Die Feuerwehr Weiden rückte mit der Drehleiter bei der großanlegten Übung an der Josef-Faltenbacher-Schule an und hinterließ großen Eindruck bei den Schülern. (Bild: Kerstin Kiener)

Realitätsnaher Probealarm an der Josef-Faltenbacher-Schule

Ein ungewohnter Alarm unterbrach vergangenen Freitag den Unterricht an der Josef-Faltenbacher-Schule. Zum Glück stellte sich rasch heraus: Es handelte sich um eine geplante Übung. In enger Abstimmung zwischen Schulleitung und Feuerwehr wurde ein Brandfall möglichst realitätsnah simuliert. Ein Rauchgerät vernebelte das Treppenhaus des Grundschultraktes, um die Situation für alle Beteiligten möglichst echt wirken zu lassen. Vor allem die Grundschüler waren sichtlich beeindruckt. Der plötzliche Alarm und die ungewohnte Situation ließen erahnen, wie ernst ein solcher Einsatzfall sein kann. Die realitätsnahe Darstellung sorgte bei manchem Kind für spürbare Anspannung. Die Freiwillige Feuerwehr Pirk rückte mit Atemschutz an, um einen vermissten Lehrer im Gebäude zu suchen und zu retten. Zeitgleich kam die Feuerwehr Weiden mit der Drehleiter zum Einsatz: Über ein Fenster im zweiten Stock wurde ein „Verletzter“ geborgen, dargestellt durch eine Übungspuppe. Auch die Feuerwehr Schirmitz war mit einem Fahrzeug vor Ort und unterstützte die Übung. Die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte verlief reibungslos. Rektorin Martina Heidner zeigte sich zufrieden und betonte, dass die Schule gut auf den Ernstfall vorbereitet sei. Kreisbrandinspektor Martin List verwies auf die wichtige Zeitspanne zwischen Notruf und Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, die zehn Minuten nicht überschreiten soll. Auch diese Vorgabe wurde eingehalten. Der Probealarm zeigte eindrucksvoll, wie wichtig regelmäßige Übungen für ein geordnetes Handeln im Ernstfall sind. Er verdeutlichte den Schülern den Sinn und Zweck des jährlichen Probealarms hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck.
Alle Geehrten mit Ihren Urkunden. (Bild: Gwendolyn Hübner)

30 jähriges Jubiläum der Frauenunion Pirk

Am Mittwoch, den 22. April 2026, fand im Restaurant Ambiente in Pirk die Jahreshauptversammlung der Frauenunion Pirk statt, die zugleich im Zeichen des 30-jährigen Jubiläums stand. Insgesamt konnte die Vorsitzende zahlreiche Mitglieder und Gäste zu diesem besonderen Anlass begrüßen. In ihrem Rückblick hob die Vorsitzende Gwendolyn Hübner insbesondere den starken Zusammenhalt während der vergangenen Kommunalwahl hervor. Sie betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen CSU, Frauenunion (FU) und Junger Union (JU) von einem ausgeprägten Gemeinschaftsgefühl geprägt sei – „eine richtige Familie”, wie sie es formulierte. Auch die Kreisvorsitzende Andrea Lang unterstrich diese Aussage und ergänzte, dass dieser familiäre Zusammenhalt nicht nur intern spürbar sei, sondern auch von außen deutlich wahrgenommen werde. Die Frauenunion Pirk nehme hier eine besondere Stellung ein. Der Vorsitzende der CSU, Michael Meiler, schloss sich den Worten an und bedankte sich herzlich bei seinen „schwarzen Schwestern” für die engagierte und tatkräftige Unterstützung im Wahlkampf sowie für den außergewöhnlichen Zusammenhalt. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch von Bürgermeister a. D. Georg Stahl, der der Frauenunion Pirk zum 30-jährigen Bestehen gratulierte. Mit einem Augenzwinkern überreichte er Pralinen und brachte damit seine Wertschätzung zum Ausdruck. Im Rahmen der Versammlung wurden zudem langjährige Mitglieder geehrt. Insgesamt neun Ehrungen konnten vorgenommen werden: Acht Mitglieder wurden für 30 Jahre Treue zur Frauenunion ausgezeichnet, eine weitere für beeindruckende 40 Jahre Mitgliedschaft. Die Veranstaltung war geprägt von Dankbarkeit, Gemeinschaftssinn und einem starken Rückblick auf drei erfolgreiche Jahrzehnte der Frauenunion Pirk.
Mit einem eindrucksvollen Gottesdienst stellten sich die sechzehn Erstkommunionkinder der Pirker Pfarrgemeinde vor. (Bild: Kerstin Kiener)

