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Frauenbund Winklarn lässt vergangenes Vereinsjahr Revue passieren

Vorsitzende Monika Bösl freute sich, zahlreiche Mitglieder, Geistlichen Beirat Pfarrer Eugen Wismeth und Bürgermeisterin Sonja Meier im Pfarrsaal zur diesjährigen Jahreshauptversammlung begrüßen zu dürfen. Nach dem Bundesgebet wurde der verstorbenen Mitglieder im Gebet gedacht. Mit Claudia Kipping und Waltraud Kulzer hatte der Zweigverein Winklarn zwei Neuzugänge zu verbuchen, die an diesem Nachmittag offiziell in die Frauenbundgemeinschaft aufgenommen und mit jeweils einer Rose begrüßt wurden. In ihrem Tätigkeitsbericht rief Monika Bösl die Ereignisse des letzten Jahres wie die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, das Faschingskranzl, zahlreiche Ausflüge und Besichtigungen mit Hilfe einer Bildpräsentation noch einmal in Erinnerung. Gerne gestaltete der Frauenbund auch das Kirchenjahr 2025 mit. Hier sind z. B. die Kreuzwegandacht am Kalvarienberg Palm- und Kräuterbüschelaktion sowie zwei Maiandachten zu nennen. Nachdem Schatzmeisterin Theresia Schwendner einen detaillierten Kassenbericht vorgelegt hatte, bestätigten die beiden Kassenprüferinnen Erna Karl und Erika Hambeck eine vorbildliche Kassenführung, worauf die Vorstandschaft einstimmig entlastet werden konnte. Der Verein spendete im Jahr 2025 insgesamt 2.760 € für verschiedene soziale Projekte. Außerdem freute sich Monika Bösl, 300 € aus dem letzten Johannisweinverkauf an Pfarrer Eugen Wismeth überreichen zu können. Der Geistliche bedankte sich mit einem herzlichen Vergelt´s Gott und teilte der Gemeinschaft mit, dass er die Spende an SR Arnulfina Schöberl für Hilfsprojekte in Südafrika weiterleiten werde. Der Nachmittag wurde mit einem gemütlichen Beisammensein fortgesetzt. Das „Team Vorstandschaft“ hatte mit selbstgebackenen Kuchen und Kaffee, sowie einer deftigen Brotzeit und Kaltgetränken bestens für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.
Das vorweihnachtliche Markttreiben rund um den Kapellplatz hüllt die Stadt in ein ganz besonderes Licht. (Bild: Elisabeth Bauer)

Frauenbund pilgert im Advent zur „Mutter der Gnaden”

Altötting ist immer eine Reise wert, ganz besonders im Advent, wenn auch der Christkindlesmarkt seine Pforten geöffnet hat. Deshalb hatten sich der Frauenbund Winklarn und der Frauenbund Muschenried gemeinsam den bedeutendsten Wallfahrtsort im deutschsprachigen Raum als Ziel für eine adventliche Wallfahrt ausgesucht. Trotz der schlechten Wetterprognosen meinte es Petrus dann doch recht gut mit den Pilgern und ließ kurz nach der Ankunft in Altötting die letzten Regentropfen für diesen Tag fallen. Die Winklarner und Muschenrieder wurden in der Magdalenen-Kirche zu einem feierlichen Gottesdienst persönlich begrüßt. Ansonsten konnte jeder Teilnehmer seinen Aufenthalt in Altötting individuell gestalten. Egal ob die Zeit für einen Besuch bei der schwarzen Madonna in der Gnadenkapelle, oder im Museum genutzt wurde, oder die mechanische Krippe bestaunt wurde, der Wallfahrtsort im Herzen Bayerns hat für seine Besucher einiges zu bieten. Ein besonderes „Zuckerl“ war an diesem 1. Adventswochenende das vorweihnachtliche Markttreiben rund um den Kapellplatz, das mit seinem Lichterzauber die Stadt in einen ganz besonderes Glanz hüllte. Natürlich sorgten auch kulinarische Köstlichkeiten wie die Altöttinger Weihnachtsbratwurst in „XXL-Länge“, der traditionelle Glühwein und süße „Verführungen“ wie Schmalzsterne und Maroni beim Bummel durch die adventliche Budenstadt dafür, dass dieser Ausflug noch lange in Erinnerung bleiben wird und für die zahlreichen Teilnehmer eine ideale Einstimmung auf die stade Zeit bedeutete.
Die Winklarner Reisegruppe erlebte einen unterhaltsamen Nachmittag auf dem Ziegenhof. (Bild: Elisabeth Bauer)

Musik und gute Laune inmitten von 200 Ziegen

Der diesjährige Herbstausflug des Frauenbundes Winklarn führte die Teilnehmer nach Richthof bei Freystadt, wo eine Besichtigung des Ziegenhofes Deß auf dem Programm stand. Die aus Fernsehsendungen wie „Brettlspitz´n“ und „Landfrauenküche“ bekannte Erlebnisbäuerin Maria Dess empfing die begeisterten Besucher zünftig mit dem „Ziegenlied“ auf dem idyllisch gelegenen Bauernhof. Die Winklarner stimmten auch gleich mit in den Refrain ein, bevor es weiter in den Stall ging, wo 200 deutsche Edelziegen neugierig auf die Besucher warteten. Während einer einstündigen Führung gab die leidenschaftliche Bäuerin einen groben Einblick in die Tierhaltung auf dem biologisch bewirtschafteten Hof. Die klugen Tiere werden dort im Laufstall gehalten und täglich zweimal gemolken. Unterstützt wird die Familie Deß bei dieser Arbeit von den beiden Hütehunden Hektor und Molli. Maria Deß machte auch auf die gesundheitliche Wirkung der Ziegenmilch aufmerksam, die wie Muttermilch aufgebaut und sehr gut verträglich ist. Nachdem sich nicht nur die kleinen Teilnehmer durch Füttern und Streicheln mit den „Meckeren“ angefreundet hatten, präsentierte Maria Deß ein weiteres Highlight im Hofcafe. Die Wirtin verwöhnte ihre Gäste mit selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und Kaltgetränken und sorgte mit ihrer „Steierischen“ für beste Stimmung im Lokal. Mit zahlreichen Witzen hatte sie die Lacher schnell auf ihrer Seite. Die jüngeren Gäste zog das Unterhaltungstalent mit einer Gedichtform des Märchens „Der Wolf und die sieben Geißlein“ in ihren Bann. Im Cafe´ wurden auch Ziegenkäse und -wurstprodukte zum Kauf angeboten. Vollbepackt mit „tierischen“ Eindrücken und so manchem Schmankerl machte sich die Reisegruppe auf den Heimweg, der über das benachbarte Freystadt führte, wo die Winklarner in der prachtvollen Wallfahrtskirche „Maria Hilf“ um Gottes Segen für die Heimfahrt baten.

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