dem Allerheiligsten prägten die dritte Station der Fronleichnamsprozession in der Breitenstraße. (Bild: Christian Wirth)

Fronleichnam in Pirk: Prozession und Pfarrfest locken zahlreiche Besucher an

Ein kurzer Sprühregen während des Gottesdienstes ließ die Besucher am Fronleichnamstag kurz zum Himmel blicken. Doch die Sorge war unbegründet. Pünktlich zur Prozession blieb es trocken, und bei angenehm bedecktem Himmel machten sich zahlreiche Gläubige mit der Pfarrei Auferstehung Christi auf den Weg durch den Ort. Den festlichen Gottesdienst zelebrierten Pfarrer Thomas Stohldreier und Ruhestandspfarrer Andreas Hanauer. Für die musikalische Gestaltung sorgten der Kirchenchor unter der Leitung von Kerstin Kiener und Organist Roland Assion. Begleitet von den Klängen der Pirker Blechmusi unter der Leitung von Thomas Kick führte die Fronleichnamsprozession zu den festlich geschmückten Altären im Dorf. Die Familien Hilburger, Ermer und Schieder hatten die Stationen an ihrem Anwesen beziehungsweise an der Wegkapelle an der Schirmitzer Straße und an der Kreuzung Breitenstraße wieder liebevoll vorbereitet. Die vierte Station befand sich traditionell in der Pfarrkirche, die Mesner Josef Kick übernahm. Dort endete die Prozession mit Gebet und sakramentalem Segen. Im Anschluss waren die Besucher zum Pfarrfest unterhalb der Auferstehungskirche eingeladen. Der Pfarrgemeinderat hatte für das leibliche Wohl gesorgt und alle Hände voll zu tun. Bratwürste mit Sauerkraut und kühle Getränke fanden reißenden Absatz. Zeitweise wurde die Schlange an der Ausgabebude kaum kürzer. Aufgrund des großen Andrangs mussten sogar zusätzliche Würstchen besorgt werden. Für die passende musikalische Umrahmung sorgte auch hier die Pirker Blechmusi. Mit böhmischen Weisen schufen die Musiker den passenden Rahmen für einen geselligen Feiertag. Viele nutzten die Gelegenheit, nach Gottesdienst und Prozession noch zusammenzusitzen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Gemeinschaft zu erleben.
Jubiläumstrainingslager des VC Concordia Pirk auf Mallorca. 16 Radlerinnen und Radler kurbelten über 13000 Kilomter. (Bild: Alexander Radlbeck)

Pirker Concordia kurbelt 13029 Kilometer bei Jubiläumstour auf Mallorca

Seit 25 Jahren, immer zu Beginn der Radsaison jetten Radlerinnen und Radler nach Mallorca. Trainingslager, um die Wadln fit für die Fahrradsaison zu machen. Heuer eben dann das Jubiläumstrainingslager, natürlich wieder im gewohnten Hotel im Norden der Baleareninsel in Can Picafort. Organisiert wie immer vom Chef des VCC Alexander Radlbeck. Heuer buchten sich 16 Radlerinnen und Radler für das Highlight ein. Individuell von zehn bis 15 Tage. Erst einmal wurden verschiedene Leistungsgruppen gebildet, die von den eigenen Tourguides Michael Braun, Dieter Wagner, Wolfgang Band und Alexander Radlbeck dann mit auf die einzelnen Strecken genommen wurden. Absolutes Highlight war dabei die Westküste von Andratx nach Soller, über den Puig Major bis nach Pollenca. Wer denkt, Mallorca iss nur Strand, der sollte diese Strecke wenn schon nicht im Sattel, zumindest im Leihauto fahren. Traumhaft, Ausblicke „pur” und für die Radler ein Martyrium. 225 Kilometer mit 3300 Höhenmetern. Der Normalradler schüttelt den Kopf. Aber nicht jeden Tag ging es so „steil” her. Tagesetappen nach Porto Cristo, zu den Klöstern San Salvator oder Liuc sowie ein Tripp an die Nordspitze Cap Formentor waren ganz nach dem Gusto der Radlerinnen und Radler. Dabei genoss man trotz Anstrengung die vielen kleinen Straßen im Hinterland, durchfuhr kleine Orte und bekam viel von der Ursprünglichkeit von Mallorca mit, die dem Pauschaltouristen verborgen bleiben. Insgesamt wurden 13029 Kilometer gefahren. Die höchste Kilometerleistung legte dabei bei den Herren Wolfgang Band mit 1367 Kilometer und bei den Frauen Kerstin Brunner mit 707 Kilometer zurück. Natürlich gab es auch radfreie Tage mit einem Trip in die Altstadt von Alcudia oder nach Palma. Wer Lust hat bei der Concordia mitzufahren, der kann zum Rennradtreff jeden Donnerstag um 18.30 Uhr zum Parkplatz am Bayernwerk kommen. Es wird in Leistungsgruppen gefahren.
Als großer Radlfan segnete Pfarrer Thomas Stohldreier jedes einzelne Fahrrad und erbat Gottes Segen für eine stets unfallfreie Fahrt. (Bild: Kerstin Kiener)

