Das „Team Vorstandschaft” zusammen mit den Geburtstagskindern. (Bild: Elisabeth Bauer)

Frauenbund Winklarn dankt allen Müttern und lässt Geburtstagkinder hochleben

Dank und Anerkennung an alle Mütter und Großmütter war ein Grund für die kleine Feierstunde, zu der der Frauenbund Winklarn in die „gute Stube“ des Thammerhauses eingeladen hatte. Vorsitzende Monika Bösl freute sich, zahlreiche Mitglieder, ganz besonders auch 1. Bürgermeisterin Sonja Meier zur diesjährigen Muttertagsfeier begrüßen zu können. Lisa Bauer leitete mit der “Geschichte von der unsichtbaren Schürze“ den offiziellen Teil der Feier ein. Die Damen der Vorstandschaft trugen abwechselnd Impulse und Gedichte vor. Mit dem „Segne du Maria“ wurde der Segen der Gottesmutter auf alle Mütter herabgerufen. Dann bewirtete das „Team Vorstandschaft“ seine Gäste mit Kaffee und einem reichhaltigen Kuchenbuffet. Für jedes Mitglied gab es auch noch ein kleines Geschenk in Form eines Gutscheins, der beim „Bäcker-Wast“ eingelöst werden kann. Nach einem gemütlichen Kaffeeklatsch leitete Theresia Schwendner zur Nachfeier der runden Geburtstage über. Lilli Most (90 J.), Berta Bock (70 J.), Luise Gondor (70 J.), Marianne Berger (70 J.) und Sonja Meier (50 J.) durften sich über jeweils ein Blumengeschenk freuen. Das absolute Highlight des Nachmittags war ohne Frage der Auftritt von Quirin Wutz. Der Nachwuchsmusiker aus Haag hatte für jedes Geburtstagskind ein passendes „G`stanzl“ parat, wofür er nicht nur von den Jubilaren großen Applaus erntete. Quirin, verstand es wie ein „Großer“, mit seinem Akkordeon die Stimmung im Stüberl anzuheizen und die Gäste zum Schunkeln und Mitsingen zu animieren. So klang der gelungene Nachmittag in geselliger Runde aus. Für den Nachhauseweg durften sich Alle noch mit Wurst- und Nudelsalat sowie Kaltgetränken stärken.
Emmanuel Obgu zusammen mit Monika Bösl (links) und Theresia Schwendner (rechts) bei der Spendenübergabe (Bild: Elisabeth Bauer)

Frauenbund Winklarn überreicht vorgezogenes Ostergeschenk an Pfarrvikar Emmanuel Obgu

Zulassen – Loslassen – Überlassen, diese drei christlichen Grundhaltungen betrachteten die zahlreichen Teilnehmer des Einkehrnachmittages, zu dem der Frauenbund Winklarn in den Pfarrsaal eingeladen hatte. Pfarrvikar Emmanuel Obgu aus Neunburg v. W. zeigte mit Hilfe von geistlichen Impulsen auf, wie die drei christlichen Grundsätze besonders jetzt in der Fastenzeit durch Gottvertrauen immer wieder neu in das Leben eines jeden Christen eingebracht werden können. Während einer kleinen Pause bewirtete das „Team Vorstandschaft“ seine Gäste mit Kaffee und einem reichhaltigen Kuchenbuffet auf Spendenbasis. Außerdem wurden Palmbüschel und hübsche selbstgebastelte Dekoartikel aus Weidenkätzchen zum Kauf angeboten. Im zweiten Teil der Veranstaltung stellte Emmanuel Obgu seine nigerianische Heimat kurz vor, wo sauberes Wasser, tägliche Mahlzeiten und ärztliche Grundversorgung Mangelware sind. Besonders Frauen sind in dem westafrikanischen Land die Leidtragenden, da sie meist keine Schulbildung aufweisen können. Deshalb freute sich Vorsitzende Monika Bösl ganz besonders, am Schluss der Veranstaltung die stolze Summe von über 1.000 €, die sich aus Spenden für Kaffee und Kuchen sowie dem Erlös aus dem Palmbüschelverkauf zusammensetzt, an Emmanuel Obgu für seine Hilfsprojekte der Organisation „Willing hand of help“, die dem Geistlichen besonders am Herzen liegt, zu überreichen. Der gebürtige Nigerianer war sichtlich überwältigt von der großen Spendenbereitschaft und sagte den Frauen „Tausend Dank“ und ein herzliches “Vergelt´s Gott“ für das vorgezogene Ostergeschenk.
Das Team Vorstandschaft mit Pfarrer Wismeth im Pfarrsaal. (Bild: Elisabeth Bauer)