Kommunionkinder stellen sich in Pirk vor

Jetzt wird’s langsam ernst für die diesjährigen Kommunionkinder: In der Pfarrei Auferstehung Christi in Pirk haben sie sich im Rahmen eines Gottesdienstes der Pfarrgemeinde vorgestellt. Zelebriert wurde der Gottesdienst von Pfarrer Thomas Stohldreier. Im Mittelpunkt stand dabei das diesjährige Kommunionmotto „Ihr seid meine Freunde!“, das sich wie ein roter Faden durch die Feier zog. Die inhaltliche Gestaltung hatte die pastorale Mitarbeiterin Julia Plödt übernommen. Freundschaft – was sie ausmacht und warum sie so wichtig ist – wurde dabei aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Es ging um Vertrauen, Zusammenhalt und darum, dass echte Freundschaft etwas Kostbares ist, um das man sich kümmern muss. Gleichzeitig wurde der Bogen zum Glauben gespannt: Jesus selbst spricht von Freundschaft und meint damit eine Verbindung, die trägt – unabhängig davon, ob immer alles perfekt läuft. Sichtbar wurde das auch im Altarbild der Kinder, in dem Hände und ein Freundschaftsband ihre Verbindung zu Jesus symbolisierten. Schließlich traten die Kommunionkinder nach vorne, stellten sich der Gemeinde mit ihrem Namen vor und machten deutlich, worauf sie sich freuen: ihren Weg als Freunde Jesu weiterzugehen. Für die musikalische Gestaltung sorgten die „Newbees“ der Blechfrösche. Die jungen Musiker, die erst seit dem vergangenen Jahr gemeinsam spielen, begleiteten den Gottesdienst und machten ihre Sache richtig gut. Die diesjährigen Kommunionkinder sind: Emilio Berlinger, Emily Bieler, Leopold Faltenbacher, Julia Fichtner, Liv Fichtner, Maya Fichtner, Adrian Frank, Kilian Gmeiner, Sophie Kastner, Fritz Kraus, Sebastian Lang, Simon Stahl, Antonia Wasel, Sofie Wagner, Xaver Wurmitzer und Valentin Zenk.
Gemeinsam mit Pfarrer Andreas Hanauer feierten am weißen Sonntag 14 Gläubige in Pirk gemeinsam Jubelkommunion. (Bild: Kerstin Kiener)

Jubelkommunion in Pirk weckt viele Erinnerungen

In der Pfarrei Auferstehung Christi in Pirk wurde am weißen Sonntag Jubelkommunion gefeiert, ein besonderer Anlass, der zahlreiche Gläubige zusammenführte, um sich an den Empfang ihrer ersten heiligen Kommunion zu erinnern. Gemeinsam mit Ruhestandspfarrer Andreas Hanauer zogen die Jubilare in die Kirche – ein Moment, der bei vielen gleich Erinnerungen wachrief, obwohl Jahrzehnte seit der eigenen Erstkommunion vergangen sind. In würdigem Rahmen wurde Eucharistie gefeiert. Die Jubelkommunion bot damit vielen die Gelegenheit, innezuhalten und auf ihren persönlichen Glaubensweg zurückzublicken. Unter den Jubilaren waren in diesem Jahr besonders die Jahrgänge mit 80, 70 und 60 Jahren seit der Erstkommunion vertreten. Für 80 Jahre wurden geehrt: Gerhard Hübner, Roswitha Lindner und Hedwig Meiler. Auf 70 Jahre konnten Charlotte Schieder, Johann Schieder und Franz Spickenreuther zurückblicken. Ihr 60-jähriges Jubiläum feierten Brigitte Adam, Rosa Argauer, Monika Bauer, Gudrun Beer, Georg Kick, Maria Meier, Hermine Stöckl und Friederike Witt. Für die musikalische Gestaltung sorgten Kerstin Kiener und Christina Herrmann. Beide übernahmen gemeinsam den Gesang, während Kerstin Kiener die Lieder an Orgel und E-Piano begleitete. So entstand eine stimmungsvolle und lebendige musikalische Umrahmung, die den Gottesdienst trug. Die Feier wurde so zu einem harmonischen Fest der Gemeinschaft und des gelebten Glaubens.
Die Vorstände Tobias Forster und Heike Schieder, sowie Dirigent Thomas Kick (zweite Reihe von links) gratulieren Sarah Ernstberger, Sophia Langer, Paula Schieder und Pia Fichtner zum Leistungsabzeichen in Bronze. (Bild: Kerstin Kiener)

