Eine stolze Summe konnten die Pirker Erstkommunionkinder Peter Wasel für das Kinderheim Windischeschenbach übergeben. (Bild: Peter Wasel)

Pirker Kommunionkinder schenken Kindern einen Ausflug

Die Kommuniongewänder sind zurückgegeben, die festlichen Tage längst vorbei. Doch bevor die diesjährigen Kommunionkinder der Pfarrei Auferstehung Christi ihre gemeinsame Kommunionzeit endgültig abschlossen, stand noch eine gute Tat auf dem Programm. Gemeinsam mit ihren Eltern verzichteten die Familien auf Gegengeschenke zur Erstkommunion und sammelten stattdessen 800 Euro für das Kinder- und Jugendhilfezentrum St. Elisabeth in Windischeschenbach. Bei der Rückgabe der Gewänder übergaben die Kinder die Spende an Einrichtungsleiter Peter Wasel. Die Freude darüber war groß. „Wir werden mit dem Geld den Kindern einen tollen Ausflug nach eigenen Wünschen ermöglichen“, erklärte Wasel. Das Haus St. Elisabeth unter der Trägerschaft der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg begleitet seit 1966 Kinder, Jugendliche und Familien in schwierigen Lebenssituationen. An den Standorten Windischeschenbach und Weiden werden in heilpädagogischen Wohngruppen sowie weiteren Angeboten rund 270 Kinder, Jugendliche und Familien betreut. Mit ihrer Spende wollten die Kommunionkinder etwas von der Freude weitergeben, die sie selbst rund um ihren großen Festtag erleben durften. Für die Pfarrgemeinde ist die Kommunionzeit damit zwar abgeschlossen, für einige der Kinder beginnt jedoch schon bald ein neues Kapitel: Sieben von ihnen haben sich entschieden, Ministrantinnen und Ministranten zu werden. Bei der nächsten Ministrantenaufnahme werden sie ihren Platz am Altar einnehmen und damit der Pfarrgemeinde auch künftig eng verbunden bleiben.
Weihrauch, Blumenteppich und der Himmel über dem Allerheiligsten prägten die dritte Station der Fronleichnamsprozession in der Breitenstraße. (Bild: Christian Wirth)

Fronleichnam in Pirk: Prozession und Pfarrfest locken zahlreiche Besucher an

Ein kurzer Sprühregen während des Gottesdienstes ließ die Besucher am Fronleichnamstag kurz zum Himmel blicken. Doch die Sorge war unbegründet. Pünktlich zur Prozession blieb es trocken, und bei angenehm bedecktem Himmel machten sich zahlreiche Gläubige mit der Pfarrei Auferstehung Christi auf den Weg durch den Ort. Den festlichen Gottesdienst zelebrierten Pfarrer Thomas Stohldreier und Ruhestandspfarrer Andreas Hanauer. Für die musikalische Gestaltung sorgten der Kirchenchor unter der Leitung von Kerstin Kiener und Organist Roland Assion. Begleitet von den Klängen der Pirker Blechmusi unter der Leitung von Thomas Kick führte die Fronleichnamsprozession zu den festlich geschmückten Altären im Dorf. Die Familien Hilburger, Ermer und Schieder hatten die Stationen an ihrem Anwesen beziehungsweise an der Wegkapelle an der Schirmitzer Straße und an der Kreuzung Breitenstraße wieder liebevoll vorbereitet. Die vierte Station befand sich traditionell in der Pfarrkirche, die Mesner Josef Kick übernahm. Dort endete die Prozession mit Gebet und sakramentalem Segen. Im Anschluss waren die Besucher zum Pfarrfest unterhalb der Auferstehungskirche eingeladen. Der Pfarrgemeinderat hatte für das leibliche Wohl gesorgt und alle Hände voll zu tun. Bratwürste mit Sauerkraut und kühle Getränke fanden reißenden Absatz. Zeitweise wurde die Schlange an der Ausgabebude kaum kürzer. Aufgrund des großen Andrangs mussten sogar zusätzliche Würstchen besorgt werden. Für die passende musikalische Umrahmung sorgte auch hier die Pirker Blechmusi. Mit böhmischen Weisen schufen die Musiker den passenden Rahmen für einen geselligen Feiertag. Viele nutzten die Gelegenheit, nach Gottesdienst und Prozession noch zusammenzusitzen, miteinander ins Gespräch zu kommen und Gemeinschaft zu erleben.
Jubiläumstrainingslager des VC Concordia Pirk auf Mallorca. 16 Radlerinnen und Radler kurbelten über 13000 Kilomter. (Bild: Alexander Radlbeck)

