Viele Gläubige folgten der Einladung des Pfarrgemeinderates zum 10. Neujahrsempfang in den Pfarrsaal St. Konrad.  (Bild: Michael Jakob)

10. Neujahrsempfang in St. Konrad

Am Samstag, 17. Januar 2026 lud nach der Vorabendmesse der Pfarrgemeinderat zum bereits 10. Neujahrsempfang der Pfarrei St. Konrad in den Pfarrsaal ein. Nach der Begrüßung durch 1. PGR-Sprecher Tobias Neudecker blickte Pfarrer Michael Jakob dankbar auf das vergangene Kalenderjahr 2025 zurück: „Es ist ein wunderbares Miteinander. Viele von Ihnen übernehmen Verantwortung in einem Bereich, das sich wie ein Puzzle mit den vielen anderen Puzzles der Engagierten zu einem großen Ganzen zusammenfügt, das unsere Pfarrei St. Konrad so lebendig macht. Als Pfarrer sage ich ganz herzlichen Dank an alle, die sich hier so gut reinhängen! ... Viele von Ihnen werden zum Segen für andere. Ein gutes Wort, ein offenes Ohr, ein freundlicher Blick, eine helfende Hand. Das ist gelebter Segen im Alltag.” Markante Ereignisse, statistische Zahlen, Wechsel oder Änderungen in den Vereinen und Verbänden aus 2025 fanden dankbare Erwähnung. Mit den besten Segenswünschen für das neue Jahr 2026 wurde zum geselligen Teil übergeleitet: „Gehen wir gemeinsam und mutvoll, hoffnungsfroh in das neue Jahr 2026 - mit großer Zuversicht. Nicht weil wir wissen, was die Zukunft bringt, sondern weil wir wissen: Wir sind nicht allein. 'Gott ist mit uns, am Abend und am Morgen. Und ganz gewiss an jedem neuen Tag (D. Bonhoeffer)'.” Mit der Bitte um weiterhin sehr geschätzte Mithilfe und Unterstützung wünschte der Geistliche allen gute Gespräche und schöne gemeinsame Stunden. Im Hintergrund konnten in einer Bilderschau in Dauerschleife die vielen Aktivitäten aus dem Jahr 2025 bewundert werden. Der Neujahrsempfang war erneut eine gute Möglichkeit bei guten Getränken und feinen Snacks zum gegenseitigen Austausch. Bis in die späten Abendstunden wurde das gerne angenommen!
Die Vereine und Verbände der Pfarrei St. Konrad beim Volkstrauertag an der alten Dorfkapelle St. Ursula (Bild: Martin Schafbauer)

Ammersrichter Vereine und Verbände gedenken am Volkstrauertag der Gefallenen beider Weltkriege

„Der Volkstrauertag soll uns daran erinnern, dass der Frieden nie selbstverständlich ist. Er muss immer wieder neu erkämpft werden”, mahnte der Ammersrichter CSU-Stadtrat und OB-Kandidat Stefan Ott in seiner Ansprache zur Feierstunde zum Volkstrauertag der Ammersrichter Vereine und Verbände an der Dorfkapelle St. Ursula. Es ist gute Tradition, dass sich diese unter der Federführung und Organisation der freiwilligen Feuerwehr nach dem Sonntagsgottesdienst an der Gedenktafel für die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege an der Dorfkappelle versammeln um dieser zu Gedenken. Bereits um 9.00 Uhr wurde in einer kurzen Feierstunde am Ehrenmahl der Siedlergemeinschaft Amberg „Am Wagrain” an der Auferstehungsgemeinde eine Schale niedergelegt. Der evangelische Pfarrer Heinrich Arweck mahnte in seinem Gebet eindringlich zum Frieden. Im Anschluss versammelte man sich zur Messfeier in der kath. Pfarrkirche St. Konrad. Pfarrer Michael Jakob legte dabei seinen Blick auf die Vergänglichkeit unseres Lebens und bat um Frieden. Im Anschluss an den Gottesdienst zog man dann in einem Schweigemarsch zur Dorfkapelle. In seiner Ansprache ging der OB-Kandidat der Amberger CSU und Stadtrat Stefan Ott auf die Ungewissheit unserer Zeit ein. So gebe es, erklärte er, bei einem Krieg auf keiner Seite echte Sieger. Der Ukraine-Krieg zeige uns wie auch in unserer Zeit Leben zerstört werden und Familien auseinandergerissen werden. Dieser Krieg erinnere uns daran, wie schnell der Frieden zerstört werden kann. Es sei gerade für uns Deutsche eine besondere Verantwortung die Lehren aus der Geschichte zu ziehen und uns aktiv für eine friedlichere Welt einzusetzen, so Ott. Anschließend wurde unter den Trompetenklängen von Stadtrat Florian Füger am Ehrenmahl für die Gefallenen der beiden Weltkriege in der Dorfkapelle ein Kranz niedergelegt. Abgeschlossen wurde die Feierstunde dann mit dem Singen der Bayernhymne und des Deutschlandliedes.

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