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Die Kinder und Jugendlichen präsentieren ihre farbenfrohen Kunstwerke. (Bild: Christine Hein)

Kolpingsfamilie bemalt mit Kindern Spielplatz-Zaunlatten

An die Pinsel – fertig – los: Die Kolpingsfamilie lud im Rahmen des Erbendorfer Ferienprogramms zum Bemalen von Spielplatzzaunlatten ein. Treffpunkt war der städtische Spielplatz in der Windischkapellenstraße. Die Kolpingsenioren Johann Fütterer und Franz Bäumler montierten die Latten ab, ein weiteres Team rund um Monika Schultes bereitete Farben und sämtliche Malutensilien vor und begrüßten zur gemeinsamen Aktion bei tollem Wetter 25 Kinder. Mit vielfältigen künstlerischen Ideen machten sie sich gleich ans Werk. Aus den Grundfarben wurden weitere Farben gemischt, sodass eine reiche Farbpalette zur Verfügung stand. Der Kreativität der Kids waren dabei keine Grenzen gesetzt: Die Buben und Mädchen malten bunte Blumen, Pilze, Wellen, Punkte, Regenbogen, Herzen, Schmetterlinge, Vögel, Früchte und eine Eistüte. Sogar ein Polizeiauto, ein Ufo sowie die Comicfigur „Pikachu“ wurden kunstvoll „auf Zaunlatte gebracht“. Blickfang war außerdem ein Strand-Meer-Gemälde, welches über mehrere Bretter gestaltet wurde. Einige Kinder signierten ihr Kunstwerk noch mit ihrem Vornamen, andere schrieben das Datum darauf oder „Ferienprogramm 2025“ – eine super Idee. Nach dem Malen durften sich die Kinder am Spielplatz austoben: Schaukeln, Rutschen, Klettern und Wippen. Mit einer kleinen süßen Belohnung im Gepäck wurden die Kids von ihren Eltern abgeholt. Anschließend wurden die bunt bemalten Zaunlatten wieder angeschraubt, ein wunderschön farbenfroher Zaun ziert nun den Spielplatz. „Eine rundum gelungene Ferienaktion mit viel Spaß und Freude für Jung und Alt“, resümierten die Verantwortlichen der Kolpingsfamilie: „Ein tolles Mehrgenerationenprojekt.“
Wehrüberquerung und Stromschnellen erforderten einiges Geschick bei der Kanutour der Sparte Tischtennis des TB Jahn Wiesau auf der Eger in Tschechien. (Bild: Markus Schäffler)

Mit dem Paddel durchs Ferienabenteuer – Tischtennissparte auf Kanu-Tour

Was macht die Sparte Tischtennis des TB Jahn Wiesau, wenn sie mal nicht am Tisch steht? Richtig – sie tauscht den Schläger gegen das Paddel! Mitte August wagten sich acht Erwachsene und sechs Schüler aufs Wasser: Die Kanu-Tour 2025 führte von Nebanice bis Sabina auf der Eger in Tschechien. Bei bestem Sommerwetter und angenehmer Wassertemperatur warteten 17 abwechslungsreiche Kilometer. Flotte Strömung, kleine Stromschnellen und die Überquerung eines Wehrs verlangten volle Konzentration – und sorgten zugleich für jede Menge Spaß. Routiniert begleitet wurden die Wiesauer von Kanu-Guide und Rettungsschwimmer Thomas Mauersberger, der nicht nur die Boote stellte, sondern auch wertvolle Tipps für Technik und Routenführung parat hatte. Besonderer Wert wurde auf Sicherheit gelegt: Jeder der sechs Schüler fuhr gemeinsam mit einem Erwachsenen im Boot. Spartenleiter Markus Schäffler unterstützte die Tour als Rettungsschwimmer und Mitorganisator. Wie es sich inzwischen als „Klassiker” etabliert hat, durfte auch dieses Mal ein unfreiwilliges Bad nicht fehlen: Ein Dreier-Kanu kenterte zur allgemeinen Belustigung. Doch dank Schwimmwesten und helfender Hände blieb alles bei einem erfrischenden Erlebnis. Am Ende kamen alle 14 Teilnehmer zufrieden und trocken (zumindest die meisten) am Ziel in Sabina an – und ließen den Tag bei einer gemütlichen Einkehr ausklingen. Die Natur am Fluss bot zudem eindrucksvolle Erlebnisse. Eine Schildkröte sonnte sich seelenruhig am Ufer und ließ die Boote unbeeindruckt vorbeiziehen. Spannender wurde es, als ein männlicher Schwan mit erhobenen Flügeln sein Revier und seine Familie verteidigte. Für die Paddler ein kurzer Moment voller Respekt – und ein weiteres Stück Abenteuer, das die Tour unvergesslich machte. Das Fazit: Gemeinschaft, Natur und Abenteuer – eine perfekte Mischung! Oder wie es ein Schüler nach der Tour zusammenfasste: „Das war fast wie Tischtennis – nur mit mehr Wellen!”
Teilnehmer der Dreitagesfahrt Windischgarsten / Obersteiermark (Bild: Reinhold Müller)