Pirker Concordia kurbelt 13029 Kilometer bei Jubiläumstour auf Mallorca

Seit 25 Jahren, immer zu Beginn der Radsaison jetten Radlerinnen und Radler nach Mallorca. Trainingslager, um die Wadln fit für die Fahrradsaison zu machen. Heuer eben dann das Jubiläumstrainingslager, natürlich wieder im gewohnten Hotel im Norden der Baleareninsel in Can Picafort. Organisiert wie immer vom Chef des VCC Alexander Radlbeck. Heuer buchten sich 16 Radlerinnen und Radler für das Highlight ein. Individuell von zehn bis 15 Tage. Erst einmal wurden verschiedene Leistungsgruppen gebildet, die von den eigenen Tourguides Michael Braun, Dieter Wagner, Wolfgang Band und Alexander Radlbeck dann mit auf die einzelnen Strecken genommen wurden. Absolutes Highlight war dabei die Westküste von Andratx nach Soller, über den Puig Major bis nach Pollenca. Wer denkt, Mallorca iss nur Strand, der sollte diese Strecke wenn schon nicht im Sattel, zumindest im Leihauto fahren. Traumhaft, Ausblicke „pur” und für die Radler ein Martyrium. 225 Kilometer mit 3300 Höhenmetern. Der Normalradler schüttelt den Kopf. Aber nicht jeden Tag ging es so „steil” her. Tagesetappen nach Porto Cristo, zu den Klöstern San Salvator oder Liuc sowie ein Tripp an die Nordspitze Cap Formentor waren ganz nach dem Gusto der Radlerinnen und Radler. Dabei genoss man trotz Anstrengung die vielen kleinen Straßen im Hinterland, durchfuhr kleine Orte und bekam viel von der Ursprünglichkeit von Mallorca mit, die dem Pauschaltouristen verborgen bleiben. Insgesamt wurden 13029 Kilometer gefahren. Die höchste Kilometerleistung legte dabei bei den Herren Wolfgang Band mit 1367 Kilometer und bei den Frauen Kerstin Brunner mit 707 Kilometer zurück. Natürlich gab es auch radfreie Tage mit einem Trip in die Altstadt von Alcudia oder nach Palma. Wer Lust hat bei der Concordia mitzufahren, der kann zum Rennradtreff jeden Donnerstag um 18.30 Uhr zum Parkplatz am Bayernwerk kommen. Es wird in Leistungsgruppen gefahren.
Als großer Radlfan segnete Pfarrer Thomas Stohldreier jedes einzelne Fahrrad und erbat Gottes Segen für eine stets unfallfreie Fahrt. (Bild: Kerstin Kiener)

