Die Kemnather Gartler waren von den riesigen Werkshallen und Flugzeugen bei Airbus schwer beeindruckt. Mehrmals konnten sie das Frachtflugzeug Beluga abfliegen und landen sehen. Es transportiert die Flugzeugteile zu den weltweit verteilten Montageorten. (Bild: Christine Rupprecht)

Kemnather Gartler besuchen Altes Land und Elbmetropole Hamburg

Im vollbesetzten Reisebus machten sich die Kemnather Gartler auf, um die für seinen Obstanbau berühmte Region Altes Land nordwestlich von Hamburg zu besuchen.Die Bezeichnung „Altes Land” weist auf die niederländische Kolonisierung hin, die damit dieses Gebiet, von dem schon länger entwässerten und bebauten und damit hinzugewonnenen neuen Land, abgrenzten. Um die lange Busreise zu unterbrechen, machten die Gartler Station auf einem Obstbaubetrieb mit Hofcafé. Auf dem biologisch anbauenden Betrieb lernten sie viel über den Anbau von Spargel. Im weiteren Verlauf erkundeten sie Stade zu Fuß und auf einem Fleetkahn. Schwer beeindruckt waren alle von der Werksführung bei Airbus, bei der man einige der riesigen Montagehallen besichtigen und bei Endmontage der Flugzeuge zusehen konnte. Nicht weniger beeindruckend war die Stadtrundfahrt durch Hamburg. An den Landungsbrücken in St. Pauli ging es dann zur Hafenrundfahrt, die direkt an der Elbphilharmonie endete. Nach einer Überquerung der Elbe bei Wischhafen mit der Fähre, erkundeten die Kemnather Glückstadt wo zu der Zeit die Matjeswochen stattfanden. Das letzte Highlight für die Gartler war dann der Besuch des Europa-Rosariums in Sangerhausen. Dort konnte die größte Rosensammlung der Welt mit über 8.600 verschiedenen Rosensorten bewundert werden. Die Besucher genossen die unterschiedlichen Düfte, Farben und Formen. Die Reisenden bedankten sich bei Stefan Ascherl für die stets sichere Busfahrt und beim OGV Vorsitzenden Josef Häckl für die tolle Organisation der Reise.
Schriftführerin Regina Sächerl und Vorsitzender Josef Häckl dankten Harald Schlöger für den informativen Vortrag, die jahrelange Unterstützung und die stets gute Zusammenarbeit. Sie wünschten ihm alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt. (Bild: Werner Rupprecht)

OGV Kemnath hat wieder viel vor

Mit zahlreichen Aktionen startet der OGV Kemnath ins Gartenjahr 2025. Vorsitzender Josef Häckl berichtete in seinem Jahresbericht von zahlreichen Aktivitäten im Jahr 2024. Die Highlights waren die Pflanzentauschbörse, das 130-jährige Gründungsfest, das zusammen mit den Imkern gefeiert wurde und die Kulturreise nach Slowenien. Die monatlichen Jugendaktionen und die Gartlerstammtische im Sommer sind weiterhin sehr gut besucht. Häckl dankte allen Helfern, den Handwerkern und dem Jugendteam für ihre Hilfe und Arbeitseinsätze. Auch die Leihgeräte des OGV wurden gut nachgefragt. Seit 2024 nutzt der Bienenzuchtverein Kemnath und Umgebung einen Teil des Vereinsgartens als Bienenlehrstand. Es war eine sehr gute Zusammenarbeit, lobte Josef Häckl. Kassiererin Doris Gallei konnte wieder von soliden Finanzen berichten. Die Kassenprüfer Josef Brand und Christiana Zaglmann bescheinigten ihr eine einwandfreie Kassenführung. Für das aktuelle Gartenjahr stehen noch die Pflanzentauschbörse am 03. Mai mit Kaffee und Kuchen, das Sommerfest, 20 Jahre OGV Garten am 01. Juni und die Kulturreise ins alte Land auf dem Programm. An dem Sommerfest beteiligt sich auch wieder der Bienenzuchtverein Kemnath und Umgebung e.V. Die Gartlerstammtische und die monatl. Jugendaktionen gehen wie geplant weiter. Weitere Aktionen sind derzeit in der Vorbereitung und werden rechtzeitig per Mail und auf der Homepage bekannt gegeben. Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung hielt der scheidende Gartenfachberater Harald Schlöger einen informativen Rückblick auf 50 Jahre Kreisverband Gartenbau Tirschenreuth aus der Sicht der Kreisfachberatung. Schlöger berichtete von der Entstehung, den Vorsitzenden, der Entstehung des Kreislehrgartens und von den vielen Aktionen wie den Tagen der offenen Gartentür, der guten Zusammenarbeit mit den tschechischen Nachbarn und den Gartenschauen. Schlöger merkte an, dass die Vereine, die eine Jugendgruppe haben, in der Regel auch weniger Nachwuchssorgen haben und dass es weiterhin möglich ist seinen Privatgarten als Naturgarten zertifizieren zu lassen.

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