Dreitagesfahrt Windischgarsten / Obersteiermark

Vom 22.08. bis 24.08.2025 führte die SKK Wernberg–Köblitz ihre 3-tägige Reise nach Windischgarsten in Oberösterreich durch. Die Vorstandschaft der SKK Wernberg-Köblitz hatte diese Fahrt bestens mit dem ortsansässigen Busunternehmen Kraus organisiert und so wurde die Fahrt für alle Reisenden ein voller Erfolg. Am Anreisetag ging es zuerst zum Kloster Schlierbach, dort gab es eine Führung durch die Stiftskirche, den Bernhardisaal und die Bibliothek. Im Anschluss wurde die dort ansässige Bio-Schaukäserei besichtigt und danach durfte eine Käseverkostung der dort hergestellten Käsesorten natürlich nicht fehlen. Auch die Ausstellung der Glasmalerei und der Glaskunst fand ein reges Interesse. Im Hotel am späten Nachmittag angekommen, wurde nach dem Abendessen bei einem Video-Abend über die Region Pyhrn - Priel durch den Hotelbesitzer die Reisegruppe informiert. Am zweiten Tag ging es über Spital am Pyhrn zur Talstation der Standseilbahn und dann hinauf auf 1400 Meter zur Wurzeralm. Bei einem ausgiebigen Spaziergang konnte man bei gutem Wetter die schöne Bergwelt rund um die Wurzeralm erkunden. Am Nachmittag besuchte die Reisegruppe das Benediktinerstift in Admont. Zurück im Hotel wurde am Abend bei Musik ein zünftiger Steierischer Abend abgehalten. Der dritte Tag begann mit der Busfahrt durch die Alpenregion „Gesäuse” nach Hinterstoder und mit der Hössbahn dann hinauf zur Löger-Hütt´n. Auf der Rückreise wurde noch der Bergsteiger Friedhof in Johnsbach besichtigt. Den Abschluss der Reise bildete die Einkehr Zur Walba an der Donau in Pentling. Alle Teilnehmer der Dreitagesfahrt kamen müde und mit interessanten Eindrücken wieder wohlbehalten nach Hause.
Kleine Geschichtspause (Bild: Steffi Sadlo)

Ferienprogramm 2025 Eigenheimergemeinschaft Poppenricht

Wanderweg in Hainstetten „Immer der Nase nach” Bekanntlich lässt sich die Siedlergemeinschaft Poppenricht stets ein Highlight für die Ferienkinder einfallen. Nach Geocaching, Schokoladenfabrik, Ritterburg, Wunsiedel-Theater, Parkstein, Imkerei oder dem beliebten Töpferkurs waren wir heuer wandern. Eine Märchenführerin des Heimat-u. Kulturvereins Freudenberg, Frau Manuela Nübler brachte den Kindern auf dem ca. 2,5 langen Rundweg durch Wald, Feld und Flur die schöne Gegend von Hainstetten näher. An 6 Stationen erzählte sie uns äußerst spannende Geschichten. Nein, nicht von den Brüdern Grimm, sondern echte Erlebnisse, die der Oberpfälzer Heimatkundler Franz-Xaver von Schönwerth vor über 200 Jahren von den Dorfbewohnern erfahren und fleißig notiert hatte. So entstanden die uns heute überlieferten Geschichten, die Frau Nübler so spannend erzählt hat, dass sich alle in die damalige Zeit zurückversetzt fühlten. Die Kinder erfuhren von den Sorgen und Nöten der Dorfbewohner und ihren Wünschen und Träumen. Auch so mancher Aberglaube ist bis heute überliefert. Aber stets siegte in allen Märchen das Gute über das Böse. Nach einer ausgiebigen Brotzeit inmitten romantischer Natur wurde auch noch dem Gipfelkreuz Rotbühl, der höchsten Erhebung im Landkreis Amberg-Sulzbach und der mittleren Oberpfalz (673m) ein Besuch abgestattet, bevor es wieder in Richtung Heimat ging, natürlich mit einem Haltestopp beim Eis 2000. Wir danken allen Kindern für ihre außerordentliche Disziplin und Mitarbeit trotz der „Affenhitze”, Frau Nübler für ihren interessante Führung und den 4 Mitgliedern der Siedler- Frauengruppe für ihre liebenswerte Betreuung der Kinder.
Das Bild zeigt die Gruppe am Anfang der Wanderung. Hier steht der Wächter des Fichtelgeisterwegs. (Bild: Sandra Schmelber)