Von Pirk nach Enzenrieth: Radl-Maiandacht wächst weiter

Bereits zum zweiten Mal lud die Pfarreiengemeinschaft zur Radl-Maiandacht ein und heuer waren deutlich mehr Teilnehmer dabei als bei der Premiere im vergangenen Jahr. Trotz des wechselhaften Wetters machten sich zahlreiche Radfahrer an der Kapelle „Maria Knotenlöserin“ am Ledl auf den Weg Richtung Enzenrieth. Organisiert und vorbereitet hatte die Tour die pastorale Mitarbeiterin Julia Plödt. Unterwegs schloss sich auch Pfarrer Thomas Stohldreier mit einer Gruppe aus Schirmitz an. Der begeisterte Radfahrer zelebrierte die Maiandacht dabei erstmals im Radl-Outfit, eine kleine Premiere für den langjährigen Pfarrer. Besonders viele Kinder und Familien waren heuer mit dabei und sorgten unterwegs für eine fröhliche Stimmung. Ein Halt führte die Gruppe zu einer Blumenwiese. Dort pflückten die Kinder Blumen für die Madonna in der St.-Georgs-Kapelle in Enzenrieth, dem Ziel der gemeinsamen Fahrt. Vor der Maiandacht segnete Pfarrer Stohldreier die Fahrräder und bat um Gottes Schutz und Bewahrung auf allen Wegen. Dabei tauschte er sich mit den Radlern über die verschiedenen Räder aus. Die anschließende Maiandacht stand unter dem Motto „Sterne machen Mut – eine Sternstunde im Leben Marias“. Texte, Gebete und Lieder beschäftigten sich mit Maria als Wegbegleiterin und Hoffnungsstern im Alltag. Besonders die Kinder freuten sich am Ende über kleine leuchtende Sterne, die an die Andacht erinnern und Mut machen sollten. Einige Familien kamen direkt zur Maiandacht nach Enzenrieth dazu, weil noch eine Stunde zuvor ein heftiger Schauer das trockene Erreichen des Zieles in Frage stellte. Zufrieden mit der Beteiligung stellten die Verantwortlichen in Aussicht, auch im kommenden Jahr zu Ehren Marias sich wieder aufs Radl zu schwingen.
Die Heilige Erstkommunion in Pirk empfingen vergangenen Sonntag 16 Kinder. (Bild: Patrick Thomas)

„Ihr seid meine Freunde“ bei der Erstkommunion in Pirk

Voller Vorfreude und auch ganz schön aufgeregt machten sich 16 Kommunionkinder der Pfarrei Auferstehung Christi Pirk gemeinsam mit ihren Familien auf den Weg zu einem besonderen Tag in ihrem Leben. Traditionell begann die Feier mit dem Kirchenzug von der Marienkirche zur Pfarrkirche, angeführt von Pfarrer Thomas Stohldreier und den Ministranten. Unter dem Motto „Ihr seid meine Freunde“ stand die Freundschaft mit Jesus im Mittelpunkt des festlichen Gottesdienstes. Gemeinsam mit der pastoralen Mitarbeiterin Julia Plödt hatten sich die Kinder über viele Monate hinweg auf ihre Erstkommunion vorbereitet. Unterstützt wurden sie dabei von ihren engagierten Tischmüttern Judith Lang, Sandra Zenk, Sonja Kastner, Gina Wasel, Simone Graef, Tamara Biller, Magdalena Frank und Anna-Maria Kraus. Für eine besonders feierliche Atmosphäre sorgte erneut die Musikgruppe „GloryUs“. Mit modernen Liedern und viel Gefühl verliehen die Musiker dem Gottesdienst eine besondere Tiefe und begeisterten die zahlreichen Gottesdienstbesucher. In Texten, Fürbitten und einem Anspiel beschäftigten sich die Kinder mit der Symbolik von Sonne und Licht. Sie verstanden sich dabei als „Sonnenstrahlen Christi“, die Hoffnung und Wärme in die Welt tragen möchten. Besonders bewegend waren die Erneuerung des Taufversprechens und die Segnung der Kommunionkerzen. Traditionell entzündete die Klassenleiterin der 3. Jahrgangsstufe, Gabi Lang, die Kerzen der Kinder, bevor diese erstmals zum Tisch des Herrn schritten, um die Heilige Kommunion zu empfangen. Am Abend kamen die Familien nochmals zur Dankandacht in der Marienkirche zusammen. Gemeinsam mit Sarah Ernstberger (Gesang), Paula Schieder (Klarinette) und Kerstin Kiener am E-Klavier gestalteten die Kommunionkinder die Andacht gestalteten die Kommunionkinder die Andacht musikalisch mit viel Herzblut mit. Am anderen Tag ging es dann auf einen spannenden Ausflug zur Teufelshöhle nach Pottenstein.


