Ein ungewohnter Alarm unterbrach vergangenen Freitag den Unterricht an der Josef-Faltenbacher-Schule. Zum Glück stellte sich rasch heraus: Es handelte sich um eine geplante Übung. In enger Abstimmung zwischen Schulleitung und Feuerwehr wurde ein Brandfall möglichst realitätsnah simuliert. Ein Rauchgerät vernebelte das Treppenhaus des Grundschultraktes, um die Situation für alle Beteiligten möglichst echt wirken zu lassen. Vor allem die Grundschüler waren sichtlich beeindruckt. Der plötzliche Alarm und die ungewohnte Situation ließen erahnen, wie ernst ein solcher Einsatzfall sein kann. Die realitätsnahe Darstellung sorgte bei manchem Kind für spürbare Anspannung. Die Freiwillige Feuerwehr Pirk rückte mit Atemschutz an, um einen vermissten Lehrer im Gebäude zu suchen und zu retten. Zeitgleich kam die Feuerwehr Weiden mit der Drehleiter zum Einsatz: Über ein Fenster im zweiten Stock wurde ein „Verletzter“ geborgen, dargestellt durch eine Übungspuppe. Auch die Feuerwehr Schirmitz war mit einem Fahrzeug vor Ort und unterstützte die Übung. Die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte verlief reibungslos. Rektorin Martina Heidner zeigte sich zufrieden und betonte, dass die Schule gut auf den Ernstfall vorbereitet sei. Kreisbrandinspektor Martin List verwies auf die wichtige Zeitspanne zwischen Notruf und Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, die zehn Minuten nicht überschreiten soll. Auch diese Vorgabe wurde eingehalten. Der Probealarm zeigte eindrucksvoll, wie wichtig regelmäßige Übungen für ein geordnetes Handeln im Ernstfall sind. Er verdeutlichte den Schülern den Sinn und Zweck des jährlichen Probealarms hinterließ bei vielen einen bleibenden Eindruck.