Neuer Kommandant der Feuerwehr Irchenrieth ist David Koch (dritter von links). Hans Steiner (rechts) bleibt weiterhin Stellevertretender Kommandant.  (Bild: Josef Hammer)

David Koch ist neuer Kommandant der Feuerwehr Irchenrieth

Dienstversammlung der Feuerwehr Irchenrieth im Feuerwehrhaus mit zwei Hauptpunkten. Einmal die Ehrung langjähriger Aktiver durch den Freistaat Bayern und dann die Wahl eines neuen Kommandanten. Diese wurde nötig, weil der bisherige Kommandant Michael Hammer seinen Rücktritt erklären musste. Grund dafür, Hammer war bei der Kommunalwahl als neuer Bürgermeister von Irchenrieth gewählt worden und tritt dieses Amt am 1. Mai an. Folge dessen kann er nicht mehr Kommandant der Feuerwehr sein. Hammer hat eine lange Führungsposition in der Feuerwehr hinter sich. Erst als stellvertretender Kommandant und nun seit zehn Jahren als erster Kommandant. Gerade in diesen Jahren stellte er zusammen mit der Gemeinde die Weichen für eine funktionierende und gut gerüstete Wehr. Unter seiner Führung wurde das Feuerwehrgebäudekonzept mit dem Bau des neuen Feuerwehrhauses mit drei Stellplätzen, Unterrichtsraum, Küche und Sanitärräume entwickelt und von der Gemeinde umgesetzt. Zudem auch die Bestückung mit neuen Einsatzfahrzeugen. Diese Millioneninvestitionen hätten wir von Seiten der Gemeinde nie gemacht, wenn nicht so eine gut aufgestellte Feuerwehr vor Ort wäre. Sagt Bürgermeister Josef Hammer. Bei der von der Gemeinde angesetzten Wahl wurde David Koch als neuer Kommandant gewählt. Sein Stellvertreter bleibt weiterhin Hans Steiner. Weiterer Punkt die Verleihung der Bayerischen Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber für 25-jährige aktive Dienstzeit an Alexander Erl, Christian Ermer und Michael Schlagenhaufer durch stellvertretenden Landrat Albert Nickl und den Kreisbrandinspektor Marco Saller. Nickl hob dabei die große Bedeutung der Feuerwehren und das ehrenamtliche Engagement der Aktiven vor Ort heraus. Kreisbrandrat Saller bescheinigte der Feuerwehr Irchenrieth eine gute Basis und Ausbildung sowie mit Blick auf die Gemeinde ein Feuerwehrhaus, das allen Ansprüchen gerecht wird.
Den Wissenstest absolvierten 55 Jugendliche der Ortsfeuerwehren Irchenrieth, Bechtsrieth, Schirmitz und Pirk im Feuerwehrhaus in Irchenrieth (Bild: Michael Hammer)

Den Wissenstest in vier Stufen absolvieren 55 Jugendliche von Irchenrieth, Bechtsrieth, Pirk und Schirmitz

Der Wissenstest für Jugendliche in den Ortsfeuerwehren im Alter von zwölf Jahren bis zum 18. Lebensjahr ist eine der Grundlagen der Ausbildung im Feuerwehrdienst. Dem diesjährigen Wissenstest im Bereich der Landkreis-Mittel stellten sich 55 Jugendliche der Feuerwehren Pirk, Schirmitz, Bechtsrieth und Irchenrieth im Feuerwehrhaus Irchenrieth. Das Thema war dabei umschrieben mit dem „Verhalten bei Notfällen”. Dies begann mit der Absetzung eines Notrufs, führte weiter über das Vorführen einer stabilen Seitenlage bei Verletzten bis hin zum Umgang mit bewusstlosen Personen. Aufgabe vier dann Sofortmaßnahmen bei einem Patienten mit Schock. Diese Aufgaben waren von der Kreisjugendfeuerwehrwartin gestellt worden und diese galt es für die 55 Jugendlichen umzusetzen. Das ging von der Stufe „eins” für die ganz Neuen mit zehn Fragen und einer Prüfungsaufgabe bis hin zur Stufe „fünf” mit 30 Fragen und zwei Prüfungsaufgaben. Beste Bedingungen hierbei im Feuerwehrhaus in Irchenrieth und hier hob die Kreisbrandmeisterin Carola Adam besonders die perfekte Organisation durch den Irchenriether Kommandanten Michael Hammer heraus. 55 Jugendliche bei einem solch umfangreichen Test sind keine Alltagsgeschichte, so die Kreisbrandmeisterin. All das lief reibungslos, wofür der stellvertretende Kreisjugendwart Fabian Schreffl sowie die Jugendwarte der einzelnen vier Ortsfeuerwehren verantwortlich zeichneten. Zum Schluss wurden dann nach bestandener Prüfung die Abzeichen verliehen. Diese an die Feuerwehr Bechtsrieth mit sechs Jugendlichen, die Feuerwehr Irchenrieth mit 16 Jugendlichen, die Feuerwehr Pirk mit 24 Jugendlichen und die Feuerwehr Schirmitz mit neun Jugendlichen. Die Führungskräfte stellten die gute Ausbildung der Jugend in den einzelnen Feuerwehren besonders heraus.

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