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Zu den Klängen der Nationalhymnen ihrer ausgewählten Länder zogen die Schüler, wie hier Klasse 4 mit Klassenleiter Johannes Sand, von allen Seiten auf den Pausenhof ein. (Bild: Michaela Forster)

Schulfest an der Josef-Faltenbacher-Schule im Zeichen Europas

Mit Musik, Fahnen und viel europäischem Flair feierte die Josef-Faltenbacher-Schule am vergangenen Freitagnachmittag ihr Schulfest unter dem Motto „Europa“. Schüler der Grund- und Mittelschule präsentierten gemeinsam mit ihren Lehrkräften die Vielfalt des Kontinents und luden die zahlreichen Gäste zu einer lebendigen Reise durch Europa ein. Schon der Auftakt setzte einen musikalischen Akzent: Die Bläserklassen eröffneten das Fest mit der Eurovisionshymne. Im Anschluss zogen die Klassen Fähnchen winkend zu den Klängen ihrer jeweiligen Nationalhymnen ein und sorgten damit für ein farbenfrohes Bild auf dem Schulgelände. Rektorin Martina Heidner begrüßte die Gäste und stellte in ihrer Ansprache den Gedanken Europas in den Mittelpunkt. Gemeinschaft, Zusammenhalt und gegenseitiges Verständnis seien gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig. Auch Bürgermeister Michael Meiler hob die Bedeutung eines friedlichen Miteinanders in Europa hervor und wünschte allen Beteiligten viel Freude. Für Begeisterung sorgte anschließend eine akrobatische Turnvorführung mit Radschlägen, Spagat und weiteren sportlichen Einlagen, die vom Publikum mit großem Applaus bedacht wurde. Den feierlichen Abschluss der Eröffnung bildete die Europahymne der Bläserklassen. Danach verwandelte sich das Schulgelände in einen bunten europäischen Erlebnisparcours. Die Klassen hatten dazu abwechslungsreiche Länderstationen vorbereitet: In Österreich zum Beispiel wartete ein Kletterparcours mit Sportgeräten in Anlehnung an die Alpen, in Dänemark entstanden bunte Lego-Bauten und in Deutschland wurden Märchen lebendig erzählt. Den Schlusspunkt setzte ein Konzert der Bläserklassen. Von der Bühne aus nahmen die jungen Musiker die Gäste mit auf eine musikalische Reise durch Europa. Dabei erklangen unter anderem „Mamma Mia“ von ABBA, die Titelmusik aus Skyfall sowie weitere bekannte europäische Melodien. Nach der Bayernhymne und dem Deutschlandlied endete ein Fest, das Europa auf vielfältige Weise erlebbar machte.
Stolz übergaben die Pirker Firmlinge den Erlös aus dem Osterbrotverkauf den Leiter des Kinderhauses St. Elisabeth, Peter Wasel. (Bild: Nadine Mückl)