Eröffnung Fichtelgeisterweg Ebnath

Wie jedes Jahr fand das Ferienprogramm des FGV Ebnath und der Kolibris (Jugendgruppe der Kolpingsfamilie Ebnath) statt. 22 Kinder und einige Erwachsene trafen sich an der Schule in Ebnath um gemeinsam den Fichtelgeisterweg zu eröffnen. Der Weg führt am Milleniumsbaum vorbei über den Hizelbach in Richtung Hölzlashof. Man kann Grenzsteine entdecken, die an die Freiherren von Hirschberg erinnern. Ebenso gibt es eine Höhle und einen vorspringenden Felsen unter dem man sich früher bei Hagelwetter versteckte. In den alten Hohlgassen wird man von geheimnisvollen Waldwesen beobachtet. Bepackt mit Holzgespenstern machte sich die Gruppe auf den Weg Richtung Hölzlashof. Die Kolibris haben in einer Gruppenstunde viele schöne Gespenster aus Holzscheiben gebastelt. Diese sollen heute im Geisterwald einziehen. Martin Exner führte die Gruppe an und erzählte einige Geschichten aus vergangenen Zeiten. Die Kinder folgten ihm mit großem Eifer und hörten interessiert den Erzählungen zu. Sie konnten sehr viele Dinge entdecken, z.B. kleine Wichtelhäuser, gefährliche oder lustige Gespenster, Höhlen und den Wächter des Geisterwegs. Jeder durfte sein Gespenst an einem selbst gewählten Platz aufhängen. Der Fichtelgeisterweg ist ein toller Rundweg für Familien bei dem es den Kindern nicht langweilig wird. Es gibt sehr viel zu sehen und immer wieder Neues zu entdecken. Auf dem Rückweg kehrte die Truppe in Hölzlashof bei Familie Käs ein, wo es noch Stockbrot und Wiener am Lagerfeuer gab. Wegen der hohen Temperaturen kühlten sich die Kinder am Dorfbrunnen ab. Als Abschluss des schönen Tages erhielt jedes Kind noch eine Urkunde. Insgesamt war es für alle Beteiligten ein sehr schöner Ausflug. Sandra Schmelber
Kräuterexpertin Barbara Nickl konnte viel über die Kräuter besonders über die Wildkräuter und deren Inhaltsstoffe und Heilwirkung berichten. (Bild: Peter Garreiss)

