Die Feuerwehr Weiden rückte mit der Drehleiter bei der großanlegten Übung an der Josef-Faltenbacher-Schule an und hinterließ großen Eindruck bei den Schülern. (Bild: Kerstin Kiener)

Realitätsnaher Probealarm an der Josef-Faltenbacher-Schule

Ein ungewohnter Alarm unterbrach vergangenen Freitag den Unterricht an der Josef-Faltenbacher-Schule. Zum Glück stellte sich rasch heraus: Es handelte sich um eine geplante Übung. In enger Abstimmung zwischen Schulleitung und Feuerwehr wurde ein Brandfall möglichst realitätsnah simuliert. Ein Rauchgerät vernebelte das Treppenhaus des Grundschultraktes, um die Situation für alle Beteiligten möglichst echt wirken zu lassen. Vor allem die Grundschüler waren sichtlich beeindruckt. Der plötzliche Alarm und die ungewohnte Situation ließen erahnen, wie ernst ein solcher Einsatzfall sein kann. Die realitätsnahe Darstellung sorgte bei manchem Kind für spürbare Anspannung. Die Freiwillige Feuerwehr Pirk rückte mit Atemschutz an, um einen vermissten Lehrer im Gebäude zu suchen und zu retten. Zeitgleich kam die Feuerwehr Weiden mit der Drehleiter zum Einsatz: Über ein Fenster im zweiten Stock wurde ein „Verletzter“ geborgen, dargestellt durch eine Übungspuppe. Auch die Feuerwehr Schirmitz war mit einem Fahrzeug vor Ort und unterstützte die Übung. Die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte verlief reibungslos. Rektorin Martina Heidner zeigte sich zufrieden und betonte, dass die Schule gut auf den Ernstfall vorbereitet sei. Kreisbrandinspektor Martin List verwies auf die wichtige Zeitspanne zwischen Notruf und Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, die zehn Minuten nicht überschreiten soll. Auch diese Vorgabe wurde eingehalten. Der Probealarm zeigte eindrucksvoll, wie wichtig regelmäßige Übungen für ein geordnetes Handeln im Ernstfall sind. Er verdeutlichte den Schülern den Sinn und Zweck des jährlichen Probealarms hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck.
Den Wissenstest absolvierten 55 Jugendliche der Ortsfeuerwehren Irchenrieth, Bechtsrieth, Schirmitz und Pirk im Feuerwehrhaus in Irchenrieth (Bild: Michael Hammer)

Den Wissenstest in vier Stufen absolvieren 55 Jugendliche von Irchenrieth, Bechtsrieth, Pirk und Schirmitz

Der Wissenstest für Jugendliche in den Ortsfeuerwehren im Alter von zwölf Jahren bis zum 18. Lebensjahr ist eine der Grundlagen der Ausbildung im Feuerwehrdienst. Dem diesjährigen Wissenstest im Bereich der Landkreis-Mittel stellten sich 55 Jugendliche der Feuerwehren Pirk, Schirmitz, Bechtsrieth und Irchenrieth im Feuerwehrhaus Irchenrieth. Das Thema war dabei umschrieben mit dem „Verhalten bei Notfällen”. Dies begann mit der Absetzung eines Notrufs, führte weiter über das Vorführen einer stabilen Seitenlage bei Verletzten bis hin zum Umgang mit bewusstlosen Personen. Aufgabe vier dann Sofortmaßnahmen bei einem Patienten mit Schock. Diese Aufgaben waren von der Kreisjugendfeuerwehrwartin gestellt worden und diese galt es für die 55 Jugendlichen umzusetzen. Das ging von der Stufe „eins” für die ganz Neuen mit zehn Fragen und einer Prüfungsaufgabe bis hin zur Stufe „fünf” mit 30 Fragen und zwei Prüfungsaufgaben. Beste Bedingungen hierbei im Feuerwehrhaus in Irchenrieth und hier hob die Kreisbrandmeisterin Carola Adam besonders die perfekte Organisation durch den Irchenriether Kommandanten Michael Hammer heraus. 55 Jugendliche bei einem solch umfangreichen Test sind keine Alltagsgeschichte, so die Kreisbrandmeisterin. All das lief reibungslos, wofür der stellvertretende Kreisjugendwart Fabian Schreffl sowie die Jugendwarte der einzelnen vier Ortsfeuerwehren verantwortlich zeichneten. Zum Schluss wurden dann nach bestandener Prüfung die Abzeichen verliehen. Diese an die Feuerwehr Bechtsrieth mit sechs Jugendlichen, die Feuerwehr Irchenrieth mit 16 Jugendlichen, die Feuerwehr Pirk mit 24 Jugendlichen und die Feuerwehr Schirmitz mit neun Jugendlichen. Die Führungskräfte stellten die gute Ausbildung der Jugend in den einzelnen Feuerwehren besonders heraus.

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