Pirker Firmlinge engagieren sich für den guten Zweck

Mit viel Einsatzfreude und handwerklichem Geschick haben die Firmkinder aus Pirk am Karsamstag in der Brotbackstube in Hochdorf Osterbrote für einen guten Zweck gebacken. Unter der Anleitung von Diana Argauer stellten die Jugendlichen die traditionellen Brote von Grund auf selbst her. Vom sorgfältigen Abwiegen der Zutaten über das Kneten des Teiges bis hin zum Formen der Brote und dem abschließenden Verzieren mit Zuckerguss waren die Firmbewerber in jeden Arbeitsschritt eingebunden. So konnten sie nicht nur praktische Erfahrungen sammeln, sondern auch erleben, wie aus gemeinsamer Arbeit etwas Wertvolles entsteht. Während die Osterbrote im Ofen goldbraun buken, gestalteten die Kinder kreative Plakate für den Verkauf in der Osternacht. Unterstützt wurde die Aktion von der pastoralen Mitarbeiterin Julia Plödt sowie den Müttern Nadine Mückl, Silvia Blenz und Stefanie Faltenbacher, die tatkräftig zum Gelingen der Aktion beitrugen. Der Verkauf der frisch gebackenen Osterbrote in der Osternacht stieß auf große Resonanz. Der gesamte Erlös wurde dem Kinderhaus St. Elisabeth in Windischeschenbach gespendet. Zur offiziellen Spendenübergabe lud Leiter Peter Wasel die Firmlinge gemeinsam mit ihren Eltern nach Windischeschenbach ein. Vor Ort erhielten die Besucher interessante Einblicke in den Alltag der jungen Menschen, die im Kinderhaus betreut werden. Bei einer Führung über das Gelände konnten sie sich selbst ein Bild von der Einrichtung und ihrer wichtigen Arbeit machen. Ein besonderes Highlight war für die Firmkinder die Besichtigung der Außenanlage. Mit großer Begeisterung testeten sie die Seilbahn und das Trampolin auf dem Spielplatz – Spielgeräte, die vollständig durch Spenden aus den vergangenen Jahren finanziert werden konnten. Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie soziales Engagement und gemeinschaftliches Handeln schon in jungen Jahren viel bewirken können. Die Firmlinge aus Pirk dürfen stolz auf ihren Beitrag von 500 Euro sein.
Die Feuerwehr Weiden rückte mit der Drehleiter bei der großanlegten Übung an der Josef-Faltenbacher-Schule an und hinterließ großen Eindruck bei den Schülern. (Bild: Kerstin Kiener)

Realitätsnaher Probealarm an der Josef-Faltenbacher-Schule

Ein ungewohnter Alarm unterbrach vergangenen Freitag den Unterricht an der Josef-Faltenbacher-Schule. Zum Glück stellte sich rasch heraus: Es handelte sich um eine geplante Übung. In enger Abstimmung zwischen Schulleitung und Feuerwehr wurde ein Brandfall möglichst realitätsnah simuliert. Ein Rauchgerät vernebelte das Treppenhaus des Grundschultraktes, um die Situation für alle Beteiligten möglichst echt wirken zu lassen. Vor allem die Grundschüler waren sichtlich beeindruckt. Der plötzliche Alarm und die ungewohnte Situation ließen erahnen, wie ernst ein solcher Einsatzfall sein kann. Die realitätsnahe Darstellung sorgte bei manchem Kind für spürbare Anspannung. Die Freiwillige Feuerwehr Pirk rückte mit Atemschutz an, um einen vermissten Lehrer im Gebäude zu suchen und zu retten. Zeitgleich kam die Feuerwehr Weiden mit der Drehleiter zum Einsatz: Über ein Fenster im zweiten Stock wurde ein „Verletzter“ geborgen, dargestellt durch eine Übungspuppe. Auch die Feuerwehr Schirmitz war mit einem Fahrzeug vor Ort und unterstützte die Übung. Die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte verlief reibungslos. Rektorin Martina Heidner zeigte sich zufrieden und betonte, dass die Schule gut auf den Ernstfall vorbereitet sei. Kreisbrandinspektor Martin List verwies auf die wichtige Zeitspanne zwischen Notruf und Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, die zehn Minuten nicht überschreiten soll. Auch diese Vorgabe wurde eingehalten. Der Probealarm zeigte eindrucksvoll, wie wichtig regelmäßige Übungen für ein geordnetes Handeln im Ernstfall sind. Er verdeutlichte den Schülern den Sinn und Zweck des jährlichen Probealarms hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck.
Alle Geehrten mit Ihren Urkunden. (Bild: Gwendolyn Hübner)