Barbara Nickl informierte über Kräuter besonders über die Wildkräuter

Beim letzten Mittwochstreff der Pfarrei Moosbach konnte Martha Hierold mit ihrem Team die Kräuterexpertin Barbara Nickl aus Reinhardsrieth vom „Kräuterhof Erdenkraft“ begrüßen. Diese informierte weit über 30 Frauen und Männer im Pfarrheim über Kräuter vor allem über die Wildkräuter. Sie hatte dazu auch Kräuter als Anschauungsmaterial mitgebracht. Stars sind die Brennesel, der Giersch, der Spitzwegerich, das Schabenkraut, Sauerampfer, Huflattich und mehr. Sie wachsen dort wo es ihnen passt. Sie wies auf deren gute Eigenschaften hin. Zum Probieren gab es zum Schluss Butterbrot mit Giersch und Zitronenlimetten Tiramisu mit Giersch. Nickl informierte ferner über die Schafgarbe, die eigentlich weiß blüht. Falls sie leicht rosa ist, hat sie noch stärkere Heilwirkungen. Wenn unten von der Schafgarbe die Blätter raus kommen, kann man diese essen. Sie sind leicht bitter und würzig und man kann diese verwenden über die Kartoffeln oder als Gewürz. Das Bittere ist gut für unsere Verdauungsorgane, sagte die Referentin. Die Blüten sind von der Wirkung her wie von der Kamille. Man kann die Blüten auch zu einer Salbe verarbeiten. Der Milchsaft im Löwenzahn ist nicht giftig. Löwenzahn ist essbar und wird als Ginseng des Westens bezeichnet. Aus dem Löwenzahn kann vieles gemacht werden. Wenn das Johanniskraut in Öl eingelegt wird färbt es sich rot, deshalb wird es auch als Rotöl bezeichnet. Das ist der Inhaltsstoff, der die Heilwirkung bringt. Getrocknet als Tee sorgt das Johanniskraut zur Stimmungsaufhellung im Winter für die Nerven. Weiter zeigte sie die kanadische und die einheimische Goldrute. Bevor sie blüht sollten die Blätter zum Trocknen abgeschnitten werden. Es sei ein weitverbreitetes Mittel gegen Blasenentzündung ergänzte sie. Weiter ging sie auf Mädesüß ein. Sie bevorzugt feuchte Standorte. Sie ist eine wichtige Heilpflanze, da sie Salicylsäure enthält, das im Körper zu natürlichen Aspirin umwandelt wird. Hier nimmt man die Blüten und kann diese genauso zu Sirup verarbeiten wie den Holunder. Auch den Rotklee sollte man nicht verkennen. Sie informierte auch über das kleinblütige und das schmalblättrige Weidenröschen. Zu den Lippenblütlern gehören die ganzen mediterranen Küchenkräuter. Rezepte konnten mit nach Hause genommen werden. Der Referentin galt am Schluss großer Beifall.
Der Gewinner der Algund-Reise ist Manfred Herrmann(Mitte) (Bild: Anja Heiß)

SPD-Kinder- und Sommerfest wie in den Jahren zuvor ein Magnet für Alt und Jung

Zahlreiche Eigenschaften machen das inzwischen seit Jahrzehnten Mitte August auf der Anlage des Sportvereins mit beschattetem Biergarten auf der Terrasse ausgerichtete Kinder- und Sommerfest zu einem Selbstläufer mit über den ganzen Nachmittag verteiltem Besucherstrom. Ganz oben im Beliebtheitsgrad ist der weitläufige Platz des Festes, die Freiflächen und die eingezäunten Fußballplätze machen es möglich, die Kinder praktisch ohne Aufsicht spielen und austoben zu lassen. Auf dem Rasen, auf dem normal die Kicker dem Ball nachlaufen, waren wie immer mehrere groß dimensionierte und knallbunte Hüpfburgen für alle Altersklassen aufgestellt. Diese sind und waren erfahrungsgemäß bis zum Abend bestens frequentiert. Ein weiterer Hit der Veranstaltung ist das Steckenpferd von Ehrenvorsitzendem Herbert Dorner. Der Ex-Bürgermeister hat seit vielen Jahren die Tombola als seine Aufgabe erklärt und sammelt Monate vor dem Termin schon über seine Beziehungen zu Wirtschaft und Privatleuten viele und meist wertvolle Preise. Das hat sich längst herum gesprochen und seine Verkaufszahlen für die Losverkäufe waren einmal mehr phänomenal. 800 Glückslose waren es wieder, innerhalb kürzester Zeit verkauft. Der diesjährige Termin hatte eine Besonderheit in Bezug auf die Gästeliste: Die Bayern-Chefin der SPD, Sonja Enders war am Sonntag dabei, löste Stammbesucherin MdL Anette Karl ab. Kulinarisch hatte der Sonntagnachmittag auch seine beliebten Schmankerln parat. Vor allem die Makrelen ala Edi von Grillmeister und Vorsitzendem Ralf Teichmann waren ratzfatz ausverkauft. Die übliche Palette mit Käse, Fisch, Steaks, Bratwurstvariationen, Brezen und einem riesigen Kuchenbuffet zum Kaffee war am Ende durch den Ausverkauf vom Lob der Gäste quittiert worden. Einen Wermutstropfen gab es zum Thena Tombola: Nach 17 Jahren hören Gisela und Herbert Dorner auf. Eine Nachfolgerin ist aber schon gefunden, Gemeinderätin Elke Waldeck übernimmt diesen Job. Der Hauptpreis 2025, es ist eine Algundreise mit drei Gratis-Übernachtungen, hatte die Losfee für Fußballabteilungsleiter Manfred Herrmann ausgesucht. „Der Aufenthalt dort ist wie im Paradies“, freute sich der Gewinner.
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