Frauenbund Winklarn richtet den Blick nach Nigeria

Gemeinsam mit Frauen aus Nigeria hoffen und beten für ein anderes, besseres Nigeria – das war der Grundgedanke des Weltgebetstages den auch der Frauenbund Winklarn am ersten Freitag im März feierte. Der Pfarrsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Monika Bösl zahlreiche Mitglieder, geistlichen Beirat Pfarrer Wismeth und Abordnungen der Zweigvereine Muschenried und Thanstein herzlich begrüßte. Das Team Vorstandschaft hatte mit der passenden Deko dafür gesorgt, dass im Saal sofort ein bisschen „Afrika-Feeling“ aufkam. Mit der Landesvorstellung zu Beginn der Veranstaltung verschaffte das Team mit Unterstützung von Pfarrer Wismeth einen kleinen Einblick in die schwierige Situation im bevölkerungsreichsten Land Afrikas. Obwohl die ehemalige britische Kolonie über gute Einnahmequellen durch Erdöl- und Gasexporte verfügt, ist der daraus folgende Reichtum sehr ungleichmäßig verteilt und Umweltkatastrophen bleiben nicht aus. 40 % der Bevölkerung leben unter der Armutsgrenze, vor allem Frauen sind betroffen. Über 500 verschiedene Religionen und Sprachen im Land sorgen immer wieder für vielfältige ethnische, religiöse und politische Konflikte. Im anschließenden Wortgottesdienst, den Christinnen aus Nigeria mit Texten und Liedern unter dem Motto „Kommt! Bringt euere Last.“ vorbereitet hatten, wurde in anschaulichen Rollenspielen auf Frauenschicksale aufmerksam gemacht, die von Angst, Terror und Gewalt gekennzeichnet sind. Diese Frauen schöpfen Kraft aus ihrem Glauben. Die Spenden aus der Kollekte unterstützen Projekte in Nigeria zur Verbesserung der Lebenssituation für die weibliche Bevölkerung. Ein buntes Buffet mit Köstlichkeiten aus der nigerianischen Küche zeigte das diesjährige Weltgebetsland schließlich auch von seiner kulinarischen Seite.
Die Damen der Vorstandschaft stellten fest, wie anstrengend ein „Anti-Aging-Test für Faschingsoldtimer beim Dorf-TÜV sein kann. (Bild: Elisabeth Bauer)

Frauenbund in Feierlaune

Traditionell verwandelte der Frauenbund Winklarn am Rosenmontag das Thammerstüberl wieder in eine Faschingshochburg. Monika Bösl begrüßte zahlreiche Maschkerer in der guten Stube des Thammerhauses in Gedichtform und wünschte mit „Winklarn, helau!“ einen fröhlichen Rosenmontag. Stimmungsgarant Markus mit seiner „Steierischen“ traf sofort den richtigen Ton beim „närrischen Weibervolk“, so dass es nicht lange dauerte bis feine Damen, Discogirl, Katze, Zigeunerin und Gärtnerin kräftig mitsangen und schunkelten oder sogar ein Tänzchen wagten. Bürgermeisterin Sonja Meier versprühte im Glücksbringer-Kostüm nicht nur Charme, sondern auch eine extra Portion Glück im bunt dekorierten „Stüberl“. Mit dem Lied „Ja, so san´s, die Frau´n vom Frauenbund“ gab das „Team Vorstandschaft“, musikalisch unterstützt von Christa Harris auf der Gitarre, einen humorvollen Überblick über das Vereinsleben des Winklarner Frauenbundes. Angelika Meindl und Lisa Bauer starteten mit dem Sketch „Auf der Alm – wenn Schickimicki auf Gummistiefel trifft“ einen Angriff auf die Lachmuskeln der Zuschauer. In einer weiteren Einlage zeigte die Vorstandschaft, wie anstrengend es für „Faschings-Oldtimer“ sein kann, einen „Anti-Aging-Check“ beim Dorf-TÜV zu bestehen. Während des Nachmittags wurde mit Süßem, Deftigem sowie Kaffee und Kaltgetränken bestens für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt. Viel zu schnell verging der gelungene Nachmittag und alle anwesenden Faschingsfans waren sich einig: Schee war´s wieder beim Frauenbund. Winklarn, helau!
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Frauenbund Winklarn lässt vergangenes Vereinsjahr Revue passieren

Vorsitzende Monika Bösl freute sich, zahlreiche Mitglieder, Geistlichen Beirat Pfarrer Eugen Wismeth und Bürgermeisterin Sonja Meier im Pfarrsaal zur diesjährigen Jahreshauptversammlung begrüßen zu dürfen. Nach dem Bundesgebet wurde der verstorbenen Mitglieder im Gebet gedacht. Mit Claudia Kipping und Waltraud Kulzer hatte der Zweigverein Winklarn zwei Neuzugänge zu verbuchen, die an diesem Nachmittag offiziell in die Frauenbundgemeinschaft aufgenommen und mit jeweils einer Rose begrüßt wurden. In ihrem Tätigkeitsbericht rief Monika Bösl die Ereignisse des letzten Jahres wie die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, das Faschingskranzl, zahlreiche Ausflüge und Besichtigungen mit Hilfe einer Bildpräsentation noch einmal in Erinnerung. Gerne gestaltete der Frauenbund auch das Kirchenjahr 2025 mit. Hier sind z. B. die Kreuzwegandacht am Kalvarienberg Palm- und Kräuterbüschelaktion sowie zwei Maiandachten zu nennen. Nachdem Schatzmeisterin Theresia Schwendner einen detaillierten Kassenbericht vorgelegt hatte, bestätigten die beiden Kassenprüferinnen Erna Karl und Erika Hambeck eine vorbildliche Kassenführung, worauf die Vorstandschaft einstimmig entlastet werden konnte. Der Verein spendete im Jahr 2025 insgesamt 2.760 € für verschiedene soziale Projekte. Außerdem freute sich Monika Bösl, 300 € aus dem letzten Johannisweinverkauf an Pfarrer Eugen Wismeth überreichen zu können. Der Geistliche bedankte sich mit einem herzlichen Vergelt´s Gott und teilte der Gemeinschaft mit, dass er die Spende an SR Arnulfina Schöberl für Hilfsprojekte in Südafrika weiterleiten werde. Der Nachmittag wurde mit einem gemütlichen Beisammensein fortgesetzt. Das „Team Vorstandschaft“ hatte mit selbstgebackenen Kuchen und Kaffee, sowie einer deftigen Brotzeit und Kaltgetränken bestens für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.

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