30 jähriges Jubiläum der Frauenunion Pirk

Am Mittwoch, den 22. April 2026, fand im Restaurant Ambiente in Pirk die Jahreshauptversammlung der Frauenunion Pirk statt, die zugleich im Zeichen des 30-jährigen Jubiläums stand. Insgesamt konnte die Vorsitzende zahlreiche Mitglieder und Gäste zu diesem besonderen Anlass begrüßen. In ihrem Rückblick hob die Vorsitzende Gwendolyn Hübner insbesondere den starken Zusammenhalt während der vergangenen Kommunalwahl hervor. Sie betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen CSU, Frauenunion (FU) und Junger Union (JU) von einem ausgeprägten Gemeinschaftsgefühl geprägt sei – „eine richtige Familie”, wie sie es formulierte. Auch die Kreisvorsitzende Andrea Lang unterstrich diese Aussage und ergänzte, dass dieser familiäre Zusammenhalt nicht nur intern spürbar sei, sondern auch von außen deutlich wahrgenommen werde. Die Frauenunion Pirk nehme hier eine besondere Stellung ein. Der Vorsitzende der CSU, Michael Meiler, schloss sich den Worten an und bedankte sich herzlich bei seinen „schwarzen Schwestern” für die engagierte und tatkräftige Unterstützung im Wahlkampf sowie für den außergewöhnlichen Zusammenhalt. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch von Bürgermeister a. D. Georg Stahl, der der Frauenunion Pirk zum 30-jährigen Bestehen gratulierte. Mit einem Augenzwinkern überreichte er Pralinen und brachte damit seine Wertschätzung zum Ausdruck. Im Rahmen der Versammlung wurden zudem langjährige Mitglieder geehrt. Insgesamt neun Ehrungen konnten vorgenommen werden: Acht Mitglieder wurden für 30 Jahre Treue zur Frauenunion ausgezeichnet, eine weitere für beeindruckende 40 Jahre Mitgliedschaft. Die Veranstaltung war geprägt von Dankbarkeit, Gemeinschaftssinn und einem starken Rückblick auf drei erfolgreiche Jahrzehnte der Frauenunion Pirk.
Mit einem eindrucksvollen Gottesdienst stellten sich die sechzehn Erstkommunionkinder der Pirker Pfarrgemeinde vor. (Bild: Kerstin Kiener)

Kommunionkinder stellen sich in Pirk vor

Jetzt wird’s langsam ernst für die diesjährigen Kommunionkinder: In der Pfarrei Auferstehung Christi in Pirk haben sie sich im Rahmen eines Gottesdienstes der Pfarrgemeinde vorgestellt. Zelebriert wurde der Gottesdienst von Pfarrer Thomas Stohldreier. Im Mittelpunkt stand dabei das diesjährige Kommunionmotto „Ihr seid meine Freunde!“, das sich wie ein roter Faden durch die Feier zog. Die inhaltliche Gestaltung hatte die pastorale Mitarbeiterin Julia Plödt übernommen. Freundschaft – was sie ausmacht und warum sie so wichtig ist – wurde dabei aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Es ging um Vertrauen, Zusammenhalt und darum, dass echte Freundschaft etwas Kostbares ist, um das man sich kümmern muss. Gleichzeitig wurde der Bogen zum Glauben gespannt: Jesus selbst spricht von Freundschaft und meint damit eine Verbindung, die trägt – unabhängig davon, ob immer alles perfekt läuft. Sichtbar wurde das auch im Altarbild der Kinder, in dem Hände und ein Freundschaftsband ihre Verbindung zu Jesus symbolisierten. Schließlich traten die Kommunionkinder nach vorne, stellten sich der Gemeinde mit ihrem Namen vor und machten deutlich, worauf sie sich freuen: ihren Weg als Freunde Jesu weiterzugehen. Für die musikalische Gestaltung sorgten die „Newbees“ der Blechfrösche. Die jungen Musiker, die erst seit dem vergangenen Jahr gemeinsam spielen, begleiteten den Gottesdienst und machten ihre Sache richtig gut. Die diesjährigen Kommunionkinder sind: Emilio Berlinger, Emily Bieler, Leopold Faltenbacher, Julia Fichtner, Liv Fichtner, Maya Fichtner, Adrian Frank, Kilian Gmeiner, Sophie Kastner, Fritz Kraus, Sebastian Lang, Simon Stahl, Antonia Wasel, Sofie Wagner, Xaver Wurmitzer und Valentin Zenk.
Gemeinsam mit Pfarrer Andreas Hanauer feierten am weißen Sonntag 14 Gläubige in Pirk gemeinsam Jubelkommunion. (Bild: Kerstin Kiener)