Von Pirk nach Enzenrieth: Radl-Maiandacht wächst weiter

Bereits zum zweiten Mal lud die Pfarreiengemeinschaft zur Radl-Maiandacht ein und heuer waren deutlich mehr Teilnehmer dabei als bei der Premiere im vergangenen Jahr. Trotz des wechselhaften Wetters machten sich zahlreiche Radfahrer an der Kapelle „Maria Knotenlöserin“ am Ledl auf den Weg Richtung Enzenrieth. Organisiert und vorbereitet hatte die Tour die pastorale Mitarbeiterin Julia Plödt. Unterwegs schloss sich auch Pfarrer Thomas Stohldreier mit einer Gruppe aus Schirmitz an. Der begeisterte Radfahrer zelebrierte die Maiandacht dabei erstmals im Radl-Outfit, eine kleine Premiere für den langjährigen Pfarrer. Besonders viele Kinder und Familien waren heuer mit dabei und sorgten unterwegs für eine fröhliche Stimmung. Ein Halt führte die Gruppe zu einer Blumenwiese. Dort pflückten die Kinder Blumen für die Madonna in der St.-Georgs-Kapelle in Enzenrieth, dem Ziel der gemeinsamen Fahrt. Vor der Maiandacht segnete Pfarrer Stohldreier die Fahrräder und bat um Gottes Schutz und Bewahrung auf allen Wegen. Dabei tauschte er sich mit den Radlern über die verschiedenen Räder aus. Die anschließende Maiandacht stand unter dem Motto „Sterne machen Mut – eine Sternstunde im Leben Marias“. Texte, Gebete und Lieder beschäftigten sich mit Maria als Wegbegleiterin und Hoffnungsstern im Alltag. Besonders die Kinder freuten sich am Ende über kleine leuchtende Sterne, die an die Andacht erinnern und Mut machen sollten. Einige Familien kamen direkt zur Maiandacht nach Enzenrieth dazu, weil noch eine Stunde zuvor ein heftiger Schauer das trockene Erreichen des Zieles in Frage stellte. Zufrieden mit der Beteiligung stellten die Verantwortlichen in Aussicht, auch im kommenden Jahr zu Ehren Marias sich wieder aufs Radl zu schwingen.
Die Heilige Erstkommunion in Pirk empfingen vergangenen Sonntag 16 Kinder. (Bild: Patrick Thomas)

„Ihr seid meine Freunde“ bei der Erstkommunion in Pirk

Voller Vorfreude und auch ganz schön aufgeregt machten sich 16 Kommunionkinder der Pfarrei Auferstehung Christi Pirk gemeinsam mit ihren Familien auf den Weg zu einem besonderen Tag in ihrem Leben. Traditionell begann die Feier mit dem Kirchenzug von der Marienkirche zur Pfarrkirche, angeführt von Pfarrer Thomas Stohldreier und den Ministranten. Unter dem Motto „Ihr seid meine Freunde“ stand die Freundschaft mit Jesus im Mittelpunkt des festlichen Gottesdienstes. Gemeinsam mit der pastoralen Mitarbeiterin Julia Plödt hatten sich die Kinder über viele Monate hinweg auf ihre Erstkommunion vorbereitet. Unterstützt wurden sie dabei von ihren engagierten Tischmüttern Judith Lang, Sandra Zenk, Sonja Kastner, Gina Wasel, Simone Graef, Tamara Biller, Magdalena Frank und Anna-Maria Kraus. Für eine besonders feierliche Atmosphäre sorgte erneut die Musikgruppe „GloryUs“. Mit modernen Liedern und viel Gefühl verliehen die Musiker dem Gottesdienst eine besondere Tiefe und begeisterten die zahlreichen Gottesdienstbesucher. In Texten, Fürbitten und einem Anspiel beschäftigten sich die Kinder mit der Symbolik von Sonne und Licht. Sie verstanden sich dabei als „Sonnenstrahlen Christi“, die Hoffnung und Wärme in die Welt tragen möchten. Besonders bewegend waren die Erneuerung des Taufversprechens und die Segnung der Kommunionkerzen. Traditionell entzündete die Klassenleiterin der 3. Jahrgangsstufe, Gabi Lang, die Kerzen der Kinder, bevor diese erstmals zum Tisch des Herrn schritten, um die Heilige Kommunion zu empfangen. Am Abend kamen die Familien nochmals zur Dankandacht in der Marienkirche zusammen. Gemeinsam mit Sarah Ernstberger (Gesang), Paula Schieder (Klarinette) und Kerstin Kiener am E-Klavier gestalteten die Kommunionkinder die Andacht gestalteten die Kommunionkinder die Andacht musikalisch mit viel Herzblut mit. Am anderen Tag ging es dann auf einen spannenden Ausflug zur Teufelshöhle nach Pottenstein.
north