Pirker Nachwuchs überzeugt beim Leistungsabzeichen

Ein schöner Erfolg hatte die Pirker Blechmusi mit ihrem musikalischen Nachwuchs zu verzeichnen. Gleich vier junge Musikerinnen haben das Leistungsabzeichen in Bronze (D1) des Nordbayerischen Musikbundes mit Bravour bestanden. Paula Schieder und Pia Fichtner an der Klarinette, Sophia Langer am Saxofon sowie Sarah Ernstberger auf der Trompete stellten dabei ihr Können unter Beweis, zwei von ihnen sogar mit der Bestnote „sehr gut“. Die Freude darüber ist auch bei den Vorständen Tobias Forster und Heike Schieder groß, die den jungen Musikerinnen herzlich gratulieren. Hinter dem Erfolg stehen viel Fleiß, Ausdauer und die Begeisterung für die Musik. Ihre musikalischen Wurzeln haben alle vier bei den „Blechfröschen“, der Nachwuchsgruppe der Pirker Blechmusi. Dort wurden sie mit dem „Blasmusik-Virus infiziert” und legten den Grundstein für ihren weiteren Weg. Sophia Langer und Paula Schieder zeigen inzwischen großes Interesse an der Pirker Blechmusi und dürfen bereits bei den Proben der Blaskapelle unter der Leitung von Noah Käs und Thomas Kick mitwirken. Auch bei der Weihnachts- und der Ostermesse waren sie schon mit dabei. „Es ist schön zu sehen, mit wie viel Engagement und Freude der Nachwuchs bei der Sache ist. Genau solche jungen Musikerinnen braucht eine lebendige Kapelle“, betonen die beiden Kapellenleiter Käs und Kick. Sarah Ernstberger, die bei den Regensburger Domspatzen singt, bleibt den „Blechfröschen“ weiterhin verbunden und unterstützt die Gruppe an den Wochenenden, wann immer ihr es möglich ist.
Das Pfreimder Streichorchester unter der Leitung von Winfried Siller (links) umrahmte die Andacht „Boot des Lebens” musikalisch. (Bild: Kerstin Kiener)

Mut zum Kurswechsel: Andacht berührt in Pirk

Mit der Andacht „Boot des Lebens“ gestaltete die Pfarrei am Palmsonntag in der Auferstehungskirche einen ruhigen, nachdenklichen Einstieg in die Karwoche. Texte, Musik und Gebet griffen dabei die Höhen und Tiefen des Lebens auf. Die Einführung lud dazu ein, das eigene Leben als Boot zu verstehen – mit ruhigen Phasen ebenso wie mit Zeiten von Gegenwind und Unsicherheit. In den Texten zeichneten die Lektoren Kerstin Kiener, Sabine Voit, Karl Kiesl und Winfried Bühner vertraute Bilder: Gott als Anker, als Stern der Orientierung und als Fels in der Brandung. Den musikalischen Rahmen gestaltete das Streichorchester Pfreimd unter der Leitung von Winfried Siller als engagiert und klanglich ausgewogen musizierendes Ensemble. Mit vielen Stücken wie den irischen Volksweisen „The Foggy Dew“ und „Quiet Sailing Waters“, einem Auszug aus Händels „Wassermusik“ sowie „Die Quelle“ aus Smetanas „Moldau“ setzte es ruhige Akzente zwischen den Texten. Organist Tobias Rupprecht ergänzte die Andacht an der Pirker Klais-Orgel einfühlsam und stilsicher mit einem Bach-Präludium und „Von guten Mächten“ sowie am E-Piano mit Chopins „Regentropfen-Prélude“. Inhaltlich ermutigte die Andacht dazu, im Leben immer wieder neu auszurichten, Ballast abzuwerfen und den eigenen Kurs zu überprüfen. Auch Erfahrungen von Schuld, Zweifel und Verlassenheit wurden angesprochen – verbunden mit der Zusage, nicht allein zu sein. Die Fürbitten nahmen die Nöte der Welt in den Blick, etwa Krieg, Flucht und persönliche Krisen. Der Schlusssegen stellte die Hoffnung in den Mittelpunkt, dass Gottes Nähe durch alle Zeiten trägt. Idee, Zusammenstellung und Organisation der Andacht lagen bei Karl Prell, der neben vielen Ämtern in Pirk auch der Vorsitzender des Orchestervereins ist. Im Anschluss lud Prell zum Fastenessen ins Pfarrheim ein. Der Erlös wurde dem Kinderkrankenhaus in Bethlehem gespendet.


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