Jubelkommunion in Pirk weckt viele Erinnerungen

In der Pfarrei Auferstehung Christi in Pirk wurde am weißen Sonntag Jubelkommunion gefeiert, ein besonderer Anlass, der zahlreiche Gläubige zusammenführte, um sich an den Empfang ihrer ersten heiligen Kommunion zu erinnern. Gemeinsam mit Ruhestandspfarrer Andreas Hanauer zogen die Jubilare in die Kirche – ein Moment, der bei vielen gleich Erinnerungen wachrief, obwohl Jahrzehnte seit der eigenen Erstkommunion vergangen sind. In würdigem Rahmen wurde Eucharistie gefeiert. Die Jubelkommunion bot damit vielen die Gelegenheit, innezuhalten und auf ihren persönlichen Glaubensweg zurückzublicken. Unter den Jubilaren waren in diesem Jahr besonders die Jahrgänge mit 80, 70 und 60 Jahren seit der Erstkommunion vertreten. Für 80 Jahre wurden geehrt: Gerhard Hübner, Roswitha Lindner und Hedwig Meiler. Auf 70 Jahre konnten Charlotte Schieder, Johann Schieder und Franz Spickenreuther zurückblicken. Ihr 60-jähriges Jubiläum feierten Brigitte Adam, Rosa Argauer, Monika Bauer, Gudrun Beer, Georg Kick, Maria Meier, Hermine Stöckl und Friederike Witt. Für die musikalische Gestaltung sorgten Kerstin Kiener und Christina Herrmann. Beide übernahmen gemeinsam den Gesang, während Kerstin Kiener die Lieder an Orgel und E-Piano begleitete. So entstand eine stimmungsvolle und lebendige musikalische Umrahmung, die den Gottesdienst trug. Die Feier wurde so zu einem harmonischen Fest der Gemeinschaft und des gelebten Glaubens.
Die Vorstände Tobias Forster und Heike Schieder, sowie Dirigent Thomas Kick (zweite Reihe von links) gratulieren Sarah Ernstberger, Sophia Langer, Paula Schieder und Pia Fichtner zum Leistungsabzeichen in Bronze. (Bild: Kerstin Kiener)

Pirker Nachwuchs überzeugt beim Leistungsabzeichen

Ein schöner Erfolg hatte die Pirker Blechmusi mit ihrem musikalischen Nachwuchs zu verzeichnen. Gleich vier junge Musikerinnen haben das Leistungsabzeichen in Bronze (D1) des Nordbayerischen Musikbundes mit Bravour bestanden. Paula Schieder und Pia Fichtner an der Klarinette, Sophia Langer am Saxofon sowie Sarah Ernstberger auf der Trompete stellten dabei ihr Können unter Beweis, zwei von ihnen sogar mit der Bestnote „sehr gut“. Die Freude darüber ist auch bei den Vorständen Tobias Forster und Heike Schieder groß, die den jungen Musikerinnen herzlich gratulieren. Hinter dem Erfolg stehen viel Fleiß, Ausdauer und die Begeisterung für die Musik. Ihre musikalischen Wurzeln haben alle vier bei den „Blechfröschen“, der Nachwuchsgruppe der Pirker Blechmusi. Dort wurden sie mit dem „Blasmusik-Virus infiziert” und legten den Grundstein für ihren weiteren Weg. Sophia Langer und Paula Schieder zeigen inzwischen großes Interesse an der Pirker Blechmusi und dürfen bereits bei den Proben der Blaskapelle unter der Leitung von Noah Käs und Thomas Kick mitwirken. Auch bei der Weihnachts- und der Ostermesse waren sie schon mit dabei. „Es ist schön zu sehen, mit wie viel Engagement und Freude der Nachwuchs bei der Sache ist. Genau solche jungen Musikerinnen braucht eine lebendige Kapelle“, betonen die beiden Kapellenleiter Käs und Kick. Sarah Ernstberger, die bei den Regensburger Domspatzen singt, bleibt den „Blechfröschen“ weiterhin verbunden und unterstützt die Gruppe an den Wochenenden, wann immer ihr es möglich ist.
Das Pfreimder Streichorchester unter der Leitung von Winfried Siller (links) umrahmte die Andacht „Boot des Lebens” musikalisch. (Bild: Kerstin Kiener)

Mut zum Kurswechsel: Andacht berührt in Pirk

Mit der Andacht „Boot des Lebens“ gestaltete die Pfarrei am Palmsonntag in der Auferstehungskirche einen ruhigen, nachdenklichen Einstieg in die Karwoche. Texte, Musik und Gebet griffen dabei die Höhen und Tiefen des Lebens auf. Die Einführung lud dazu ein, das eigene Leben als Boot zu verstehen – mit ruhigen Phasen ebenso wie mit Zeiten von Gegenwind und Unsicherheit. In den Texten zeichneten die Lektoren Kerstin Kiener, Sabine Voit, Karl Kiesl und Winfried Bühner vertraute Bilder: Gott als Anker, als Stern der Orientierung und als Fels in der Brandung. Den musikalischen Rahmen gestaltete das Streichorchester Pfreimd unter der Leitung von Winfried Siller als engagiert und klanglich ausgewogen musizierendes Ensemble. Mit vielen Stücken wie den irischen Volksweisen „The Foggy Dew“ und „Quiet Sailing Waters“, einem Auszug aus Händels „Wassermusik“ sowie „Die Quelle“ aus Smetanas „Moldau“ setzte es ruhige Akzente zwischen den Texten. Organist Tobias Rupprecht ergänzte die Andacht an der Pirker Klais-Orgel einfühlsam und stilsicher mit einem Bach-Präludium und „Von guten Mächten“ sowie am E-Piano mit Chopins „Regentropfen-Prélude“. Inhaltlich ermutigte die Andacht dazu, im Leben immer wieder neu auszurichten, Ballast abzuwerfen und den eigenen Kurs zu überprüfen. Auch Erfahrungen von Schuld, Zweifel und Verlassenheit wurden angesprochen – verbunden mit der Zusage, nicht allein zu sein. Die Fürbitten nahmen die Nöte der Welt in den Blick, etwa Krieg, Flucht und persönliche Krisen. Der Schlusssegen stellte die Hoffnung in den Mittelpunkt, dass Gottes Nähe durch alle Zeiten trägt. Idee, Zusammenstellung und Organisation der Andacht lagen bei Karl Prell, der neben vielen Ämtern in Pirk auch der Vorsitzender des Orchestervereins ist. Im Anschluss lud Prell zum Fastenessen ins Pfarrheim ein. Der Erlös wurde dem Kinderkrankenhaus in Bethlehem gespendet.
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